Friesin Gilt das nicht alles - je nach Einzugsgebiet mehr oder weniger - auch für die Sekundarstufe?
Beiträge von Plattenspieler
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Deine Links führten mich jeweils zu den Modulplänen für das Fach Deutsch, weshalb ich nur dazu etwas schreibe: Das klingt jeweils wie die für das Grundschulstudium typische Mischung aus sprach- und literaturwissenschaftlichen Grundlagen und fachdidaktischer Anwendung und Vertiefung. Klar hilft es, wenn man gute Vorkenntnisse (z. B. Schulgrammatik, Literaturgeschichte, ...) hat, aber prinzipiell ist das auch sonst gut zu schaffen, wenn man bereit ist, entsprechend zu lernen und zu studieren. Es ist natürlich etwas anderes (nämlich Wissenschaft) als in der Schule, aber das gilt für jedes Fach.
Ich gehe davon aus, in Mathe wird es ähnlich sein; du kannst gerne auch noch die Links dazu posten.
Andere Frage (typische für dieses Forum):
ZitatIch schätze ich bin jemand, der mit kleinen Kindern am besten zurechtkommt.
Wie kommst du zu dieser Schätzung? Hast du Erfahrungen in der entsprechenden Altersgruppe und in der der Sek. 1?
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Was bedeutet Kernstudium?
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Irgendwie ist das alles Kindergarten hier, dieser S...eitenvergleich. Quantität sagt doch nichts über Qualität. Eine längere Arbeit ist nicht automatisch besser, schwieriger, aufwändiger oder wissenschaftlicher als eine kürzere.
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Die haben nicht nur ein Interesse daran dich zu unterstützen, sondern wissen auch, welche Lücken es üblicherweise zu stopfen gilt, wo besondere Stolpersteine liegen etc. Darüber hinaus können sie dich ggf. in Kontakt bringen mit früheren Anwärter:innen, die denselben Weg gegangen sind wie du und dir insofern von ihren konkreten Erfahrungen berichten können.
Besteht die Möglichkeit, mit erster Staatsprüfung Gymnasiallehramt in den Vorbereitungsdienst für die Grundschule oder die Sek. 1 zu wechseln, zum kommenden Februar nicht zum ersten Mal?
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FFP2-Maskenpflicht ohne Ausnahmen
Schnelltest jeden TagMeinst du das ernst?
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Auf dem ländlichen Gymnasium war das Niveau weitaus höher
Eben, so stelle auch ich mir das vor. Gilt wohl für alle Schulformen, selbst für SBBZ (Förderschulen).
Es kann auch sein, dass es in 15 Jahren die Schulform Gymnasium überhaupt nicht mehr gibt.
Sehr unwahrscheinlich. Das Gymnasium hat eine große Lobby.
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da die Tests sowieso freiwillig sind
Ach so. War das bei euch immer so und gilt das für die ganze Schweiz?
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Ich verstehe jetzt nicht ganz: Müssen bei euch Geimpfte noch testen oder nicht?
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Soll denn in NRW noch länger die dauerhafte Maskenpflicht im Unterricht gelten?
Ansonsten erübrigt sich das Problem mittelfristig vielleicht von selbst. Man will ja zur Normalität zurück.
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Interessant, dass das jetzt möglichst ist. Wenn du hier fragst, wirst du von der Uni auch keine Kommilitonen kennen, die das planen? Denke nicht, dass das für viele attraktiv ist. Aber ich kann es gut nachvollziehen und wünsche dir viel Erfolg dabei!
Informationen zum Vorbereitungsdienst für Grundschulen findest du im Internet. Sicherlich ist es dir schon bekannt, aber da gibt es wohl auch extra Veranstaltungen für Leute, deren Studium auf ein anderes Lehramt ausgerichtet war:
ZitatZu Beginn des Vorbereitungsdienstes sind Einführungsveranstaltungen zu den grundlegenden Aspekten der Primarstufe zu durchlaufen. Mit diesem Unterstützungsangebot soll ein reibungsloser Übergang in den regulären, auf den Anschluss an das Grundschullehramtsstudium ausgerichteten Vorbereitungsdienst sichergestellt werden.
LEHRER-ONLINE-BW - Seiteneinstieg in den Vorbereitungsdienst Lehramt GS sowie Sekundarstufe I
Hast du denn konkrete Fragen zum Vorbereitungsdienst für GS? An welches Seminar möchtest du? Welche Fächerkombination hast du denn?
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aus verschiedenen Gründen
Aus welchen?
Rechtlich zu deinem Bundesland:
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Eigentlich sollte jeder Lehrer, der in den letzten +/- 15 Jahren studiert hat, zumindest grundlegende Aspekte des DaZ-Unterrichts gelernt haben, unabhängig von Schulform und Fächern. Und natürlich kann/darf das auch jeder unterrichten, so wie jedes andere Fach (mit Ausnahmen) ja auch fachfremd unterrichtet werden darf.
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Erstens hatten wohl zumindest Latein viele auch 7 oder 9 Jahre in der Schule. Zweitens gibt es im Theologiestudium neben den Sprachnachweisen ja auch noch die Studien- und Prüfungsgebiete alt- und neutestamentliche Exegese, wo es genau um die Anwendung in der Interpretation der biblischen Texte geht (und Lateinkenntnisse wird man in Kirchengeschichte, systematischer Theologie und Dogmatik anwenden müssen).
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Und mal so generell, wieso sollten SuS nicht wissen, dass sie verschiedene Aufgaben erhalten? Ist doch kein Geheimnis.
Eben. Die SuS wissen doch, dass sie unterschiedlich leistungsstark sind. Die sind ja nicht blöd. In einem halbwegs modernen Unterricht sollte es imho auch für die SuS selbstverständlich sein, dass nicht alle immer an den gleichen Aufgaben arbeiten. Das gleiche auch bezüglich "Hilfekärtchen"/Anschauungsmaterial: Wer es benötigt, nimmt es; wer es ohne hinbekommt, macht es ohne. Das ist doch auch die natürlichste Sache der Welt und sollte nichts Stigmatisierendes sein. Falls doch, dann sollte man in der Klasse einmal grundsätzlich Leistungs- und Fehlerkultur thematisieren.
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Da stellt sich dann evtl. schon die Frage, ob man so komplizierte Sprachen wie Latein, Altgriechisch (Übersetzungen, Sekundärliteratur), umgangssprachliches Altgriechisch, Hebraisch oder Aramäisch in 3-5 Jahren ausreichend gut lernen kann, um die Bibel etc. lesen /interpretieren zu können.
Hier ist eben der Unterschied, dass das Erlernen der Sprachen kein Teil des Studiums ist, sondern dass Latinum, Graecum und Hebraicum Studienvoraussetzungen sind.
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Mich würde in diesem Zusammenhang mal interessieren, wie viele Islamwissenschaftler Arabisch können. Ist das eine Voraussetzung für das Studium, kennt sich da jemand aus?
Mein erster Google-Treffer führte mich zur Uni Heidelberg:
ZitatDer Bachelorstudiengang [Islamwissenschaft] setzt sich zu etwa gleichen Teilen aus sprachlichen und thematischen Studienleistungen zusammen. Im sprachlichen Studienbereich werden zwei nahöstliche Quellensprachen erlernt. Die erste erlernte Sprache muss entweder Arabisch oder Türkisch sein, als zweite Sprache kann Türkisch, Arabisch oder Persisch gewählt werden. Zur ersten Sprache gehört eine Einführung in das klassische Arabische oder das Osmanische.
Islamwissenschaft – Bachelor 50% – Universität Heidelberg (uni-heidelberg.de)
Also keine Voraussetzung, sondern Bestandteil des Studiums.
So wie es ja bei verschiedenen Philologien (Japanologie, Sinologie, Skandinavistik, ... alles abseits der klassischen Schulfremdsprachen) auch der Fall ist.
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