Beiträge von Plattenspieler
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Kathie Schrieb ich auch schon:
Abgesehen davon, dass ich überrascht bin, dass man Mitte der zweiten Klasse (unter Coronabedingungen) schon die schwierigste Art Additions- und Subtraktionsaufgaben und Multiplikation und Division behandelt hat. Selbst wenn man bedenkt, dass andere Bundesländer einen Monat früher in den Unterricht starten, erscheint mir das sehr ambitioniert. Oder sind die anderen Grundschulkolleginnen auch schon so weit und nur bei uns an der Sonderschule gehen wir es langsamer an? Aber was macht ihr dann das restliche Schuljahr ... ? (Ja, ich weiß, es gibt in Klasse 2 auch viele Sachthemen, Geometrie etc.)
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Wer definiert ihn denn? Und warum ist er so definiert?
Zum Beispiel die KMK.
Natürlich ist das auch historisch bedingt. Die Sprachheilschulen waren und sind klassisch eben für die Kinder, die im entsprechenden Setting und mit der entsprechenden Unterstützung die Lernziele der Grundschule bzw. der Hauptschule erreichen können und daher einen nonverbalen IQ im Normbereich aufweisen müssen.
Das kann man natürlich kritisieren, aber so lange wir unterschiedliche Förderschultypen und unterschiedliche Förderschwerpunkte (übrigens auch eine unterschiedliche Ausbildung der sonderpädagogischen Lehrkräfte) haben, müssen ja irgendwelche Kriterien den Unterschied ausmachen.
Die zieldifferente Beschulung wird nur für den Schwerpunkt LE und GE genannt, das habe ich inzwischen nochmal nachgelesen.
Das habe ich dir gesagt, aber du glaubst ja, dass ich keine Ahnung von den Grundlagen meiner Arbeit habe.
Entsprechend bekommt ein Kind mit Schwerpunkt Sprache, dass - aus welchen Gründen auch immer - dem Unterricht nicht mehr folgen kann, eine Erweiterung auf Lernen.
Bei uns bekäme ein solcher Schüler keine Erweiterung des Förderbedarfs, sondern der Förderschwerpunkt würde geändert. Ein Kind mit Förderschwerpunkt Lernen hat eben keinen zusätzlichen Förderbedarf zum Förderschwerpunkt Sprache, sondern einen anderen. Es zeigt sich auch in der praktischen Arbeit, dass man für Kinder mit Schwerpunkt Lernen (und erst recht Schwerpunkt GE) zumindest teilweise andere sprachtherapeutische Ansätze wählen muss als für Kinder mit Förderschwerpunkt Sprache.
So, wie es gehandhabt wird, führt es dazu, dass Schüler OHNE Schwerpunkt Lernen, deren Schwerpunkt rechtzeitig festgestellt wurde UND deren Eltern dies wünschen, in die Sprachheilklassen gehen, solange dort Plätze sind, und Förderung bekommen.
Alle anderen Kinder, vor allem auch die MIT Schwerpunkt Lernen, verbleiben in den Regelklassen und bekommen KEINE zusätzliche Förderung im sprachlichen Bereich, bis auf das, was der Klassenlehrkraft möglich ist. Die 2 Std. sonderpädagogische Unterstützung verpuffen nämlich in Absprachen, Gutachten, Plänen und werden zumeist dringend für andere Kinder benötigt.
Das ist jetzt ein bildungspolitisches Spezifikum deines Bundeslandes. Warum gibt es bei euch Sprachheilklassen, aber keine Klassen für Schüler im Schwerpunkt Lernen? (Ich weiß warum: Weil letztere keine Lobby haben.)
Bei uns gibt es noch ein breit ausgebautes Netz an Förderschulen Lernen und trotz der Möglichkeit der Inklusion sind diese auch relativ voll.
Dass die zwei Stunden "Grundversorgung" bei euch wenig bringen, glaube ich sofort; das ist aber nichts, was an der Definition des Förderschwerpunkts Sprache liegt.
Dasselbe Theater gibt es übrigens auch mit anderen Schwerpunkten.
Es mag aus der Perspektive der besonders ausgerichteten Förderschulen sinnvoll erscheinen, aus der Perspektive der Grundschulen, die alle Kinder beschulen und alle im Blick haben müssen, ist es das nicht.
Da bekommt man nur die Absagen, weil sich niemand zuständig fühlen will, weil das Kind nicht beeinträchtigt genug ist oder weil es mehrere Beeinträchtigungen hat und deshalb keiner zuständig sein will.
Ja, da hast du wohl recht. Wenn man so konsequent und alternativlos schulische Inklusion umsetzen will, bräuchte man dann vllt. tatsächlich andere Konzepte, Klassifikationen und Kritierien? Und auch eine andere Ausbildung der Lehrkräfte. Man sieht ja auch hier am Beispiel der TE, dass sie für Schüler mit Förderschwerpunkt Sprache zuständig ist, ohne für diesen ausgebildet zu sein.
Warum werden Förderschulen von der Inklusion ausgenommen?
Einzelne Förderschulen haben sich für Kinder ohne Förderbedarf geöffnet. Bekanntes Beispiel: SRH Stephen-Hawking-Schule
(Edit: Ach, du meinst das anders? Warum z. B. Förderschulen Sprache keine Kinder mit Schwerpunkt Lernen aufnehmen müssen?)
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Ich kenne Kinder von Hippies und 68ern, die dadurch rebelliert haben, dass sie katholisch geworden oder zur Bundeswehr gegangen sind.
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Jugendkulturen entstehen und verschwinden wieder. Dann kommen neue. C'est la vie. Bisschen peinlich ist es nur, wenn erwachsene Menschen sich dann immer noch als Teil der verschwundenen Jugendkultur verstehen und zelebrieren.
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Auf der Grundlage dessen, dass ich das studiert habe und dass der Förderschwerpunkt Sprache gerade so definiert ist. Die Förderschulen Sprache sind in den Ländern, in denen es sie noch gibt, ja auch bewusst als Durchgangsschulen konzipiert.
Dass manche Bundesländer dazu übergegangen sind, bei einem Schüler mehrere Förderschwerpunkte gleichzeitig festzustellen, trägt natürlich zur Verwirrung bei. Klar sind die meisten G- und K-Schüler und viele L-Schüler auch sprachlich eingeschränkt. Das ist dann aber nicht die primäre Beeinträchtigung. Nach dem Prinzip müsste man eigentlich auch jedem hörgeschädigten Schüler zusätzlich den Förderschwerpunkt Sprache attestieren ...
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habe sonderpädagogisches Denken kennengelernt
Das klingt spannend. Erzähl mal: Wie denkt man sonderpädagogisch?
Lernen ist wie Netze spinnen
So heißt doch ein Buch von Robischon?
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Da AstraZeneca keine mRNA-Technologie ist, bin ich recht froh, als Lehrkraft wohl AstraZeneca verimpft zu bekommen.
Warum? Was stört dich an mRNA?
Die meisten hier würden wohl lieber Biontech/Pfizer oder Moderna bekommen als AstraZeneca (höhere Wirksamkeit und keine Verwendung fetaler Zelllinien).
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Ihr habt vermutlich keine Sekundarstufe.
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Bei mir springt bei diesem Thread der Fake-Alarm an. Ich will nicht glauben, dass eine Deutschlehrerin am "Gymnasuin" eine solche Rechtschreibung hat. Davon abgesehen würde ich ein umgedrehtes Kreuz grundsätzlich erst einmal als Petruskreuz deuten.
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Wir haben keine grünen bekommen, sondern weiße.
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Plattenspieler, was schlägst du eigentlich vor, was man tun sollte, um deine Kollegen und deine Schüler vor einer Infektion zu schützen? Masken gehen deiner Meinung nach nicht, Luftfilter auch nicht, da zu laut. Es muss ja aber deiner Meinung nach unbedingt Präsenzunterricht stattfinden. Also, was tun?
Bezüglich Luftfilter habe ich ja nachgefragt. Da habe ich keine eigene Erfahrung.
Wenn die Regelung kommen sollte, dass man auch im Unterricht Masken tragen muss, dann werde ich das natürlich umsetzen.
Wir müssen ja sowieso regelmäßig lüften und falls Wechselunterricht kommen sollte, kann man auch auf Abstände achten. Beachtung der Hygieneregeln und Hustenetikette ist auch kein Problem. Das ist doch auch schon einiges, oder nicht?
Bezüglich der Infektiosität von Kindern bis 10 oder 12 Jahre gibt es ja auch weiterhin unterschiedliche Ansichten auch seitens der Medizin.
Weihrauch? Gesegnetes Wasser? Rosenkranz beten?
Schaden kann es nicht.

Weihrauch soll zumindest entzündungshemmend wirken.
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Es gibt eine Studie über Geräte von Philipps. Ein Viertel fand es zu laut, dreiviertel ok. Kommt ja auch immer auf die Leistungsstufe an. Persönlich finde ich, dass man sich daran gewöhnt.
Danke für die Info.
Wir sind halt eine Förderschule Sprache, auch mit vielen Kindern mit auditiven Wahrnehmungsschwierigkeiten.
Wir achten schon auf ziemlich schalloptimierte Klassen- und Therapiezimmer.
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Luftfilter sollen sehr laut sein. Deshalb sind wir an meiner Schule/Schulform da eher skeptisch. Vllt. weiß aber jemand etwas Konkreteres dazu, der schon einen Luftfilter hat(te)?
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Die Tests bereiten doch auch Schmerzen, oder?
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Genau, weil eine Schule für Hochbegabte auch landläufig Sonderschule genannt wird. Besonders begabt eben. Warst du auch auf einer Sonderschule? Ist voll wertneutral gemeint.
Ursprünglich war es durchaus wertneutral bzw. entstigmatisierend gemeint. Das ist eben die Euphemismus-Tretmühle. Man kann alle 20 Jahre neue Bezeichnungen einführen, denn spätestens nach der Zeit sind sie wieder negativ konnotiert. Man müsste etwas an der Stigmatisierung der SuS ändern, nicht an der Schulbezeichnung, um das Problem zu lösen.
Siehe auch: Förderschule (Deutschland) – Wikipedia
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Die Zahlen sind deutschlandweit gesunken, vor allem in Norddeutschland sind die Inzidenzwerte so niedrig. Ich frage mich, wie man Lockdown noch länger begründen will.
BW ist auf Platz 2, RLP auf Platz 4 der niedrigsten Inzidenzwerte.
Coronavirus - Wocheninzidenz nach Bundesländern 2021 | Statista
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