Oder ins katholische Priestertum ...
Wäre das denn schlimm?
Wir sind doch hier tolerant gegenüber jeder Lebensweise, also auch gegenüber Priestern, oder nicht?
Oder ins katholische Priestertum ...
Wäre das denn schlimm?
Wir sind doch hier tolerant gegenüber jeder Lebensweise, also auch gegenüber Priestern, oder nicht?
Zitat kleiner gruener frosch :
Steht das Gebot der Nächstenliebe nicht zentral in der kirchlichen Lehrmeinung ? Jesus selbst hat es doch in den Mittelpunkt gestellt, geehrter kleiner gruener frosch !
Gottes- und Nächstenliebe, das gehört nach christlicher Lehre und der Botschaft Jesu untrennbar zusammen.
Ich halte es hier gerade mit Max Liebermann und werd und werd nicht fertig mit dem -- Essen.Er hat halt in der ersten Vorlesung 2. Timotheus 3,16 gelesen und dann den Rest der Bibel. "Jede Schrift ist von Gott eingegeben" -- sagt ein Teil der Schrift aus, also äh Paulus, also äh: wahrscheinlich.
Das ist eher ne evangelische Kampf-Stelle, auch mit dieser zweifelhaften Interpretation ...
Und wieder kugeln sich irgendwo ehemaliger Kirchenväter vor Lachen im Grab, weil man ihnen alles abkauft.
Ich finde es wirklich traurig und ein bisschen beschämend, wie du als (katholischer?) Religionslehrer über ehemalige (??) Kirchenväter sprichst und Neles Beitrag positiv bewertest, dass das Christentum menschengemachte Mythologie sei ... ![]()
über die katholische Sexualmoral steht nichts, aber auch gar nichts im Glaubensbekenntnis.
Aber im Katechismus.
Und in der Bibel.
Und in den Schriften vieler Heiliger, Kirchenlehrer und Päpste.
Wenn die Schüler katholische Religion belegen, ist es ihr Recht, die Sichtweise der Kirche zu erfahren. Sie können Religion ja abwählen, aus der Kirche austreten/konvertieren, ...
Nein, weil Gott es so geoffenbart hat.
Plattenspieler: ich sehe in Religion halt nicht die fundamentalistisch geprägte, umdefinierte, dem "gesellschaftlichen Mainstream" ( Elternschreck) folgende "Kirchenlehre"
Entweder verstehe ich deine Aussage hier nicht oder ich hatte Elternschreck missverstanden: Er meint doch mit der dem gesellschaftlichen Mainstream folgende Lehre nicht die offizielle Doktrin, sondern das, was viele Religionslehrer daraus machen?
- sondern das, auf was die Katholische Religion basiert (wohl wissend, dass es Überlieferungen sind und nicht ein historisch verbrieftes "Wort Gottes": die Menschlichkeit, wie sie vor 2000 Jahren mal ein Mensch gepredigt hat.
Die katholische Kirche hat einen umfangreichen Katechismus, in dem ihr Glaube dargelegt wird. Unterrichtet man im Auftrag der Kirche, hat man sich an diesen Glauben zu halten, was man für die Missio auch verspricht (siehe meine Zitate oben).
Die Lehre Jesu auf die "Menschlichkeit" zu reduzieren, ist auch eine starke Verkürzung. Natürlich sind menschliche Werte (was nicht heißt, dass man jegliches Verhalten von Menschen gutheißt) wichtig, aber auch in der Bibel steht doch noch einiges mehr, was Jesus gesagt hat, oder?
Jesus war übrigens nicht nur Mensch (was du so heraushebst), sondern "wahrer Gott und wahrer Mensch, unwandelbar, ungetrennt, ungeteilt und unvermischt".
Und katholischer Glaube (den du als katholischer Religionslehrer vorgibst zu vertreten) ist eben nicht, dass sich jeder aus der Bibel selbst heraussuchen kann, was ihm gefällt, und es auf seine Weise interpretieren (wie es in gewissen evangelischen Kreisen Konsens ist), sondern dass Gott seiner Kirche als gesamten die Wahrheit anvertraut hat und sie nicht in die Irre gehen lässt (vgl. Mt 16,18f.; 1. Tim 3,15).
Ich stimme Elternschreck zu. Das Ding ist ja: Wenn ich in Religion nicht die kirchliche Lehre, sondern eine abgespeckte, linksliberale Gutmenschen-Ideologie vertrete, dann fördere ich Fundamentalismus umso mehr, denn dann fühlen sich die Kinder und Jugendlichen verschaukelt und nicht ernst genommen und suchen sich eben anderswo religiöse Orientierung und Vorbilder.
Das lässt sich natürlich analog auf Protestanten, Muslime etc. übertragen.
Dumm nur, wenn die Kirchenlehre dem widerspricht, auf was sie sich bezieht.
Und verkürzt gesprochen ist mir die Nächstenliebe wichtiger als die kirchliche Meinung, meinen Nächsten abzuwerten.
a) Die Kirchenlehre bezieht sich auf Bibel und Tradition. Ich sehe keinen Widerspruch dazu; höchstens zu individuellen Bibelinterpretationen. Aber katholischer Glaube ist nun einmal auch, dass die Interpretation dem Bibel dem Lehramt obliegt.
b) Nächstenliebe ist (neben Gottesliebe!) natürlich der Kern des Christentums; dennoch ist es falsch, die ganze Religion darauf zu verkürzen, dann bräuchten wir keinen menschgewordenen, gekreuzigten und auferstandenen Christus.
c) Die kirchliche Lehre wertet auch niemanden ab und verurteilt niemals Personen, sondern höchstens Verhaltensweisen. Das hat auch Jesus so getan. -> "Sündige hinfort nicht mehr."
Man muss halt manchmal als Reli-Lehrer zwischen der Kirchenlehre und dem, was ihr zu Grunde liegt, abwägen. Und sich dann auch mal gegen die Kirchenlehre entscheiden.
Aber wenn ich die kirchliche Lehre für falsch halte, dann werde/bin ich doch
a) nicht Katholik
b) erst recht nicht katholischer Religionslehrer?!
Für die Missio verpflichtet man sich, "den Religionsunterricht in Übereinstimmung mit der Lehre der katholischen Kirche zu erteilen. [...] Fällt der Inhaber der Missio canonica vom Glauben ab und verbreitet entgegen seinem Versprechen eine Lehre, die nicht mit der der römisch-katholischen Kirche übereinstimmt (Häresie), so wird ihm - nach einem entsprechenden Lehrbeanstandungsverfahren - vom zuständigen Bischof die Missio canonica entzogen."
http://de.wikipedia.org/wiki/Missio_canonica
P.P.S. Ein Pädophiler ist nicht "der letzte Abschaum". Ein Pädophiler ist ein kranker Mensch, dessen Sexualiät so gefährlich für andere und vor allem für schutzbedürftige Kinder ist, dass die Gesellschaft alle notwendigen Maßnahmen treffen muss, um ihrer Schutzpflicht nachzukommen.
Aber siehst du denn nicht, dass es nur ein gradueller Unterschied ist, ob ich Homosexualität als erstrebenswert betrachte oder Pädosexualität?
Glaubst du, dass die 68er und die Grünen sich für eine Straffreiheit für den Sexualverkehr mit Kindern ausgesprochen haben, war reiner Zufall?
Auf Seite 10 oute ich mich dann auch mal.. Ich bin Religionslehrerin, katholische Religionslehrerin.
[...]
Mir ist egal, bei wem Kinder aufwachsen. Ob es ein Ehepaar im klassischen Sinne ist, alleinerziehend, Pflegefamilie, Stiefeltern, Adoptiveltern,gleichgeschlechtlich...
Vermittelst du das auch so im (Religions-)Unterricht?
So langsam wundere ich mich nicht mehr, dass kaum noch jemand die kirchliche Sexual- und Ehelehre kennt geschweige sich daran hält ... Musstest du da nicht für den Erhalt der Missio canonica irgendetwas versprechen?
Dann können wir ja deiner Frau ja gratulieren, dass sie nicht unfruchtbar ist. Gut, dass du das auch schon vorher wusstest. Könnte man sie denn eigentlich zurückgeben, wenn sie nicht richtig funktioniert?
Unfruchtbarkeit ist in der Kirche durchaus ein möglicher Annullierungsgrund für eine Ehe, wenn man es vorher wusste und es dem Ehepartner verschwiegen hat.
Fühlst du dich von deinem Dienstherren gegängelt, wenn er von dir verlangt, aktiv für die freiheitlich demokratische Grundordnung einzutreten? Findest du das Bekenntnis zu den im Grundgesetz formulierten Grundrechtskanon als lästige Pflicht, die du bestenfalls mit einem Lippenbekenntnis erfüllen kannst?
So wie ich das sehe, steht im Grundgesetz nichts von Homosexualität oder sexueller Vielfalt ... ?
Kannst du vielleicht etwas genauer beschreiben, worin seine Fehlerschwerpunkte liegen? Syntax ist ja doch recht generell. Lässt er Satzglieder aus, hat er Probleme mit der Stellung der Verbstellung oder der Kongruenz von Subjekten und Prädikaten, der Interpunktion, ... ?
Vielleicht kannst du ja einmal ein Beispiel, wie er schreibt, anführen? Gerne auch 'verfremdet'; es geht ja nur um die grammatische Struktur.
Je nachdem, was hier sein Schwerpunkt ist, würde sich meines Erachtens anbieten, daran theoretisch und praktisch zu arbeiten, anstatt generell Satzglieder bestimmen zu lassen.
Hat er denn die gleichen / ähnliche Probleme in der mündlichen Sprache oder ist die unauffällig?
Homosexualität ist eine natürliche Ausformung von Sexualität. Sie wurde in ca. 1500 Spezies beobachtet.
Das mag so sein, daraus geht aber nicht notwendig hervor, dass das für Menschen auch erstrebenswert ist. Sonst müssten wir mit der gleichen Argumentation auch Pädosexualität, Kannibalismus etc. für sinnvoll halten.
Hallo Rotherstein,
gar nichts gegen deine eigentliche Aussage (das kann ich nicht beurteilen), aber mit den Suchbegriffen
startest du natürlich auch eine ergebnisoffene Recherche. 
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