Beiträge von Plattenspieler
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Rainer Nickel hat mal gesagt, es wäre besser alle Sophokles Tragödien auf Deutsch zu lesen als in derselben Zeit nur Ausschnitte aus einer einzigen im Griechischen Original.
Dabei scheint es dann aber nicht um den Lateinunterricht zu gehen?
"Antigone" haben wir damals tatsächlich im Deutschunterricht behandelt.
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Aber sollte man sich nicht ernsthaft fragen, ob man nicht die Autoren gleich in deutscher Übersetzung lesen sollte statt die Schüler jahrelang mit Grammatik und Vokabeln zu traktieren, um nach ein paar Jahren festzustellen dass die Mehrheit das Fach sowieso abwählt? Das hat übrigens der von mir hoch geschätzte Rainer Nickel, Schulleiter und führender Lateindidaktiker schon vor 20 Jahren vorgeschlagen und dafür viel Kritik bekommen.
Hast du dafür eine Quelle? Ich finde online eher das Gegenteil.
Ich vertrete ja deshalb die Position, dass Latein Pflichtfach im Abitur und nicht abwählbar sein sollte.
Im 19. Jahrhundert musste man noch Aufsätze in lateinischer Sprache im Abitur verfassen. Das würden heute wohl die meisten Latinistik-Studierenden nicht hinbekommen.
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Momentan sind doch die Lehrprobenzeiträume?
Je nach Schulform.
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So vom Lesen im Forum: BaWü ist das einzige BL, wo es so ist.
Auch in BW bestimmt man nicht selbst den Tag, sondern es gibt einen Prüfungszeitraum, innerhalb dessen man eine Woche vor dem Prüfungstag die Ankündigung erhält (liegt ein Feiertag dazwischen, einen Tag früher).
Für den Prüfungszeitraum legt man die Planung einer Unterrichtsreihe vor. Wie detailliert die sein muss, unterscheidet sich nach meiner Erfahrung je nach Seminar, Fach oder Förderschwerpunkt, ...
Man kann natürlich spekulieren und vielleicht gibt es Hinweise, wann ungefähr die Lehrprobe sein wird. Im Zweifel kann man (gut begründet!) die vorgelegte zeitliche Planung auch etwas anpassen.
Aber man sucht sich nicht den konkreten Tag selbst heraus.
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Puh, guter Einwand, ob einem das im Reflexionsgespräch um die Ohren fliegen kann?
Keine Ahnung, kommt wahrscheinlich auf die Prüfer an? Man kann sich auf jeden Fall darauf vorbereiten, dass eine entsprechende Frage kommen könnte. Oder es schon "präventiv" im Unterrichtsentwurf aufgreifen und argumentieren, warum man das Thema trotzdem für geeignet hält? Wenn man es dafür hält; ich halte es wie gesagt für nicht ganz optimal (siehe auch Beitrag #15), aber ich bin da jetzt auch nicht der Fachmann dafür.
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Es gibt sogar einen Wikipedia-Artikel dazu.
Der besagt jedoch auch, dass es kein "reines Glücksspiel" (Zufallsexperiment) ist.
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Der Großteil der Steuereinnahmen dieses Staates kommen von gut verdienenden abhängig beschäftigten Arbeitnehmer. Das sind zum Beispiel Lehrkräfte.
Die meisten Lehrkräfte sind keine Arbeitnehmer.
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Das Schere-Stein-Papier Spiel ist ja soweit ein "faires Spiel". Aber auch das glauben erstmal nicht alle SuS. Kommt der Brunnen hinzu, verschieben sich, wie oben bereits erwähnt, die Gewinnchancen. Hier hat man mit Papier und Brunnen die höheren Gewinnchancen. Und das Kinder bei diesem Spiel, zumindest ist das meine Beobachtung, auch immer wieder gerne den Brunnen miteinbeziehen in ihrer Freizeit / auf dem Schulhof, finde ich diese Aufgabe recht passend, vor allem bzgl. des Lebensweltbezugs.
Blöde Frage, vielleicht liege ich auch falsch, aber ist das nicht etwas banal für eine vierte Klasse Grundschule? Bei Schere, Stein, Papier sind die Gewinnchancen gleich, "mit Brunnen" für Brunnen und Papier höher als für die anderen beiden. Braucht man dafür eine Versuchsreihe oder erschließt sich das nicht von selbst? Ist das der gesamte Erkenntnisgewinn der Stunde?
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Wo ist denn das Referendariat via Vertrag geregelt?
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Die wichtigsten Bücher [...]
Das sind ja teilweise Sachen aus der Zeit meines Studiums, einige waren damals schon angestaubt ... Sind sicherlich gut, keine Frage, aber es gibt auch neuere Werke.
Welcher Artikel für das Grundschullehramt trotz seines Alters absolut unentbehrlich ist, ist, denke ich, hier allen klar.
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Wie fair
Ist Fairness eine mathematische Kategorie?
Und ernsthaftes Interesse: Inwiefern soll Schere, Stein, Papier mit oder ohne Brunnen fair oder unfair sein?
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Meine Uni (in Niedersachsen) hätte mir dies nur ermöglichen können, indem ich noch Deutsch oder Mathe vollständig nachgeholt hätte. Im Studium wechseln hätte mir persönlich zu lange gedauert, weshalb ich es ausgeschlossen habe.
Warum sich auch für eine Aufgabe grundlegend qualifizieren? Grundschullehramt kann doch jeder ... Deutsch und Mathematik sind overrated ...
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Ich bin allerdings sehr sicher, dass ich irgendwann auf die Grundschule wechseln werde.
Mehr Deputatsstunden bei geringerer Besoldung (auch wenn es jetzt A 13 wird/ist: keine Amtszulage und weniger Aufstiegsmöglichkeiten) und noch dazu wirst du im Lehrerforum belächelt werden. Warum willst du das freiwillig machen, wenn du einen Master für das gymnasiale Lehramt hast?
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Guckt Euch mal die Mathematik-Abschlussprüfungen der 10. Klasse der Polytechnischen Oberschule (=Realschulabschluss) an
Ja, in der DDR war bestimmt alles besser ...

von besagtem Förderschüler in ihrem schulischen Leistungsbestreben ausgebremst werden
Ableistischer Unsinn.
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Also soweit ich mich erinnere, hatten auch wir damals (Abiturjahrgang 1995) die Grammatik im Großen und Ganzen nach drei Jahren durch (7.-9. Klasse). In der 10. haben wir dann u. a. De bello Gallico bearbeitet. Ich fand das damals nicht zu flott.
Bei uns (anderes Bundesland und späterer Abiturjahrgang) war das auch so. 10. Klasse Schwerpunkt Caesar, 11. Klasse Schwerpunkt Cicero und etwas Lyrik, 12./13. Klasse weitere Autoren und literarische Formen.
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Arbeitnehmer haben ein Anrecht auf ein Arbeitszeugnis ohne Tippfehler / Rechtschreibfehler.
Beamte sind keine Arbeitnehmer. Eine dienstliche Beurteilung ist kein Arbeitszeugnis.
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In Basel spricht man nicht Allemannisch, sondern "Niederallemannisch".
In jedem Fall schreibt man es nur mit einem <l>.
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