Jaja, die "Universalgelehrten".
Meinst du, Lehrer an Grund-, Haupt- und Förderschulen suchen sich den fachfremden Unterricht freiwillig aus?
Dieser folgt zum einen der Notwendigkeit, dass die Fächer unterrichtet werden müssen und oftmals keine oder nicht ausreichend Leute mit entsprechendem Studium hat, zum anderen dem "Klassenlehrerprinzip" bzw. dem Grundsatz, dass Klassen und Schüler nicht mit zu vielen unterschiedlichen Lehrkräften zu tun haben sollten. Für letzteres gibt es für die genannten Schulformen gute Gründe und Argumente.
Ob es jetzt sinnvoller ist, dass man wie in Deutschland in einem bis drei Fächern etwas vertiefter ausgebildet wird oder wie in der Schweiz in sieben Fächern (Primarstufe) eher grundlegender, darüber kann man natürlich diskutieren.