Beiträge von Sissymaus

    Ich stelle allen UserInnen anheim, diese "Diskussion" dadurch zu beenden, dem auf den TE hier gar nicht weiter eingegangen wird.
    Wieso springen so viele von Euch über das hingeworfene Stöckchen? Der TE hat eine eigene Meinung. Die kennen wir. Es gibt einige andere Threads zu dem Thema, in denen das Ganze ausführlich besprochen wurde.
    Welchen Mehrwert hat dieser Thread für Euch?

    Recht hast Du. Ich gehe Eis essen :tanz:

    Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Es freut mich für dich Susannea , dass du bei allen (Fach-)Ärzt*innen so schnell Termine bekommst. Bei einigen Fachpraxen klappt es hier auch recht gut - einfach weil es genügend Ärzt*innen in diesen Fachbereichen gibt -, bei anderen wartet man aber (wie ich bereits schrieb) lange auf einen Termin, gerade als GKV-Patient*in. Dass es in anderen Regionen Deutschlands weitaus schlimmer ist mit dem Ärzt*innenmangel, muss ich wohl nicht extra erwähnen.

    Auch, dass Patienten einfach abgelehnt werden, ist in dieser dörflichen Gegend nicht selten.

    Warum triggert diese Genderei eigentlich so viele Leute, dass sie sich die Mühe machen, in einem Forum anzumelden, um darüber sinnlos rumzudiskutieren?

    Ich finde die Jugendsprache mit den weggelassenen Präpositionen auch merkwürdig, aber wenn sie sich irgendwann mal durchsetzt und im Duden landet: So what! Ich hab in der Schule mehrere Unterrichtseinheiten Plattdeutsch gemacht, weil der Deutsch-Lehrer das als Hobby hatte. Davon bin ich auch nicht gestorben

    Warum fragst du danach, wenn du die Antwort schon weißt? Zum Rat für deutsche Rechtschreibung heißt es (https://www.rechtschreibrat.com/):

    Dieser Rat wurde also vom Staat beauftragt. Warum sollte es einen solchen Rat geben, wenn sich staatliche Stellen für dieses amtliche Regelwerk nicht interessieren? Warum sollten SuS irgendeine Art von Rechtschreibung lernen, wenn staatliche Lehrer sich nicht an das amtliche Regelwerk gebunden fühlen?

    Es gibt hier auch Kollegen, die noch die alte Rechtschreibung verwenden (daß). Sollen die auch direkt dienstrechtlich abgestraft werden oder haben wir und der Dienstherr vielleicht wichtigeres zu tun, als sich um so etwas Unwichtiges zu kümmern?

    Wer wegen sowas eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreicht, kann m. E. nicht alle Tassen im Schrank haben.

    Hoffentlich hat der Dienstherr angemessen reagiert!

    Wirklich ernstgemeinte Frage: Eine Schwangerschaft ruiniert den Körper? Und es ist wahrscheinlich, dass man "Schwabbelwampe, ...." bekommt davon? Ist das so?

    Natürlich. Das ist eine sehr große Belastung für den Körper. Es geht hier nicht nur um oberflächliche Sachen wie Ästhetik. Was der Beckenboden alles aushalten muss, merkt man erst viele Jahre später. Da muss dann ggf auch eine OP gemacht werden.

    Und ja, am Ende steht eher die Mutter mit einem Kind da als der Vater. Das ist eine Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft von der ich wünschte, dass es sie nicht gäbe.

    Es gibt sie aber. Alleinerziehende sind nun mal diejenigen, die von Armut am stärksten betroffen sind. Auch langfristig sind dort finanzielle Folgen zu befürchten.

    Ich selbst habe einen Job im öffentlichen Dienst angetreten, obwohl ich mit meinem sehr guten Abschluss im Maschinenbau das doppelte hätte verdienen können. Ich habe gesehen, wie meine Kommilitonen mir gehaltsmäßig und karrieretechnisch enteilt sind. Die Arbeitsbedingungen waren aber zu dieser Zeit in dem sehr männerdominierten Bereich nicht für mich als Alleinerziehende machbar. Auch mein Promotionsvorhaben musste ich drangeben.

    Ich will mich darüber nicht beschweren, das waren Entscheidungen, die ich zugunsten meiner Tochter getroffen habe. Aber dass sich jemand diesen Nachteilen nicht aussetzen will, dürfte doch wohl jeder Frau zuzustehen sein. Ich wüsste nicht, warum da jemand anderes als die betroffene Person zu entscheiden hat.

    Einfach den Sachbearbeiter der daneben steht anrufen oder eine E-Mail schreiben. Werd erwachsen.

    Warum bist Du so patzig? Man könnte auf 95% der Fragen von neuen Usern so antworten, aber bevor man irgendwo anruft, hat man sich doch auch gern mal selbst einige Infos eingeholt.

    Und wenn Du diesen Rat schon gibst: Man kann das auch freundlicher formulieren und sich seinen Teil denken.

    Dann verabschiedet man sich ein Jahr früher aus dem Narrenhaus - und hat Monat für Monat genau denselben Betrag auf dem Konto, als ob man bis zum "Regel-Ende" pubertierende Jugendliche - statt des heimischen Gartens - versorgt hätte. Auch der "Urlaub" wird dann günstiger, weil man sich außerhalb der Ferienzeiten bewegt.

    Ich hab ca. 13 Jahre vor der Verbeamtung in die Rentenkasse eingezahlt. Für mich kommt das daher in Frage und ich werde mir das zu gegebener Zeit ausrechnen lassen.

    Gibt's das nicht schon für einige technische Fachrichtungen für das Lehramt BK? Oder habe ich das falsch in Erinnerung?

    So ähnlich ja. Allerdings benötigt man mindestens den Bachelor eines Faches. Man wird nach E11 bezahlt und hat 13 Stunden Unterrichtsverpflichtung. 3 Jahre Zeit fürs Studium Master of Education (wobei ich Fälle kenne, die das auf 9 Jahre gestreckt haben mit jährlichem Betteln bei der Bezirksregierung) und anschließend 1,5 Jahre Referendariat als verkürztes OBAS-Modell mit 19,5 Stunden Deputat.

    Das Thüringer Modell startet schon zu Beginn des Studiums, oder?

    Kann man alles machen. Solange man keine Familie hat oder einen Mann der das sichere Einkommen heimbringt.

    Können wir mal ein Sparschwein für sexistische Sprüche aufstellen?

    Zur Verbeamtung: es gibt so viele Menschen im Angestelltenverhältnis. Die Verbeamtung ist ein goldener Käfig, damit kommt nicht jeder klar. Nur wegen der Pension im Arbeitsleben unglücklich sein? No way! Dafür verbringe ich zuviel Zeit mit arbeiten.

    Ich kann verstehen, wenn man mit den Rahmenbedingungen nicht einverstanden ist. Man kann auch durchaus noch anders vorsorgen. Sollte man sowieso tun.

    Sissy, du scheinst an einer gesegneten Schule untergekommen zu sein… schwer vorstellbar wie du es in Abiturwochen bspw. schaffst auf die reguläre Arbeitszeit zu kommen ;) aber klasse, das freut mich wirklich zu hören, dass es sowas noch gibt, ich höre es auf den Treffen/ Fortbildungen immer anders…

    …und auch toll, dass du den Job machst…

    Berufskolleg! Und Pareto. Sowie schnell und zackig alle Aufgaben ohne Tamtam erledigen. Konferenzen nur, wenn wirklich was besprochen/entschieden/erarbeitet werden muss, sonst reicht ne Mail. Ausnutzen von Leerzeiten. Korrekturfreundliche Klausuren konzipieren. Während der Arbeitsphasen von Schülern weiterarbeiten.

    Ich gebe zu, das geht nicht in jeder Konstellation (Schülerklientel etc), aber in meiner gehts.

    Da ich nur abends arbeite, hätte ich auch Kapazitäten morgens noch Kurse für Hausfrauen zu halten. Leider zahlt die VHS super schlecht.

    Wie schade. Da entgeht ihnen aber etwas. Wo Hausfrauen doch so viel Zeit haben. Vor lauter Langeweile müssen sie dann das sauer verdiente Geld Ihrer Männer ausgeben, anstatt sich bei Dir weiterzubilden, damit sie auch das Haushaltsbuch führen können.

    Manchmal kommt es mir vor, als wärst Du 70 und nicht wesentlich jünger als ich.

    Bei mir steigt die Zufriedenheit im Job erheblich durch weitere Entscheidungsmöglichkeiten. Die habe ich in jedem Fall durch die Koordinatorenstelle erhalten. Das könnte ein Nebenjob jetzt nicht leisten, den ich womöglich am (für mich ziemlich heiligen) Wochenende machen müsste. Es geht mir daher eher weniger um monetäre Mehrleistung, wobei ich die natürlich gern mitnehme.

    Liebe Kolleg:innen,

    es ist Wahlkampfzeit. Bei der letzten Wahl hatten in unserem Zuständigkeitsbereich ca. 400 von knapp 4000 Beschäftigten gewählt. Das sind round about 10%. Schade finde ich.

    Es wäre daher sehr schön, wenn die Wahlbriefe nicht irgendwo in den Stappeln verschwinden und Euch bei Verkündung der Wahlergebnisse einfällt das da doch noch was war.

    Desto mehr von Euch teilnehmen, desto größer ist unsere moralische Legitimation dem Arbeitgeber gegenüber. Wenn Ihr Fragen habt, dann könnt Ihr die Kandidaten auch gerne anrufen, aber Bitte Geht wählen. Ich sag jetzt nicht wen, mir geht es um die Beteiligungsquote.

    DANKE

    Wird gemacht!

    (Hervorhebung durch mich)

    Zwischen Zeiterfassung, Abfeiern können und es tun sind Welten.

    Kann ich gerade sehr gut beobachten und ein Lied davon singen.

    Bolzbold hat es treffend beschrieben. Wer seine Arbeitszeit verschenkt ist dann leider auch selbst schuld. Aus meiner Zeit in der Behörde kenne ich es so, dass darauf geachtet wurde und man dann auch gezwungen war, seine Stunden abzufeiern. Ich musste dahin die Semesterferien legen oder eben in die Schulferien.je nach Behörde. Da bekam ich eine Ansage aus der Personalabteilung.

    Das ist super sissy, ich weis nicht ab welcher Schulform, aber es gibt durchaus settings in denen sich diese Einstellung nur unter massiven Unmut durchhalten lässt…

    Aha. In den Behörden sitzen Leute mit A16 und B-Besoldung, die eine Arbeitszeiterfassung haben und jede Minute drüber abfeiern können. Wie rechtfertigen die Kollegen dann ihren Unmut? Es steht allen frei, sich auf solche Stellen zu bewerben.

    Solchen Unmut gibt’s bei uns nicht. Würde an mir aber auch abperlen wie Wasser an Entenfedern.

    So richtig kapiere ich die Berechnung nicht. Achtet ihr alle nicht auf eure Arbeitszeit? Ich arbeite 41 Stunden. Das hab ich als A13, als A14 und auch jetzt als A15 gemacht. Ich bekomme nämlich keine Mehrarbeit bezahlt. Nur, wenn ich mehr Unterrichtsstunden mache. Heißt also für mich: mit jeder Beförderung hat sich mein Schwerpunkt etwas verschoben. Auch bedingt durch meine Berufserfahrung. Ich bin immer schneller in allem, was mit Unterricht zu tun hat. Und manches bleibt dann auch mal liegen, da Arbeitszeit aufgebraucht.

    Deswegen nehme ich gern jede Beförderung mit, da ich meine Arbeitszeit einhalte.

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