Komische Diskussion. Warum darf ich keine Gesetze aus anderen BL seltsam finden? Ich will einfach nicht, dass Infos über schulische Leistungen an Schulfremde gehen. Wir sind hier auf dem Dorf und jeder kennt jeden. Wenn sich der Sohn später mal ne Lehrstelle sucht und seine pubertären Entgleisungen beim Schützenfest diskutiert werden, so dass das Leute mitkriegen, die das nix angeht, fänd ich das nicht witzig. Ich sehe das aus Elternsicht kritisch, auch wenn ich hier als Freund- Feind Verfechterin bezeichnet werde. Ich bin auch froh, dass ich nicht mit Ausbildern in solchen Konferenzen diskutieren muss.
Beiträge von Sissymaus
-
-
Wenn du in NDS wärst, fändest du das auch gut. Weil das war ja schon immer so... Deswegen wird es ja auch so verteidigt.
Möglich.
Ich finde aber auch andere Dinge nicht gut, die zB in NRW schon immer so gemacht wurden.
-
Und ob!
@Sissymaus: Du kennst Frau Suhrbier? Hast du mal neben den Tetzlaffs gewohnt?

Damals in Wattenscheid. Der gute alte Tetzlaffs alfred. Wer kennt ihn nicht

-
Mir würde es einfach überhaupt nicht gefallen, dass andere Eltern, die mein Kind kennen, deren schulische Leistung so genau kennen und auch dessen Probleme in der Schule. Ob das dann immer so in der Schule bleibt, wage ich zu bezweifeln. Wir wohnen auf dem Dorf. Dass dann beim nächsten Kränzchen erzählt wird, was sich mein Lütte geleistet hat, fänd ich nicht ganz so prickelnd.
Alle reden vom Datenschutz. Das nimmt manchmal absurde Züge an. Aber hier werden schulfremde Personen nach privaten Dingen anderer gefragt, die sie ggf nur vom Hörensagen kennen und auf dieser Basis wird schulische Leistung bewertet?
Wie kann man das nicht absurd finden?
-
Eltern in Konferenzen, in denen es um das Sozialverhalten und die Leistungen geht? Oh. Mein. Gott.
Da hat NRW ja wirklich mal was sinnvolles im Schulgesetz.
Padlet wird verboten, weil da die IP des Schul-PCs gespeichert wird, aber Frau Suhrbier sieht die Noten meines Kindes.
Ne, Leute, das ist für mich ein No-Go, auch wenn das die Kollegen aus den anderen BL ok finden.
-
Alles anzeigen
Kommt vielleicht ein bisschen auf die Region und Schulform an. Für meine Region treffen sie die Klischees in gewisser Weise alle:
Die junge Musiklehrerin, der BK-Seiteneinsteiger, die S1-Lehrerin mit Migrationshintergrund bedienen die Klischees ganz klassisch.
Der Grundschul-LAA als Mann und der syrische Gymnasiallehrer spielen mit dem Anti-Klischee.
Nichts desto trotz machen die alle einen sympathischen Eindruck.
In gewisser Weise ist das mit den Klischees zum Teil ja auch ok.
Auf welches Bewerberfeld kann z.B. die BK-Werbung realistisch gesehen abzielen? Welche Zielgruppe für die Grundschule hat ggf. noch nicht gehobenes Potential?
Der männliche Grundschulreferendar und die S1 Lehrerin hab ich noch nicht gesehen. Dann haben sie ja nicht direkt alle Klischees bedient. Das freut mich.
Ich hätte aber trotzdem gern die E-Technik-Lehrerin oder Ähnliches gesehen.
Aber eins sehe ich auch: besser als die letze Aktion mit dem Pultstatus.
-
Hab grad bei Instagram was im Feed gesehen. 2 Lehrkräfte. Ein bißchen schade finde ich, dass wieder alle Klischees bedient wurden. Eine junge Frau als Kunstlehrerin und ein Mann mittleren Alters als Bautechnik-Lehrer am BK.
Ich hoffe, die anderen drei findet man nicht direkt in den Schubladen wieder.
-
Ab ans BK und berufsbegleitend den Master nachholen. Da müsstest du doch direkt was finden. Oder ist das keine Option für dich?
-
Guten Tag,
ich werde demnächst eine pädagogische Einführung beginnen.
Momentan bin ich noch in EG10. Aber ab 2026 werden auch wir in die EG 12 rutschen? Ist das fest?
Grüße Marcel
Gibts einen Grund, wieso Du kein OBAS machst?
-
Ich lasse immer die gleiche Arbeit nachschreiben. Da war bisher nie eine 1 dabei. Vielleicht auch, weil meine Klassenarbeiten nicht so einfach reproduzierbar sind (Technische Zeichnungen).
Ich sage immer, dass es eine andere gibt, nehme aber die gleiche. Pure Faulheit meinerseits. Manchmal ändere ich eine Kleinigkeit, aber auch nur bei solchen, die mit strategischem Schwänzen auffallen. Scheint sich unter den Ausbildungsjahren nicht herumzusprechen.
Allerdings hab ich auch das Problem mit dem Schwänzen nicht in der Form, wie die Vollzeit, da duale Ausbildung.
Anfangs hab ich in der Vollzeit auch mal abends um 6 nachgeschrieben (Abendschule). Das hat auch gut gewirkt.
-
Teilkonferenzleitung
Hab "Telefonkonferenzleitung" gelesen und war kurz irritiert.
-
Wurde genehmigt. Wie gesagt bei der letzten Klassenfahrt hat’s drei Jahre gedauert bis endlich bezahlt wurde.W
Wie oft hast Du nachgefragt, wo die Kohle bleibt?
Ich hab nach 3 Monaten einmal nachgefragt, es wird mir in 6-8 Wochen "versprochen". Während ich noch überlegt hab, ob ich einen Brief vom Anwalt aufsetzen lasse, war die Knete in voller Höhe auf dem Konto. Manchmal hilft auch freundliches Nachfragen. Ich bin keine Juristin, aber dass solche Kosten erst nach 3 Jahren erstattet werden, kann doch nicht rechtens sein.
Steuer: Da bekommst Du ja nur einen Teil wieder. Damit würd ich mich im Leben nicht zufrieden geben.
-
Rein rechtlich ist es bei uns so dass die Quereinsteiger immer auf der Planstelle sitzen. Sie werden ins Beamtenverhältnis überführt sobald die Vorraussetzungen erfüllt sind (also die Maßnahme abgeschlossen ist). Die Stelle bleibt ununterbrochen besetzt.
Ist in NRW bei OBAS auch so.
-
Der Regierungsbezirk Arnsberg hat auch für einige Kreise Distanz angeordnet. Für meine Region finde ich es übertrieben, aber nun ist es so. Wir trainieren das immer Anfang des Schuljahres mit allen Klassen, daher switchen wir einfach um.
-
Also: Da hatte ich mal die Hoffnung, dass mit der Einführung der Alltagshelfer eine nützliche Sache an Grundschulen passiert ist, da schickt man mich wieder auf den Boden der Tatsache zurück.
Es ist also wirklich so, dass diese Stelle STATT einer Lehrerstelle genutzt werden muss?
Ich dachte ja, es kann nicht schlimmer werden. Ich muss dringend meine Naivität ablegen. Das übertrifft meine kühnsten Befürchtungen. Da ist ja die Einstellung von Schulverwaltungsassistenzen noch besser geregelt. Und selbst das ist schon bescheuert.
-
Man ist doch immer wieder überrascht, welche "Wahrheiten" so verbreitet werden. Machen wir einen Thread auf für die dümmsten Gerüchte, die so existieren?
Nein, natürlich ist es auch noch später möglich, verbeamtet zu werden. Es hängt im Wesentlichen von Deiner Gesundheit und Deinem Alter ab, aber nicht, ob Du zwischendurch Australien bereist hast. Der Mangel an Grundschulen dürfte flächendeckend auch so groß sein, dass Du direkt eine Planstelle bekommen kannst.
-
Wenn das so schlimm für dich ist, Dich einige wenige Tage im Jahr "open End" um die SuS kümmern zu müssen, dann wird es für alle Beteilgten das Beste sein, wenn Du dem aus Weg gehst.
Oder der Arbeitgeber stellt endlich die passenden Bedingungen her.
-
Weil die Sus im besten Fall von solchen Erfahrungen ein Leben lang profitieren.
Ich habe als Teenager zusammen mit 4 Mitschülern auf einer Klassenfahrt mitten in der Nacht ein Segelboot geklaut. Wir sind auf die Nordsee rausgesegelt, haben unterwegs gemerkt, dass wir uns trotz teilweise vorhandener Segelkenntnisse überschätzt haben, und es dennoch im Morgengrauen wieder sicher in den Hafen geschafft. Wir haben alles ordentlich hinterlassen und es gerade noch rechtzeitig ins Bett geschafft, um nicht aufzufallen.
Vielleicht ein extremes Beispiel, aber so etwas erzeugt ein Zusammengehörigkeitsgefühl auf Lebenszeit. Grundsätzlich vielleicht die Erfahrung von Gruppendynamik, mit ihren positiven und negativen Seiten. Im Schulalltag ist das in dieser Form nicht möglich.
Und das bringst Du nun als Beispiel, um uns von der Nachhaltigkeit von Klassenfahrten zu überzeugen? Das bewirkt eher das Gegenteil.
Und wie ist es heute? Tourt als die 5 Musketiere durch die Lande oder habt ihr eine 5er-WG?
Oder seid ihr einfach nur noch befreundet heute? Dafür benötige ich keine Klassenfahrt. Tatsächlich habe ich heute nur noch losen Kontakt zu 2en mit denen ich zur Klassenfahrt war. Den Rest hab ich aus den Augen verloren. Trotz Klassenfahrten.
-
Und wozu ist das gut? Ernsthafte Frage.
Wir stellen fest, dass die Ergebnisse der Abschlussprüfungen (zentral, bundesweit einheitlich) in diesen Jahrgängen erheblich besser als der Durchschnitt sind.
Scheint dem Dienstherrn aber egal zu sein, da er keine adäquaten angemessenen Bedingungen für mich ermöglicht. Dann eben nicht.
-
Dir ist schon klar, dass es, sobald die 10 zulässigen "Kindkrank-Tage" im Jahr überschritten werden, für Angestellte regulär kein Gehalt mehr gibt?
Ja, ist mir. Deswegen hatte ich auch ein Backup in Form einer Betreuung auch mit krankem Kind. Ich musste daher das nie in Kauf nehmen.
Ich sehe jedoch nicht, dass ein Entgegenkommen bei kranken Kinder für einen begrenzten Zeitraum (die schlimme Phase ist ja in der Regel die erste KiTa-Zeit) den Arbeitgeber berechtigt, mich mit unzureichenden Arbeitsbedingungen zu belasten.
Solche Situationen wie Wolfgang Autenrieth oben schildert können auch böse ausgehen und schon stehe ich vor Gericht und werde zusätzlich meines Lebens nicht mehr froh. Nein danke. Da nehme ich lieber in Kauf, dass ich mal ein paar Tage meines Arbeitslebens nicht bezahlt werde. Es gibt Leute, die schließen eine Zahnzusatzversicherung ab, fahren aber alleine mit Minderjährigen auf Klassenfahrt.
Ist für mich aber auch völlig ok, wie Du das siehst. Du arbeitest an einer Privatschule und kannst damit aktiv entscheiden, ob Du das in Kauf nehmen willst. Ich würd es nicht machen und bin daher dringend für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen an öffentlich-rechtlichen Schulen. Es ist nicht hilfreich, dass so viele den Kram mitmachen und sich nicht gegen diese Zustände auflehnen.
Werbung