Das ist das englische seid/seit...
und dass/das
Das ist das englische seid/seit...
und dass/das
Völlig still ist in ner durchschnittlichen Schulklasse wohl tatsächlich auch zu viel verlangt.
Aber im Ernst: Man kann schon mal ganz ohne jede Verbalisierung einen Impuls geben, das würde ich unter still verstehen. Also etwas zeigen (Abbildung, Graph, Cartoon, Foto, Freihandversuch...) und die Klasse dann erstmal mit ihren Beiträgen starten lassen. Wenn die ein wenig trainiert sind, dann können sie schon ganz gut Bezüge zu ihrem Vorwissen herstellen, Hypothesen erstellen usw. Klappt auch mit Darstellungen, die "kognitive Dissonanzen" auslösen, wie es so schön heißt, also z.B. unmögliche Situationen zeigen oder Widersprüche.
"Wildes Erraten" würde ich da aber tatsächlich eher nicht erreichen wollen, da gebe ich Sissymaus' Fachleiterin recht.
Ich hab einfach ein Problem damit, dass ich nicht weiß, was die Fragestellung ist.
Sollen die Schüler sagen, was Ihnen an dem Bild / an dem Bauwerk gefällt?
Was ihnen auffällt?
Ob sie die Farbgebung mögen?
Ob sie das Bauwerk auch schon mal im Urlaub gesehen haben?
Ob sie das aus Lego besser bauen können?
Dass es sie null interessiert, was das für ein Bauwerk ist?
Dass das dringend mal renoviert werden muss?
Und dann wird ernsthaft erwartet, dass die Schüler sagen: Ach! Das ist doch klar! Akropolis, also Satz des Pythagoras, a Quadrat + b Quadrat = c Quadrat
Machen die bestimmt!
Warum soll der Einstieg denn "mathematisch frei" sein bzw. "nicht direkt mathematisieren"? Wird das so von euch gefordert?
Vor allem im Mathe-Unterricht. Ich wäre als Schülerin völlig verloren, wenn ich plötzlich Bilder von Ruinen gezeigt bekommen hätte.
Zu Deinem geplanten Einstieg wurde ja schon viel gesagt. Ich frage mich: Wer zur Hölle steht auf diesen "stummen Impuls"? Ich hatte zum Glück eine Fachleiterin, die mit solchen Sachen wenig anfangen konnten und immer gesagt hat: Bitte lassen Sie die SuS NICHT raten, was sie lernen sollen.
Informatiker, Informatiker, BWLer, Ingenieur... Aha.
Wo sind denn die Lehrerinnen, deren Mann beispielsweise Geisteswissenschaftler und NICHT-Lehrer ist. Oder einen Ausbildungsberuf ausübt?
Da hier alle studiert haben, wirst Du den Fall seltener finden. In Partnerschaften überwiegt der Anteil mit ähnlichem Bildungsniveau. Oder was willst Du uns nun sagen? Dass sich Lehrerinnen nur Besserverdienende Männer suchen? Also, ich hab meinen Mann im Studium kennengelernt. Ich hab auch den viel besseren Abschluss, trotzdem hatte ich nach meinem Studium als Alleinerziehende viel weniger Geld als er. Das hat mich echt frustriert.
Casamial Herzlich willkommen im Forum. Hast Du sonst noch was inhaltliches beizutragen oder willst Du einfach nur mal reinkommen und rummosern?
Mein Mann ist Ingenieur in leitendender Position. Gleiches Studium. Ich nachher noch zur Uni.
Brutto hat er einiges mehr als ich. Netto aktuell weniger (Firmenwagen). Vor meinem Seiteneinstieg war ich im ÖD und hatte sehr viel weniger.
Beide Vollzeit, ich A14, kurz vor A15. Er mit täglichen Arbeitszeiten von 10-12 Stunden. Im Urlaub muss ich auf der Fahrt stundenlange Telefonate ertragen. Abbruch von Urlaub gabs auch schon. Am letzten Tag vor dem Urlaub Arbeit zT bis nachts.
Tauschen würde ich nie wollen. Wozu auch. Unterm Strich kommt ja sogar weniger raus. Er hat natürlich noch Luft nach oben, wenn er zB aus dem Mittelstand mal in einen IG-Metall-Betrieb wechseln würde, aber in seiner Branche gibts da nicht viele. Ich hab aber auch noch Luft nach oben durch meinen vielen Projekte. Eine Schulleitung reizt mich nicht, aber Schulaufsicht oder Ministerium in einigen Jahren schon.
Was ist das denn für eine Aussage? Ich kenne keine Büromitarbeiter, die nicht wenigstens einen Tag Home-Office machen, die meisten deutlich mehr oder gar nur.
Ne, mein Mann hat 0 Homeoffice. Er muss vor Ort sein als Betriebsleiter.
Oh, ganz sicher. Ich bin da damals viel zu naiv rangegangen. Ich habe mir einen Beruf ausgeschaut, dessen Kernaufgabe mir Spaß macht und von dem alle sagten, er wäre recht entspannt. Ich dachte mir damals wirklich: "Ich habe lieber einen entspannten Job und verdiene dafür dann halt weniger, als dann in der Wirtschaft mehr zu verdienen und mich dort zu Tode arbeiten zu müssen." Dass meine Eltern Beamte sind/waren (natürlich ganz weit weg vom Lehrerberuf) und mir große Ängste vor der Wirtschaft und ein tolles Bild vom Beamtentum eingeredet haben, hat sicher nicht geholfen.
Tja, da habe ich mich damals nicht gut genug mit beschäftigt und letztlich eine Bahn gewählt, die mich erst zu spät realisieren lässt, dass ich weniger Geld (unwichtig) und mehr Stress (sehr wichtig) habe.
Und Du glaubst, in der Wirtschaft hättest Du weniger Stress UND mehr Geld? Diese Jobs sind sehr selten. Wer viel verdient hat in der Regel Dauerbereitschaft und viele Stunden meist gepaart mit reichlich Personalverantwortung. Läuft das Projekt mal aus dem Ruder, darf man dann auch seinen Urlaub abbrechen.
Und ich weiß genau: Nun kommt wieder einer daher, der jemand kennt, der 35 Stundenwoche bei fürstlichem Gehalt ohne Reisetätigkeit hat. Ja, die gibts auch. Aber selten!!
Von der Jobsicherheit bei Krisen will ich nun mal gar nicht erst anfangen.
Ach, das Schöne hier ist .... die Diskussionen gehen ewig. Du lockst dich einen Tag aus und kannst gleich wieder einsteigen, ist alles noch so wie am Tag davor
Wie ne daily soap.
Ich bleibe weiter bei meinem Standpunkt, dass ich nicht zahlendes Mitglied eines Vereins sein muss, um eine einfache Auskunft zu erhalten.
Die anderen sollen aber dafür zahlen, damit Du diese Auskunft bekommst. Soso.
Das ist das Engstirnigste, Egoistischste und Übergriffigste, was ich seit langem gelesen habe. Das wäre, glaube ich, für mich ein Grund, in eine Stadt zu ziehen.
Die, die mich darauf ansprechen, sind eigentlich eher die, die mein Abweichen von der "Norm" befürworten und sich tatsächlich an mir ein Beispiel nehmen. Man muss auch Verständnis haben: Für manche fühlen sich Änderungen der Traditionen bedrohlich an. Man ändert die Welt nicht an einem Tag. Und ein sauerländisches Dorf erst Recht nicht .
Trotzdem möchte ich der TE Mut machen, aus solchen Konventionen bewusst auszusteigen und zB dem Mann einiges abzugeben. Es ist möglich, dass beide Vollzeit arbeiten, aber es müssen beide die Last tragen. Und der Rest wird outgesourced (Putzhilfe, Reinigung, Hello fresh). Sport der Kinder am WE: Macht der Mann. Absprachen mit anderen Eltern treffen, so dass man nur noch alle 2-3 Wochen den Taxidienst übernimmt. Usw
Das ist aber in erster Linie eine Frage von Kommunikation und dickem Fell. Die Klischees sind, wie sie sind, die Dorfmuttis auch.
So ist es. Es wird hier im Dorf heute noch getuschelt, weil ich kein Nachbar-Kaffetrinken nach der Kommunion gemacht hab. Ist schon einige Jahre her und ich werde heute noch drauf angesprochen.
Nein, das Problem ist, dass ihr Mann erst abends zu Hause ist, sie aber schon nachmittags. Also MUSS sie zwangsweise alles, was nachmittags anfällt, selbst erledigen: Mama Taxi, Spieleverabredungen, Kindergeburtstag, Geschenke, Arzttermine, Ergo, Logo, Physio etc, Klamotten kaufen.
Ja, das ist genau das Problem. Und das ist einem manchmal erst bewusst, wenn man fast zusammenbricht. Im Grunde müssten das die Eltern vorher gemeinsam regeln, aber oft passiert es so, weil es auch gesellschaftlich erwartet wird. Den Kreislauf zu durchbrechen ist nicht einfach, aber es geht. Ich spreche aus Erfahrung.
Unser Problem an der Förderschule ist nicht die KI, dafür umso mehr die Ausstattung. Wenn ich einen ganz altmodischen Film gucken will, schleppe ich mehr Equipment rum als früher und da jede Komponente ein Problem haben kann, funktioniert am Ende noch seltener irgendwas. Von den verschiedenen Dateiformaten und unzuverlässigem Internetzugang mal ganz abgesehen. Seid ihr ausgestattet?
Das ist schade. Ich werfe entweder den Lehrer-PC am Pult an oder meinen eigenen Dienstlaptop (drahtlos verbunden mit Beamer). Oder ich gebe einen Link raus. Jeder Schüler hat einen PC vor sich stehen. Zugegeben: Das erfordert das Berufsbild, das ich unterrichte, aber Beamer, Dokumentenkamera und Dienstlaptop sind in allen Räumen vorhanden und funktionieren auch. Auch das WLAN ist super (für Schüler, wie für Lehrer).
Eine mir bekannte Chefarztgattin löste das Problem einst mit einem Besuch im Baumarkt. Ein handelsüblicher Riegel samt Schrauben und einem Vorhängeschloss - mehr war nicht nötig, um das Problem des überbordenden Mundraubs in ihrer Küche zu beenden.
Das hält meinen Teenie nie im Leben ab! Der besorgt sich ne Flex!
Das ist nicht immer so. Ich kenne jemanden, der im Oberstufenverfahren dazu beraten hat, wie man eine mündliche Abiprüfung rechtssicher durchführt.
Deswegen der Zusatz: Bei mir war es so!
Unser Dezernent legt Wert darauf. Andere legen auf etwas anderes Wert.
Danke! Ich kenne Bewohnerinnen und Bewohner von traditionellen Geberländern, die es unlustig fanden, dass sie in ihrem BL zahlen mussten...
Verstehe ich ein bißchen, aber das ist eben wie mit Sozialleistungen: Wofür man sein Geld ausgibt (Haustiere, Rauchen...) bleibt jedem ja dann selbst überlassen. So war es auch in diesem Fall. Wenn RLP so entscheiden hat, mussten sie an anderer Stelle sparen. Das hat aber nicht das Geberland zu entscheiden.
Autsch! In RLP sind Kitas kostenlos... Wie haben mal grob gegengerechnet, was uns das an Geld gespart hat Mit - in der Summe - 7 Kindergarten-Jahren und 300€ im Monat (pi mal Daumen) waren das klar über 20 000€.
Es sei Euch gegönnt ![]()
Ja, ich wollte u.a. keine Kinder, damit ich mich nicht stark einschränken muss, da ich die Kinderzuschläge damals als nicht kostendeckend empfand. Aber das ist doch meine private Entscheidung.
In München mit A13-Äquivalent eine Familie durchbringen.... also ich bitte dich, sicher nicht ohne Erbe/Eigentum! Auch nicht im S-Bahn-Radius.
Oh doch! Weder Erbe noch Eigentum. S-Bahn-Nähe: In ca 10 Min zu Fuß.
München hat geförderten Wohnraum für Familien. Kostet trotzdem 1600€ für 100qm. GLaubst Du, ich erzähle Quatsch?
Stark einschränken: Das ist sicher eine Sache der Perspektive.
Das ist viel Geld, das muss man erstmal reinarbeiten!
Mittagessen war bei uns für 1,80 frei dazubuchbar, man konnte für jeden Tag frei entscheiden, ob man das will oder nicht (eine Woche vorzubuchen).
Das ging leider auch nicht. Auch eine komplette Abwahl ging nicht.
Dafür hat sich mein Lütte so wohl gefühlt, dass er die Zeit bis 16 Uhr immer ausgereizt hat: Mama, kannst nochmal gehen, ich bleibe noch (wenn ich mal um 14/15 Uhr kam). Eine tolle KiTa mit riesigem Außengelände und viel draußen-Zeit.
Unser Kindergarten hier vor Ort kostete Vollzeit 7.15 bis 16.45 täglich (was wir gebucht, aber nicht in Anspruch genommen haben) 160 Euro pro Monat. Ein Schnäppchen.
Wow. Wir haben bis zu 650€ gezahlt. Unsere Kommune unterscheidet leider nicht zwischen U3 und Ü3, sondern verteilt das auf alle.
EDIT: Allerdings inkl. Mittagessen. Wir waren NICHT in der höchsten Stufe.
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