Beiträge von Sissymaus

    Berufsanfänger, wie ich es momentan bin, hat man auch sicherlich mehr mit der Vorbereitung zu tun, aber generell wüsste ich schon gerne, wie man, wenn man mit vollem Deputat arbeitet und 6 Stunden bis etwa 13 Uhr unterrichtet, dann eine dreiviertel Stunde später den Unterricht vorbereitet hat und nach Hause gehen kann. Wird man echt irgendwann so schnell und effektiv? Verrate mir bitte deine Geheimnisse. Ich brauche allein schon bis zu 15 Minuten bis ich das Unterrichtsmaterial und die Schülerarbeiten in den Vorbereitungsraum aufgeräumt habe.

    Das wird in Zukunft sehr viel schneller gehen. Die Übung macht es und der Fundus wächst. Hab Geduld. Und halt dich ans Pareto-Prinzip.

    Wir arbeiten beide schon immer Vollzeit. Ich habe zwischendurch noch den Quereinstieg gemacht und hatte mehr als Vollzeit, als der Kleine ein Jahr alt war und die Große grad aufs Gymnasium kam (mit einigen Schwierigkeiten).

    Heute kann ich mir es kaum anders vorstellen. Ich habe gelernt, mich perfekt zu organisieren und habe mittlerweile eine Bereichsleitung und einiges an Abordnung an die Bezirksregierung hinter mir und aktuell auch noch ein bißchen. Trotzdem fühle ich mich nicht besonders überarbeitet und bin auch meist eher daheim als mein Mann. Ich bin mega-schnell in Vor/Nachbereitung etc und habe das während des Quereinstiegs gelernt. Davon profitiere ich heute noch.

    Mittlerweile ist der Kleine auch schon fast groß, allerdings ist seine Schulkarriere auch reichlich stressig für (leider) hauptsächlich mich, eben weil ich eher daheim bin.

    Seit die Verordnungen gefallen sind, trage ich keine Maske mehr bzw nur dort, wo es vorgeschrieben ist.

    Ich hatte bisher keine Corona-Infektion. Allerdings war ich in diesem Jahr doch mehrmals erkältet. Vor Corona war es einmal pro Winter. Während corona gar nicht, dank der Maske. In diesem Winter erstmals ihr. Maske oder Einschränkungen bei privaten Treffen hatte es mich dann doch wieder mit der Erkältung erwischt. Da mich die Maske aber grundsätzlich stört, nehme ich das in Kauf.

    Jeder wie er will. Ich bin froh, dass sie in vielen Fällen nicht mehr getragen wird. Beim Arzt und in Krankenhäusern bleibe ich aber dabei.

    Die Aussage findest du offenbar okay, Sissymaus ? Es nervt nämlich schon ganz enorm, wenn man einer Person Zuspruch und Mitgefühl und sinnvolle Hinweise gibt, die das aber einfach alles ignoriert und immer weiter klagt.

    Ich hab das überhaupt nicht geschrieben! Kannst Du bitte das Zitat richtig zuordnen? Ich habe hier sehr oft Tipps gegeben und da kam von Dir: Was das denn noch bringen soll.

    Edit: Jetzt verstehe ich, was Du meinst. Ich habe offenbar einen Beitrag geliked, bei dem mir einige Aussagen gefallen haben. Das muss aber nicht alles gewesen sein. Ich wusste nicht, dass das hier so genau gesehen wird. Finde den Beitrag grad nicht wieder, aber dass jetzt auch noch likes seziert werden...Also echt.

    "Chantal heul leiser" finde ich übrigens immer noch total daneben.

    Dein Lebenslauf ist aber ein anderer und hatte auch einen kleinen Umweg. physik_ist_toll ist geschätzt noch nicht mal raus aus der Schule und spekuliert schon mit einer Rückkehr.

    Das trifft auf mich, aber nicht unbedingt auf meine KuK zu, die gezielt gefragt haben, was ich gemacht hab und dank dualem Studium während der Ausbildung und anschließendem Quereinstieg 2 Jahre später Kollegen an unserer Schule waren. Da ist die Zeit des Studiums des TE doch länger.

    Ich bin an meiner ehemaligen Schule. Genauso wie viele andere Kolleginnen und Kollegen auch. Ich sehe da kein Problem. Hatte nie das Gefühl, dass ich nicht ernst genommen wurde. Mittlerweile bin ich Abteilungsleiterin. Ich habe übrigens den Quereinstieg nur gemacht, weil ich so gute Erinnerungen an meine Schulzeit hatte.

    Das ist richtig. Die Belastung ist schon enorm. Es gehört auch dazu, sich ein bisschen anzupassen und das, was Fachleiter vorschlagen, einfach mal anzunehmen und auszuprobieren. Ich habe das mit jedem Ratschlag getan und für mich selbst entschieden, ob das zu mir und der Lerngruppe passt oder nicht.

    Natürlich gibt es auch völlige Flachpfeifen, die gibts überall. Trotzdem sind das Leute, die immerhin schon lange unterrichtet haben. Da darf man auch gern mal glauben, was die sagen. Vieles sieht man auch erst Jahre später, wenn man selbst schon länger im Beruf steht. Da merkt man plötzlich, dass da einiges doch richtig war, was die gesagt haben.

    Es ist auch ein großer Aufwand. Ganz klar. Ich habe mega viel gearbeitet. Viele Wochenenden durch. Immer in den Ferien. Ich hab es auch erst ungefähr nach der Hälfte kapiert, was die von mir wollten und hab mich zu Beginn doch etwas schwer getan. Aber am Ende hatte ich einen sehr guten Abschluss und habe sehr viel gelernt.

    Wichtig wäre vllt noch zu erwähnen, dass man mit Nichtbestehen von OBAS aus dem Schuldienst raus ist. Zumindest für die Schulform auf der man OBAS macht

    Ich meine sogar, dass man dann in allen Lehrämtern keine Chance mehr hat. Muss man nicht versichern, dass man nie endgültig durchgefallen oder als nicht geeignet beurteilt wurde?

    Die Gefahr ist natürlich da, jedoch muss man dann auch dazu sagen: Bisher habe ich bei den Leuten, die 2 Mal nicht zur Prüfung zugelassen wurden oder durchgefallen sind, eine grundsätzlich Eignung gesehen. Da haperte es an so vielen Punkten, dass die Nicht-Zulassung und das Scheitern in der UPP schon gepasst haben. So hat man die betreffende Lehrkraft und auch die Schule geschützt, denn keiner der Beteiligten wäre glücklich geworden.

    Das Risiko kann man also getrost eingehen und wenn man scheitert, kann man es als Richtig ansehen.

    Dazu gehört es für mich (und viele andere auch), dass ich Kontakte vermeidet, möglichst zu Hause bleibt und eine Maske trage, wenn ich positiv bin. Ebenso teste ich mich freiwillig, wenn ich einen kritischen Kontakt habe oder ins Pflegeheim gehen. Wenn das alle machen würden, würde uns das viel ersparen. Ich wasche mir sogar die Hände nach dem Toilettengang.

    Nun, ich mache es anders:

    Kontakte vermeiden und möglichst zu Hause bleiben --> Nein danke! Ich bin gern unter Leuten. Ich freue mich so, dass die Zeit vorbei ist, an dem ich bei Geburtstagen zählen musste, wieviele kommen dürfen und an denen Konzerte, Feiern etc ausgefallen sind. Nur weil Du gern allein und zu Hause bist, wirf mir nicht Querdenken vor!

    Den Rest mache ich natürlich auch, aber ich teste mich nicht anlasslos bzw. ohne Symptome. Und stell Dir vor: Hände waschen mache ich auch regelmäßig. Verrückt, ich weiß. Hab ich übrigens auch schon vor Corona getan.

    Ja das war bisschen melodramatisch, man hat ja nicht täglich einen langen Tag plus Konferenz plus Elterngespräche.

    Mir kommt es so vor als würde er sich von jeder Seite einspannen lassen und statt nein zu sagen reagiert er mit Reduktion auf 70%.

    Ja, da hast Du wohl recht. Und durch solche Sachen werden sich die Arbeitsbedingungen nicht ändern. Ich würde jedenfalls kein Geld an meinen Dienstherren verschenken. Ich werde für 41 Stunden pro Woche bezahlt und mehr arbeite ich auch nicht. Dabei ist es egal, welche Besoldungsstufe ich habe.

    Nach 5 Monaten wird Dir sicher keine Verlängerung aufgedrückt, oder um welches BL geht es?

    Ich schließe mich den Vorrednern an: Frage konkret einzelne Punkte nach: Was genau hab ich da falsch gemacht? Können Sie mir eine Möglichkeit nennen, was ich stattdessen besser hätte tun sollen? Wo kann ich noch weiter nachlesen, um mich zu verbessern? etc etc.

    Also manches ist aber auch hausgemacht:

    Nach dem Sport die Halle fit machen: erledigt man das nicht gemeinsam mit den SuS?

    Fachfremd Sport? Gibts in NRW nicht! Ist das überhaupt erlaubt?

    Jeder Tag ist sicher nicht so voll, also kopiere ich an den Tagen vor, wenn man kein LMS hat und digital hochladen kann.

    Laute Klassen, wenig Pause: Ja, das schlaucht und ich finde auch, dass man einen 9 Stunden-Bürotag gut mit einem 8 Stunden-Unterrichtstag vergleichen kann, wobei der Bürotag je nach Art der Arbeit auch echt chilliger sein kann.

    Wenn man dann auf der anderen Seite liest, dass anscheinend Corona selbst auf Intensivstationen nicht als problematisch angesehen wird

    Nun, die sollten es wissen. Warum dann manche immer noch Panik schieben, erschließt sich mir nicht. In meiner Welt ist das auch kein Thema mehr. Manchmal hört man: Der und der ist krank, hat Corona. Bei den meisten hört man einfach nur: ist krank. Reicht mir auch.

    Dann kann der Kollege den Abendunterricht oder den Berufsschulunterricht nicht mehr machen. Berufsschulunterricht ist oft so speziell, dass es da keinen Ersatz gibt, also wird wohl die Abendschule dran glauben müssen.

    Solche Schüler haben wir auch. Allerdings erscheinen die auch bei uns dann gar nicht mehr. Wie habt ihr es geschafft plattyplus, dass sie überhaupt aufgetaucht sind? Also öfter als einmal, um die schulbescheinigung abzuholen, meine ich. Schüler, die so eine Karriere hinter sich haben, zeichnet ja gerade eben dann aus, dass sie eigentlich nie die Schule besuchen.

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