Das sagt ziemlich viel über Dich aus. Danke.
Beiträge von Sissymaus
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Susannea Eins interessiert mich noch: Wenn ich Dich bitten würde (als Kollegin), mir nachts keine Mails zu schreiben, würdest Du dann zu mir sagen:
"Nein, Du bist selbst Schuld, wenn Dich das belastet. Ich arbeite nachts, auch wenn Du das nicht tust."
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Susannea: Wer mehr arbeiten will, kann das doch gerne tun. Wenn es zu viel ist, wird man das körperlich und geistig definitiv irgendwann merken. Diejenigen, die gezwungenermaßen müssen, oder auch nur das Gefühl haben, zu müssen, sollten es, wie gesagt, lassen. Wie sagte mal jemand zu mir: "Das einzige was Sie müssen, ist atmen."
Sissymaus: Das Problem an der Sache ist: Du wirst die Anderen nicht ändern, die so arbeiten. Also: Push-Benachrichtigungen aus, Ruhe- bzw. Nachtmodus einstellen, Handy lautlos schalten. Ich mach das schon seit über einem Jahr und es geht mir dadurch besser. Zurückrufen oder -schreiben kann man immer noch und wie schon an anderer Stelle hier gesagt wurde: Meistens ist/war es eh nicht wichtig.
Du musst einen Zustand schaffen, der DIR gut tut. 
Danke. Ich hab für mich schon meine Balance gut gefunden. Ich musste daran auch arbeiten (passende Wortwahl), aber ich habe es gut geschafft. Meine Push-Nachrichten sind nicht aus, weil mich zu solchen Zeiten keiner anschreibt. Die wenigen Male, die es vorkam, waren wirklich Feuerwehr oder vorher abgestimmt. Wie gesagt: Unsere Schule hat da ein gutes Miteinander gefunden.
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Bauern
Jetzt werden hier Bauern mit Lehrern verglichen. Die Diskussion nimmt merkwürdige Züge an.
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Du arbeitest zu deinen Nicht-Arbeitszeiten aber doch selbst, wenn du Dienst-Mails liest.
Das hast Du falsch verstanden. Ich lese sie später und habe dann das Gefühl, ich hätte eher reagieren müssen.
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WIeso, bei mir ist es aber die Arbeitszeit, weil meine Freizeit woanders liegt.
Ich glaube, du musst lernen, dass es unterschiedliche Arbeitszeiten gibt!
Glaub mir, ich weiß wann Arbeitszeiten von Lehrer*innen sind. Und die liegen nicht nachts. Ich muss gar nichts lernen!
Aber die Diskussion mit Dir ist müßig. Ich freue mich über meine Schule, an der solche Verhaltensweisen 1. nicht üblich sind und 2. von der SL angemahnt werden.
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Naja, wer ist denn sonst schuld, wenn dich das unter Druck setzt, wenn du zu "Nicht-Arbeitszeiten" Mails erhältst?
Na DU! Denn Du arbeitest zu Nicht (!) Arbeitszeiten = Freizeit!
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Naja, aber was ist übergriffig, wenn du deine Gefühle nicht unter Kontrolle bekommst?
Ich bin also selbst Schuld?
Aha!
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Grundsätzlich kann sich jeder seine Zeit einteilen, wie er will. Jedoch entsteht ein gewissen Zugzwang, wenn mir abends/nachts/Samstag/Sonntag Mails schreibt. Bei mir entsteht das Gefühl, dass ich nicht in angemessener Zeit darauf reagiere und obwohl mein Kopf weiß, dass das Quatsch ist, bekomme ich das Gefühl nicht abgestellt. Deswegen empfinde ich das als übergriffig.
Wer also unbedingt zu diesen Zeiten arbeiten will: Bitte stellt den verzögerten Versand ein.
Und falls es Euch mal gesundheitlich nicht gut geht, überlegt bitte, ob das an der permanenten Belastung liegt, ohne angemessene Ruhezeiten. Überlegt auch, wie lange ihr in dem Job noch überleben wollt. Gerade TZ-Kräfte sollten da genau ihre Arbeitszeit protokollieren und ggf einschränken.
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Naja, wir waren und sind verpflichtet spätestens Sonntagabend noch mal in die Cloud zu gucken oder Mails zu lesen, Arbeit zieht das in der Regel erst Montag nach sich, es sei denn die Eltern müssen noch kurz über eine Änderung informiert werden.
Und ja, ich denke schon, dass das geht, denn sie könnten ja auch anweisen, dass wir Montag früh um 6UHr das spätestens lesen müssen, das will ja auch niemand, wäre aber ohne Zuschlag usw. möglich.Wer weist das an?
Ja, bei uns schafft es niemand der ordentlich arbeitet unter 40 Stunden zu bleiben.
Die die es schaffen machen einen Teil ihrer Arbeit einfach nicht ordentlich und drücken sich ständig vor ihrer Arbeit.
Woher weisst Du das? Habt ihr alle mal Eure Zeit getrackt und anschließend verglichen?
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Danke für die Info. Ich dachte, es gäbe nur noch diese Akkredetierung.
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Soweit ich weiß, ist das ganze Verfahren grundsätzlich geändert worden: Man muss sich akkreditieren lassen und kann dann Gelder abrufen. Einfach gesagt: Antrag ist extrem erleichtert wurde, dafür muss man am Ende ordentlich nachweisen, wofür man Geld ausgegeben hat.
Die Anträge früher haben immer einen Antrag pro Organisation bedeutet. Hat man also mehrere Projekte, muss man die alle in einem Antrag verwursten. Wie das bei dem neuen ist, weiß ich grad nicht. Wir haben zB nun einfach angegebene as wir im nächsten haben Jahr vorhaben und dafür dann Geld bekommen. Also zB wir versenden XX SuS für Y Tage nach Z. Macht ABC€.
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Wenn die einen Schritt macht, mache ich drei!
Nie wieder nach Freiburg. Hoffentlich zieht die nicht mal um.
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Das LBV zahlt (nachdem ich mich wegen Stellenwechsels gerade aus dem Dienst entlassen lassen habe) einen Monat zu viel Gehalt und zurückzahlen darf ich nicht netto, sondern brutto. Na danke auch 😤😡
? Wie jetzt? Und alles andere musst Du vom Finanzamt und sonstigen Stellen selbst zurückfordern?
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E13/2 in der Regel.
Wird die Berufserfahrung denn gar nicht mehr angerechnet?
An den TE: Mach OBAS. So hast Du auch die Chance auf Beförderung und bist ein "vollwertiger" Lehrer. Du schaffst das schon!
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Es geht darum, dass mein Mann in seiner Tätigkeit oft Arbeitsmails am Sonntag bearbeitet hat. Daraufhin wurde er zu einem Mitarbeitergespräch eingeladen und ihm eine Abmahnung angedroht, mit der Begründung, dass auch freiwillige Sonntagsarbeit nicht vom Arbeitgeber geduldet werden kann.
Was auch richtig ist. Er könnte dann nämlich einen Sonn- und Feiertagszuschlag verlangen, den der AG verständlicherweise nicht zahlen möchte.
Dass Lehrer darüber lachen zeigt wieder einmal, dass der Dienstherr die Ausbeutung perfektioniert hat, da die Betroffenen es nicht einmal merken.
Liebe Kolleginnen und Kollegen: Ihr werdet für 41 Stunden + Ferienausgleich bezahlt. Arbeitet nicht mehr und verschenkt bares Geld an den Dienstherrn. Ist besser für uns alle. Sich selbst ausbeutende KuK setzen andere unter Druck!
Zu Deiner Frage:
Die Schulleitung kann Mails am Sonntag selbstverständlich untersagen. In Corona-Zeiten hat unsere SL Ruhezeiten eingeführt (Wochentags ab 17/18 Uhr oder so - weiß es nicht mehr genau, sowie Samstag und Sonntag). In dieser Zeit durften keine VKs stattfinden oder Mails/Teams-Nachrichten o.ä. an KuK oder SuS geschrieben werden. Erst als das an alle raus ging hab ich gemerkt, wieviel ich gerade in der Anfangszeit gearbeitet habe. Ich bin ihr heute noch dankbar für diesen Schritt.
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Grundsätzlich sollten alle Gegenstände mit einem Einzelwert unter 150€ ohne Ausschreibung möglich sein
Ich glaube, hier wird was verwechselt. Die Vorgaben für Ausschreibungen liegen sehr hoch, im Bereich von 50-100k! Europaweit noch höher. Und meistens sind es Bauvorhaben. Aktuell ist bei uns auch etwas in der Ausschreibung, aber da handelt es sich um eine Anschaffung für 1,5 Mio. Logisch, dass es da eine Ausschreibung geben muss. Für einen Schrank wird nichts ausgeschrieben! Wenn der Schulträger das macht, dann weiß er anscheinend selber nicht, dass er es nicht muss (hab ich auch schon erlebt!).
Was Du meinst, ist wahrscheinlich "investive Ausgabe". Bei unserem Schulträger müssen investive Ausgaben beantragt werden und durch den Haushalt. Die Grenze liegt für uns bei um die 900€ (BK). Außerdem gehören Möbel immer zu investiven Ausgaben. Auch IT muss bei uns beantragt werden.
Alles andere unterhalb der 900€ dürfen wir so lange einfach kaufen, bis der Haushalt unserer Schule leer ist.
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@NRW-Lehrerin: Damit bringst Du das Problem auf den Punkt. Es hängt leider sehr stark vom Engagement der SL ab, wie die Schule ausgestattet ist. Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht wie Du. Mein Beginn im Schulsystem hat mich auch entsetzt: marode Einrichtung, kaum digitale Ausstattung (an einem technisch geprägten BK!). Mit den Jahren und der Erfahrung hab ich gelernt: Der Schulträger war vermutlich froh, dass wir nie gefordert haben. Was wir in den letzten Jahren mit neuer SL alles angeschafft haben, hat die ganze Schule verändert.
Mein Tipp bei träger SL: Auf jeder Konferenz Anschaffungen einfordern. Elternvertreter mobilisieren, dass die bei der SL vorsprechen. Penetrant und nervig sein. Missstände - wie privat angeschafftes Mobiliar - aufdecken, anprangern.
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Das Argument der Stadt war, dass das dann in allen Klassenräumen sein müsste bzw. allen KL angeboten werden müsste. Das wären enorme Kosten.
Gestern Abend war ich der Meinung, ich mache nix.
Habe heute mit Kollegen darüber gesprochen. Im Prinzip sind sie der gleichen Meinung. Aber in der Realität…
Mehrere junge Kollegen haben das zum Anlass genommen, sich fürs Woe für das große Möbelhaus mit I zu verabreden… Also Sachen neu zu kaufen für ihre Klasse. Weil: so geht das ja nicht…
Thema Brandschutz ( sehr wichtig, finde ich): ich hab mal geschaut, in mehreren Röumen der höheren Klassen stehen sogar Sofas! So alte, abgerockte Polstermöbel!
Bin jetzt hin und hergerissen. Werde wohl von meinen Eltern ( misten grad aus) 2 kleinere Sideboards mitnehmen und aufstellen. Wenigstens keine Extrakosten.
Im Prinzip sind alle der gleichen Meinung, aber dann fahrt ihr zu Ikea und kauft neue Möbel?
Ich glaub’s nicht. Das ist der Grund, warum sich nichts ändert.
Enorme Kosten, weil Klassenzimmer eingerichtet werden. Ich falle vom Glauben ab. 5-6 ordentliche VS-Regale und Schränke kosten ca 2000€ pro Raum und halten 20 Jahre.
Armutszeugnis, dass der Schulträger nicht bereit ist, im Schulen zu investieren und den Lehrkräften noch ein schlechtes Gewissen zu machen.
Traurig, dass ihr als Kollegium das Spiel mitspielt.
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