Beiträge von Sissymaus

    Ne, das hast Du falsch verstanden. Grundsätzlich stimmt es, Du benötigst einen Master. ABER: Was sollen für Fächer aus Deinem Bachelor und dem Master anschließend abgeleitet werden? Das ist doch das viel größere Problem. Hier gab es neulich mal jemanden, der Mineralogie oder sowas studiert hat und sich echauffiert hat, dass man ihn damit nicht als Physiklehrer einstellt! Die Behörden sind da einfach sehr umkreativ, da sie das nicht beurteilen kann, was Du da studiert hast.Also, ernstgemeinte Frage: Welche Fächer sollen daraus abgeleitet werden? Sicherheit gibts mW nicht. Rechtskunde? Wegen Master of Law? Oder was?

    Der sicherste Weg ins Lehramt ist....Überraschung.....ein Lehramts-Studium!


    EDIT: Sorry, man sollte die anderen Antworten auch lesen, bevor man losschreibt! Wurde alles schon gesagt.

    Mein Senf zum Haus: Wir haben sehr viel Glück gehabt. Wir haben vor exakt 10 Jahren für knappe 200k ein Einfamilienhaus teilsaniert gekauft. Inzwischen hat sich der Wert stark erhöht, natürlich auch durch unsere Sanierungsmaßnahmen. Wir haben nun Anschlussfinanziert und haben einen extrem günstigen Zinssatz bekommen, dank des gestiegenen Wertes. Wir waren also zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Allerdings waren wir auch nicht mehr ganz so jung. Die Große war schon 14 und durch das Studium und meine Zeit als Alleinerziehende hatten wir reichlich Nachholbedarf, was Anschaffungen angeht. Wir haben zB teilweise immer noch Möbel, die aus meiner Studierendenzeit stammen. Trotz 2 Vollzeit arbeitender Eltern konnten wir bis zum Hauskauf und auch lange Zeit danach kaum etwas zurücklegen, was teilweise daran lag, dass wir einen Satz für die Tagesstätte bezahlen mussten, der nah unserer Miete / Abtragung für das Haus lag. Das hat uns insgesamt fast 6 Jahre reichlich gekostet. Erst mit meiner Verbeamtung hat sich das wesentlich geändert. Mittlerweile können wir 1000-2000€ monatlich zurücklegen, ohne, dass wir uns groß einschränken. Ich gehen jedoch auch auf die 50 zu. Wenn andere das schon mit 30 können, ist das schön, für mich aber schlichtweg nicht vorstellbar.

    Was aber auch Teil dieses Fadens ist und mich wirklich beschäftigt: Die Aussage, dass man als Elternteil jede Eventualität mit abdecken muss, wenn man Kinder haben will. Ganz ehrlich: Das ist so weit an der Realität vorbei, da kann ich wirklich nur lachen. Wirklich fast alle arbeitenden Eltern haben den normalen Krankheitsfall abgedeckt, aber keine Ausnahmesituation wie Pandemie oder abgebrannte Schulen oder eine Krebserkrankung des Kindes.

    Was mir Sicherheit gibt: ich könnte mich (und konnte es damals auch schon, schließlich wäre der große Batzen der Kinderbetreuung weggefallen) ganz aus dem Beruf rausziehen, wenn wirklich Not am Mann ist. Wir müssten uns einschränken in nicht lebensnotwendigem, aber es ist alles mit einem Gehalt bezahlbar. Was Tom123 meint (denke ich jedenfalls), dass man nicht so knapp auf Kante finanzieren sollte, dass dann direkt alles verloren ist, wenn ein solcher Notfall eintritt. Ja, da gebe ich Dir auch recht. Dass dann heutzutage in vielen Familien kein Eigenheim mehr finanzierbar ist: Ja, auch das stimmt. Und auch ein Notgroschen sollte immer da sein, der min. 3 Nettogehälter beträgt.

    Für mich würde das in der heutigen Situation heißen: Wenn ich nicht Glück haben würde und etwas günstiges erwerben könnte, würde ich es lassen. Ich möchte mich nicht mit Hauspreisen, die 30-50% über dem eigentlichen Wert liegen, dermaßen verschulden. Ein Eigenheim ist nicht immer die beste Variante der Altersvorsorge. Flexibler ist man in jedem Fall mit einer Wohnung. Wer mal Gerd Kommer liest: Mieten statt kaufen, wird seinen Aussagen vielleicht auch zustimmen können.

    Bei deiner langen Liste fehlt das Studium. In NRW wäre damit maximal der Einstieg als Werkstattlehrer möglich. Für BaWü müsste noch jemand anderes mal was erzählen.

    Für die meisten BL gilt, wenn du ein klassischer Lehrer werden willst: Quereinstieg nur mit Studium (Master/Diplom/Magister) möglich.

    Schon mal darüber nachgedacht, dass man in der Regel nicht einfach so schwanger wird? Schon mal darüber nachgedacht, dass man sich dann Gedanken machen sollte, wie es weiter geht?

    Bitte nicht falsch verstehen. Ich finde es vollkommen ok, wenn beide Eltern arbeiten.

    Ich kann auch nicht beurteilen, ob die Coronasituation bei jemanden vor Ort so kritisch ist, dass man Kinder zu Hause lassen sollte.

    Aber wenn jemand schreibt, dass er keine Möglichkeit hat zu Hause auf seine Kinder aufpassen, weil beide Eltern arbeiten müssen und man das Geld für den Hauskredit braucht, hat man etwas falsch gemacht. Es besteht immer bei Kinder die Gefahr, dass vielleicht mal 2-3 Wochen zu Hause bleiben müssen. Was macht ihr, wenn die Schule eurer Kinder abbrennt? Den Fall hatten wir letztes Jahr. Da gab es auch für Klasse 3 Wochen Schulausfall. Das sind Dinge, für die ich als Eltern eine Lösung haben muss.

    Und wegen eventueller Notfälle bleibt dann einer komplett für 18 Jahre zuhause? Das ist übrigens meist die Frau, die dann am Ende an einer Supermarktkasse sitzt, weil sie nach 18 Jahren +x (je nach Anzahl der Kinder) keine Möglichkeit mehr hat, in ihrem Job zu arbeiten.

    Du hast echt eine merkwürdige Einstellung!

    In den meisten Fällen hat man als Seiteneinsteiger doch gar nicht die Möglichkeit, Schulen zu WÄHLEN.

    Seiteneinstieg wird eigentlich vorrangig in Mangelfächern möglich. Meist ist es wirklich so, dass man sich die Stellen und Schulen dann aussuchen kann. Klar, es gehört auch Glück dazu, aber ein Maschinenbauer oder Elektrotechniker bekommt mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit in NRW eine Stelle. Er muss evtl. einige Durchgänge warten, aber dann dürfte das kein Problem sein. Ist man örtlich flexibel, kann man das Warten noch erheblich verkürzen.

    Genauso ist es. Wenn du örtlich flexibel bist, dürfte der Quereinstieg kein Problem sein. Die Stellen sind selten schon vorher vergeben. Meistens ist der Mangel wirklich da. Als Vertretungslehrer vorher schon zu arbeiten kann helfen, ist jedoch meistens nicht der Fall. Ich empfehle aber, mal einen oder mehrere Tage zu hospitieren. Ich erlebe so oft einen Praxisschock, da die Anforderungen sehr hoch sind. OBAS ist fordernd und viel Arbeit.

    Die Stellen werden meist für den 1.2. und den 1.8. ausgeschrieben, aber auch der 1.5. und 1.11. kann dabei sein. Also ist aktuell wahrscheinlich wenig drin, da die Fristen gerade abgelaufen sind und die Gespräche meist im Dezember laufen.

    In welcher Region schaust du denn?

    Waren die Myome im Sommer und September vielleicht noch so klein, dass sie nicht sichtbar waren (aber schon Beschwerden verursacht haben)? Und jetzt sind sie so groß, dass man sie auf dem Ultraschall sehen kann?

    Ich würde aber diesbezüglich dann im KH nachfragen, die wissen bestimmt näheres. Ich hoffe, dass du wieder gesund wirst und die OP (wenn du sie durchführen lassen möchtest) auch stattfinden kann.

    Vielleicht. Im Krankenhaus sagte die Ärztin, dass die manchmal sehr schnell wachsen.

    Vielleicht hat sie das als nicht so wichtig erachtet?

    Ich selbst habe auch mehrere Myome, die aber gar keine Probleme machen und meine FÄ hält sie auch für unbedenklich und dass man nichts machen müsste.

    Hast du ihr denn auch eindrücklich deine Probleme geschildert? Eine Ursachenforschung verlangt?

    Ja, denn sie hat mich dann ja ins Krankenhaus überwiesen, um zu überlegen, was gegen die starken Blutungen getan werden kann.

    Neues von der Frauen-Front: endlich habe ich alles auf die Reihe bekommen und war im Krankenhaus, um mich beraten zu lassen bezüglich dieses Eingriffs mit der Verödung der Gefäße in der Gebärmutter. Dabei wurden 4 Myome entdeckt. Das erklärt, warum die Blutung so stark ist und immer stärker wird. Jeden Monat habe ich (eindeutig noch viel schlimmer, als ich hier im Sommer beschrieben habe) mehrere Tage, in denen ich mich richtig krank und kraftlos fühle. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich das in den Zusammenhang mit meiner Periode gebracht hab. Es war zwar schon immer sehr stark, aber ich habe mich nicht so schlecht gefühlt.

    Die Beratung ergab, dass ich dann wohl doch eine Hysterektomie machen werde. Der andere Eingriff hat nur sehr wenige Erfolgschancen. Wahrscheinlich werden die Blutungen noch da sein und auch wieder stärker werden trotz fehlender Schleimhaut, da diese großen Myome da sind.

    Also werde ich morgen im Krankenhaus anrufen und einen Termin vereinbaren. Ich hatte mir für das Wochenende Bedenkzeit erbeten. Hoffentlich macht Corona mir keinen Strich durch die Rechnung. Ich berichte weiter.

    Was ich mich aber frage: hat einer eine Ahnung, wieso das meine Frauenärztin nicht festgestellt hat? Sind die Ultraschalluntersuchungen im KH vielleicht genauer? Ich war im Sommer und nochmal im September. Beide Male war keine Rede von Myomen.

    Nun hab ich etwas weitergelesen: Ja, das Video ist überzogen, aber gehören nicht viele Dinge, die dort thematisiert werden, einfach auch zum Erwachsen werden dazu? Vielleicht hätten sie das Besaufen rauslassen sollen, aber alles andere ist doch einfach wichtig: Partys, tanzen, sich verlieben, verletzt werden, sich ausprobieren, Dinge heimlich tun, einen Trip mit einem Freund machen und und und. All das geht doch nicht und dieses Fehlen beeinflusst doch die Entwicklung. Keiner weiß, wie sich das später auswirken wird.

    Für diese Altersgruppe hat Corona sicherlich eine ganz andere Bedeutung, als für meine Kinder im Alter zwischen 4 und 12 Jahren. Für die tut es mir auch echt leid, was da nicht möglich gewesen ist und noch folgt....

    Hatten wir das hier im Forum schon? Vermutlich....

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    Ich muss heulen! Genauso ist es und es lässt mich so sehr auf alle wütend werden, deren eigene Befindlichkeiten wichtiger sind als das Leben derer, die so viel erleiden mussten und noch müssen. ende nicht abzusehen.

    Ich hab nicht alles gelesen, aber ich hab unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Meine Große war glücklicherweise gerade im Dezember 19 von einem Auslandssemester zurück. Sie hatte nur die Schwierigkeit, sich ein Praktikum zu suchen und natürlich die ganzen abgesagten Partys.Uni online war auf Dauer auch sehr belasteten. Nun ist es wieder fast komplett online (Studium in Bayern, 2G-Regel). Sie ist zwar geimpft, nutzt aber nun auch wieder vermehrt die Online-Veranstaltungen, weil sie Angst hat, dass sie uns Corona ins Haus bringt. Die Corona-Warn-App schlägt nun öfter bei ihr an, aber das ist kein Wunder, wenn man im Wohnheim wohnt.

    Den Kleinen hat es leider direkt in seiner schwierigen Phase der Pubertät getroffen. Im Frühjahr 2020 fand ich es auch sehr entschleunigend und es war völlig ok für uns alle. Wir waren viel draußen (das Wetter war ja auch gut) und haben alles mögliche im Garten gemacht.

    Blöd war, dass Klassenfahrten abgesagt wurden. Nun auch die Skifreizeit, auf die er sich so sehr gefreut hat, weil er Ski fährt, seit er 3 ist. Er war noch nie auf einer Klassenfahrt über Nacht. Diese ganzen Erlebnisse kommen nie wieder. Der Online-Unterricht war für ihn überhaupt nichts. Er hat sich ablenken lassen durch alles mögliche und zwischenzeitlich komplett die Arbeit eingestellt. Davon erfahren haben wir nach 2 Monaten. Das Zeugnis sah dementsprechend aus.

    Ich finde das so furchtbar, dass die Altersgruppe 10-25 einfach einen ganz wichtigen Teil ihrer Entwicklung verpasst. Es wird nicht alles nachgeholt, sondern vieles ersatzlos gestrichen. Das frustriert. Mittlerweile habe ich eine riesen Wut auf alle, die zum impfen gehen könnten, es aber nicht tun. Bei mir ist es zB meine Mutter, die ich für Weihnachten ausladen werde. Ich kann nicht mit ihr gemütlich am Tisch sitzen, während ich daran denken muss, dass sie eine derjenigen ist, die den Schlamassel unnötig verlängern! Ich bin mega frustriert, dass wir wahrscheinlich Silvester auf der Almhütte stornieren müssen. Dass wir unsere ca. 15 Tickets für diverse Veranstaltungen am Kühlschrank hängen haben und einfach nie hingehen können, weil es wieder und wieder verschoben wird. Ich mag nicht mehr, aber um die Kinder tut es mir am meisten leid!

    warum sollte man das als ausgebildete Lehrkraft machen?

    -geringere Bezahlung

    --keine Möglichkeit der Verbeamtung

    --keine Beförderungsämter

    --keine Bewerbung auf Abordnungen zum Integrationsbüro möglich

    Das ist bei uns so geregelt: Man ist normale Lehrkraft und hat x-Stunden pro Woche Zeit fürs MPT. Also Unterrichten gehör auch dazu. Beförderungen ebenfalls. Wir haben 2x A14, einmal fast A15 als Leitung. Einmal ist es eine S-Stelle. Was das genau war, erinnere ich mich nicht. Die konnte wohl in eine normale Lehrerstelle umgewandelt werden, aber dann war die Verpflichtung, dass die Lehrkraft auch im MPT-Team mitarbeitet.

    Super multiprofessionell!

    Was ist denn der tiefere Sinn dieser "MPT"s? Ein weiterer Versuch, uns Sonderpädagogen überfüssig zu machen und kostengünstig zu ersetzen?

    Ich kann das wirklich nicht beurteilen. Es sind alle Lehrkräfte mit sonderpädagogischem Schwerpunkt, oder wie das heißt. Ich halte sie für äußerst qualifiziert. Was fehlt denn da? Ich frage aus ehrlichem Interesse, weil ich damit einfach keine Berührungspunkte habe.

    Leute, wie witzig es ist, von euren Vorstellungen zu lesen. :rofl:

    Also: ich bin 1,68m groß, habe lange dunkelbraune Haare bis ca Rückenmitte, leicht wellig, jeden Tag werden sie mit Glätteisen, Lockenstab oder Rundbürste bearbeitet. Ich schminke mich dezent, aber ohne gehe ich nicht aus dem Haus. Auch ich bin eitel, erste graue Haare werden regelmäßig beim Friseur überfärbt, ich bin soeben 47 geworden. Klamotten in der Freizeit: Hoodies (gern selbstgenäht), Jeans, Sneaker. In der Schule -seitdem ich eine Leitung habe- eher in Bluse und Stiefeletten, auch mal Rock und Blazer je nach Situation. Alles in dezenten Farben, selten auffällig. Bin für jede technische Spielerei zu haben. Hab ne große Klappe, manchmal Haare auf den Zähnen.

    Der Nickname ist bewusst gewählt. Ich hab zwar hier und da mal Glitzer irgendwo, bin aber eher der Typ dunkle Farben. Aber von Doro weit entfernt.

    Wer ist nun dran? Hab grad keinen Überblick. Bin dieses Wochenende beschäftig, wollte aber kurz auflösen, damit es weitergehen kann.

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