Beiträge von Sissymaus

    Es ist nicht so, dass die Pfingstferien der Südländer die Ferienverteilung für ganz Deutschland bedingen.

    Nein, aber dadurch, dass der späte Sommerferientermin "blockiert" ist, können die anderen BL keine längeren Pfingstferien ansetzen. Ansonsten hat man 1-2 Wochen Pfingstferien und dann nach 3-4 Wochen Sommerferien, je nachdem wie Pfingsten liegt. Das wäre ja nun ziemlich blöd.

    Eis in der Schwangerschaft: Welche Sorten sind erlaubt?

    Das steht nicht ausdrücklich in Mutterschutzgesetzen, aber ich finde ja, nur lupenreines Vanilleeis sollten Schwangere essen. Eine Gefährdungsbeurteilung durch Dienstvorgesetzte würde helfen, unsinnige Geschmacksexperimente (Conniiiii!) zu verbieten.

    Tipps hier.

    Dank dieses Links weiß mein Algorithmus nun nicht, ob er mich mit Baby-Nahrungswerbung oder Wechseljahresprodukten zuspülen soll.

    Bitte daher nochmal ein Link zum Eisgenuss im Klimakterium. Dann ist der Algorithmus wieder geradegerichtet.

    Aber chilipaprika das hat nichts mit den späten Sommerferien von Baden-Württemberg und Bayern zu tun. Das ist eure Verteilung. Ich würde mich an eure Gewerkschaften wenden. Hier auf uns Südländer zu schimpfen bringt nichts.

    Naja, wenn Pfingstferien sind, müssen die Sommerferien zwangsläufig spät sein. Es hat also schon auch damit zu tun, dass wir als NRWler nie Pfingstferien haben. Ich hab mal eine Woche erlebt, vor einigen Jahren. Eine Woche lang.

    In Nds. gibt es auch offene Stellen an Gymnasien. Aber man muss auch überlegen, ob eine Gymnasiallehrkraft, die keine Stelle am Gymnasium bekommen dann überhaupt bereit wäre an die Brennpunktschule nach NRW zu gehen. Ich glaube, dass das die wenigsten würden.

    Ich bin natürlich auch mehr für Mehrausgaben im Bildungssektor. Und es natürlich auch eine Frage von Prioritäten. Aber selbst mit einem großen 100 Mrd. Packet würden wir nur wenige finanziell bedingte Probleme lösen. Der Investitionsstau ist riesig. Das sind eher Aufgaben über die nächsten 20 Jahre. Und in diesen 20 Jahren brauchen wir trotzdem Lehrkräfte, die in Brennpunktschulen unterrichten. Das Schulsystem ist strukturell bedingt auch einfach viel träger als die Gesellschaft. Wenn Politik, Gesellschaft und Verwaltung gemeinsam mehr für Schulen erreichen wollen, haben wir trotzdem immer das Problem, dass wir gar nicht so schnell auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren können. Man kann so viel besser machen, aber am Ende wird es immer noch unbeliebte (Brennpunkt)schulen geben und wir immer noch das Problem haben, dass der Bedarf und die Wünsche der Lehrkräfte nicht übereinstimmen.

    Und deswegen ändern wir einfach gar nichts? Weil Änderungen erst in einigen Jahren sichtbar werden?
    Na dann.

    Schule muss sich dringend verändern. Sie muss sich den veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anpassen. Aber es passiert nichts. Es hängt einfach von dem Engagement Einzelner ab. Das frustriert mich immer mehr.

    An Realschulen hat keiner Klassen mit 10 Leuten. Auch nicht mit 20. eher mit 26. Am Gym in der SEK 1 ist auch eher eine Klassengrösse an die 30 üblich

    Durch Zusammenlegung entstehen bei uns Klassen, die dann 15 SuS haben. Woher die 35 kommen sollen, wenn am BK ab 32 geteilt werden muss, raffe ich nicht. Sobald wir 16 haben, bilden wir eine eigene Klasse und legen NICHT zusammen. Wir legen auch eher nicht bei 10-15 Schülern zusammen, sondern unter 10!

    und ja: jemand mit Deutsch hat mehr korrekturaufwand als ich mit Maschinenbau. Dafür kann ich ja nun mal gar nichts. Das ist ein ganz anderes Problem.

    Alternative ist zB bei uns: wir schmelzen das Angebot sehr stark zusammen. Unsere Kinder können dann nur noch wenige Berufe lernen und zB kein berufliches Gymnasium besuchen. Wenn sie das wollen, müssen sie eben einige Stunden mit dem ÖPNV fahren oder mit 16 alleine nach Dortmund ziehen.
    Da wir das nicht wollen (alle KuK werden regelmäßig gefragt, ob sie das System mittragen wollen), leisten wir uns das so, um örtlich ein attraktives BK zu bleiben und nicht in einigen Jahren ganz geschlossen zu werden, wie 2 aus unserer nahen Umgebung!

    Es ist nicht unrealistisch. Es ist eine Frage der Prioritäten. Und die Bildung hat eine Priorität, die völlig falsch ist. Es ist genug Geld da. Es wird falsch ausgegeben und das kostet am Ende mehr Geld. Die ganzen Schüler, die auf der Strecke bleiben, schlecht ausgebildet sind, die wollen Sozialleistungen haben. Und das wird auf Dauer nicht funktionieren


    Ich rede nicht davon, was morgen passieren kann, sondern dass die Politik dringend in Schulen investieren muss! Ich verstehe einfach nicht, wieso das nicht passiert, obwohl alle die Missstände kennen. Es ist mir klar, dass ich das nicht mehr erlebe, wenn heute angefangen wird zu investieren. Aber so geht es doch nicht weiter.

    In Hagen wurden mehrere Gebäudeteile von 2 großen Berufskollegs gesperrt. Von heute auf morgen. Wegen Brandschutzmängeln. Es wird gespart und gespart. An Gebäuden, Infrastruktur, Personal. Das fällt uns jetzt schon auf die Füße, aber Frau Fellner führt noch weitere Tests ein, anstatt die Grundschulen mehr zu fördern.

    So der berechtigte Wunsch. Nun gibt es aber gerade in den Brennpunkten Schulen die eine Ausstattungsquoten von unter 80% haben. Es will aber keiner hin und wenn ich da kleinere Klassen mache, benötige ich noch mehr Lehrkräfte die ich nicht habe. Es ist ja nicht so, als würden diese Schulen die Stellen nicht ausschreiben.

    Richtig, ich finde auch, dass das Problem systematisch ist. Gäbe es ÜBERALL kleine Klassen und genug Professionen, die Problemfällen helfen können, entsteht der Brennpunkt gar nicht erst in der Dimension, wie er vielleicht heute vorliegt. Ich will damit sagen, der Dienstherr macht sich seit Jahrzehnten einen schlanken Fuß, nur langsam kann und will das keiner mehr ausbaden.

    Eher in den seltensten Fällen. Es geht doch meistens eher in Richtung Brennpunktschule. Also wie schaffe ich realistisch gute Arbeitsbedingungen an Brennpunktschulen. Was soll das Land machen, damit auch diese Lehrkräfte zum nächsten Schuljahr glücklich sind?

    Häh? Fragst Du das hier ernsthaft?

    Mehr Personal, verschiedene Professionen, kleinere Klassen, eine Schulleitung, die hinter den Lehrkräften steht, angemessene Ausstattung...

    Und (ein) Grund dafür ist, dass es wahrscheinlich zu viele Lehrkräfte gibt, die dann auf einer Versetzung bestehen würden.

    Ernsthaft jetzt? Das kann doch kein Grund sein, dass der Dienstherr seiner Fürsorgepflicht nicht nachkommt! Wenn es viele LoL gibt, die aufgrund von krank machenden Bedingungen auf Versetzungen bestehen, dann muss der Dienstherr die Bedingungen ändern und nicht die Versetzung durch Untätigkeit verhindern!

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