Beiträge von Sissymaus

    Das ist meine Aufgabe wie eine Behandlung mit Hustensaft. Wenn ich aber einen schwierigen Schüler „an die Hand nehme“, unterstütze, damit er das Schuljahr trotz seiner Belastungen schafft, dann wäre ein Dank angemessen. Nicht, weil es nicht meine Aufgabe wäre, sondern weil dazu noch mehr Zeit, Energie und meine persönliche Kraft einsetze, um diesen Schüler zu unterstützen. Gerade, wenn man im engen Austausch mit den Eltern steht.

    Ist denn den Eltern klar, dass es sich um einen schwierigen Schüler handelt und Du da mehr Energie als üblich reingesteckt hast? Ich glaube nicht, dass Eltern immer so genau wissen, was wir da so insgesamt an Arbeit haben und wo es viel und wo es wenig ist. Die haben auch manchmal echte Pakete zu tragen. Von Päckchen mag ich da gar nicht reden.

    Ich erwarte keinen Dank in meinem Job Von niemandem. Das ist für meine mentale Gesundheit das Beste. Ich werde für meine Arbeit ganz gut bezahlt, das reicht mir persönlich erstmal aus. Es gibt manchmal was zum Abschluss oder am Schuljahresende. Das ist ausreichend für mich.

    Aber ich selbst hab mich vor einigen Jahren entschieden, mich sehr oft zu bedanken. Ich bedanke mich an jeder Kasse und wünsche einen schönen Tag, nach jedem Termin in einer Praxis oder sonst wo. Ich hab den Eindruck, dass es den anderen freut und direkt die Stimmung besser wird. Ich hab auch immer Kleingeld in der Tasche, wenn ich Bahn fahre oder in die Stadt gehe, für diejenigen, die mich auf Kleingeld ansprechen. Es macht für denjenigen den Tag etwas erträglicher und mir tut es nicht weh.

    Die Diskussion schützt aber davor, dass unerfahrene Lehrkräfte, zukünftig mit einer Exeltabelle mit Vor- und Nachnamen, Telefonnummern, Noten, Corona-Tests, Adressen, Diagnosen, etc (ich übertreibe!) am USB-Stick durchs Schulhaus rennen.

    Wie kommen die Daten denn überhaupt auf den Stick? Wir dürfen gar keine Sticks in die PCs stecken, die im Verwaltungsnetz laufen.


    OnTopic: Mir würde im Schulalltag helfen, dass meine KuK ihren Dienst ordentlich machen.

    Lässt hier jemand mit komplizierten Plänen wie zB am Berufskolleg seine Pläne automatisch von Untis erstellen, nachdem alle Rahmenbedingungen eingegeben wurden?

    On Topic: Einsatzplanung kommt ca. 6-8 Wochen vor den Ferien. Stundenplan dann 2-3 Wochen vorher. Endgültig ist der aber erst nach den Ferien, da in den Ferien erfahrungsgemäß noch ein bißchen was passiert.

    Klorollen mit Kolibakterien und Eierkartons mit Salmonellen kontaminiert sind.
    In der Regel passiert nichts. Falls doch, hat man ein Problem.

    Jetzt weiß ich, wen ich verklagen kann, wenn ich mal Durchfall habe: Die Lehrerin meines Sohnes.

    Es gibt Verordnungen für Bildschirmarbeitsplätze, nach denen Laptops eben nicht reichen. Warum wohl? weil alle doof sind? Oder weil Lehrerinnen mal wieder mit wenig zufrieden sind, weil das mehr ist als nichts.

    Ok, ich sitze ja nicht den ganzen Tag am Bildschirm. Mir reicht es daher. Im Büro in der Schule hab ich zwei große Monitore, aber ich arbeite lieber mobil. Ich gebe Dir aber natürlich Recht, dass die Schulträger sich in dieser Hinsicht (Ausstattung, Arbeitsplätze), genauso wie bei der Erfassung der Arbeitszeit gleich mehrere schlanke Füße macht.

    Laptops sind immer technische Kompromisse, aber mittlerweile sehr kleine. Nur in der Schule will man davon nichts wissen, da darf man auf der Bank im Flur den Laptop auf dem Schoß balancieren, weil da besserer WLAN-Empfang ist. Danke, ich hab' schon

    Ich kann mich wirklich nicht beschweren. Unterricht ist für mich mobiles Arbeiten. das geht mit meinem Gerät ganz gut.

    Ja, ein nur formaljuristisch agierender Grundschulleiter braucht nicht mehr Geld, als all die Grundschullehrerinnen, die diese wichtige Aufgabe mit Leib und Seele Jahr für Jahr erfüllen. Aber ihr habt ja angefangen und die Tatsachen verdreht. Wir arbeiten nicht weniger, die Ausbildungen sind angeglichen und die meisten von euch wollten nicht tauschen.

    Und trotzdem muss der/die SL den Kopf hinhalten und Verantwortung übernehmen, wenn was schief läuft. Das Risiko muss auch honoriert werden.

    Hm. Ein Laptop hat immer ein kleinen Monitoremulator statt eines Monitors. Die Tastatur lässt sich nicht verschieben, weil fest. Zu eionem Laptop als Arbeitsgerät gehört eine Dockingstation mit richtigem Monitor (ab 34"), externer, brauchbarer(!) Tastatur, Drucker, der einfach auf Zuruf druckt. Etc.

    Und wenn ich das Gerät zu Hause und in der Schule nutzen soll, brauche ich eben auch zu Hause und in der Schule einen entsprechend ausgestatteten Arbeitsplatz.

    Oder was verstehst du darunter, dass man einen Laptop "zum Arbeiten gebrauchen" könne.

    Wofür soll das gut sein?

    Für mich reicht ein Laptop. Ich habe auch zuhause keine Bildschirme. Er hat auch genug Power, um CAD machen zu können, daher glaube ich, dass wir da ganz gut ausgestattet sind. Ich treffe immer wieder Leute anderer Schulen, die lediglich ein iPad haben. Damit kann man nun wirklich nicht arbeiten und ich finde nicht, dass das als dienstgerät ausreicht.

    Office 365: zur Kommunikation und Arbeit im Unterricht. Ich arbeite ausschließlich in Teams. Dort lade ich das komplette Material hoch. Meine SuS haben auch zu 100% einen PC im Unterricht, da 3D-CAD im Lehrplan steht. Für meinen Unterricht bedeutet das also, dass ich nichts umhertragen muss.

    Hab nun mit meiner SL gesprochen und auch noch weiter recherchiert. Ich bin mir sicher, dass die einen Fehler gemacht haben.

    Hab nun einen Widerspruch formuliert und alles auf dem Dienstweg weitergereicht. Lustig ist auch, dass das Schreiben von Mai ist, der Brief aber erst diese Woche hier ankam. Gut, dass das Büro einen Eingangsstempel draufgesetzt hat.

    ich halte euch auf dem Laufenden

    Ich räume seit 2 Tagen Dinge von einem Klassenraum in einen anderen und nicke staunend und ein wenig bewundernd den Digitalisierer*innen zu, die alles auf einem Datenträger wegzutragen in der Lage zu sein scheinen.

    Ich hab so viele Sachen, da wusste ich von velen nicht mal mehr, dass ich sie überhaupt habe. Irgendwer verschenkt Washitape? Ich muss es horten! Damit kann man bestimmt mal was Tolles basteln! Nur bastle ich ungern und das Zeug klebt nicht mal mehr vernünftig. Aber erst mal mit umziehen, bestimmt bastle ich dieses Schuljahr was Tolles damit.

    Ich bin zu Hause kein Messi aber Eierkartons oder vergilbte Arbeitsblätter ohne Quellenangabe wegzuwerfen, bereitet mir peinigende Zustände innerer Zerrissenheit.

    So und nun werfe den ersten Stein, wer noch nie die Qualität einer Klopapierrolle abwägend haderte, ob sie es wert wäre, unversehrt in den Kunstraum transportiert zu werden.

    Das ist vermutlich der Tatsache geschuldet, dass wir an der Schule gut ausgestattet sind (Dienstlaptops, die man auch zum Arbeiten gebrauchen kann, in jedem Raum Beamer, Office 365 für Schüler und Lehrer) und dass wir Berufskolleg sind.

    Ich bastele nicht, ich spiele maximal am letzten Schultag und hab damit ja eine völlig andere Arbeitsweise als du.

    Quittengelee ich will damit nur sagen: Ich kann deinen Drang zum Horten nachvollziehen. Die, die hier alles digital haben, arbeiten einfach in einer völlig anderen Umgebung. Das ist nicht vergleichbar

    Ich zähle mal morgen meine Mails der letzten 6 Monate, ich würde mich wundern, wenn es mehr als 20 sind (ohne Werbung) und mindestens die Hälfte erhalte ich nur, weil ich auch Chemiesammlungsleiterin bin.

    Krass.

    Bei uns ist leider auch viel inflationär unterwegs. Ich würde sagen, dass so 50% wichtig für mich sind. Ich bekomme ca. 10-30 am Tag, das schwankt sehr. Im Schnitt wahrscheinlich 15. Natürlich nur in der Schulzeit.

    Ich habe leider auch KuK, die wie bei O. Meier ungelesen weiterleiten. Da werden dann Erlasse ungelesen an mich und weitere KuK weitergeschickt, damit wir alle die dann lesen und feststellen: Betrifft uns nicht. Aus Controller-Sicht würde ich sagen: Das hat nun 4 teuren Menschen jeweils 10 Minuten gekostet.

    Ich finde das eigentlich ziemlich eindeutig. Es besteht bei dieser Konstellation halt kein Anspruch auf Trennungsgeld, sehr wohl aber auch Fahrtkostenerstattung. Dementsprechend fordert man dann halt auch kein Trennungsgeld nach TEVO, sondern Fahrtkostenerstattung nach LRKG ein.

    Ich finds auch eindeutig, nachdem ich die TEVO nochmal genauer gelesen habe. Denn da ist von Fortbildung einfach gar keine Rede, damit gilt diese Verordnung in meinem Fall gar nicht.

    Mich nervt, dass ich da jetzt hinterher sein muss.

    Dann müsstest du dich ja eigentlich nur darauf berufen.

    Sehe ich auch so.

    Mach das. Frag mal nach, ob es deren Absicht ist, dich von weiteren Fortbildungen abzuhalten.

    Wenn die Erstattung nicht klappt, sollte man nicht in Vorlage gehen.

    Ja, ich hab die gute Frau am Telefon auch gefragt, ob das Anti-Werbung für Fortbildungen sein soll. In der ADO steht, dass ich die Pflicht habe, mich fortzubilden, aber Geld darf es anscheinend nicht kosten. Naja, die arme Sachbearbeiterin kann ja auch nichts dazu, aber das lasse ich nicht so stehen.

    Nicht ganz klar. Hast du zuvor einen Dienstreiseantrag gestellt? Was hast du jetzt beantragt und bei wem? Hast du dich auf „TEVO“ berufen oder kamen die damit um die Ecke?

    Ja, das ist eine Fortbildung der Bezirksregierung und damit wird Dienstreisegenehmigung erteilt. In der Einladung stand dann dieser o. g. Satz. Hab da gar nicht drüber nachgedacht, weil ich bisher immer meine Reisekosten erstattet bekommen habe. Und nun plötzlich steht da war von TEVO und LRKG.

    Ich denke, ich werde Widerspruch einreichen und zusätzlich mal beim Fortbildungsdezernat anrufen.

    Hab habe ein "Problem" mit der Abrechnung meiner Fahrtkosten für eine Fortbildung. Diese umfasst 10 Termine, also es kommt ein bißchen was zusammen. Mir wurde nun die Übernahme meiner Fahrtkosten abgelehnt, weil laut TEVO (Verordnung über Trennungsentschädigung) der Fahrtweg min 30 km betragen muss. Es sind aber "nur" 25 km.

    In der Einladung steht aber: Sie erhalten auf Antrag Reisekostenerstattung nach den Bestimmungen des Landesreisekostengesetzes (LRKG) bzw. der Trennungsentschädigungsverordnung (TEVO) in der jeweils gültigen Fassung.

    Nach TEVO bekomme ich nichts (Frechheit, bin immer noch sauer!). Nach LRKG bekäme ich die Kosten erstattet. Was denn nun? Ich werde ja nicht dauerhaft abgeordnet, sondern bin einfach je 2 Tage zum Tagungsort gefahren.


    Mir passiert das so zum ersten Mal. Ich habe schon so viele Fahrtkosten abgerechnet, aber plötzlich geht das nicht mehr? Und ich bleibe auf den 500 km sitzen?

    Hat da jemand Erfahrungswerte? Ich will das eigentlich nicht akzeptieren, aber wollte mal fragen, ob da jemand was weiß. zB chemikus08

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