Schulische Homepage, welche Werkzeuge/Systeme verwendet ihr?

  • Wir stellen unsere HP grade auf das CMS "Joomla" um, haben zu diesem Zweck auch den Hoster gewechselt, der seine Server auf dieses System optimiert hat.
    Wie entsteht die HP eurer Schule, wer macht sie, ein Einzelkämpfer oder ein Team, welche Werkzeuge (dreamweaver o. ä.) verwendet ihr, welches CMS (Content-Management-System)?
    Sind Schülerinnen und Schüler eingebunden, gibt es einen geschützten Bereich für Lehrkräfte/Schülerinnen, Schüler/Eltern?
    Ist die HP "nur" eine Info-Plattform oder enthält sie auch dynamische Elemente, die den aktiven Umgang mit der HP ermöglicht?
    Fragen über Fragen.

  • Guckt mal hier:
    <pre> http://www.medienberatung.nrw.de </pre>


    unter Schule - Schulhomepages


    Dort wird u. a. das CMS Websitebaker empfohlen.
    Ich werde meine bisher ohne CMS laufende private HP wohl auch auf Websitebaker umstellen.
    Ansonsten kann ich sehr den Hoster allinkl.com empfehlen.


  • Das ist ein guter Link. Allerdings wird dort bei den Content-Management-Systemen folgendes zu Joomla gesagt: "Trotzdem ist die Installation sehr einfach und mit wenigen Schritten ein individuelles Layout realisierbar". Das ist wirklich so nicht richtig. Das System erfordert eine erhebliche Zeit an Einarbeitung, und wenn man mal so in die einschlägigen Support-Foren schaut, dann weiß man, was "einfach" bedeutet...
    Für Leute, die mit Joomla arbeiten wollen ist als Host www.schwarzkuenstler.info außerdordentlich empfehlenswert.

  • Hallo!


    Für meine Schulseite benutze ich typo3. Ist umfangreich und endlos erweiterbar. Aber auch komplex und eigenwillig.


    Als sehr einfaches System ist mir contenido bekannt.
    Es lässt sich schnell aufsetzen und mit Inhalten befüllen.


    http://www.contenido.org


    Viele Grüße

  • Wir haben auch Joomla. Ich würde inzwischen eine andere Lösung bevorzugen, je nachdem, was man möchte. Es ist relativ umständlich, Texte in Joomla zu veröffentlichen; wenn man will, dass viele Leute dort Texte online stellen oder die Sekretärin die neuesten Rundschreiben als pdf anhängen, dann ist ein zugänglicheres System besser. Mein Favorit wäre inzwischen eine Wiki-Lösung mit individueller Rechtevergabe, etwa PmWiki. Aber ich träume auch davon, dass möglichst viele Leute Texte schreiben und veröffentlichen können und nicht nur zwei Redakteure.

    Seit 2004 unter dem gleichen Namen im Forum, weitgehend ohne ad hominem.

  • Ich habe mal PostNuke auf dem Nibis-Server (Niedersachsen) installiert. Der Webspace ist zwar kostenlos, die Einrichtung aber Fummelkram. Der entscheidende Punkt ist aber die Bereitschaft an der Schule, sich an dieser Form der Kommunikation zu beteiligen. Bis jetzt kenne ich nur Einzelkämpfer, die Schul-Websites als ihr Hobby betreiben - für mehr oder weniger Anrechnungsstunden.


    Ich werde das Backmeister-Projekt mit Interesse verfolgen!

  • PostNuke hat soviele Funktionen, dass man schnell den Überblick verlieren kann. Gerade für Gelegenheitsnutzer (Sektretärin et al.) m. E. zu kompliziert.


    Ich will hier mal eine Lanze für Wordpress brechen: ein Weblogsystem, das auch als CMS genutzt werden kann - mit zahllosen Erweiterungen und leicht zu bedienenden zusätzlichen Layouts.

  • Zu wordpress steht auch etwas auf der Medienberatungsseite.
    Joomla habe ich auch mal ausprobiert. Der "Erstkontakt" war recht einfach, allerdings wurde es mir schnell zu haarig. Ich bin jetzt bei websitebaker gelandet und versuche dort glücklich zu werden.
    snoopy64

  • Wordpress kann ich auch sehr empfehlen. Wäre mir damals wie heute lieber gewesen als Joomla (bzw. damals noch Mambo). Es geht alles viel schneller und einfacher damit. Die Joomla-Möglichkeiten, über die Wordpess nicht verfügt, haben wir letztlich nie gebraucht.

    Seit 2004 unter dem gleichen Namen im Forum, weitgehend ohne ad hominem.

  • Wir haben auch joomla. Die Schüler, die an der Seite arbeiten, kommen damit auch ganz gut klar. Nach der Lektüre deines Posts, Herr Rau, mache ich mir schon Sorgen, dass das im Falle der Kollegen (Fachsprecher) anders sein wird.


    Herr Rau
    Ich finde den Upload von Dokumenten mit DocMan jetzt nicht so kompliziert, als dass man ihn den Damen vom Sekretariat nicht zumuten könnte. Was sind denn da deine Erfahrungen?

    Was man zu verstehen gelernt hat, fürchtet man nicht mehr. Marie Curie

  • Ich verwende auch die docman-componente für den download-Bereich. Das ist wirklich eine feine Sache.
    Wie in allen anderen Fällen muss sich jede/jeder mit den Funktionalität solcher Möglichkeiten auseinandersetzen, und zwar nicht mal eben so, sondern gründlich. Wenn eine Sekretärin oder Lehrkräfte das tun, dann ist für sie Joomla kein Problem und docman schon gar nicht.


    Anderes Thema in diesem Zusammenhang:
    Ich hole mir die Unterstützung gelegentlich in den wirklich gut funktionierenden Supportforen, die es für Joomla gibt:
    1. http://www.joomlaportal.de/
    2. http://www.joomla-downloads.de/


    Ich mache mit meinen Kolleginnen und Kollegen in den zwei unterrichtsfreien Tagen zwischen Januar und Februar eine kleine SchiLf, damit sie eigene Texte schreiben (mit dem JCE-Editor), Beiträge redigieren und Bilder einbinden können. Das funktioniert ja ähnlich wie mit jeder anderen wysiwyg-Software, da muss keiner über HTML stolpern oder sich anderweitig fürchten.
    Schülerinnen und Schüler sind noch nicht in die Arbeit mit eingebunden, allerdings ermutigen wir sie, schon mal den einen oder anderen Artikel zu schreiben. Aber sie verfügen (noch) nicht über die erforderlichen Rechte, es selbständig zu tun.


    Wie Schülerinnen und Schüler an der Schul-HP mitwirken, bzw. mitwirken sollten, ist ein anderes Thema.

  • Vielleicht bin ich einfach auch nur zu skeptisch. Die Lehrer an meiner Schule haben ohnehin kein großes Bedürfnis, irgendetwas online zu stellen, da wirkt sich jedes bisschen Hürde mehr gleich aus. Wirklich schwer ist es ja nicht, wenn man will und es erklärt bekommt.

    Seit 2004 unter dem gleichen Namen im Forum, weitgehend ohne ad hominem.

  • Zitat

    Herr Rau schrieb am 10.12.2006 08:17:
    Vielleicht bin ich einfach auch nur zu skeptisch. Die Lehrer an meiner Schule haben ohnehin kein großes Bedürfnis, irgendetwas online zu stellen, da wirkt sich jedes bisschen Hürde mehr gleich aus. Wirklich schwer ist es ja nicht, wenn man will und es erklärt bekommt.


    Deine Skepsis ist berechtigt. Was Lehrkräfte Tag für Tag von ihren Schülerinnen und Schülern verlangen, nämlich mit neuen Dingen auseinanderzusetzen (und das bitte ohne Widerspruch!!), lösen sie selbst (oft genug) nicht ein.
    Ich spreche aus leidvoller Erfahrung - bin wahrhaftig nicht der Jüngste in unserem Hause, aber was ich diesbezüglich erlebe ist deprimierend.
    Aussagen wie: Ach nein, mit Emails möchte ich mich nicht auseinandersetzen, die hole ich doch nie ab usw. usf., fallen tatsächlich, und zwar nicht nur von den alten...
    Wie man dieser Einstellung entgegenwirken kann, möchte ich wirklich mal wissen. Aber das ist schon wieder ein anderes Thema...


    Ich habe mich mit Joomla! intensiv beschäftigt, bestimmt so 4 bis 6 Wochen, und ich lerne täglich dazu. Ohne das geht's einfach nicht, im Übrigen macht's Spaß, das Lernen...

  • Zitat

    Herr Rau schrieb am 10.12.2006 08:17:
    Die Lehrer an meiner Schule haben ohnehin kein großes Bedürfnis, irgendetwas online zu stellen, da wirkt sich jedes bisschen Hürde mehr gleich aus.


    Naja, das ist dann aber eigentlich nicht dein Problem, oder? Schließlich ist die Homepage der Schule nicht dein persönliches Vergnügen (nehme ich jetzt mal so an...). Wenn kein bis wenig Content kommt wäre es meiner Ansicht nach Aufgabe der Schulleitung, da mal nachzuhaken.


    LG
    Maria Leticia


    PS: Bei uns werden einige Informationen per Email verschickt, da wurde noch nie diskutiert ob Email zu schwierig ist o.Ä.

    Was man zu verstehen gelernt hat, fürchtet man nicht mehr. Marie Curie

  • Stimmt schon, ist nicht mein Problem - ich administriere ja nicht einmal die Homepage, aber ich kenne mich mit Joomla aus, so dass ich meine eigenen Sachen dort online stellen kann. Aufgabe der Schulleitung... die ist sich noch nicht ganz im Klaren darüber, was die Homepage eigentlich soll, was das Ziel ist, wer das erhoffte Publikum.


    Informationen per E-Mail verschicken... soweit sind wir leider noch nicht.
    Natürlich ginge das problemlos, wenn die Schulleitung das einforderte. Will sie aber nicht. Aus Rücksicht und so. Nun ja.

    Seit 2004 unter dem gleichen Namen im Forum, weitgehend ohne ad hominem.

  • 1. Ich administriere unsere HP. Ich mache das, weil es für mich reine "Spaßarbeit" ist, und ich gucke auch nicht auf die Uhr, wieviel Zeit ich dafür einsetze. Ich kann das machen, weil ich mich hinreichend auf dem CMS Joomla eingearbeitet habe und es immer noch tue.
    2. Mein Schulleiter hat von sowas keine Ahnung, allerdings regt er zuweilen an, dass dieses oder jenes mal veröffentlicht werden sollte. Das greife ich auf und setze es textlich und "bildlich" um.
    3. Meine Kollegen fremdeln noch, aber das wird sich in Kürze ändern; ich schrieb bereits von der geplanten kleinen Fortbildung, die ich anbiete.
    4. Besonders interessant finde ich es, in einem "geschützten" Bereich, der nur Lehrkräften zugänglich ist, U-Material bereitzustellen, Informationen für Lehrkräfte zur Verfügung zu stellen, dafür zu sorgen, dass sie Links zu interessanten Seiten eintragen können und - natürlich - dass sie langsam damit beginnen, eigene Contents zu veröffentlichen.
    5. Auf längere Sicht möchte ich auch Bereiche für andere Benutzergruppen einrichten.


    @Herrn Rau
    Ich frag' mich wirklich, warum man Lehrkräften, die immer noch nicht in der Lage sind, Emails zu schreiben, abzuholen und zu verwalten, gegenüber Rücksicht walten muss. Wenn ich Schulleiter wäre, ich würde das als obligat einstufen und die Kollegen einfach verdonnern. Punkt.
    Allerdings können wir auch in der Schule immerhin 4 vollwertige Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, die allesamt eine schnelle Internetanbindung haben, Drucker, Scanner und alles, was das Herz sonst noch begehrt - eine Lehrerarbeitsstation also.


    Für die Informationsvermittlung ist das Instrument Email ein Segen - andernorts wird über so etwas überhaupt nicht mehr diskutiert.

  • Nur dass wir uns nicht falsch verstehen: Wenn ich mir die Arbeit mache, mich entsprechend einarbeite (ja, die Einarbeitung in joomla kostet Zeit, das ist auch meine Erfahrung) und eine neue Seite konzipiere, dann mache ich das in Absprache mit der Schulleitung. Wenn man mir von dieser Seite signalisiert, dass kein größeres Interesse an der Homepage besteht, werde ich meine Bemühungen entsprechend begrenzen. Wenn die Schulleitung an einer guten, informativen Seite interessiert ist, erwarte ich auch, dass man mich bei Bedarf (z.B. eine ganze Reihe von Kollegen liefert keine Inhalte o.Ä.) im einer Schulleitung möglichen Rahmen (also nicht in Bezug auf technische Details etc.) unterstützt. Mich persönlich als Kollegin tangiert es nämlich recht wenig wie unsere Außendarstellung durch die Webpräsenz ist, die Schulleitung, als Vertreter der Schule nach außen sollte da doch ein Interesse daran haben.


    Hannes
    Wir beginnen gerade, uns in Moodle einzuarbeiten und ein Traum von mir wäre auch, das mit dem zugangsbeschränkten Bereich der HP in Zusammenhang zu bringen. Hast du da Tipps dazu oder kennst Literatur?


    Im Unterschied zu dir habe ich bisher keine eigenen Texte verfasst, sondern erbitte Ausarbeitungen und Artikel von den Kollegen.



    LG
    Maria Leticia

    Was man zu verstehen gelernt hat, fürchtet man nicht mehr. Marie Curie

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  • Maria Leticia
    Ich kenne moodle nicht, hab' aber mal schnell gegoogelt, auf dass ich klug werde. Ob und in welcher Weise man so eine Plattform in die HP einbauen kann, ist mir nicht bekannt. (Ich bin ja auch wirklich kein Fachmann auf diesem Gebiet.)
    So interessant ich Lernplattformen finde (wir haben auch eine kostenlose auf dem Niedersächsischen Bildungsserver), meine Erfahrung ist die, dass die Lehrkräfte, mit denen ich zu tun habe, solche Angebote nicht annehmen. Und wenn's jetzt auch noch kostenpflichtig ist. Das ist zuviel!


    Im übrigen liegt mir übrigens auch als "einfache" Lehrkraft sehr viel daran, dass die Außenpräsentation der Schule gelingt - das geht mich was an, auf welche Weise die Schule nach außen hin dargestellt wird.

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