Fragen zum Studium Lehramt fürs Gymnasium

  • Hallo ihr Lieben,


    ich befinde mich "noch" nicht im Studium, ich habe aber ein paar Fragen, die mir auf der Seele brennen und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir weiterhelfen könntet.


    Kurz zu mir:


    Ich bin 22 Jahre alt, habe eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen, befinde mich momentan in einer Vollzeitbeschäftigung und werde im Januar 2014 berufsbegleitend eine Fachwirt-Weiterbildung beginnen. Das tue ich, um vor Studium Antritt noch eine zweite berufliche Grundlage zu haben und eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung zu erhalten. Ich habe vor, danach auf jeden Fall Lehramt zu studieren. Da ich momentan Auszubildende und Aushilfen in meinem Unternehmen mit betreue, habe ich gemerkt, wieviel Spaß es mir macht, jungen Menschen etwas beizubringen und weiterzuhelfen. Ich habe mich aus dem Grund vor einem Jahr entschlossen, ein Lehramt Studium zu beginnen, das wird jedoch erst 2014 der Fall sein, da ich es aufgrund meiner Weiterbildung und aus finanziellen Gründen nicht eher schaffe. Ich habe mich in dem einen Jahr sehr viel über den Beruf informiert und meine Entscheidung hat sich auf jeden Fall bekräftigt, dieses Studium wahrzunehmen :)


    Mein Ziel ist es, Lehramt fürs Gymnasium zu studieren.


    Nun habe ich jedoch ein paar Fragen, mit denen ich mich schon lange beschäftige, ich aber noch keine befriedigende Antwort gefunden habe.


    Frage Nr.1: Fächerkombination


    Da ich gerne in der Nähe meines Wohnortes bleiben würde, gibt es nur drei Universitäten, die für mich in Frage kommen.Von daher stehen mir natürlich nicht alle Fächerkombinationen offen, das empfinde ich persönlich aber nicht als schlimm, da ich mich für den folglich genannten sehr interessiere. Ich kann mich nur nicht entscheiden, welches die beste Kombination wäre:


    Als Hauptfach würde ich - auf jeden Fall - Englisch wählen!


    Englisch war bisher immer mein Lieblingsfach und dort liegt auch meine Stärke, da ich ein sehr gutes Sprachverständnis habe und es mir relativ leicht fällt, dieses Fach zu lernen. Zudem interessiere ich mich allgemein sehr für die englische Sprache, ich schaue Filme auf Englisch und lese Bücher auf Englisch und ich interessiere mich auch für Großbritannien. Es wäre ein Traum, mich beruflich damit zu beschäftigen.


    Also Englisch steht für mich definitiv fest :)


    Jetzt kommt aber das Problem ... ich weiß leider nicht, welches Zweitfach ich wählen soll.


    Zu Auswahl stehen:


    1. Englisch und Deutsch


    2. Englisch und Geschichte


    3. Englisch und Geographie


    4. Englisch und Wirtschaft




    Wobei Englisch und Wirtschaft vermutlich entfällt, da die Uni bei der ich mich bewerben würde, das nur für Haupt-und Realschullehrer anbietet. Interessieren würde es mich aber genauso wie die anderen Bereiche.


    Englisch und Deutsch finde ich auch eine sehr gute Kombi, jedoch habe ich in diesem Forum schon mehrfach gelesen, dass der Korrekturaufwand bei diesen Fächern sehr hoch sein soll und es eigentlich als die "Todeskombi" dargestellt wird ... Ich habe Angst, dass ich mit der hohen Arbeitsbelastung (ich kann die momentan noch nicht einschätzen) nicht zurecht kommen würde.


    Englisch und Geschichte finde ich auch sehr interessant, jedoch habe ich auch hier mehrfach gelesen, dass Geschichte ein absolut überlaufendes Fach sein soll und man es schwer hat, nach dem Studium damit eine Anstellung zu finden. Das schreckt mich ehrlich gesagt ein wenig von dieser Kombi ab ...


    Englisch und Geographie finde ich als Verbund super, jedoch hat die Uni, an der ich mich bewerben würde, einen sehr hohen NC und ich weiß momentan noch nicht, ob ich dem gerecht werden könnte. Englisch und Geschichte zB. wäre hingegen zulassungsfrei ... bei Englisch müsste ich nur einen Sprachtest absolvieren, in der Hinsicht bin ich aber sehr zuversichtlich, das ich den packen würde. Aber wie gesagt ... Geschichte ist leider sehr überlaufen, weshalb bei mir die Zweifel schon vorprogrammiert sind.


    Es wäre toll, wenn ihr mir zu den Kombinationen noch einen Rat geben könntet, das würde mir schon ein wenig weiterhelfen :)




    Frage Nr.2: Neben dem Studium arbeiten


    Ist es möglich, neben dem Studium (mit zwei von den oben genannten Fächern) 20 Stunden die Woche zu arbeiten und mit viel lernen, das Studium trotzdem in der Regelstudienzeit zu schaffen?


    Weniger arbeiten kann ich leider nicht, da ich auf das Geld angewiesen bin (ich bekomme kein Bafög) und ich auch alleine lebe, finanziere ich mir mein Studium komplett selber. Da ich (wenn alles gut geht) mit 29 / 30 erst das Referendariat anfange und demnach nicht mehr die Jüngste bin, möchte ich ungerne noch ein paar Semester zusätzlich dran hängen. Zumal ich mir wie gesagt alles selbst finanziere und mich über Wasser halte.


    3. Frage: Das Alter :grins:


    Die Frage beschäftigt mich auch schon eine ganze Weile ... findet ihr es in der heutigen Zeit zu spät, mit 24 oder 25 Jahren noch ein Lehramtsstudium zu beginnen? Wie gesagt, ich bin wenn ich mit Studium + Referendariat fertig bin und alles in der Regelstudienzeit geschafft habe, mit 31 / 32 Jahren erst fertig.


    Könnte es da nicht zu spät und das ein Grund sein, später keinen Job zu finden?


    Ich würde den Job trotz allem aber soooooooooooooooooo verdammt gerne machen !!! Dafür bin ich auch bereit, einiges aufzugeben, ich habe nur Bedenken, dass ich danach keinen Job bekommen könnte ...




    4. Frage: Referendariat


    Ist das Referendariat wirklich so schlimm, wie alle immer sagen?




    5. Frage: Schulform


    Kann ich mit dem Studium Lehramt fürs Gymnasium auch an Berufsschulen, Gesamtschulen und Haupt-und Realschulen unterrichten?




    Ich danke euch schonmal im Voraus für eure Antworten :)




    Liebe Grüße




    Jane

  • Bezgl. der Fächerwahl würde ich das nehmen, was dir am meisten Spaß bereitet und was eher als Mangelfach ausgeschrieben ist. Da du ja auch bachelor studierst, dauert deine Uniausbildung ja eh nicht so lang wie mit uns "alten" Staatsexamensmenschen.


    Neben dem Studium zu arbeiten ist möglich. Zu meiner Zeit gab es noch Studiengebühren, da musste man arbeiten. Ich habe auch teilzeitgearbeitet während ich zwei Kids zu hause versorgt habe.


    Nicht das Referendariat ist schlimm, sondern die Lehrer sind es. Sieht man leider hier jeden Tag. Ebenso habe ich schon viel gelesen/gehört, dass es einige "ältere" Referendare gibt, die erst mit Anfang 30 starten. Im Lehrerberuf ist das Alter nicht so wichtig wie in der freien Wirtschaft bei zumindest einigen Unternehmen (selber schon erlebt). Leg dir ein dickes Fell an, denn man wird ja gern als unerfahrener Neuling dargestellt, der erst in 20 Jahren mitreden kann ^^


    Grundsätzlich rate ich dir, lerne dich zu organisieren! Das ist das A und O bei allem, je früher man damit anfängt umso besser. Und du solltest flexibel sein bzgl. des Einsatzortes. Denn gerade zum Ref, oder wenn man sich eine Stelle sucht, muss man teilweise weiter weg (ich musste mitsamt meiner Familie das BL wechseln).

  • Soweit ich weiß, muss man am Berufskolleg ein berufsbildendes Fach haben, deine Kombination würde glaube ich also nicht passen.


    Wenn ich noch mal studieren könnte / würde, dann würde ich genau so eine Kombination anstreben. Ich habe ein bisschen einen Einblick in die Arbeit am Berufskolleg bekommen und finde es sehr interessant bzw. deutlich interessanter als das am Gymnasium ...


    Von der Kombination zweier Hauptfächer würde ich eigentlich auch eher abraten, andererseits muss man damit ja seinen "ganzen Tag" bzw. sein "ganzes Leben" verbringen - es sollte einen also schon auch interessieren.


    Mein Referendariat habe ich auch erst so spät begonnen - das war gar nicht schlecht ... man hat mehr oder genügend Altersabstand von den Schülern und kommt besser in seine Lehrerrolle rein, finde ich.

  • Also hier in RLP ist es so, dass du mit einem Abschluss fürs Lehramt Gymnasium und zwei allgemein-bildenden Fächern, die an einer berufsbildenden Schule unterrichtet werden (in deinem Fall zB Englisch und Deutsch), dich für das Referendariat an einer berufsbildenden Schule bewerben kannst. Wichtig ist hier nur, dass du Sek I und Sek II unterrichten darfst und das beide Fächer auch unterrichtet werden (Geschichte oder Geographie gibt es da beispielsweise nicht).


    Ob das in anderen Bundesländern ähnlich ist, kann ich leider nicht sagen.

  • Ich würde auch das nehmen was dir am besten liegt und wo es dir Spaß macht mehr darüber zu lernen um es zu unterrichten.
    Englisch-Geschichte finde ich persönlich eine sehr gute Kombination.
    Allerdings musst du entscheiden.
    Dann ist ja auch nicht sofort gesagt ob du auch genau diese Kombination mit Sicherheit bekommst.


    Viel Erfolg wünsche ich dir :)

  • Hallo ihr Lieben,


    erstmal vielen herzlichen Dank, das ihr euch die Zeit genommen habt, mir zu antworten :)


    Jede Antwort hilft mir schon weiter :)



    Also am meisten würde mich ja Englisch und Geschichte oder Englisch und Geographie interessieren ... Englisch und Deutsch hätte ich als Kombination genommen, weil ich mir mit zwei Hauptfächern auf dem Gymnasium größere Chancen errechnet hätte und weil mir in der Schule Deutsch als Fach immer gelegen hat.


    Bei Englisch und Geschichte, was ich beides interessant finde, wäre das Gute, das die beiden Fächer an der Universität in meiner Heimatstadt zulassungsfrei sind. Lediglich in Englisch wäre eine Eignungsprüfung (Toefl-Test) zu absolvieren. Aber da bin ich sehr zuversichtlich, dass ich den schaffen würde.


    Zu Sek.1 und Sek.2 am Gymnasium: Bis zu welcher Klassenstufe geht denn Sek.1? Bis zur 10.?



    Und noch ein paar letzte Fragen, bitte antwortet mir ehrlich:


    Habt ihr es jemals bereut, Lehrer geworden zu sein?


    Würdet ihr den Beruf wieder ergreifen?


    Was hat euch damals dazu bewegt, Lehrer zu werden? Warum gerade dieser Beruf und kein anderer?



    LG Jane :rose:

  • bereut? nein. :)


    nochmal lehrer werden? klar. :)


    zum lehrer-sein bin ich durch komische umstände gekommen....praktikum an einer schule (noch zur eigenen schulzeit) und die erkenntnis, dass das wahrscheinlich ein beruf ist, der mir lange spaß machen könnte (hab mich damals nicht von so nichtigkeiten wie einkommen, sicherheit etc. leiten lassen, sondern nur von der maxime: könnte das ein job sein, der der wirklich lange freude bereitet und der so schnell nicht langweilig wird --> die gefahr sah ich immer bei reinen "schreibtischjobs")


    aber noch zum ref: es ist eine anstrengende zeit, ja. man hängt so zwischen student und lehrer, wird beurteilt, aber beurteilt auch selbst. aber es ist definitiv zu schaffen. wichtig ist (wie auch später im beruf), dass man auf sich acht gibt.

  • Hi Jane!


    Kleine Übersicht:


    Sek.I im G8-System: 05, 06, 07, 08, 09
    Sek. II im G8-System: 10,11,12
    Beim G9-System verschiebt es sich dann um ein Jahr nach hinten.


    So war es an den Schulen, an denen ich bisher aktiv sein konnte (NRW). Bin am Ende des Studiums Gesch./Engl. angekommen, ist eine spannende Kombination und es gibt viele Überschneidungen! Man kann später einen CLIL( google it ;) )-Touch hinzufügen, wenn man ein ZfL/Seminar mit bilingualer Ausrichtung bekommt.
    Letzter Tip: Vergiss' nicht deine Fachschaften an der Uni/das Prüfungsamt zu fragen, ob du ein Latinum brauchst!


    Grüße,
    RMC

  • Uii nochmal lieben Dank für die Antworten :rose:


    sommerblüte: Ja! Genau so sieht es bei mir auch aus ... ich lasse mich auch nicht von Nichtigkeiten wie Einkommen, Sicherheit etc. leiten, sicher ist das auch wichtig, aber das ist für mich nicht DER entscheidende Punkt, warum ich diesen Beruf ergreifen möchte. Ich habe wirklich sehr lange überlegt und mich viel mit diversen Studienberufen auseinandergesetzt (habe mir dafür extra einen großen Studienführer besorgt) und ich glaube sehr stark daran, dass der Lehrer Beruf genau richtig für mich ist. Sicher wird es kein Zuckerschlecken, aber ich habe einfach ein sehr gutes Gefühl, wenn ich nur daran denke :) Mein Bauch sagt eindeutig "Ja".


    Durch meine Vorbildung wäre ein betriebswirtschaftliches Studium wahrscheinlich mehr wie praktisch gewesen, aber ich sehe mich überhaupt nicht als Büromensch und für mich ist der Gedanke ein Grauen, den ganzen Tag über Kennzahlen zu hängen oder mich mit irgendwelchen Jahresabschlüssen, Liquiditätsübersichten, Businessplänen etc. zu beschäftigen. Ich mache mir nicht viel aus Geld und ich finde diese Raffgier einiger Unternehmen schrecklich.


    Ich habe in meinem derzeitigen Beruf viel Kundenkontakt und arbeite auch mit vielen jungen Menschen zusammen und das macht mir richtigen Spaß, ich brauche einfach den Kontakt und Austausch mit anderen Personen. Wenn dann noch Englisch hinzukommt (womit ich mich den ganzen Tag beschäftigen könnte ;) ) in der Kombination, junge Menschen zu fördern und Lehrinhalte zu vermitteln, das wäre nahezu perfekt! Auch wenn viele Schüler womöglich nicht zuhören, aber es geht für mich einfach ums Prinzip. Von 100% hören vielleicht 30% zu bei dem was ich sage und wenn ich bei diesen Menschen schon was erreicht habe und die durch mich was gelernt haben, bin ich auch schon glücklich :) Da weiß ich dann wenigstens, dass sich für die paar Leute die Mühe gelohnt hat. Und vielleicht einzelne Schüler in ein paar Jahren nochmal an mich zurückdenken (ich hatte schon sehr viele tolle Lehrer gehabt, an die ich manchmal heute noch denke).


    Ich denke auch, das ich das Referendariat überstehen werde, auch wenn es eine "harte Zeit" sein sollte, ich habe während meiner Berufszeit schon so einiges erlebt und hinter mir und bin ja nicht mehr blau hinter den Ohren :) Ich weiß, dass es kein Zuckerschlecken wird, aber man weiß ja schließlich, für was man es tut und vor allem für WEM man es tut.




    RichMcCaw: Danke für die Übersicht! Ich werde mich mal erkundigen, ob das in Niedersachsen auch so ist, das Sek.I nur bis Klasse "9" geht ist mir neu, aber vielleicht bin ich in den Dingen auch ein bisschen hinterher :ohh:


    Ich hoffe übrigens sehr, dass ich kein Latinum brauche, denn das habe ich nie gehabt ;) Das wäre ein wenig ungünstig, aber auch da werde ich mich auf jeden Fall nochmal erkundigen :)

    • Offizieller Beitrag

    ich wollte immer Lehrer werden, nun bin ichs, und ich mag den Beruf ausgesprochen gerne!!


    Latinum kann man an jeder Uni auch nachholen ;)

  • Du scheinst doch deine optimale Fächerkombination schon gefunden zu haben.
    Und ja: wenn du denkst es macht dir Spaß zu unterrichten und du evt. auch schon üben konntest und Spaß hattest ist das definitiv der richtige Beruf für dich.
    Man muss mit Freude an der Sache sein und auch gern im Beruf arbeiten - das ist wie mit vielen anderen Dingen im Leben so.
    Nicht jeder Beruf ist für jeden geschaffen - aber ich denke mal bei dir wird das ganz gut passen.


    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg!

  • Jane91


    Du solltest bei der ganzen Sache das Studium nicht unterschätzen (weil dir "nur" das Referendariat Sorgen macht). Das wurde nämlich in allen Bundesländern komplett umgestellt (und meiner Meinung nach nicht zum Positiven).

  • Ich würde einen "langweiligen" Bürojob nicht unterschätzen! Mein Mann hätte damals bei der Deutschen Rentenversicherung eine Aubsildung und eine anschließende Stelle haben können, hat er aber abgelehnt und ist stattdessen in den Einzelhandel - wohlgemerkt, damals hatten die Läden nur bis 20 Uhr auf. Und nun bereut er es nicht mehr Weitsicht gehabt zu haben (mit 16 Jahren), weil der EH verdammt schlaucht.


    Das Studium sollte man wirklich nicht unterschätzen. Ich durfte noch auf altes Stex machen und als ich im Hauptstudium war, kam der Bachelor.. stressiges Schulsystem, so haben mir die Studis damals berichtet. Aber gut, man muss immer mal die Zähne zusammen beißen. Im Studium hatte ich auch nciht immer meien Lieblingskurse zur Auswahl.

  • Zu deiner Frage bezüglich der Fächerkombi:
    Gerade an Gymnasien gibt es immer mehr bilingualen Unterricht. An den Schulen, an denen ich bisher unterrichtet habe, gab es den oft mit dem Schwerpunkt Geographie. Das heißt "Erdkundeunterricht" auf Englisch zu unterrichten. Ich unterrichte Gesellschaftslehre, das ist im besten Fall eine Kombination aus den Fächern Politik, Geschichte und "Erdkunde", in der Wirklichkeit nur das Abwechseln der jeweiligen Themen. Ich habe demnach Einblick in alle der drei Fächer. Das spannende am Geographieunterricht ist, dass du dich auch im Bereich der Naturwissenschaften bewegst. Das heißt, dass du mit Schülern nicht nur "geisteswissenschaftlliche" Textarbeit leistest, sondern auch die "Welt" entdecken kannst. (Nein! Ich mache natürlich nicht nur langweiligen Textunterricht, dies ist nur ein realistischer Blick auf meine Schulwirklichkeit.) Auch das Studium der Geographie ist bestimmt sehr spannend. Schau dir doch einfach mal die Studieninhalte der Fächer, durch einen Blick in die Vorlesungsverzeichnisse, an. Ich persönlich bin sehr froh darüber, mit Schülern auch "lebensnahe", für sie interessante Inhalte zu erforschen, gerade in der Sek I (5.-10.), die auch Gymnasiallehrer unterrichten "müssen".
    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg

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