Lehrerin fragt Eltern: Zeugnisse

  • Hallo liebe Eltern,


    da ich nicht weiß, wie intensiv die meisten von euch auch in den anderen Rubriken lesen, verlinke ich mal einen Primarstufen-Thread:
    http://www.lehrerforen.de/oldforum.php?topic=100578475764


    Wie steht ihr zu dem Thema? Nimmt man als Mutter/Vater Zeugnisse weniger ernst, wenn sie nicht in der traditionellen Er-Form geschrieben sind? Freut es euch, wenn euer (Grundschul-)kind direkt angesprochen wird oder findet ihr das überflüssig? Habt ihr schon mit beiden Varianten zu tun gehabt und vielleicht Unterschiede z.B. im Hinblick auf die Verständlichkeit festgestellt?
    Bin dankbar für jede Meinungsäußerung, da ich mich immer noch schwer damit tue, eine Entscheidung zu treffen (angefangen bin ich jetzt in der Du-Form - aber wie schon mal jemand schrieb: für die Erstklässler sind die Zeugnistexte natürlich zu lang und daher - wieder Zweifel).
    Also, ran!
    Danke
    Ronja
    PS: am besten ihr antwortet im Thread unter Primarstufe - ich hoffe, dann haben auch die Moderatoren nichts zu meckern ;)

    Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.

  • Hallo Ronja,


    ehrlich gesagt, haben wir Eltern diese verklausulierten Formulierungen zum großen Teil sowieso nicht verstanden. Das stellte sich dann mal raus, als die Eltern ihre Interpretation der Zeugnisse vortrugen.


    Bei uns ist es üblich, das Zeugnis vom KL erläutert zu bekommen. Dann ist es auch nicht so furchtbar wichtig, was da nun so genau drinsteht.


    Was uns nicht so gut gefiel, war mal ein Lehrer, der nicht nur ganz offensichtlich überall die gleichen Textbausteine benutzte, sondern sogar Probleme hatte, die Namen der Kinder richtig einzusetzen.


    Das wäre so mein Problem: Wenn man sein eigenes Kind damit gar nicht identifizieren kann. Meine Kinder waren in dem Alter einfach nur stolz drauf. Was da genau drinstand, interessierte sie nicht so. Meine Tochter hat sich mal aufgeregt, weil sie gelesen hatte, V. ist ein aufgeregtes Mädchen. "Aufgewecktes" stand dort.


    Grüße Enja

  • Hallo Ronja,


    ich bin Berufsschullehrer und gleichzeitig Vater eines Grundschulkindes. Bei unserem Sohn werden die Zeugnisse in der Du-Form geschrieben, das finde ich ziemlich affig. Zwar gibt sich die Lehrerin große Mühe um eine Sprache, die auch ein Zweitklässler versteht, doch ist das Verständnis der Kinder - und auch mancher Eltern - doch sehr begrenzt.


    Besser fände ich eine Form, die klar sagt, was gut und was weniger gut ist und vor allem, worauf zukünftig besonders geachtet werden sollte - dieser Bereich fehlt mir etwas.


    Verklausierungen verstehen viele Leute nicht; auch ich habe schon mit anderen Eltern über ein Zeugnis diskutiert, das nicht gut war, von ihnen und erst recht von dem Kind aber als sehr gut eingeschätzt wurde.


    "Textbausteine" habe ich bisher nicht beobachtet, immerhin.


    Andreas

  • Da musst du die Zeugnisse der Klassenkamerade lesen. Diese Freude wurde mir immer zuteil, da die anderen Eltern meinten, ich könne diese Dinge deuten.


    Wenn da zum Beispiel steht "kann schon manchmal ganze Sätze lesen", sehen die Eltern natürlich keine Veranlassung sich Sorgen zu machen, da sie den Lehrplan nicht kennen und nicht wissen, wie weit das Kind sein müsste. Oder etwa "löst Konflikte schon ab und an verbal" soll wohl heißen, dass das Kind sich pausenlos prügelt. Das verstehen die Eltern nicht. Ist aber angeblich so Vorschrift.


    Ob die Kinder das dann verstehen, wenn man es in die Du-Form setzt, würde ich bezweifeln. Dann müsste man die Formulierungen grundsätzlich ändern.


    Wenn man in Elternforen liest, landen dort zu den Zeugnissen solche Nachfragen. Das ist schon manchmal drollig, was es da für Interpretationsversuche gibt.


    Grüße Enja

  • Hallo,


    meine ersten beiden Kinder haben Zeugnisse in Er/Sie-Form erhalten. Das dritte Kind, 1.Klasse, wird jetzt die neue Zeugnisform (fast wie Noten) erhalten. Sollen besser sein, da Eltern nichts hinein interpretieren können.


    Als ich das allererste Zeugnis in der Hand hielt, habe ich gar nichts verstanden. Erst im Vergleich konnte ich feststellen, ob das Zeugnis gut war oder nicht. Ging den anderen Eltern genauso.


    Mit Du-Form habe ich keine Erfahrung. Aber meine Kinder hatten vor der Zeugnisausgabe, eine mündliche Zeugnisbesprechung durch die Lehrer. Z.B. du kannst schon toll lesen und jetzt musst du noch auf Betonung achten. Und das wurde den Eltern durch das Zeugnis dann auch noch einmal mitgeteilt.


    woman123

  • Um genau diese Unstimmigkeiten in der Interpretation zu vermeiden, legen viele Schulen einen extra Elternsprechtag in diese Zeit, da wird dann das Zeugnis für die Eltern "übersetzt".
    Finde ich ganz sinnvoll, wenn ich das hier so lese :)


    Gruß, Sabi

  • Erstmal vielen Dank an alle, dass doch noch mal etwas Schwung in die Diskussion gekommen ist - auch wenn es nicht ganz geklappt hat, einfach den alten Thread fortzuführen ;)

    Zitat

    Um genau diese Unstimmigkeiten in der Interpretation zu vermeiden, legen viele Schulen einen extra Elternsprechtag in diese Zeit, da wird dann das Zeugnis für die Eltern "übersetzt".
    Finde ich ganz sinnvoll, wenn ich das hier so lese


    Auf jeden Fall!!!
    Bei uns ist es - und das finde ich gut - dass die Zeugnisübergabe selbst im Rahmen eines Sprechtages stattfindet. Kind und Eltern bzw. meist Mutter kommen gemeinsam in die Schule, holen das Zeugnis ab und gehen es mit der Lehrerin durch.
    Je mehr Meinungen ich höre, desto mehr entschließe ich mich - auch wenn es mir leichter fällt, in der Du-Form zu schreiben - das Zeugnis in ER-Form zu schreiben und GANZ kurz auf einer extra Karte ein paar Zeilen an das Kind zu richten..... Erläutert wird das Zeugnis am Abholungstag/Sprechtag ja sowieso für Eltern und Kind....
    Weiter Meinungen natürlich erbeten! Ich kann die Zeugnisse ja ruhig noch 10 mal umschreiben ;)
    LG
    Ronja

    Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.

  • Hallo Ronja,


    als Mutter zweier Grundschulkinder habe ich bisher 2 verschiedene Formen von Zeugnissen kennen gelernt - allerdings nur die Er-Form und die Rasterform.


    An der 1. Schule gab es Zeugnisse in der "Er-Form", die mir aus folgenden Gründen nicht so gut gefallen haben:


    1. Ich konnte die Formulierungen erst eindeutig als gut, befriedigend oder ausreichend usw. interpretieren, nachdem ich sie mit anderen Zeugnissen verglichen hatte (und das, obwohl ich beruflich selbst Zeugnisse verfasse -allerdings nicht für Schüler).


    2. Meinem großen Sohn, der ja wissen muss, wie er beurteilt wird, musste ich einiges mit anderen Worten übersetzen, weil die Sprache nicht immer kindgerecht war.


    3. Meiner Meinung sollten sich die Kinder angesprochen fühlen, besonders die, bei denen sich etwas ändern/verbessern sollte. Ich glaube, dass Kinder es lieber mögen und eher motiviert werden, wenn zu ihnen als über sie "gesprochen" wird.


    Die Rasterform an der jetzigen Schule (in allen Klassen einheitliche vorformulierte Textbausteine, unterteilt in Arbeits- und Sozialverhalten mit Unterpunkten und Leistungen in den einzelnen Fächern mit Unterpunkten, daneben 4 Kästchen zum Ankreuzen mit Bewertungen wie "fast immer", "überwiegend ja", "wechselnd", "überwiegend nein" oder so ähnlich - müsste ich bei Interesse nochmal genau nachschauen) gefällt mir wesentlich besser als die frei geschriebene Er-Form in der anderen Schule und auch besser, als ein frei formuliertes Zeugnis in Du-Form aus folgenden Gründen:


    1. Ich kann besser einordnen, wo mein Kind steht, denn immer oder überwiegend 1. Kästchen angekreuzt heißt "besser geht nicht". Ebenso weiß ich, wenn oft 3. oder 4. Kästchen angekreuzt ist, dass sich was ändern sollte.


    2. Auch meine Kinder verstehen besser, was ihr Zeugnis bedeutet und fühlen sich eher angesprochen.


    3. Es wird vermieden, dass kreative Lehrer unpassende Adjektive, wie z. B. gern oder bewusst benutzen, um z.B. schlechtes Verhalten zu beschreiben. Mir hat es deutlich gezeigt, dass die Menschenkenntnis, das Beurteilungsvermögen einer Lehrerin meines Sohnes sehr zu wünschen übrig ließ. Sie hat ihr subjektives Empfinden zum Ausdruck gebracht, was aber nicht der Realität entsprach.


    4. Es kann nichts vergessen werden. In der alten Schule ist das vorgekommen. Ein Zeugnis wurde vervollständigt.


    Den Lehrern dürfte diese Zeugnisform außerdem das Zeugnisschreiben wesentlich erleichtern.


    Am liebsten hätte ich - und vielen anderen Eltern geht es wohl auch so - Zensuren ab 1. Klasse. Im Gesprächen könnten dann weitere Erläuterungen gegeben werden. Da weiß man, wo man dran ist.


    Viele Grüße
    Erika

    "Die Lehrer bezeichnen Lesen, Schreiben und Rechnen als Grundlagenfächer. In Wirklichkeit handelt es sich aber bei diesen Lehrstoffen bereits um sehr komplexe Prozesse, die sich nur bei einer einwandfreien geistigen Verarbeitung der durch die Sinnesorgane aufgenommenen Wahrnehmung erlernen lassen." A. Jean Ayres

  • Hallo Erika!


    Von so einem Rasterzeugnis habe ich bisher noch nie gehört. Aus welchem Bundesland kommst du noch gleich?
    Um es wirklich beurteilen zu können, müsste man solch ein Zeugnis natürlich mal sehen und eigentlich auch mal verwendet haben, aber vom ersten Eindruck her finde ich den Gedanken recht interessant.
    Ich kann mir tatsächlich vorstellen, dass Eltern besser verstehen, woran sie sind und stelle es mir auch wesentlich arbeitserleichternd vor, solch ein Zeugnis zu "schreiben". Gerade weil ich jemand bin, der sich an Formulierungen aufhängt... Allerdings ist es natürlich schon so, dass jegliche Individualität auf der STrecke bleibt......Kann man denn das Raster durch zusätzliche Bemerkungen oder Erläuterungen ergänzen? Ein bißchen hört sich das ja danach an, als wären Noten einfach durch feste Formulierungen ersetzt.....
    Von Noten ab dem ersten Schuljahr halte ich persönlich nichts. Noten sind nur auf den ersten Blick eindeutig - und die Gefahr liegt gerade darin, dass viele sie trotzdem für eindeutig und vergleichbar halten....- aber ich glaube, diese Diskussion hatten wir hier schon einmal.
    Danke für deinen Beitrag
    und LG
    Ronja
    PS: Vielleicht kannst du ja bei Gelegenheit noch etwas genauer über dieses Rasterzeugnis berichten?

    Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.

  • Danke Braunauge!


    Ist rein arbeitstechnisch natürlich ein Traum :) Wenn ich überlege, wie lange ich jetzt an den Formulierungen sitze, bis ich denke, dass sie so am besten auf das Kind passen.
    Eigentlich tauchen ja hier ähnliche Formulierungen auf wie in einem anderen Verbalzeugnis auch - mit dem Unterschiede, dass Eltern sie sicher besser einschätzen können, weil sie gleichzeitig die möglichen Alternativen in einer Rangfolge sehen.
    Andererseits: Wenn Eltern sich z.T. schon beschweren, dass Verbalzeugnisse aus Textbausteinen zusammengesetzt werden (und daher auch das NAchbarkind manchmal ähnliche Sätze in seinem Zeugnis hat) und mangelnde Individualität beklagen: was halten die denn dann von so einem Zeugnis?
    Und: wenn das Kind nun einfach in kein Schema passt? Immer nur so drei, vier Auswahlalternativen zwingen ja einfach dazu, das anzukreuzen, was im besten passt - ich fürchte, ich hätte trotzdem bei vielen Kinder das Gefühl, sie nur unzureichend in der Beschreibung wiederzufinden.


    So ganz grundsätzlich: ich finds - abgesehen von den schon angesprochenen Bedenken - nicht schlecht: die ELtern wissen eher woran sie sind und für die LEhrer ist es deutlich weniger Arbeit. Was nützt es, wenn ich mir hier für jedes Zeugnis stundenlang einen Wolf formulieren, über DU oder ER nachdenke und die ELtern es am Ende doch nicht "richtig" verstehen (ich hoffe ja, dass ich so schreibe, dass man es versteht.... aber der Teufel steckt eben doch im Detail und erst wenn man z.B. weiß, dass man bestimmte Lernziele im Wesentlichen, voll oder in besonderer Weise erreichen kann kann man einschätzen, was genau es heißt, wenn da z.B. steht "hat die Lernziele im Bereich Mathematik erreicht". Hmmmm schwierige Sache das...)
    Immer nachdenklicher
    Ronja

    Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.

    Einmal editiert, zuletzt von Ronja ()

  • Hallo Ronja,


    ich hatte vor, unsere "Rasterzeugnisse" hier einzustellen. gescannt sind sie schon. Nur bin ich im Augenblick zu dumm, die hier hineinzukriegen. Ich habe schon jemand um Hilfe "angeschrieben", aber noch keine Rückmeldung. Vielleicht hat ja hier jemand einen Tipp für mich - aber bitte idiotensicher - Technik ist nicht mein Ding.


    Viele Grüße
    Erika

    "Die Lehrer bezeichnen Lesen, Schreiben und Rechnen als Grundlagenfächer. In Wirklichkeit handelt es sich aber bei diesen Lehrstoffen bereits um sehr komplexe Prozesse, die sich nur bei einer einwandfreien geistigen Verarbeitung der durch die Sinnesorgane aufgenommenen Wahrnehmung erlernen lassen." A. Jean Ayres

  • Hallo Erika!


    Technisch kann ich dir leider auch nicht weiterhelfen.


    Unterscheiden sich "deine" Rasterzeugnisse denn noch mal sehr von denen aus dem Link von Braunauge?
    Wenn sie sich sowieso ähneln, habe ich durch Braunauges Link schon einen sehr guten Eindruck gewonnen und du müsstest dir - wegen mir - die Mühe nicht mehr machen.
    Es wundert mich übrigens, dass hier noch gar niemand auf die Rasterzeugnisse "reagiert" hat - kanntet ihr das alle schon? Oder sind sie auch für euch Neuland und ihr habt noch keine Meinung?
    Lg
    Ronja

    Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.

  • Zum Thema Bilder einstellen:


    Man bräuchte Webspace, auf dem man die Scans ablegt.
    Dann verlinkt man auf diesen Webspace - und zwar folgendermaßen:
    (IMG)Adresse des Bildes(/IMG)
    Die Klammern müssen aber eckig sein.


    Jetzt füge ich einmal meinen Avatar als Bild ein:
    [Blockierte Grafik: http://www.philosophus.de/krakra.jpg]

  • Hallo,


    die Tipps waren nicht idiotensicher genug für mich.


    Philosophus, was ist Webspace? Eckige Klammern auf der Tastatur habe ich bei der 8 und 9 gefunden, aber wie kriegt man die hin? Ohne Feststelltaste erscheinen 8 und 9, mit Feststelltaste erscheinen runde Klammern.


    Pepe, unter deinem angegebenen Link habe ich gestern abend etwas versucht, was aber offensichtlich auch nicht funktionierte. Ich hatte da gelesen, dass die Links an meine e-mail-Adresse geschickt würden, habe aber bisher nichts bekommen.


    Meine Fragen passen jetzt hier nicht so ganz zum Thema, ich hoffe Ronja nimmt es mir nicht übel.


    Gruß Erika

    "Die Lehrer bezeichnen Lesen, Schreiben und Rechnen als Grundlagenfächer. In Wirklichkeit handelt es sich aber bei diesen Lehrstoffen bereits um sehr komplexe Prozesse, die sich nur bei einer einwandfreien geistigen Verarbeitung der durch die Sinnesorgane aufgenommenen Wahrnehmung erlernen lassen." A. Jean Ayres

  • Hallo Erika,
    Webspace ist Speicherplatz im Internet.
    Damit jemand dein Bild im Internet ansehen kann, muss es sich natürlich im Internet befinden!
    Dies ermöglicht man, indem man das Bild "hochläd",
    also die Seite eines Webspace-Anbieters besucht, (sich vielleicht anmeldet,) und den dortigen Anweisungen folgt, um das eigene Bild in dem Speicher des Anbieters zu platzieren.
    Dadurch erhält das Bild eine eigene Adresse, z.B.
    http://www.directupload.net/images/050613/temp/24giJ6wE.gif
    die man anklicken kann.
    Man kann diese Adresse aber auch verlinken,
    mit dem IMG-Befehl..


    Das ist ganz einfach..
    Die eckigen Klammern erhälst Du, wenn du Alt+Gr gedrückt hälst und dann die 8 bzw. 9 wählst..
    Ohne Leerzeichen müsste es dann folgendermaßen aussehen:


    [ IMG ] http://www.directupload.net/images/050613/temp/24giJ6wE.gif [ / IMG ]


    Webspace bekommt man auch bei
    www.photobucket.com
    Wenn du die Bilder hochgeladen hast, musst Du nur noch den fertigen Code bei "Img" kopieren und hier einfügen..
    (Mein Webspace: http://photobucket.com/albums/v309/violet_nw )


    Grüße
    lisa

  • Vielen Dank für die gute Erklärung! :) Meine war, wie ich jetzt beim zweiten Lesen feststelle, nicht ausführlich genug.

  • Zitat

    Braunauge schrieb am 11.06.2005 13:31:
    Ich glaube Erika meint solch ein Zeugnis : http://www.kluki.de/grundschulzeugnis.pdf


    Es werden dort offensichtlich einige(!) für ein Fach relevante Eigenschaften in einen Topf geworfen und mit Formulierungen wie "stets", "meist", "manchmal", "selten" abgestuft. Gegenüber "normalen" Noten ist das aber kein großer Fortschritt?


    Und gibt es überhaupt Kinder die "stets hilfsbereit und freundlich" oder "bei allen Mitschülern beliebt" oder gar "nie in Konflikte verwickelt" waren? Letzteres würde ja bedeuten, dass sogar die Rabauken einer Klasse diese Weicheier nicht mal eines Konfliktes für würdig erachteten. ;)


    Grüße,
    Martin

    Acht Semester mitlesen ersetzt das Lehramtsstudium. ;)

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