Beiträge von oh-ein-papa

    Fast gut, Stefan. :-)
    Aber die Suchmaschinen werden das nicht lieben.
    Probier mal den Hint hier:

    Zitat

    Die Option die ich meinte findest du unter: ACP > System >
    Optionen > Suchmaschinen-Optimierung > Tab "Link-Umschreibung"
    > Feld "Abkürzungen". Dort kannst du durch Eingabe von "ä=ae" eine
    Ersetzung vornehmen lassen. Aus http://www.example.net/ich-mag-äpfel/ wird dann http://www.example.net/ich-mag-aepfel/

    https://www.woltlab.com/forum/…-das-wirklich/#post897540



    - Martin

    Der SL der zweizügigen Grundschule meiner Kinder hat das für ihn einzig vernünftige gemacht:
    Einen versierten Papa (mich) mit der Planung und Realisierung beauftragt.


    Joomla kann mehr, aber Wordpress ist in jeder Hinsicht einfacher und reicht für eine Grundschule völlig aus.
    Zumal ich brauchbare Plugins (Termine, Photos) ausgewählt habe.


    Ziel war in Zeiten sinkender Schülerzahlen eine "ordentliche Präsenz"
    Ich denke, das Ziel wurde voll und ganz erreicht.


    Er investiert da maximal 4 Stunden pro Schuljahr(!) um ein paar Bildern von größeren Schulveranstaltungen reinzustellen.
    In der Stellenbeschreibung seiner Sekretärin steht nichts vom Pflegen einer HP oder auch nur der Termine, das mache ich.
    Seine Lehrerinnen unterrichten die Kinder und er lenkt sie nicht mit sowas davon ab.


    Wer mal einen Blick auf die HP werfen möchte, der kann den Link per PN bekommen.
    Ich werde hier auch nicht viel schreiben, das dürfen seit einiger Zeit nur Lehrer. ;-)



    - Martin

    Gruß zurück, BillyThomas.
    Kriege ich denn hierfür wenigstens mildernde Umstände oder zumindest eine positive Tendenz bei der mündlichen Mitarbeit?! ;-)


    Zitat

    Für mich haben durchschnittliche Lehrer nach durchschnittlich 42 Stunden Wochenarbeitszeit frei.



    - Martin

    Zitat

    starlight schrieb am 18.05.2006 21:30:
    Anfang Juni sollen mal wieder alle 3. Klassen einen bundesweiten Mathetest durchführen.


    Bundesweit? Machst Du Witze?
    Wir haben ein föderales Bildungsstem.
    Okay, PISA war bundesweit, aber nur mit Stichprobenumfang.
    Gibt es sonst überhaupt Gemeinsamkeiten in den Schulsystemen?


    - Martin

    Zitat

    Enja schrieb am 16.05.2006 20:01:
    Das Mädchen hat sich nun dem Tutor anvertraut. Er meinte, sie sähe nicht so aus als hätte sie diese Krankheit.


    Ist doch bei fast allen Krankheiten ein nettes Kompliment. :)


    - Martin

    Venti stellte ja ursprünglich das "schriftlichen Dividieren im vierten Schuljahr" in Frage.
    Ich als Laie würde staunen, wenn sich da bei vielen SuS neue Erkenntnisse über die "Eigenschaften des Zahlenraumes" erschließen.
    Viele LuL würden auf eine Frage danach auch routiniert "wenn der Raum noch offen ist werde ich ihn gleich abschließen" antworten. ;)


    Später ist die schriftliche Division sicher Pflicht und eine interessante Methode.
    Wenn auch bei weitem nicht so interessant wie das Multiplizieren mit den Fingern. Letzteres hat mein Töchterchen während der 2. Klasse immerhin oft benutzt um ihre 1x1-Lücken zu schließen. Auch in "beinahe Echtzeit" mit Vorstellungskraft und virtuellen Fingern. Bei der theoretischen Begründung hat sie sich allerdings auf mein Wort verlassen.



    - Martin


    P.S.: Wer mag kann ja auch noch durch schriftliches Wurzelziehen seinen Horizont erweitern.

    Ich habe den dringenden Verdacht, dass vor der Abschaffung des "Rechenschiebers" im Unterricht eine ganz ähnliche Diskussion wie hier stattfand. Nur dass es damals wohl noch keine "Internetforen" gab.


    - Martin

    Zitat

    venti schrieb am 08.05.2006 15:24:
    "Meine Mama hat mir das viel einfacher gezeigt!"
    :)


    Wenn Mamas sowas machen ist das schändlich. Sicher war die Mathelehrerin extra deswegen zum Elternabend gekommen und die Mamas haben miteinander gequatscht oder gänzlich gefehlt. ;)


    Wenn Papas ihren Kindern am Ende eines arbeitsreichen Tages noch ein paar Kniffe beibringen finde ich das hingegen ok. Ich bringe Töchterchen allerdings lieber Unfug bei. Etwa die Erkenntnis "2+2=5 gilt nur für große Werte von 2". Mathe soll ihr ja ihr Spaß machen und es bereichert doch den Untericht.



    - Martin

    Zitat

    Janejane schrieb am 08.05.2006 11:05:
    Ich unterstelle jedem Mitarbeiter Defizite, die meisten mir selbst.


    Deine eigenen Defizite brauchst Du Dir nicht "unterstellen", Du solltest sie mittlerweile kennen.
    Und Deinen Mitarbeitern solltest Du Defizite ebenfalls nicht "unterstellen", jedenfalls nicht im gebräuchlichen Sinne des Wortes.


    - Martin

    Wirklich niemand? Nicht mal einige Eltern??
    Ein gepflegtes "Du musst die Zahl da unten links einfach durchstreichen und oben rechts hinschreiben" hätte ich ja doch für möglich gehalten.


    - Martin

    Hallo Enja,


    ich stehe doch jetzt nicht im Verdacht, das Pauken von "Rechenregeln" zu verteidigen?!


    Aber der Zusammenhang zu Studienleistungen oder gar der Weltwirtschaft scheint mir als Laien alles andere als kausal "gesichert".
    Egal was ein Professor dazu meint, ohne Studien bleibt es Schall und Rauch (im Kampf um Öffentlichkeit und Fördergelder).


    - Martin

    Zitat

    füchsle schrieb am 08.05.2006 11:22:
    Aber was ganz sicher ist, viele Studierende haben an der Uni wirklich Probleme Problemlösungsstrategien zu erarbeiten. Da erkennt man zwischen deutschen Studierenden und Studierenden aus anderen Ländern deutlich Unterschiede.


    Wie sicher ist denn "ganz sicher"?
    Also wer hat diese Erkenntnis wie abgesichert?


    - Martin

    Zitat

    Wenn ich Grundwert, Prozentsatz und Prozentwert richtig in Gegeben und Gesucht geordnet habe, ist die richtige Lösung schon fast sicher.


    Die letzten beiden Begriffe kann ich nur hier und jetzt aus dem Zusammenhang unterscheiden.


    Wahrscheinlich ist es wie mit dem Dreisatz, den ich (auf dem Gymnasium) nie gelehrt bekommen habe. Später habe ich erkannt, dass sowas eine Hilfe für Schüler ist, die die Bruchrechnung an sich letztendlich nicht verstehen.


    - Martin

    Zitat

    Janejane schrieb am 25.04.2006 12:38:
    Ermutigend und beruhigend die Tipps von Schattentheater und Flexi, dass es alles halb so wild ist.


    Ich habe meinem Töchterchen immer den Eindruck(!) vermittelt, das Mathe halb so wild ist, und so kam es glücklicherweise auch.
    Daraus würde ich aber nicht den Schluss ziehen, dass eine Matheschwäche halb so wild ist!
    Vor dem Übergang auf ein Gymnasium schon gar nicht.



    Zitat


    Ich habe sie auch laut rechnen lassen und da habe ich festgestellt, daß sie analog zu ihrer umgedrehten Zahlen-Schreibweise auch den Rechenvorgang z.B. bei der Subtraktion von rechts nach links macht.


    Bei der schriftlichen Subtraktion ist das ja auch völlig korrekt, bei anderen Ansätzen ist es zumindest eine Möglichkeit. Welchen Weg hat sie denn gewählt?
    Oder meinst Du, dass sie erst die Hunderter, dann die Einer und dann die Zehner subtrahiert, also analog ihrer Schreibreihenfolge vorgeht?



    Zitat


    540 - 350 ergibt dann bei ihr 290. 290 schreibt sie von links nach rechts,


    Und? Wie hat sie nun gerechnet? Schriftlich?
    Hat sie die Stellenwerte nicht verstanden?
    Oder das Borgen/Entbündeln weggelassen?
    Oder hat sie die Zehner einfach addiert statt zu subtrahieren?


    Oder hat sie halbschriftlich bzw. im Kopf gerechnet?
    Ein Weg wäre 540-300=240, 240 - 40 -10 = 190
    Oder 350 + 150 + 40 = 540, 150 + 40 = 190
    Gepaart mit einem Fehler beim Hochzählen(!) der Hunderter.


    Zitat


    aber 293 fängt sie mit 2 an, dann lässt sie etwas Platz und dann schreibt sie zuerst die 3 und danach die 9.


    Das hat mein Töchterchen auch gemacht, manchmal macht sie das noch heute. Zumindest für ein mathestarkes Kind ist das kein Problem.



    Zitat


    Bei den Sachaufgaben,die sie gar nicht anrührt, ist es meist eine abschreckend hohe Zahl, wie 287 435 Schuhkarons werden bestellt.........
    Reduziere ich dann die Zahl auf ihr Vorstellungsvermögen, klappt es.


    Es könnte auch darauf hindeuten, dass sie zählend rechnet.
    Zu 35 noch 20 dazu zu zählen ist bedeutend einfacher als zu 287435.
    Vielleicht hat sie aber auch die Stellenwerte nicht wirklich verstanden.
    Vielleicht ist ihr aber auch einfach die Zahl zu groß.
    Vielleicht ist es aber auch etwas ganz anderes...


    Zitat


    So bin ich überhaupt erst darauf gekommen, daß für ein richtiges Ergebnis ihr die
    Struktur fehlt.


    Die Schlußfolgerung verstehe ich nicht. Was haben große Zahlen mit der Strukturierung von Textaufgaben zu tun?



    Zitat


    Zuhause habe ich sie unseren Sommerurlaub nach Griechenland ausrechnen lassen, Flüge, Kinderermässigung 1. Drittel auf den Erwachsenenpreis, App./Tag, angesparte Urlaubskasse, u.sw.
    insgesamt 7 Schritte. Das hat sie wunderbar gemacht, da könnte ich sie glatt im Reisebüro arbeiten lassen. ?(


    Wenn sie das alleine strukturiert und gerechnet hat ist es sehr gut, aber auch sehr erstaunlich.
    Wenn Du ihr alles kleinschrittig vorgegeben hast, dann hat es m.E. allenfalls motivatorischen Wert.



    Zitat


    Vielleicht weisst Du eine Möglichkeit, oder einen Trick, wie ich sie an die RECHTS
    NACH LINKS Methode gewöhnen kann.


    Du meinst bei der schriftlichen Addition bzw. Subtraktion?
    Also z.B. 2001 - 1999 = 2 berechne ich nicht von rechts nach links, ich ergänze einfach im Kopf.



    - Martin


    P.S.: Ist doch interessant zu lesen, wie sich die Sichtweise einer Förderschullehrerin von meiner techniklastigen Sicht unterscheidet. :)

    Zitat

    Janejane schrieb am 24.04.2006 08:08:
    Ich glaube, bei meiner Tochter(10) Hinweise auf Dyskalkulie gefunden zu haben.
    Allerdings sind die nicht so deutlich, dass man nun gleich besondere
    Fördermassnahmen mit Hilfe von Erlassen vornehmen müsste.


    Ich glaube, der Begriff "Dyskalkulie" soll einen Lernzustand beschreiben, der Fördermaßnahmen zwingend gebietet. Weil so tief unten irgendwas an den Grundlagen fehlt, dass es nicht anders geht.
    Wie soll man denn sonst "ein wenig Dyskalkulie" und "eher schwach in Mathe" unterscheiden?


    Zitat


    Die zuständige Schulpsychologin, bei der ich mir Rat einholen wollte, wies mich auch gleich ab mit der Begründung, bei einer "3" in Mathe gäbe es keine Dyskalkulie.


    Nun ja, in der ersten und zweiten Klasse können die Kinder viel durch Auswendiglernen und geschicktes Raten "gutmachen". Aber ich weiss nicht, in wie weit das in der vierten Klasse noch durchgeht.


    Zitat


    Die Lehrerin unserer Tochter will auch keine Dyskalkulie erkennen und gab zu bedenken, dass es gesetzlich nicht zulässig sei, sie gesondert zu fördern.


    Lass Dir ruhig von der Lehrerin die Stelle im Gesetz zeigen, die das verbietet. ;)



    Zitat


    3. Textaufgaben rührt sie nicht mehr an. Ich habe aber festgestellt, dass es nicht am Textverständnis liegen kann. Sie rechnet die ganzen Schritte im kopf irgendwie
    und addiert, subtrahiert, multipliziert, dividiert am Ende wahllos ihr falsches Ergebnis zusammen.


    Das würde mir allerdings auch Sorgen bereiten. Gute Textaufgaben kann man ja kaum nach auswendig gelernten Schemata bewältigen. Was sagt denn die Lehrerin zu solchen Lösungsversuchen?


    Hier steht übrigens noch ein m.E. recht guter Grundlagenartikel über Edit Stefan: ***WERBUNG ENTFERNT ***


    Da die Aufgaben und (falschen) Lösungen mit den kindlichen Begründungen aufgeführt sind, ist das Dokument vielleicht auch hilfreich, wenn denn im ersten Schritt eine elterliche Eigendiagnose versucht wird.
    Bablin schrieb es ja eben: Lass das Kind erklären und höre gut zu.



    - Martin

    Zitat

    das_kaddl schrieb am 13.04.2006 10:37:
    Huch, geht das an mich? Das habe ich nicht angedeutet, sondern schrieb "Leider ist Musik ein Fach, das häufig "fachfremd" erteilt wird".


    Äh - nein - ich hatte mich mit Enja unterhalten.
    Aber schön dass Du gerade da bist. :)



    Zitat


    sieht man daran, dass sie wusste, es gibt so einen Film, dass sie ihn beschafft/eingesetzt hat, dass sie eine Partitur (vermutlich Zauberflöte?) im Unterricht eingeführt hat usw. usf.


    Meine Frau kam vom Elternsprechtag zurück und meinte, ihre Zauberflöten-Partitur und die DVD werden für den Musikunterricht gebraucht. Ich habe keine Ahnung, ob die KL vorher davon wusste. Allerdings ist es m.E. unwahrscheinlich, dass sie eigentlich "Fakten" pauken lassen wollte. :D



    - Martin


    P.S.: Ist vielleicht Frankfurt an der Oder eine hessische Enklave? ;)

    Nach so einem Auftritt ("Hmm, sagen sie mal, unterrichten sie Musik eigentlich fachfremd?") wäre die KL meiner Tochter wohl irritiert bis angesäuert.


    Immerhin hat sie die Kinder den Zeichentrickfilm "Die kleine Zauberflöte" schauen lassen und ihnen einen Ausschnitt aus einer Partitur kopiert. Als Vorbereitung auf den Opernbesuch! Und ich habe letztendlich keine Ahnung, welche Lebensdaten von Mozart Töchterchen kennt.
    In einem Jahr frage ich sie vielleicht mal danach. ;)



    - Martin


    P.S.: Der Klassenraum hat auch genügend Steckdosen und einen der üblichen "Ghettoblaster". Der Musikraum, den er Förderverein jetzt nach dem Bewegungsraum einrichten will, steckt ja noch in der Planung. Aber der Raum ist schon da, sinkende Schülerzahlen haben auch eine gute Seite. :)

Werbung