Lektüreempfehlung

  • Ich habe unlängst ein wunderbares Buch gelesen, geschrieben vermutlich von einem Lehrer, der auf sehr beeindruckende Weise aktuelles schulisches Leben beschreibt, aber nicht, wie man es vielleicht denken könnte (auf gängige Weise) oder vermuten würde – fernab jeglicher herkömmlicher Bildungstheatralik … in Wirklichkeit handelt es sich um eine überaus tragische Geschichte zwischen einem erfahrenen Studienrat, langjährig im Schuldienst, erfolgreich im Beruf, aber privat in Dauerkrise, und einem jungen, hochbegabten Referendar. Beide treffen in ihren Lebens- und Berufsansichten hart aufeinander, und es wird sich um Antworten bemüht. Spannung gewinnt das Ganze ohnehin erst durch den Höhepunkt und der völlig überraschenden Lösung des Konflikts.
    Die Figuren des Romans handeln zutiefst menschlich, die Handlung selbst ist mitunter philosophisch und an den gezeigten Fallbeispielen aus dem Alltag unerwartet kritisch, vor allem werden Aspekte der aktuellen Bildungslandschaft im Allgemeinen und der Instanz Gymnasium im Besonderen beleuchtet. Der Humor kommt an einigen Stellen auch nicht zu kurz.
    Mich hat vieles zutiefst berührt, vor allem dann, wenn es um Kinder und ihren Möglichkeiten in der Gesellschaft geht.
    Titel: Wenn die Raben kreisen, geschrieben von Michael Zschille.

    Einmal editiert, zuletzt von immergut () aus folgendem Grund: Direktlink entfernt

  • Lieber Fehrenbach,


    bist du zufällig der Autor dieses Buches, das im Selbstverlag veröffentlich wurde?


    Ich habe den Direktlink mal entfernt. Sollte jemand an dem Buch interessiert sein, wird es sicher auch so finden.

  • Meine Güte, gibst du immer so geschwollene Lesetipps? Was sagen deine Freunde dazu?


    Ich denke fast auch, dass Fehrenbach der Autor ist. Wenn man die Beschreibung bei Amazon liest, hört es sich fast so an, als ob das Buch DAS Werk der Weltliteratur des 21. Jhd. ist.


    Oder übt sich da jemand am Rezensionen schreiben? Für mich alles ein bisschen zu viel. Sorry.

  • Es gibt noch mehr vom Autor zu lesen:


    Gaullistische Westeuropapolitik im Widerstreit zu den USA: Aufsatz


    Der Originaltitel hört sich interessant an! ;)

  • Habe mich über die einzelnen Beiträge gefreut, dennoch möchte ich einiges klarstellen - nur mal so nebenbei:
    Ich wollte eigentlich in diesem Forum lediglich mal meine persönlichen Leseeindrücke mitteilen und auf etwas, wie ich finde, Bemerkenswertes aufmerksam machen. Ob man das schon als Werbung bezeichnen kann?
    Jedenfalls bin ich immer wieder erstaunt, mit welcher fast gnadenlosen Arroganz manche Lehrer auftreten und Urteile formulieren (' Üben im Rezensionen-Schreiben'). Lachhaft!
    Ich denke auch, man muss auf keinen Fall das Büchlein gelesen haben, aber man sollte sich mit Urteilen zurückhalten, wenn man es nicht kennt.
    Und noch etwas, aber für einige wohl sehr wichtig: Schöne Idee vielleicht, aber ich bin nicht der Autor!
    Finale: Nehmt es doch einfach so wie es ist. Ok? :)

    • Offizieller Beitrag

    Ich wollte eigentlich in diesem Forum lediglich mal meine persönlichen Leseeindrücke mitteilen und auf etwas, wie ich finde, Bemerkenswertes aufmerksam machen. Ob man das schon als Werbung bezeichnen kann?

    Kannst du natürlich machen.
    Aber du musst eben auch mit kritischen Reaktionen rechnen -- wie immer, wenn man sich in öffentlichen Foren äußert.


    Nicht jeder findet dasselbe Thema bemerkenswert, s.Trantors Beitrag (Nr.6)


    Finale: nimm unsere Reaktionen einfach so, wie sie sind, okay? 8) 8)

  • Fehrenbach, Leute mit etwas Forenerfahrung haben das halt schon zu oft erlebt: Neuer User, der auf irgendwas aufmerksam macht oder eine Frage stellt, die er dann selbst mit dem Hinweis auf irgendein Produkt selbst beantwortet ... oder eben Selbstpublisher, denen man geraten hat, möglichst viel Werbung für ihr Werk zu machen, das durch kein Lektorat gegangen ist und einfach nur laienhaft geschrieben ist.


    Meist liegen die Teilnehmer mit ihren Vermutungen richtig oder annähernd richtig. Sollte das bei dir nicht so sein - nimm's nicht persönlich.

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