300,- Gewinnzulage für Brennpunktlehrer

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Morse schrieb:

      Miss Jones schrieb:

      Sehr richtig.
      Also muss man sich gegen einige wenige, die den Hals nicht voll bekommen, auf ihrem (geerbten/ergaunerten/steuerhinterzogenen/fillintheblank) Kapital sitzen und meinen, sie dürfen den Rest ausbeuten, eben wehren. Vorzugsweise durch entsprechende Gesetze.
      Es verhält sich meiner Meinung nach genau umgekehrt!Die "entsprechenden Gesetze" ermöglichen doch erst dieses Kapital und schützen es.
      (Oder wie Heinrich Heine bzgl. der "Wanderratten" spöttelnd sagt: "Die Bürgerschaft greift zu den Waffen / Die Glocken läuten die Pfaffen / Gefährdet ist das Palladium / Des sittlichen Staats, das Eigentum)

      Die Entwicklung der Vermögensverteilung ist kein Zufall oder eine Art "Betriebsunfall" des Kapitalismus, sondern dieser Produktionsweise immanent.
      Dass diese Ausbeutung ausgerechnet derjenige Abschaffen soll, der sie bisher durchgesetzt hat - das halte ich schon für einen Denkfehler.

      Nehmt doch mal den Staat wie er tatsächlich ist, wie ihr ihn kennt, was man täglich in der Zeitung liest oder selbst erlebt - anstatt immer von einem Ideal auszugehen und die realen Abweichungen davon für einen Unfall zu halten.
      Ich glaube du verkennst den Ernst der Lage.
      Wenn "derjenige, der sie durchgesetzt hat" das nicht sehr bald "abschafft", wird es abgeschafft - und er gleich mit. Das wird unschön. Ich hätte das lieber friedlich...
      Es ist der blanke Hohn, wenn immer von "Wirtschaftswachstum" schwadroniert wird, aber niemand wirklich etwas davon merkt, außer einigen wenigen, die sowieso schon viel zu viel bekommen (ich sage bewußt nicht "verdienen", denn verdienen tun die mindestens eine Tracht Prügel täglich).
      Einige "oben" haben das schon erkannt... bspw. Götz Werner, Chef von dm. Ob du so etwas nun "Bedingungsloses Grundeinkommen", "Bürgergeld" oder sonstwie nennst, aber sowas muss kommen, und zwar sehr bald, sonst "kommt" stattdessen Bürgerkrieg.
      Was ist dir lieber?
      Der Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung ihn Dinge sehen lässt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)
      Die Grundlage des Glücks ist die Freiheit, die Grundlage der Freiheit aber ist der Mut. (Perikles)
      Wer mit beiden Füßen immer felsenfest auf dem Boden der Tatsachen steht, kommt keinen Schritt weiter. (Miss Jones)
      Wenn der Klügere immer nachgibt, haben die Dummen das Sagen - das Schlamassel nennt sich dann Politik (auch Miss Jones)
    • Miss Jones schrieb:

      Morse schrieb:

      Miss Jones schrieb:

      Sehr richtig.
      Also muss man sich gegen einige wenige, die den Hals nicht voll bekommen, auf ihrem (geerbten/ergaunerten/steuerhinterzogenen/fillintheblank) Kapital sitzen und meinen, sie dürfen den Rest ausbeuten, eben wehren. Vorzugsweise durch entsprechende Gesetze.
      Es verhält sich meiner Meinung nach genau umgekehrt!Die "entsprechenden Gesetze" ermöglichen doch erst dieses Kapital und schützen es.(Oder wie Heinrich Heine bzgl. der "Wanderratten" spöttelnd sagt: "Die Bürgerschaft greift zu den Waffen / Die Glocken läuten die Pfaffen / Gefährdet ist das Palladium / Des sittlichen Staats, das Eigentum)

      Die Entwicklung der Vermögensverteilung ist kein Zufall oder eine Art "Betriebsunfall" des Kapitalismus, sondern dieser Produktionsweise immanent.
      Dass diese Ausbeutung ausgerechnet derjenige Abschaffen soll, der sie bisher durchgesetzt hat - das halte ich schon für einen Denkfehler.

      Nehmt doch mal den Staat wie er tatsächlich ist, wie ihr ihn kennt, was man täglich in der Zeitung liest oder selbst erlebt - anstatt immer von einem Ideal auszugehen und die realen Abweichungen davon für einen Unfall zu halten.
      Ich glaube du verkennst den Ernst der Lage.Wenn "derjenige, der sie durchgesetzt hat" das nicht sehr bald "abschafft", wird es abgeschafft - und er gleich mit. Das wird unschön. Ich hätte das lieber friedlich...
      Es ist der blanke Hohn, wenn immer von "Wirtschaftswachstum" schwadroniert wird, aber niemand wirklich etwas davon merkt, außer einigen wenigen, die sowieso schon viel zu viel bekommen (ich sage bewußt nicht "verdienen", denn verdienen tun die mindestens eine Tracht Prügel täglich).
      Einige "oben" haben das schon erkannt... bspw. Götz Werner, Chef von dm. Ob du so etwas nun "Bedingungsloses Grundeinkommen", "Bürgergeld" oder sonstwie nennst, aber sowas muss kommen, und zwar sehr bald, sonst "kommt" stattdessen Bürgerkrieg.
      Was ist dir lieber?
      Ich verstehe Deinen Beitrag nicht ganz und würde die einzelnen Punkte am liebsten nochmals genauer abklopfen, wenn Du auch magst?

      Verstehe ich das richtig, dass mich fragst, ob ich lieber weiterhin im Kapitalismus mit Ausbeutung usw. leben möchte oder statt dessen in einem Bürgerkrieg? Den "Bürgerkrieg" müsstest Du mir erklären.
    • Morse schrieb:

      Miss Jones schrieb:

      Morse schrieb:

      Miss Jones schrieb:

      Sehr richtig.
      Also muss man sich gegen einige wenige, die den Hals nicht voll bekommen, auf ihrem (geerbten/ergaunerten/steuerhinterzogenen/fillintheblank) Kapital sitzen und meinen, sie dürfen den Rest ausbeuten, eben wehren. Vorzugsweise durch entsprechende Gesetze.
      Es verhält sich meiner Meinung nach genau umgekehrt!Die "entsprechenden Gesetze" ermöglichen doch erst dieses Kapital und schützen es.(Oder wie Heinrich Heine bzgl. der "Wanderratten" spöttelnd sagt: "Die Bürgerschaft greift zu den Waffen / Die Glocken läuten die Pfaffen / Gefährdet ist das Palladium / Des sittlichen Staats, das Eigentum)
      Die Entwicklung der Vermögensverteilung ist kein Zufall oder eine Art "Betriebsunfall" des Kapitalismus, sondern dieser Produktionsweise immanent.
      Dass diese Ausbeutung ausgerechnet derjenige Abschaffen soll, der sie bisher durchgesetzt hat - das halte ich schon für einen Denkfehler.

      Nehmt doch mal den Staat wie er tatsächlich ist, wie ihr ihn kennt, was man täglich in der Zeitung liest oder selbst erlebt - anstatt immer von einem Ideal auszugehen und die realen Abweichungen davon für einen Unfall zu halten.
      Ich glaube du verkennst den Ernst der Lage.Wenn "derjenige, der sie durchgesetzt hat" das nicht sehr bald "abschafft", wird es abgeschafft - und er gleich mit. Das wird unschön. Ich hätte das lieber friedlich...Es ist der blanke Hohn, wenn immer von "Wirtschaftswachstum" schwadroniert wird, aber niemand wirklich etwas davon merkt, außer einigen wenigen, die sowieso schon viel zu viel bekommen (ich sage bewußt nicht "verdienen", denn verdienen tun die mindestens eine Tracht Prügel täglich).
      Einige "oben" haben das schon erkannt... bspw. Götz Werner, Chef von dm. Ob du so etwas nun "Bedingungsloses Grundeinkommen", "Bürgergeld" oder sonstwie nennst, aber sowas muss kommen, und zwar sehr bald, sonst "kommt" stattdessen Bürgerkrieg.
      Was ist dir lieber?
      Ich verstehe Deinen Beitrag nicht ganz und würde die einzelnen Punkte am liebsten nochmals genauer abklopfen, wenn Du auch magst?
      Verstehe ich das richtig, dass mich fragst, ob ich lieber weiterhin im Kapitalismus mit Ausbeutung usw. leben möchte oder statt dessen in einem Bürgerkrieg? Den "Bürgerkrieg" müsstest Du mir erklären.
      Du hast es wohl wirklich nicht verstanden.
      Die Frage ist "Fändest du es besser, die wenigen Überreichen geben ihr unverdientes 'Vermögen' freiwillig her, und wir bauen einen sozial gerechten Staat, oder wartest du lieber drauf, wann es knallt (wird nicht mehr allzu lange dauern)?"
      Die Option "weiter wie bisher" steht nicht wirklich zur Debatte.
      Was muss ich denn daran erklären, was ist daran nicht zu verstehen? Wenn es den Leuten schlecht genug geht - und das ist schon überschritten - werden die sich nehmen, was sie brauchen. Dann brauchst du keine RAF mehr. Ich finde diese Vorstellung nicht schön, aber durchaus realistisch, wenn "oben" nicht ganz schnell ein drastisches Umdenken stattfindet. Dieser "Staat" lebt doch nur noch von der Feigheit, Faulheit und Bequemlichkeit der "Masse". Wäre hier Frankreich, hätte der Reichstag schon dreimal gebrannt.

      Vielleicht muss erst alles zusammenbrechen, damit etwas neues entstehen kann.
      Vielleicht.
      Wenn es anders geht, würde ich das befürworten.
      Aber das verlangt vor allem die Bereitschaft der "Absahner", zu erkennen, die eigentlichen "Sozialschmarotzer" zu sein, und der Gesellschaft das zukommen zu lassen, was diese im Endeffekt erwirtschaftet hat.
      Der Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung ihn Dinge sehen lässt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)
      Die Grundlage des Glücks ist die Freiheit, die Grundlage der Freiheit aber ist der Mut. (Perikles)
      Wer mit beiden Füßen immer felsenfest auf dem Boden der Tatsachen steht, kommt keinen Schritt weiter. (Miss Jones)
      Wenn der Klügere immer nachgibt, haben die Dummen das Sagen - das Schlamassel nennt sich dann Politik (auch Miss Jones)
    • Miss Jones, wieder verstehe ich manches in Deinem Beitrag nicht, aber versuche trotzdem auf das, was ich verstehe, einzugehen:

      Natürlich fände ich es besser, wenn es einen sozial gerechten Staat gäbe und keine Ausbeutung usw. - wer nicht?
      Die Option "weiter wie bisher" steht meines Erachtens auch nicht zur Debatte - insofern, dass es einfach "wie bisher" weiter gehen wird, wenn die Ausbeuter das wollen - auch wenn die Ausgebeuteten das nicht wollen. Das Verhältnis beider Gruppen zeichnet sich ja überhaupt dadurch aus, dass die eine Macht über die andere hat, über sie herrscht.

      Ich stimme Dir also in dem Punkt nicht zu, dass der Kapitalismus akut bedroht wäre von einem "Bürgerkrieg" bzw. einer Revolution der Armen (so habe ich Dich verstanden).
      Zum "Bedingungslosen Grundeinkommen" möchte ich noch sagen, dass es schon einen Grund hat, warum sich derzeit große Unternehmer und Wirtschaftsverbände - ausgerechnet! - für das BGE stark machen. Aber ganz sicher keine Nächstenliebe...

      Du hast die RAF erwähnt.
      Die RAF hat sich nicht (ich paraphrasiere) "genommen was sie braucht" - wie die Armen das in dem Deiner Meinung nach drohenden Bürgerkrieg tun würden.

      Die RAF hatte einen großen Denkfehler, nämlich den, dass man den Kapitalismus damit bekämpft, dass man einzelne quasi-Stellvertreter dieses Systems ermordet - aber so ein System (!) kann man eben nicht einfach erschießen wie einen Menschen.
    • Miss Jones schrieb:

      Morse schrieb:

      Miss Jones schrieb:

      Morse schrieb:

      Miss Jones schrieb:

      Sehr richtig.
      Also muss man sich gegen einige wenige, die den Hals nicht voll bekommen, auf ihrem (geerbten/ergaunerten/steuerhinterzogenen/fillintheblank) Kapital sitzen und meinen, sie dürfen den Rest ausbeuten, eben wehren. Vorzugsweise durch entsprechende Gesetze.
      Es verhält sich meiner Meinung nach genau umgekehrt!Die "entsprechenden Gesetze" ermöglichen doch erst dieses Kapital und schützen es.(Oder wie Heinrich Heine bzgl. der "Wanderratten" spöttelnd sagt: "Die Bürgerschaft greift zu den Waffen / Die Glocken läuten die Pfaffen / Gefährdet ist das Palladium / Des sittlichen Staats, das Eigentum)Die Entwicklung der Vermögensverteilung ist kein Zufall oder eine Art "Betriebsunfall" des Kapitalismus, sondern dieser Produktionsweise immanent.
      Dass diese Ausbeutung ausgerechnet derjenige Abschaffen soll, der sie bisher durchgesetzt hat - das halte ich schon für einen Denkfehler.

      Nehmt doch mal den Staat wie er tatsächlich ist, wie ihr ihn kennt, was man täglich in der Zeitung liest oder selbst erlebt - anstatt immer von einem Ideal auszugehen und die realen Abweichungen davon für einen Unfall zu halten.
      Ich glaube du verkennst den Ernst der Lage.Wenn "derjenige, der sie durchgesetzt hat" das nicht sehr bald "abschafft", wird es abgeschafft - und er gleich mit. Das wird unschön. Ich hätte das lieber friedlich...Es ist der blanke Hohn, wenn immer von "Wirtschaftswachstum" schwadroniert wird, aber niemand wirklich etwas davon merkt, außer einigen wenigen, die sowieso schon viel zu viel bekommen (ich sage bewußt nicht "verdienen", denn verdienen tun die mindestens eine Tracht Prügel täglich).Einige "oben" haben das schon erkannt... bspw. Götz Werner, Chef von dm. Ob du so etwas nun "Bedingungsloses Grundeinkommen", "Bürgergeld" oder sonstwie nennst, aber sowas muss kommen, und zwar sehr bald, sonst "kommt" stattdessen Bürgerkrieg.
      Was ist dir lieber?
      Ich verstehe Deinen Beitrag nicht ganz und würde die einzelnen Punkte am liebsten nochmals genauer abklopfen, wenn Du auch magst?Verstehe ich das richtig, dass mich fragst, ob ich lieber weiterhin im Kapitalismus mit Ausbeutung usw. leben möchte oder statt dessen in einem Bürgerkrieg? Den "Bürgerkrieg" müsstest Du mir erklären.
      Du hast es wohl wirklich nicht verstanden.Die Frage ist "Fändest du es besser, die wenigen Überreichen geben ihr unverdientes 'Vermögen' freiwillig her, und wir bauen einen sozial gerechten Staat, oder wartest du lieber drauf, wann es knallt (wird nicht mehr allzu lange dauern)?"
      Die Option "weiter wie bisher" steht nicht wirklich zur Debatte.
      Was muss ich denn daran erklären, was ist daran nicht zu verstehen? Wenn es den Leuten schlecht genug geht - und das ist schon überschritten - werden die sich nehmen, was sie brauchen. Dann brauchst du keine RAF mehr. Ich finde diese Vorstellung nicht schön, aber durchaus realistisch, wenn "oben" nicht ganz schnell ein drastisches Umdenken stattfindet. Dieser "Staat" lebt doch nur noch von der Feigheit, Faulheit und Bequemlichkeit der "Masse". Wäre hier Frankreich, hätte der Reichstag schon dreimal gebrannt.

      Vielleicht muss erst alles zusammenbrechen, damit etwas neues entstehen kann.
      Vielleicht.
      Wenn es anders geht, würde ich das befürworten.
      Aber das verlangt vor allem die Bereitschaft der "Absahner", zu erkennen, die eigentlichen "Sozialschmarotzer" zu sein, und der Gesellschaft das zukommen zu lassen, was diese im Endeffekt erwirtschaftet hat.
      Jou, genau. Zu viel in der roten Flora mit den Antifa-Spackos rumgehangen?
    • Morse schrieb:


      Die Entwicklung der Vermögensverteilung ist kein Zufall oder eine Art "Betriebsunfall" des Kapitalismus, sondern dieser Produktionsweise immanent.
      Dass diese Ausbeutung ausgerechnet derjenige Abschaffen soll, der sie bisher durchgesetzt hat - das halte ich schon für einen Denkfehler.

      Nehmt doch mal den Staat wie er tatsächlich ist, wie ihr ihn kennt, was man täglich in der Zeitung liest oder selbst erlebt - anstatt immer von einem Ideal auszugehen und die realen Abweichungen davon für einen Unfall zu halten.
      Schöne halbwegs aktuelle Zusammenfassung für den nicht Fachmann ist übrigens EGO von Frank Schirrmacher.
    • Landlehrer schrieb:

      Manche Beiträge erinnern mich an den AStA während meines Studiums in den 70er Jahren, bevor dieser linke Sumpf in Bayern trockengelegt wurde. Als Beamter Gruppen wie die RAF oder einen Bürgerkrieg als notwendiges Übel anzusehen ist harter Tobak.
      Inwiefern "trockengelegt"? Ich dachte diese Generation sei lange durch die Institutionen marschiert und nun z.B. Ministerpräsident in B.-W.! ;)
    • Ich dachte, Herr Kretschmann kommt aus dem konservativen Flügel der Grünen, doch nicht? Da hätte ich eher Angst vor einer nicht immer ganz realitätsnahen Claudia Roth oder einem nicht unerheblichen Teil der Grünen Jugend, die am liebsten die deutsche Fahne verbieten würden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lehramtsstudent ()

    • Wikipedia schrieb:

      Winfried Kretschmann besuchte nach der Volksschule in Zwiefalten-Sonderbuch ein katholisches Internat in Riedlingen, danach bis zum Abitur 1968 ein Gymnasium in Sigmaringen. In seiner Jugend war er Oberministrant. Während seiner Internatszeit gab er den Wunsch auf, Priester zu werden.
      Nach dem Grundwehrdienst studierte er an der Universität Hohenheim von 1970 bis 1975 Biologie und Chemie (später noch Ethik) für das Lehramt an Gymnasien und legte 1977 das zweite Staatsexamen ab. Wegen zweier Kandidaturen zum Studentenkonvent, 1972 für die „Kommunistische Studentengruppe / Marxisten-Leninisten“ und 1973 auf der Plattform des „Sozialistischen Zentrums“ und der „Kommunistischen Hochschulgruppe“ (KHG), drohte ihm jedoch aufgrund des so genannten Radikalenerlasses ein Berufsverbot. Die Kandidaturen hatte der Verfassungsschutz dem Oberschulamt gemeldet.
    • @Landlehrer: Gut, ist ein Punkt. Aber: Auch diese Generation lebte ja nach den 70er Jahren irgendwie weiter. Hat sich besagter Herr in irgendeiner Form nach den 70er Jahren noch irgendwie auffällig verhalten, gerade im Schuldienst? Wenn dem nicht der Fall war, wäre ich da ehrlich gesagt nicht ganz so streng :rotwerd: ... Nach dem Motto: jung und unerfahren!
    • Lehramtsstudent schrieb:

      @Landlehrer: Gut, ist ein Punkt. Aber: Auch diese Generation lebte ja nach den 70er Jahren irgendwie weiter. Hat sich besagter Herr in irgendeiner Form nach den 70er Jahren noch irgendwie auffällig verhalten, gerade im Schuldienst? Wenn dem nicht der Fall war, wäre ich da ehrlich gesagt nicht ganz so streng :rotwerd: ... Nach dem Motto: jung und unerfahren!
      Der Witz der Story ist ja der, dass sich Kretschmann, als jmd. der nur Haarscharf und aufgrund seiner Prominenz dem Berufsverbot entging, sich später stets gegen die Aufarbeitung solcher Fälle und weiterhin für das Berufsverbot eingesetzt hat, das er früher so kritisiert hatte.

      (Hier einer von vielen Artikeln zum Thema, falls es jmd. näher wissen möchte:
      stuttgarter-zeitung.de/inhalt.…44-bc0e-b8625e7d416b.html)

      Polemik: Hauptsache man kann in Baden-Württemberg auch als ehemaliger Nazi-Richter (mit zuerst vergessenen und danach gerechtfertigen Todesurteilen) Ministerpräsident werden. Da bestanden keine Zweifel an der Verfassungstreue :top:
    • Lehramtsstudent schrieb:

      @Landlehrer: Gut, ist ein Punkt. Aber: Auch diese Generation lebte ja nach den 70er Jahren irgendwie weiter. Hat sich besagter Herr in irgendeiner Form nach den 70er Jahren noch irgendwie auffällig verhalten, gerade im Schuldienst? Wenn dem nicht der Fall war, wäre ich da ehrlich gesagt nicht ganz so streng :rotwerd: ... Nach dem Motto: jung und unerfahren!
      Kann man zumindest drüber Reden. Immerhin wurde auch ein Hilbert Meyer, nachdem er nach seinem Referendariat vermutlich aufgrund seiner Verfassungsferne aus dem Schuldienst entfernt wurde, der deutsche Didaktikpapst. Warum auch immer.
    • Morse schrieb:

      Der Witz der Story ist ja der, dass sich Kretschmann, als jmd. der nur Haarscharf und aufgrund seiner Prominenz dem Berufsverbot entging, sich später stets gegen die Aufarbeitung solcher Fälle und weiterhin für das Berufsverbot eingesetzt hat, das er früher so kritisiert hatte.
      Das ist durchaus typisch für das Verhalten der 68er-Elite, nachdem sie erst einmal ihre Pfründe sicher hatten. Man betrachte nur die politische Entwicklung des ehemaligen Innenministers Schily.
    • Nun wird es konkret:

      Zitat schrieb:

      Berlin will Lehrer an Brennpunktschulen künftig besserstellen – offen ist, ob mit Prämien oder Entlastungen

      Im Gespräch ist eine Zulage von 200 bis 400 Euro brutto im Monat. Oder eine Arbeitsentlastung von ein bis zwei Unterrichtsstunden pro Woche.

      (Link in Überschrift)

      Meine Meinung ist ja bekannt.

      Mehr Geld hilft uns gar nicht. Hätten wir zu wenig, ja, dann wäre das erstmal nötig. So ist es aber nicht. Bitte, liebe Politik, triff mal eine kluge Entscheidung. Gewähre Entlastung! Eine Arbeitsstunde weniger ist wenig, ja, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung !!!

      Wie wissen die mehr Geld zu rechtfertigen, die immer für gleichen Lohn für gleiche Arbeit plädieren und sagen, es gäbe keine wesentlichen Unterschied zwischen Schulen und Schularten?

      Würde mich mal interessieren?
      Für alles gibt es ein Publikum und für jede Meinung das passende Argument.
    • Der ganze berliner Staatsapparat hat riesige Lücken - das erkennt man auch wieder an den aktuellen Schlagzeilen um die eine berliner JVA, wo mal eben mehrere Häftlinge ausbrachen, weil die personellen und baulichen Ressourcen mehr als nur ein schlechter Witz dort sind. Da gäbe es also deutlich mehr Baustellen als nur das Gehalt von Lehrern an berliner Brennpunktschulen (die aufgrund der desolaten berliner Bildungspolitik scheinbar auch immer mehr statt weniger werden).