echte Chancengleichheit?

  • So ist es, ja. Diesbezüglich kann das System "Schule" aber nun mal keine "Chancengleichheit" herstellen. Das sind Parameter, die ausserhalb unseres Wirkungskreises liegen. Wer was anderes behauptet ist entweder hoffnungslos romantisch oder Politiker, der demnächst (wieder)gewählt werden will.

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    Noch schlimmer? Was kann denn noch schlimmer sein? Jehova! Jehova! Jehova!

  • Ja und die werden eben nicht zwangsläufig selbst zu Alkoholikern auch wenn die Wahrscheinlichkeit vermutlich höher ist. Da sage ich jetzt auch nur wie es ist.

    Habe ich nicht behauptet, es ging um das, was es mit Kindern psychisch kranker Erwachsener macht, was sich der junge Mann aus gutem Hause nicht vorstellen kann.

  • also ich merke auf meiner Stufe steht und fällt es mit den Eltern. Da kommt es immer wieder vor, dass man die Eltern miterziehen muss in der Hoffnung, dass es dann in der 1./2. Klasse besser klappt. In dem Alter (4-6 Jahre) liegt den Grossteil der Verantwortung klar bei den Eltern. Da kann man nur schauen, dass die Kinder nicht gross darunter leiden (was auch nicht immer zu verhindern ist). Allerdings habe ich mittlerweile angefangen diese Eltern mehr in die Pflicht zu nehmen. Ich hab gemerkt vieles was für mich selbstverständlich ist oder ich voraussetze, ist es nicht unbedingt für alle Eltern.


    Wir bieten einen Kurs für Eltern an "Wie kann ich meinem Kind beim spielen/lernen" helfen.


    Es kommt ein bunter Haufen zusammen sowohl bei den Kindern als auch bei den Eltern.


    Bei uns im Kanton sind sogar 2 Jahre Kindergarten obligatorisch.

  • Ich sehe bei uns in der Klinikim Rahmen von Fallbesprechungen manchmal die Aufzeichnungen aus der "Angeleiteten Interaktion". Vor meiner Zeit dort hätte ich mir ja nicht vorstellen können, dass es Menschen gibt, die so etwas brauchen. Tja.

    Gib einem Hungrigen einen Fisch, und er ist für einen Tag satt. Zeig ihm, wie man angelt, und er pöbelt Dich an, dass er besseres zu tun hätte, als Schnüre ins Wasser hängen zu lassen.

  • Ganz einfach: Mamas (selten: Papas) lernen, wie man mit einem Kind spielt. Ja, das funktioniert. Die zugrundeliegenden Defizite stehen übrigens nicht in Zusammenhang mit der Intelligenz.

    Gib einem Hungrigen einen Fisch, und er ist für einen Tag satt. Zeig ihm, wie man angelt, und er pöbelt Dich an, dass er besseres zu tun hätte, als Schnüre ins Wasser hängen zu lassen.

  • Ja, wieso nicht wenn's hilft. Als Lehrperson ist man es doch gewöhnt, dass andere Leute ständig irgendwas nicht können und man es ihnen beibringen muss. Es ist immer besser das Problem einfach anzupacken als darüber den Kopf zu schütteln.

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    Noch schlimmer? Was kann denn noch schlimmer sein? Jehova! Jehova! Jehova!

  • ...und nebenbei noch ein wenig nach Ursachen forschen, okay?

    d'accord, Wollsocken80

    Der Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung ihn Dinge sehen lässt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)
    Die Grundlage des Glücks ist die Freiheit, die Grundlage der Freiheit aber ist der Mut. (Perikles)
    Wer mit beiden Füßen immer felsenfest auf dem Boden der Tatsachen steht, kommt keinen Schritt weiter. (Miss Jones)
    Wenn der Klügere immer nachgibt, haben die Dummen das Sagen - das Schlamassel nennt sich dann Politik (auch Miss Jones)

  • Ja, wieso nicht

    Nur fürs Protokoll: Ich habe weder die Methode in Frage gestellt noch mein Unverständnis darüber ausgedrückt, dass Menschen solche Defizite haben.

    Gib einem Hungrigen einen Fisch, und er ist für einen Tag satt. Zeig ihm, wie man angelt, und er pöbelt Dich an, dass er besseres zu tun hätte, als Schnüre ins Wasser hängen zu lassen.

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