Sonderpädagogik Stellen

  • Hallo ihr Lieben


    ich habe gestern mit einer Freundin gesprochen, welche mich davor "gewarnt" hat, ich würde mit Sonderpädagogik Probleme bekommen, geeignete Stellen zu finden. Aktuell sehen die Prognosen ja sehr gut aus. Allerdings werden natürlich weniger (denke ich?) Sonderpädagogikstellen ausgeschrieben als für die regulären Lehrämtler (also zum Beispiel Grundschule). Zudem habe ich mich für den Studiengang mit konkretem Fokus auf Grundschule beworben und bin nun sehr unsicher, wie ich danach tatssächlich dastehe.


    Da ich schon Mitte 20 bin, mache ich mir nun so meine Gedanken, was die Stellensuche im Anschluss angeht...


    Vielleicht könnt ihr mir mit euren Erfahrungen aus der Praxis ein wenig weiterhelfen?


    Ich wäre wirklich sehr dankbar über jeden Tipp und Ratschlag.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo ihr Lieben


    ich habe gestern mit einer Freundin gesprochen, welche mich davor "gewarnt" hat, ich würde mit Sonderpädagogik Probleme bekommen, geeignete Stellen zu finden.

    Ohne Glaskugel und ohne Expertise in dem Gebiet aber von den Bedarfsprognosen und bildungspolitischen Entwicklungen:

    Du könntest eher Probleme bekommen, einigen Schulen klarzumachen, dass du dich für eine andere entscheidest ;) (und deine Entscheidungsgrundlage ist dein Steuerungsinstrument: wo willst du hin? Inklusion? mehr Beratung? Förderschule?)

    Das Problem bei der Sonderpädagogik hängt eher damit zusammen: wenn du zum Beispiel nur an einer Förderschule mit einem besonderen Schwerpunkt hinwillst und nicht in die Inklusion usw.. Aber es wird ja nicht der Fall sein, wenn du Schwerpunkt Grundschule hast.

  • ich habe gestern mit einer Freundin gesprochen, welche mich davor "gewarnt" hat, ich würde mit Sonderpädagogik Probleme bekommen, geeignete Stellen zu finden.

    Ich denke, bei dem bundesweiten Mangel kann man sagen, eine Stelle wirst du sicher finden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das in den nächsten Jahren ändern wird (eine Glaskugel habe ich natürlich auch nicht). Was dann eine "geeignete Stelle" ist, ist die Frage.

    Allerdings werden natürlich weniger (denke ich?) Sonderpädagogikstellen ausgeschrieben als für die regulären Lehrämtler (also zum Beispiel Grundschule).

    Allerdings studieren auch erheblich weniger Leute Sonderpädagogik als Grundschullehramt.

    Zudem habe ich mich für den Studiengang mit konkretem Fokus auf Grundschule beworben

    Was meinst du damit? Was bedeutet das?

  • ich habe gestern mit einer Freundin gesprochen, welche mich davor "gewarnt" hat, ich würde mit Sonderpädagogik Probleme bekommen, geeignete Stellen zu finden.

    Und auf welcher Grundlage hat sie die Prognose erstellt?

  • Aufgrund eigener Erfahrungen in Praktika an Schulen. Leider sprechen die Prognosen ja nur von Sonderpädagogik im Allgemeinen. Ich würde an die Uni Leipzig gehen und habe da neben den zwei Schwerpunkten zwei Fächer (aber der Grundschuldidaktik), also sprachliche und mathematische Grundbildung. Ich bin damit also nicht so allgemein ausgestattet, wie jemand, der ein Unterrichtsfach und zwei Schwerpunkte wählt und damit im Grunde in alle Stufen gehen kann.

  • Nee, wenn du an der Sprachheilschule oder L-Schule bist, bekommst du allenfalls ein paar Stunden Inklusion in einer Grundschule, aber das wird sich zeigen, wie sich das entwickelt.


    Sprachheilschulen gibt's nicht so viele, wahrscheinlich landest du mit L/S auf einer L-Schule.

  • Mit den anderen Stunden bist du an deiner Stammschule. Die Inklusion läuft bislang über Abordnungen an Grund-oder Oberschulen. (In Sachsen-Anhalt bist du teilweise an 2-3 Inklusionsschulen und bist an der Stammschule nur noch für Konferenzen).


    Lernen/GE machen viele, die gern in den GE-Bereich wollen. Nur mit diesem Schwerpunkt kommst du in aller Regel an die G-Schule, denn die ist recht begehrt.


    Wenn du bereit bist, außerhalb von Leipzig oder Dresden zu arbeiten, kannst du m.E. eh wählen, was du willst.

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