• Und du glaubst, dass "deine" Zahlen authentisch und deine Quellen verlässlich seien? Der Glaube versetzt Berge Fakten.

    Ich glaube, Scheuklappen verstellen den Blick.

    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum. :P

    8) Politische Korrektheit ist das scheindemokratische Deckmäntelchen um Selbstzensur und vorauseilenden Gehorsam. :whistling:

    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  • Wenn es um Mitgefühl geht, dann braucht man keine Unterschiede machen. Vor allem, die auf der ganzen Welt vertrieben werden. Die haben alle unser Mitgefühl. Da gibt es Organisationen, die sich dafür einsetzen, dass es ihnen in der Unterkünften an der Landesgrenze den Umständen entsprechend gut geht und sie nach dem Ende wieder zurückkönnen. Da können wir sehr wohl etwas machen, nämlich diese Organisationen unterstützen. Die Probleme müssen vor Ort gelöst werden und nicht im fernen Europa.

    Man darf aber auch nicht alle in einen Topf werfen: Kriegsflüchtlinge, Wirtschaftsflüchtlinge, die nicht vor Verfolgung fliehen wie z.B. der aktuelle Fall der Marokkaner.

    Da stimme ich dir zu. Leider kommt zu der Einmischung noch dazu, dass diese Menschen durch das Internet meinen, dass unser Leben das Non plus Ultra ist und dieser Standard leicht zu erreichen und nur positiv ist. Doch, was sie da sehen, ist nur die halbe Wahrheit. Das war ja auch zu DDR Zeiten so, als man Westfernsehen gesehen hat und sich nur dadurch ein Bild vom Ganzen gemacht hat.

    Vielleicht sollte man sich einmal überlegen, woher das ganze Staatsvermögen kommt, das bei uns immer weniger wird, sodass an Stellen gespart wird, die man so nicht kennt: z.B. Straßensanierung (unsere Straßen hier sind in einem schlechten Zustand, das kannte man früher nur von Italien), Bahn (lokal müssen an einigen Strecken Züge extra langsam fahren, weil die Schienen das nicht mehr hergeben), Hilfen für Arme im Land usw. Bei uns gibt es eine Iniative der Tageszeitung, die immer wieder um Spenden bittet für verarmte Menschen in der Umgebung, die in Not geraten sind und sich manchmal nicht mal das Grundsätzliche leisten können. Ich gucke eher genau hin, wenn es um Menschen vor Ort geht. Diejenigen "Ausländer", die als Ungelernte bei uns Arbeit finden, werden ausgebeutet. Das gelobte Land sind wir schon lange nicht mehr.

    Bin gerade über all die konservativen Aussagen überrascht. Dass unsere Straßen nicht saniert wurden, ist nicht die Schuld der Ausländer, dass es auch in Deutschland Armut gibt, kein Grund, Verantwortung für Asylsuchende abzugeben.

    Komisch übrigens, dass da nicht die Schuld bei den Armen gesucht wird. Sollen die sich etwa keinen Job suchen? Was stehen diese faulen Stützeempfänger an der Tafel an oder leben unter der Brücke? Zynismus off

    Natürlich muss man zwischen Kriegsflüchtlingen und anderen Personen unterscheiden, deren Asylantrag dann ja auch abgelehnt wird. Dir geht es aber offenbar darum, dass niemand erst europäische Grenzen Übertritt und vor Ort in Zeltlagern betreut wird. Dann müssen aber vernünftige Unterkünfte her. Und ein Plan, was passiert, wenn der Krieg im Heimatland 10 Jahre dauert. Man kann nicht die Türkei oder dubiose afrikanische Staaten und Milizen dafür bezahlen, sich um die Geflüchteten zu "kümmern", wenn man genau weiß, dass die Menschen unmenschlich behandelt werden. Ausgerechnet Christen sollte das doch einleuchten?

  • Unmenschliche Behandlung und Flüchtlinge findest du in vielen Teilen der Welt und es kommen täglich welche hinzu. Nach deiner schrägen Auffassung sind wir für alle verantwortlich, die es irgendwie an unsere Grenze schaffen.

    Würde deine Handhabung umgesetzt werden, hätten wir eine sehr viel höhere Armutsmigration in unsere Sozialsysteme ,die wahrscheinlich schon zusammen gebrochen wären.

    Schweden war einst ein Musterland der Liberalität, heute ist es dank der Flüchtlinge ein Staat, in dem Überfälle n einigen Regionen an der Tagesordnung sind.

    Auch das Stadtbild vieler deutscher Städte hat sich sehr negativ geändert. Merz hatte damit absolut recht und dank der aktuellen Regierung ist zumindest der Zustrom aus der Merkel und Scholzzeit etwas reduziert worden.

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