Beiträge von SteffdA

    Aber was hat ein Kind davon, dieses tolle Gerät zu haben und bei Fragen..... kann ihm keiner helfen?

    In der Sek1 können sie schon lesen. Das geht nicht nur bei Harry Potter, sondern auch bei einer Bedienungs- oder sonstigen Anleitung. Sowas findet man auch im Netz.


    ...ich sehe keinen Anlass, das Gerät täglich zur Schule zu schleppen und wieder zurück. Ich habe ja kein Transportunternehmen.

    Och... wenn ich statt 10kg Papier 'n knappes Kilo Laptop hin und her schleppe, wäre das für mich ok.

    In Hessen sind ab dem kommenden Schuljahr Masken außerhalb der Klassenräume Pflicht, im Klassenraum aber nicht (so ich das richtig verstanden habe). Abstandsregeln soll es auch nicht mehr geben.


    D.h. dort, wo sich die Erreger konzentrieren (im Klassenraum) brauchts keine Schutz und dort wo sich die Erreger verflüchtigen soll man sich schützen. So interpretiere ich das jedenfalls.

    Viele Eltern sind es heute nicht mehr gewohnt, die Konflikte mit ihren Kindern auszuhalten. Sie waren also sehr schnell genervt und somit sauer auf die Lehrer, die ihrer Meinung nach die Verantwortung für den ganzen Stress zu Hause tragen.

    Die Mutter ist offensichtlich nicht in der Lage, die Konflikte ihrer Kinder zu begleiten und auszuhalten.

    Und es sind immer weniger Eltern bereit, in Widerspruch mit ihren Kindern zu gehen.


    Ich zitiere mal Artikel 6 Absatz 2 Grundgesetz (fett und unterstrichen von mir):

    (2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

    1. Auch im Präsenzunterricht vor Corona hat nicht jeder Schüler in jeder Unterrichtsstunde ein Feedback vom Lehrer bekommen. Dann hätte nämlich vor lauter Feedback kein Unterricht mehr stattgefunden. Es ist ein völlig überzogene Anspruchshaltung das jetzt auf die Ferne zu fordern.


    2. Es ist vollkommen illusorisch, 8 Schulstunden Präsenzunterricht 1:1 durch 8 Schulstunden Videokonferenz ersetzen zu wollen. Das gelingt den Schülern nicht und das kann auch kein Lehrer sinnvoll leisten. Wer das macht/probiert ist in kürzester Zeit Burn-out-Kandidat.


    3. Meiner Erfahrung nach ist eine Anlehnung an das Flipped-Classroom-Modell sinnvoll, wobei der Classroom durch eine Videokonferenz ersetzt wird.

    Das setzt neben dem Videokonferenzsystem eine E-Learning-Plattform voraus, auf der dann Arbeitsaufträge verfügbar sind, alternative Kommunikationsformen angeboten werden (z.B. wenn die Videokonferenzen technisch nicht funktionieren oder auch zwischen den Videokonferenzen), Feedbacks gegeben werden etc..

    Was wäre denn, wenn die besagte Klasse nicht auf eine mehrtägige Klassenfahrt will bzw. die Eltern der Schüler dieser Klasse?

    Kann die SL eine Klassenfahrt dann trotzdem anordnen?

    Wenn nicht könnte man ja mit den Eltern bzw. Schüler mal reden.

    Als Ersatz macht man dann halt mal 'nen klassischen Wandertag.

    Ich habe mir mal ein Surface 3 Pro zugelegt, genau um die Tablet-Funktionen auszuprobieren. Mein Fazit: Ich habe für mich bisher keine Anwendung gefunden, bei der ich Tablet-Funktionen und Stift brauche bzw. bei denn sie mir gegenüber Tastatur und Maus echte Vorteile bieten.

    Ich würde bei einer Anschaffung darauf achten, dass es immer möglich ist auch ganz klassisch per Tastatur und Maus zu arbeiten.


    Leider haben einige Schüler ihren Dateien Computerviren angehängt (natürlich nicht absichtlich) und die Computer der betroffen Lehrkraft gecrasht.

    Welche Dateiformate wurden den genutzt?

    Ich warte immer noch gespannt darauf, dass einzelne Gastwirte, etc. auf die Idee kommen die App als Einlassnotwendigkeit zu deklarieren (gesetzlich problemlos möglich).

    Dann warte ich darauf, dass die mangels Kundschaft pleite gehen. Auch das ist gesetzlich problemlos möglich.

    ...dass das Leben von Schwarzen eine Rolle spielt,...

    Warum spielt nicht jedes Leben eine Rolle? Würde des Menschen und so...



    ...dass Rassismus oder Diskriminierung für gewöhnlich von Weißen ausgeht und sich gegen Nicht-Weiße richtet.

    Die in letzter Zeit oft gebrauchte Phrase vom "weißen, alten Mann"? Drei Dirkriminierungsmerkmale (Hautfarbe, Alter, Geschlecht), die in einer Phrase genutzt werden, von denen, die sich dem grünen und linken politischen Spektrum zuordnen. Also maßgeblich von denen, die das AGG mit auf den Weg gebracht haben. Soviel Hirnakrobatik muß man erstmal hinkriegen.

    ...sondern schlicht darum zu signalisieren: "Wir dulden an dieser Einrichtung keine menschenfeindliche Gesinnung."

    Sorry, aber das ist m.E. Blödsinn. Du stellst ein Kriterium auf, was weder überprüfbar, noch durchsetzbar ist. Außerdem hat die Frage nach der Gesinnung aus unserer historischen Erfahrung heraus einen sehr schalen Beigeschmack.


    Was man allerdings nicht dulden muss, sind menschenfeindliche Handlungen. Und ja, Sprachhandlungen zählen auch dazu.

    Wir reden vom Untersagen strafrechtlich nicht verfolgbarer Symbole menschenverachtender Gesinnung. Völlig wurscht, ob das Evangelikale sind oder Islamisten oder besorgte Bürger.

    Ehem... nein:




    Was sendet das Signal, dass wer nicht so schlimm ist?

    Diejenigen, die Programme gegen rechts (ich nehme an sie meinen: rechtsextrem, rechtsradikal) aufsetzen (in der Politik m.E. oft mit viel Selbstbeweihräucherung) erwecken mit dieser Einseitigkeit m.E. sehr wohl den Eindruck, dass andere Extremismen schon ok / nicht so schlimm wären.

    Und die wissen sehr genau um die Wirkung ihres Tuns.

    Eine Alternative wäre ein Programm, welches extremistischen und totalitären Positionen (egal aus welcher Richtung) die Werte einer freien, demokratischen und pluralistischen Gesellschaft entgegenstellt, die ihre Grenzen eben in diesen extremistischen und totalitären Positionen findet und sie nicht für akzeptabel hält.




    Gähn... geht diese unsägliche Debatte schon wieder los?

    Nein, die Debatte geht nicht wieder los. Was ich schrieb war eine Reaktion auf ein Beispiel von Kalle29.

    Redet einfach nicht von "linken Marken" und Vanilleeis, wenn es um das Tragen rechter Marken geht.

    Da verdrehst du einiges.

    "Ja, in Deutschland haben manche Farbigen es schon schwer, aber schau doch mal in die USA, da ist es richtig schlimm" -> Ich muss mich nicht um hier kümmern, weils woanders ja schlimmer ist; und wies woanders ist, kann ich von hier nicht ändern -> Problem für mich gelöst!

    Was ist an dem Begriff "Vergleich" nicht zu verstehen?

    Dass man in deinem Beispiel nicht tun müsse, ist nur eine und dazu noch eine ziemlich beschränkte Schlußfolgerung. Ein solcher Vergleich könnte aber auch zu Tage bringen, dass unterschiedliche Standards angelegt werden. Es könnte auch geschlußfolgert werden, dass man den eigenen Standard verbessern muss. Man kann aus Vergleichen auch lernen, dass man von dem jeweiligen anderen lernen kann. Es gibt da viele Möglichkeiten. Dein Beispiel zeigt ein schwarz-weißes Weltbild.


    ...weil es nur ein Programm gegen rechts gibt?

    Es ist einseitig, es sendet das Signal, das mit anderen Ideologien begründeter Extremismus scheinbar ok / nicht so schlimm ... ist.

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