Beiträge von SteffdA

    Du bist Informatiker, ich gehe mal davon aus, dass dir bewusst ist, dass es hochgradiger Unsinn ist ein exponentielles Wachstum unbegrenzt bis zum erreichen der Gesamtpopulation von 80 Millionen anzusetzen. Bereits bei 70% wäre ja eine Herdimmunität erreicht, selbst bei einem völlig ungebremsten Verlauf hätte sich das Wachstum bei 25 Mio. bereits halbiert. Was bezweckst du mit dem Verbreiten solcher Horrorszenarios?

    Bitte lies doch meinen ganzen Beitrag und nicht nur das Zitat. Und beim Zitat berücksichtige bitte den Zeitpunkt zu dem ich das schrieb. das jetzt andere Erkenntnisse vorliegen liegt doch wohl in der Natur der Sache.

    Verdoppelung in 6 Tagen von unseren Zahlen?

    Ich erlaube mir mal, mich selber zu zitieren...

    Das habe ich am 11.03. gepostet. Und nein, ich habe nicht die viel gerühmte Glaskugel. Das war eine Antwort auf Dieter Nuhrs "...wir haben bloß 1500 Infizierte auf 80 Millionen Einwohner, wo ist das Problem?" (sinngemäß). Das zeigt sehr deutlich, wie Entwicklungen, die einer Exponentialfunktion folgen, unterschätzt werden.

    Wenn ihr Cloud-Plattformen nutzt: Habt ihr eigentlich so etwas wie Nutzervereinbarungen mit den SuS/Eltern oder nutzt ihr die Plattformen einfach so? Bei uns ist gerade eine riesige Diskussion im Gange, ob man nicht vorher alle eine Vereinbarung unterschreiben lassen müsste, dass man z. B. kein illegales Filesharing etc. über die Office 365 betreibt.

    Für unser Moodle-System gibt es Nutzungsbedingungen und eine Datenschutzerklärung.

    Darin ist das alles geregelt und es muss beim erstmaligen einloggen bestätigt werden.

    Wenn ich jetzt aber anschaue, was manch andere Kollegen sich beim Online-Learning für einen wahnsinnigen Aufwand mit Videokonferenzen und Lernplattformen mache, frage ich mich ehrlich, ob ich es mir nicht ein bisschen einfach gemacht habe. Wie seht ihr das?

    Wenn die Materialien und Arbeitsaufträge so gestaltet sind, dass die Schüler damit weitgehend selbstständig arbeiten können ist doch alles ok.

    E-Learning heißt doch nicht, dass der Lehrer die Lehrbücher neu erfindet und schreibt. Es reicht, wenn auf vorhandene Ressourcen (online und offline) verwiesen und eine klare Struktur gegeben wird. Eine Lernplattform kann dabei sehr unterstützen.

    Ein Vorteil von E-Learning ist die zeitliche Asychronität, man muss nicht gleichzeitig physisch anwesend sein bzw. vor dem Computer sitzen.

    Ich könnte mich gar nicht an den Stundenplan halten. Wer kocht denn den Kindern dann das Essen, isst mit ihnen und legt sie zum Mittagsschlaf hin?

    Musst du ja auch nicht. es würde doch reichen, wenn die Materialien entsprechend Stundenplan rechtzeitig deinen Schülern zur Verfügung stehen.

    In einem Land mit eh schon viel zu wenig Kindern :staun: ? Lieber nicht :hitze: ...

    Warum sollte es sinnvoll sein, in einem der am dichtest besiedelten Gebiete Europas, auf Bevölkerungswachstum zu setzen?


    Ihr erinnert euch sicher noch an die Zeit, als Väter sich dem Verdacht sexueller Misshandlung aussetzten, wenn nur ihr Kind umarmten?

    Ich würde auch heute noch als Kerl auf keinen Fall im Primarbereich arbeiten wollen. Und wenn ich schwul wäre, gleich gar nicht.

    Also Leute, was steht ihr denn gerade für Ängste aus, dass ihr aus einer vorübergehenden Einschränkung des Ausgangs sofort das Ende der Demokratie wittert?!?!


    Genießt 'nen Wisky, ein Glas Wein oder was ihr sonst so genießt und relaxed.

    Mir ist das Problem nicht klar.

    Die Schüler sind auf das Abi vorbereitet, die Lehrer sind es.

    Die einzige Änderung die, dass ggf. in kleineren Gruppen geschrieben wird, und die Tische etwas weiter auseinanderstehen.

    Das bedingt dann evtl. noch die ein oder andere Aufsicht mehr.


    Warum also die Abi-Prüfungen nicht durchführen?

    ch las übrigens gestern (bei SRF sofern ich mich richtig erinnere), dass in Italien die Handydaten der Leute ausgelesen wurden und man festgestellt hat, dass sich in der Lombardei z. B. 40 % der Personen gar nicht an die Ausgsangssperre halten.

    Solange das anonymisiert passiert, ist das ja auch völlig in Ordnung. So erkennt man Menschenansammlungen und kann die Polizei dann zielgerichtet dort einsetzen um diese aufzulösen.

    Was macht Hessen eigentlich, wenn ab Sonntag bzw. Montag ne Ausgangssperre kommt und ich gehe noch einen Schritt weiter: Wenn bei dieser Ausgangssperre verhängt wird, dass das Betreten aller (!) öffentlichen Gebäude, eine Versammlung in diesen etc. nicht mehr gestattet wird?

    Das wird dynamisch entschieden, wie so vieles in diesen Tagen. Wo bitte ist das Problem?

    Kanzlerin so: "Leute, seid verantwortungsvoll! Social Distancing ist extrem wichtig! Hoffentlich können wir die Epidemie bremsen... Noch brauchen wir keine Zwangsmaßnahmen und das bleibt hoffentlich so!"


    Hessen so: "Coole Sache. Machen wir landesweit Abiturprüfungen. Leeeeroy Jenkiiiins!!!"

    Die Sozialform bei Prüfungen ist Einzelarbeit. Da gibts kein soziales Gedöns.


    Die Dramatik der Situation und die absolute Notwendigkeit, durchgreifenden, entschlossenen, aggressiven Handelns wird gerade im Schulsystem von der Mehrheit der Verantwortlichen nicht begriffen.

    Auch (viele) Lehrer brauchen erst drei Sitzkreise um sich zu überlegen, was sie sich überlegen wollen. Oft genug gibt es gar keine Entscheidung.

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