Hilfe: UB im Fach Deutsch - Erlebniserzählung: Perfekt/Präteritum

  • Hallo zusammen,


    ich plane für meinen UB eine Stunde zum Thema "Schriftliches vs. mündliches Erzählen - Präteritum und Perfekt".

    Ich unterrichte in einer 5. Klasse. Wir haben uns schon die Besonderheiten beim mündlichen Erzählen angeschaut und eine Checkliste erstellt. Außerdem haben die SuS eine eigene Erzählung mündlich vorgetragen. Nun sind wir gerade am Übergang zur schriftlichen Erzählung. Die SuS kennen die Spannungskurve sowie den Aufbau einer Erzählung.

    In der UB-Stunde möchte ich gerne auf die Zeitformen Perfekt (mündlich) und Präteritum (schriftlich) eingehen. Leider hab ich noch keine Idee, wie ich die Stunde konkret aufbauen soll.

    Bisher hatte ich überlegt, dass ich als Einstieg zwei unterschiedliche Texte zeige und die SuS die Unterschiede nennen sollen. Die Texte sind dabei so konzipiert, dass die unterschiedlichen Zeitformen direkt auffallen.

    Im nächsten Schritt würde ich das Thema der Stunde nennen und fragen, was sie schon über die Zeitformen wissen und das sammeln.

    Im Anschluss käme die Arbeitsphase. Hier habe ich an eine Lerntheke gedacht - mit Pflicht- und Wahlaufgaben. Wie genau diese Aufgaben aussehen sollen, weiß ich noch nicht...

    Sichern würde ich das Ganze dann gerne mit einem kleinen Quiz, um den Wissensstand zu überprüfen.


    Ich freue mich auf Anregungen und Tipps. :top:

  • Als Einstieg nicht gleich zwei Texte, das fände ich vielleicht zu lang. Es sei denn, du willst die Wirkung beschreiben und Vermutungen anstellen lassen, warum beide Texte unterschiedlich auf sie wirken – dann fände ich das wiederum interessant! Im Partnerpuzzle könnten sie die jeweiligen Texte bzw. Fortsetzungen mit entsprechenden Arbeitsaufträgen erarbeiten und zu zweit vergleichen und sich an die Zeitformen erinnern oder sich wenigstens in die Richtung anbahnen, sich nach der Sicherung die Begriffe besser merken zu können (vgl. Concept Attainment nach Brüning/Saum). So hättest du nicht gleich das Thema vorgegeben, sondern eine kleine Forschungsfrage, die vielleicht für mehr Motivation sorgt. Aber ich fantasiere mir auch gerade nur eine Lerngruppe zurecht. Wie das Thema am besten auf deine abgestimmt werden kann, will ich mir nicht anmaßen! Viel Erfolg beim UB!

  • Was erwartest du beim Wissensstand vorab und hinterher und was ist in der Stunde der Lernzuwachs?

    Der Lernzuwachs soll sein, dass sie die Tempusformen erkennen, erklären und verwenden kennen... ich habe mir aktuell die Erzählungen der Klasse angesehen und gemerkt, dass viele im Perfekt schreiben. Durch die Stunde sollen sie erkennen, dass man im Präteritum schreibt und sie sollen lernen, wie man die richtigen Formen bildet. :)

  • Als Einstieg nicht gleich zwei Texte, das fände ich vielleicht zu lang. Es sei denn, du willst die Wirkung beschreiben und Vermutungen anstellen lassen, warum beide Texte unterschiedlich auf sie wirken – dann fände ich das wiederum interessant! Im Partnerpuzzle könnten sie die jeweiligen Texte bzw. Fortsetzungen mit entsprechenden Arbeitsaufträgen erarbeiten und zu zweit vergleichen und sich an die Zeitformen erinnern oder sich wenigstens in die Richtung anbahnen, sich nach der Sicherung die Begriffe besser merken zu können (vgl. Concept Attainment nach Brüning/Saum). So hättest du nicht gleich das Thema vorgegeben, sondern eine kleine Forschungsfrage, die vielleicht für mehr Motivation sorgt. Aber ich fantasiere mir auch gerade nur eine Lerngruppe zurecht. Wie das Thema am besten auf deine abgestimmt werden kann, will ich mir nicht anmaßen! Viel Erfolg beim UB!

    Vielen Dank für die Tipps!! Ich schaue mir das "Concept Attainment" gleich mal genauer an. :))

  • Der Lernzuwachs soll sein, dass sie die Tempusformen erkennen, erklären und verwenden kennen... ich habe mir aktuell die Erzählungen der Klasse angesehen und gemerkt, dass viele im Perfekt schreiben. Durch die Stunde sollen sie erkennen, dass man im Präteritum schreibt und sie sollen lernen, wie man die richtigen Formen bildet. :)

    Hast du einen Lehrplanbezug? Denn eigentlich lernt man das in der 3. Klasse.

    "Wenn sie wunderbar ist, wird`s nicht einfach sein. Wenn sie einfach ist, wird es niemals wunderbar sein. Wenn sie`s wert ist, wirst du niemals aufgeben. Wenn du aufgibst, war sie`s nicht wert..." (Bob Marley)

    Der Schluss fehlt, den mag ich nicht.

  • Durch die Stunde sollen sie erkennen, dass man im Präteritum schreibt und sie sollen lernen, wie man die richtigen Formen bildet.

    Wenn die SuS überwiegend die falsche Zeitform verwenden, ist es möglich, dass man dies über die Texte vermittelt.


    Das Bilden der richtigen Formen kann man in einer Stunde nur anreißen, vielleicht eher die Unterscheidung der Zeiten, die eigentlich aus der GS bekannt sein sollten.

    Vielleicht könnte man dann einen Text korrigieren lassen, sodass falschen Zeitformen markiert werden und Verbesserungen dazu geschrieben werden. Das kann man auch gut differenzieren, da es ja sicher auch SuS gibt, denen die Formen nicht geläufig sind.

  • Im Grammatikrahmen ist für Klasse 5/6 der Vergleich von Perfekt und Präteritum vorgesehen und im Bildungsplan steht es auch.

    Das ist gut. Man weiß nie, was den Anwesenden einfällt zu kritisieren. Spiralkuricullum, wollte nur darauf hinweisen, dass es nicht neu ist. Aber üben im Rahmen der Anwendung im Schriftsprachgebrauch kann man natürlich immer.

    "Wenn sie wunderbar ist, wird`s nicht einfach sein. Wenn sie einfach ist, wird es niemals wunderbar sein. Wenn sie`s wert ist, wirst du niemals aufgeben. Wenn du aufgibst, war sie`s nicht wert..." (Bob Marley)

    Der Schluss fehlt, den mag ich nicht.

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