Lehrerzimmer - neu im Kino

  • Warum zum Glück? Die waren nicht so dröge und hatten wenigstens noch Herz und Heiterkeit. Frisch, fomm, fröhlich, frei!8)

    Frisch, fromm, mit Rohrstock durchs Gesicht. Ein Traum, ne Danke.

  • Frisch, fromm, mit Rohrstock durchs Gesicht. Ein Traum, ne Danke.

    Du hast in dieser Zeit gelebt? Mannomann, was haben hier einige für Zerrbilder über die 1960er und 1970er Jahre verinnerlicht. Uihjuihjuih....8)

  • nö ich nicht. Bei mir gabs es Lehrer und Schüler, keine Pauker und Lümmel. Ich habe die Slapstick-Zeit in der Schule verpasst. Meine Eltern aber nicht und die fanden das nicht besonders schön dort.

  • nö ich nicht. Bei mir gabs es Lehrer und Schüler, keine Pauker und Lümmel. Ich habe die Slapstick-Zeit in der Schule verpasst.

    Slapstick wie in den o.g. Filmen fand bei uns auch nicht statt! Aber, es hatte alles irgendwie mehr Herz und Seele. Für uns war es eine tolle Zeit auf unserem Gymnasium.

    Und auch in unserer Freizeit hatten wir viel Spaß, z.B. auch mit unseren Mopeds.8)

  • Ich kann nicht für die 1950er Jahre sprechen! Bei uns ab Mitte der 1960er habe ich keine Prügelstrafe. wahrgenommen. Was zählte war aber Leistung und Verbindlichkeit. Und die Eltern haben erzieherisch mit den Lehrern an einem Strang gezogen. Kennt man ja heute nicht mehr. Deswegen habt Ihr es ja auch so schwer und werdet auch nicht wertgeschätzt.8)

    Ich denke immer, wenn ich Eltern kennenlernen, jetzt verstehe ich ihre Kinder.

    Es gibt nichts verklemmteres als vor 1968. Nichts mit "frisch, fromm, fröhlich, frei".

    Prügelstrafe war übrigens bis 1973 erlaubt, mein Bruder erhielt noch in den 80er in der 2. Klasse Schläge von einer völlig überforderten Kollegin kurz vor der Pension. Nachdem sich meine Mutter beschwert hat, hatte mein Bruder Narrenfreiheit.

    In den 1960er unterrichteten vielfach noch Kollegen, die ihre Ausbildung im 3. Reich genossen und meinten, dass Hitler vieles gut gemacht habe. Andere sind verbittert und schwer verwundet aus dem Krieg zurück gekommen. Kriegsversehrte wurden bevorzugt verbeamtet. Beide Großväter von mir kamen dadurch in den Staatsdienst zum Glück nicht als Lehrer.

    Ich selbst habe einige in den 70er Jahren noch kennengelernt. Von Didaktik und Pädagogik hatten sie keine Ahnung, von ihrem Fach oft auch wenig. Auch wenn meine Eltern und ich zu brav waren, unsere Klassenkameraden haben sie stündlich vorgeführt. Sie hatten Narrenfreiheit, weil sie wussten, eine Beschwerde ihrer Eltern reicht. Meine Mutter war überrascht über ihren "Erfolg".

    Ich frage mich hin und wieder, ob du die Vergangenheit verdrängt hast, weil die Gegenwart dir nicht gefällt, ob du einfach nur trollst oder ob du ewig Gestrigen den Weg bereiten möchtest. Nur damit letzteres keinen Erfolg hat, antworte ich dir hin und wieder. Auf meiner Ignorierliste stehst du schon lange, lese also nur deine Beiträge, wenn ich viel Zeit habe.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Was meine Eltern mir so erzählen aus ihrer Schulzeit, waren da frische, fromme, fröhlich freie Prügelstrafen voller Herz und Heiterkeit dabei.

    Das habe ich noch Mitte der 60er (1./2. Schuljahr!) erlebt: Prügel auf den "Hosenboden" vor der Klasse. Spezialität unseres "Lehrers" war aber, ein dünnes Holzbrettchen an die zu diesem Zweck aufgeblasene Wange schnacken lassen und Verbannung in eine kleine Besenkammer ohne Licht... Der alte Pauker "aus echtem Schrot und Korn" hatte seine Ideale aus den 40er Jahren überzeugend weiter umgesetzt. Und ja: Eltern haben nicht aufgemuckt.

    Dafür war Ruhe im Karton.

    Tja, kann man so sehen. :uebel:

  • Wenn Du Dich über meine Beiträge so empörst, schreibe ich wohl viel Wahres!8)

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