Wie teuer ist Eure PKV?

  • Aber dann dürfte es ja auch keinen Risikozuschlag geben, wenn man schon eine (Vor-)-Erkrankung hat. Man kann schlecht einfach seine Vorerkrankung weglegen. Das ist ja im Grunde auch eine 'Diskriminierung', die ggf. schon angeboren ist.

    Diskriminierung ja, aber erlaubt, ich würde es Risiko für Kosten nennen. Die sind statistisch für Vorerkrankte wie für manche Autos höher. Ich achte z. B. beim Autokauf darauf, dass es noch keine 7 Jahre alt ist, weil man sonst noch 10 Jahre später jedes Jahr mehr zahlt (war zumindest so).

    Es ging darum, dass Männer und Frauen beide zur Schwangerschaft und Geburt beitragen und deshalb diese Kosten nicht einseitig Frauen tragen dürfen. Es geht nicht um Diskriminierung.

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  • Das mit den Ärtzen war NICHT MEINE Argumentation. Ich habe auch an keiner Stelle gesagt, dass das ich das gut finde; sondern umgekehrt argumentiert, dass man (leider) solche Dinge noch bei anderen Versicherungen findet. Eine Versicherung hat den Sinn, dass ALLE Kosten auf ALLE Versicherten umgelegt werden. Warum wird also plötzlich bei manchen Versicherungen nach Wohnort oder Autotyp unterschieden; bei anderen Versicherungen aber nicht?

    Damals haben Versicherungen so wie oben argumentiert und haben das schlicht statistisch mathematisch festgestellt; und zwar nicht nur mit Schwangerschaft, sondern auch mit anderen Dingen wie Vorsorgeuntersuchungen, die teuer sind als bei Männern, Sie leben deutlich länger (und gerade im Alter kommen dann auch gerne teuren Operationen), gehen öfter zum Arzt, ... Die Statistiken kann man einsehen. Die Kosten bei Frauen sind etwa 20% höher als bei Männern. Welcher Anteil davon jetzt Schwangerschaft und welcher Anteil die anderen genannten Ursachen haben kann ich nicht sehen; gibt es aber bestimmt auch Statistiken zu. Ich bin mir aber auch sicher, dass es da ganz viele andere Statistiken gibt, die solche Unterschiede zeigen. Angefangen von Ernährung, Rauchen, Triken, Sport, Beruf, ... Und gerade bei den Dingen sind ja oft die Menschen "Schuld". Haben sie aber keine Vorerkrankungen, dann werden diese Punkt i.d.R. nicht mit "Risikozuschlägen" versehen. ... Also so ganz fair ist es noch nicht und wird man vermutlich auch nie hinbekommen.

  • Volker, ich bin alt genug, dass ich Gerichtsverfahren und Urteilsbegründung live mitbekommen habe und sah, wie die Tarifangebote davor verliefen. Unter 35 Jahren deutliche Unterschiede zum Nachteil der Frau, dann waren die Männer im Nachteil und erst bei alten wieder die Frauen. Allerdings wechseln in diesem Alter wohl wenige in die PKV, es wurde als Verteidigung von der Versicherung genannt. Ich habe damals überlegt, ob ich mit dem Wechsel noch etwas warte, es hat mich persönlich betroffen und ich habe Diskussion und Verfahren verfolgt.

    Nur Schwangerschaft und Geburt mussten dank Urteil alle zahlen, Begründung, beide Geschlechter sind dafür verantwortlich. Es gab anfangs die Überlegung, weiterhin die Unisextarife anzubieten, aber da auch Männer meist jung in die PKV wechseln, lohnte es sich wohl nicht mehr.

    Es gab damals für junge Männer Einsteigertarife mit 50 DM und weniger, bei Frauen ging es deutlich über 200 DM los.

    Du kommentierst mit allgemeinen Fakten eine konkrete Sache.

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  • ahh... Ja. weiß ich doch alles. Gegen all deine genannten Punkte habe ich doch gar nichts eingewendet. Und was soll der letzte Satz von dir? Du kommentierst doch auch mit allgemeinen Fakten eine konkrete Sache. Ja und? Deswegen fahre ich dich doch nicht plötzlich mit Dingen an, du du nicht behauptet hast.

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