Beiträge von Volker_D

    Wundert mich etwas, dass die Arbeit zu schlecht ausfällt, wenn sie vorher fotogrfiert wurde :-)


    Kann mich daran erinnern, dass ich damals (als der Drittelerlass noch galt) auch ein paar mal beim Schulleiter war, weil der Schnitt so schlecht war. Das ging immer recht schnell. Klassenbuch, meinen Unterlagen und schulinternen Lehrplan hingelegt und mit der Klassenarbeit abgeglichen. Ergebnis: Ich habe nie eine Klassenarbeit neu schreiben lassen.

    Welchen unschlagbaren Vorteil hat Untis, dass alle den nutzen.

    Der aSc Stundenplaner kann beim automatischen erstellen von Stundenplänen nicht mit Untis mithalten. Untis ist schneller und schafft es auch noch komplexere Pläne zu lösen. Bei kleinen Schulen mit leichten Plänen ist das wohl egal. Bei größeren Schulen macht das aber den Unterschied zwischen guten und schlechten Plänen.


    Die Marktmacht kommt daher, weil es recht schnell ist und schon seit ~40 Jahren auf dem Markt ist.


    Seit ~13 Jahren gibt es aber mindestens ein Programm, welches deutlich bessere Pläne berechnet kann als Units (Ich konnte damit an unserer Schule unter Beachtung aller anderen Vorgaben die Anzahl der Springstunden für den Lehrer, der die meisten Springstunden hatte, halbieren; Und die Summe aller Springstunden im ganzen Kollegium um 30% reduzieren.)


    Ich kenne nicht wenige Schulen im In- und Ausland, die nicht mehr aSc und auch nicht mehr Untis einsetzen, sondern auf die alternative Software umgestiegen sind.


    Um hier nicht Werbung für die Software zu machen teile ich einen Link darauf nur auf Nachfrage per PM mit und bitte darum diesen Link nicht hier ins Forum zu stellen.

    Ich hatte heute das Vergnügen Pausenaufsicht zu haben. Unsere Schüler haben (mit wenigen kurzfristen Ausnahmen) den MMS auch die ganze Zeit in der Pause getragen. Die Nachbarschule hat hitzefrei gemacht und deren Schüler sind scharenweise in Gruppen ohne MMS durch unsere Schülergruppen gegangen.

    ... im Computerraum wo Abstände nicht eingehalten werden können,...

    Die Abstände sind im Klassenraum jetzt auch nicht einzuhalten. Aus der Sicht geht der Computerraum. Aber die Schüler teilen sich Tastatur und Maus in den darauffolgenden Stunden. Welches Hygienekonzept gilt es da zu befolgen/beachten?

    Kommt mir aich komisch vor. Insbesondere, weil in vielen Bundesländern die Nebenbeschäftigung im Umfang stark begrenzt ist (und zum Teil bei Teilzeitlehrern noch stärker begrenzt ist als bei Vollzeitkräften).

    Oder einfach eine (zusätzliche) BILLIGE Webcam auf ein Heft richten, welches an einem einfach Stativ befestigt ist.

    Warum billig? Weil viele teuren einen Autofocus haben, den man nicht deaktivieren kann.

    Hat man eine billge Kamera, bei der man den Focus manuell einstellt, dann kann die auf das Heft einstellen und sie wird dann nicht unscharf, wenn man mit der Hand etwas in das Heft schreibt.

    Die an einigen Schulen aber auch nur in der 1. Stunde fix sind und in den anderen Stunden flexibel in den Springstunden (je nach Bedarf) geschoben werden; wobei es großen Schulen ja fast immer eine Vertretung anfällt.

    Selbst bei fixen Stunden wäre es nicht so ungewöhnlich.

    Da ist in einem Frisiersalon gerade nichts los und die Chefin verdient logischerweise kein Geld, weil kein Kunde kommt und sie gezwungen ist ihre Zeit abzusitzen. Gleichzeitig wird aber der Angestellte/Auszubildende im selben bezahlt, obwohl er da gerade genau so untätig herumsteht.

    Ähnliches Spiel kann man auch mit den Teilzeitlehrern auf Klassenfahrt spielen. Der eine bekommt dafür Mehrarbeit angerechnet, der andere nicht. Nur weil es einmal ein Beamter ist und im anderen Fall ein Angestellter.

    Oder bei der Vertretung: Der zwei Kollegen werden bezahlt, einer nicht. Der eine hatte nur das Pech, dass er Vollzeitkollege ist und nur 3 Mehrarbeitsstunden gemacht hat -> keine Bezahlung. Der andere hat aber vier Mehrarbeitsstunden gemacht -> 4 Stunden Bezahlung und die Teilzeitkraft hat nur eine Stunde Mehrarbeit gemacht -> 1 Stunde anteilig bezahlt! (Das ist mehr Geld als eine Mehrarbeitsstunde beim Vollzeitkollegen)

    Oder

    Ein Sek II Kollege macht Vertretung: "Macht mal die Hausaufgaben; Hauptsache es ist Ruhig und ich kann meine Tests nachgucken" vs dem neuen Sek I Lehrer, der in der Stunde evtl. eine wirklich super Stunde macht. Guck die mal an wie unterschiedlich das bezahlt wird.

    ... (Die Liste könnte man noch viel länger machen)


    Ich denke alle hier vorgestellten Varianten sind irgendwie auf einer Seite unfair und auf der anderen Seite aber auch real/nachvollziehbar.


    Auch bei dem Bereitschaftsmodell. Da hat ein Lehrer seine Bereitschaftsstunde am Ende des Tages. Muss er die nun bis zum Ende absitzen oder darf er gehen, wenn nichts anfällt? Der Kollege, der zur ersten Stunde kommt muss ja auch die ganze Zeit da sein. Total unfair?!

    Es gibt zwei große Nachteile beim starren Systemen:

    Die Wahrscheinlichkeit ist wesentlich größer ist, das der Vertretungslehrer weder die Klasse kennt noch das entsprechende Unterrichtsfach unterrichtet. Solche Stunden können manchmal extrem "lang" werden oder extrem uneffektiv für die Schüler.

    Es ist extrem unwahrscheinlich, dass man Stunden vorziehen kann. (Bei einem nicht starren System könnte nämlich ggf. ein Lehrer ausgewählt werden, der in der nächsten Woche in der Klasse die 8. Stunde Unterricht hätte und er könnte so seine Stunde einfach vorziehen.)

    Selbst bei einem 45 Stunden Raster und nur 25,5 Stunden Unterricht (Warum ihr so wenig in der Sek I unterrichten ist mir ehrlich gesagt unklar (Ja, steht so in den Vorgaben, soweit ist mir das auch klar. (bzw warum wir so viel unterrichten müssen).)

    Es wäre das das gleiche wie bei uns mit den Teilzeitkräften. Die rufen wir doch vorher auch nicht alle plötzlich an.

    Warum könnte ihr das nicht so machen wie wir? Ich habe doch mehrere Varianten genannt. Wir rufen normalerweise auch keinen vorher an. Ich habe das zumindest noch nie gemacht (ich mach den Vertretungsplan aber nur vertretungsweise; also relativ selten).

    Und warum melden sich bei euch (immer/alle) nur für einen Tag krank? Darüber sollte man mal nachdenken. Natürlich kommt das bei uns auch mal vor, aber das ist doch die Minderheit beim Vertretungsunterricht. Selbst wenn sich wirklich mal 3 krank melden. Dann müssen doch nicht sofort 3 Stunden Unterricht vertreten werden. Das ist doch ein Trugschluss. Wenn sich 3 Leute krank melden, dann müssen bei uns im Schnitt nur 1-2 erste Stunden vertreten werden. Da fast die Hälfte des Kollegiums in der ersten Stunde frei hat.

    Und bei euren wenigen Unterrichtsstunden und dem großen Stundenraster müsste es vermutlich noch extremer sein (es sei denn ihr habt keine/kaum Teilzeitkäfte). Sprich: Wenn sich bei euch morgens 10 Lehrer krank melden, dann werden doch vermutlich nur 2-3 Lehrer in der ersten Stunde benötigt, weil die anderen 7-8 Lehrer in der 1. Stunde frei haben.

    "Und wie viele Sek I Schulen haben denn nur 30 Stunden Unterricht? Dazu kommen doch normalerweise mindestens drei Nachmittage + die Mittagsaufsichten."


    ahh.. nee.

    Natürlich haben evtl. einige Schüler mehr als 31 WS.

    Aber:

    Je nach Konzept der Schule kann man im Grunde schon vorher sagen, welche Lehrer es trifft bzw. nicht trifft.

    und damit dann

    a) i.d.R. max 1 Nachmittag ist und nicht 3.

    b) es oft die gleichen Lehrer trifft. Mit etwas Glück hast du dann sogar einen Kollegen, der gerne Nachmittags Unterricht macht, weil er dann immer lange ausschlafen kann. Wenn man jeden Nachmittag Unterricht hat, dann hat man logischerweise Vormittags weniger Stunden. Da ich so wenige Springstunden wie möglich setze führt das dann dazu, das der Kollege morgens fast immer die 1. und 2. Stunde frei hatte. So jemanden würde man eh nie zur 1. Stunde rufen.


    Bei den anderen Lehrern sieht es doch nicht anders aus, wenn Teilzeitkräfte die 1. Stunde frei haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit (aufgrund der gringen Anzahl an Freistunden) ziemlich groß, dass sie auch die 2. und 3. Stunde frei haben. Warum sollte man so jemanden zur 1. Stunde holen bzw dem dort eine Betreitschaftstunde legen. Halte ich für unsinnig, wenn bei dem Teilzeitkollegen der Unterricht erst zur 4. Stunde anfängt.


    Insbesondere aber das plötzliche Rufen zur 1. Stunde auch eher die Ausnahmesituationen wäre; kein Normalfall.


    Die Mittagsstunde zähle ich selbstverständlich zum dem eingestllten maximalen Freistunden dazu (Und das Maximum hatte an meiner alten Schule den Wert 2). Warum sollte das eine Schule anders machen? Das wäre total ungerecht für die Lehrer, die nachmittags Unterricht haben.


    Wenn eine Schulleitung natürlich unbedingt das obere Limit an Stunden für Schüler ausreißen möchte und dafür Teamteaching und Förderkonzept, den Wahlpflichtbereich, die AGs, ... vernachlässigt, dann sieht es auch dem Papier vielleicht toll aus, weil aus Schülersicht erstmal mehr WS im Plan stehen; man erkauft sich das aber auch durch entsprechend viele andere Nachteile in den anderen Bereichen.

    Rein theoretisch könnte eine Sek I Schule in mehreren Klassen sogar unter 30 WS fahren und wäre damit noch immer in der erlaubten Bandbreite der Schüler.

    "Dass sich KuK erst morgens abmelden, kommt bei uns schon recht häufig vor, oftmals durch spontane Krankheit ihrer Kinder, aber auch durch eigene Krankheiten, die sich im Laufe der Nacht verschlimmert haben."

    Würde bei uns nicht helfen bzw. kein (zumindest bei vielen Teilzeitkräften) kein Problem sein, weil viele von genau diese Lehren in der 1. Stunde keinen Unterricht haben. Das wurde schon vorher beim Setzen des Stundenplanes auf Wunsch dieser Lehrer beachtet.

    Ja, genau diese ("Lustige") Idee wäre eine Variante es zu reduzieren, die allerdings nicht immer klappt und evtl. auch weitere (kleine) Nachteile hat:

    Die Idee mit dem Klassenteam funktioniert (zumindest bei uns) nicht, da nicht wenige Teilzeitkräfte Klassenlehrer sind und mehrere davon aufgrund der privaten Situation in der 1. Stunde frei haben. Die plane ich NIE in der 1. Stunde ein und würden dementsprechend auch nie zur Vertretung gerufen.

    Nachteile:

    1. Dadurch, dass dann immer das eine Hauptfach in der ersten Stunde liegt führt leider dazu, dass die Wahrscheinlichkeit für die anderen Hauptfächer spät zu liegen. Das macht es an einigen Schulen wesentlich schwerer den Plan zu erstellen bzw. die Stunden gleichmäßig/fair zu verteilen.

    2. Das führt dazu, dass Sport, Naturwissenschaften, ... evtl. viel zu selten (gar nicht) früh sind man man dann ggf. massive Probleme mit den Räumen bekommt. (Mit Sport würde es rein rechnerisch bei uns funktionieren; aber nicht mit den Naturwissenschaften.)

    3. Analoges Problem kann (je nach Fächerkombination der Lehrer der Schule) auch solche Nachteile/Unmöglichkeiten nicht nur bei den Räumen, sonder auch bei den Lehrern erzeugen.

    ...

    Das eine Vollzeitkraft im Grunde keine Randstunde frei hat meine ich insofern, als dass

    a) An Grundschulen Vollzeitlehrer i.d.R. nie Freistunden haben. Wie soll das bei 28WS funktionieren, wenn die kleinen Schüler zum Teil keine 6 Stunden haben.

    b) An Sek I sieht es für viele Lehrer ähnlich aus. Da viele 28 WS in einem 30 WS Raster haben. Die meisten können also maximal nur 2 Freistunden haben. Davon sind 2*5=10 mögliche Stunden am Rand von 5*6=30. Die Wahrscheinlichkeit beträgt daher nur knapp 30%. Oder anders gesagt: 60% der der Vollzeitlehrer haben immer (jeden Tag) von der 1. bis 6. Stunde Unterricht. (ok. evtl etwas weniger, weil einige Vollzeitkräfte evtl. Ermäßigungsstunden haben.)


    Mir ist klar, dass das an Sek II Schulen anders aussieht mit den "Randstunden" der Lehrer. Das hebt aber nicht die anderen Punkte, die ich genannt habe, auf; daher halte ich es weiterhin für Unsinn. Wie oft kommt das den bei euch vor, dass man wirklich einen Lehrer unerwartet um kurz vor Schulstart angerufen hat und holen musste? Das kann man doch i.d.R. anders Lösen und hat z.T. auch oft schon vorher Zeit das zu Planen. Es sind ja die wenigsten Fälle, die wirklich spontan erst morgens auftreten. Gründe für Abwesenheit sind doch schon oft vorher klar. (Weil z.B. schon am Tag vorher krank. Krankschreibung für mehr als einen Tag, Fortbildung, Klassenfahrt, ...)

    Das Argument mit den Randstunden halte ich für extrem marginal. Aus mehreren Gründen:

    a) man kann an Randstuden auch versuchen bevorzugt Teamteaching Stunden zu legen oder Kurse. Wenn Vertretung anfällt, dann kann man also als erstes die VR nehmen, als zweites einen Lehrer aus Teamteachung und als letztes zwei kleine Kurse zusammenlegen.

    b) Ein Vollzeitlehrer hat fast nie Randstunden.

    c) Ein Teilzeitlehrer hat fast immer Randstunden (auch in der 2., 3. ,...).

    d) Die meisten Grundschulen haben 0 Springstunden, 0 Bereitschaftstunden, ... die dürfen auch nichts ausfallen lassen. Guck dir doch mal an wie clever das dort gelöst wird ohne eine Bereitschaftsstunde an den Rand zu legen.


    Hilft natürlich nicht, wenn man an einer Schule ist, an der sehr viele Lehrer plötzlich krank werden. Meiner Meinung nach sollte man dann aber nicht versuchen die Wirkung der Ursache mit Hilfe von Bereitschaftsstunden scheinbar zu mildern, sondern sich einmal Ursachen anzugucken und zu überlegen ob man dort eingreifen kann, wenn man an einer Schule ist, an der es so schlecht läuft.

    siehe Punkt 11:

    https://duisburg.gew-nrw.de/ne…ehrarbeit-in-schulen.html


    Wenn man in der Schule also seine Arbeitszeit mit Bereitschaft absitzen muss und keinen Arbeitsplatz zum Vorbereiten/Korrigieren/... hat, dann wird vermutlich an der Zeit dann gespart.


    Wobei ich den Sinn nicht verstehe: An Grundschulen haben die Lehrer i.d.R. nie "Bereitschaft" und auch keine Springstunden. An meiner alten Schule konnte ich den Plan mit max 2 Springstunden, ohne Bereitschaft und ohne VR setzen. Da hat Vertretung auch immer funktioniert. (An meiner neuen Schule schaffe ich das leider nicht mehr Aufgrund der vielen Besonderheiten an der Schule.)

    Hab mich schon gefragt, wie ich die Texte, die ich aktuell rumschicken muss zumindest ein wenig schützen kann.

    Oft kann man beim Export als pdf-Datei in den Einstellungen auch etwas genauer angeben was erlaubt sein soll oder was nicht. Z.B. markieren und kopieren, ...

    Wobei das auch nicht so richtig "schützt". Zum einen gibt es Programme, die diese Vorgabe einfach ignorieren. Zum anderen könnte man jederzeit ein Bildschirmfoto von der Unterschrift machen und hätte sie dann trotz "Schutzes" digital vorliegen.

    Es ist also kein "richtiger" Schutz. Es wird nur ein kleines bischen erschwert.

    Videokonferenzen auf einem eigenen Server zu betreiben ist nur ein Baustein des Datenschutzes.

    Zum TOM gehört mehr.

    u.a:

    Genau so wie Schulen mehrfach pro Jahr auf die Maßnahmen des Brandschutzes hinweisen bzw. üben und dies sogar schriftlich im Klassenbuch festhalten,

    genau so wie viele Schulen täglich durch Plakate auf die "korrekte" Nutzung eines Samrtphones in der Schule hinweisen,

    genau so müsste an allen Schulen mindestens jährlich Hinweise zum Datenschutz erfolgen.

    Denn die meisten Schüler könnten jederzeit durch einfaches Drücken von " 'Windowstaste' + 'g' " alles mitschneiden - und das wissen die meisten Schüler. Ein Blick auf YouTube zeigt das. Es ist aber auch klar, dass mehreren Schülern nicht klar ist, was sie so alles mitscheiden dürfen. Ein Blick auf YouTube zeigt auch das.

    Es ist eine Zwickmühle. Da gibt es wohl kein "richtig" oder "falsch". Beides hat Vor- und Nachteile. Das sollte jeder für sich ein seiner Situtation selbst beantworten; insbesondere da es bei jedem anders ist. (Wo liegt das Video? Wurden die Teilnehmer über Datenschutz/recht aufgeklärt und/oder belehrt? Ist den Teilnehmern der digitale Mitschitt (noch einmal) deutlich untersagt worden oder geht man davon aus, dass sich jeder auskennt und das "richtige" macht? Gibt es ein TOM?, ...)

Werbung