Dein erster Satz kommt jetzt daruaf an, wie du den meinst. Ich meinte nicht, dass eine Frau für eine Betratung 10€ zahlen musste und ein Mann für die gleiche Leistung nur 5€ zahlen musste. Insofern hast du recht. So meinte ich das nicht.
Ich meine damit, dass man schlicht und ergreifend am Ende des Jahres die Summe aller Rechnungen gemacht hat und dann geguckt hat, wer im ganzen Jahr mehr bezahlen muss. Und das ist heute noch so, das Frauen etwa 20% mehr bezahlen müssen als Männer. Einfach weil die andere, teurere, öfter und länger (im Sinne von Lebensalter) Rechnungen erhalten als Männer.
Und das mit dem Auto finde ich schon recht passend/unfair, weil die Kosten für den Fahrzeugtyp ganz stark von dem Fahrer abhängen, obwohl der ja schon/eigentlich in der SF Klasse beachtet wird. Also wenn ich meine 30 Jahre unfallfrei gefahren bin, dann muss ich weniger zahlen, weil ich gezeigt habe, dass ich lange unfallfrei fahren könnte. Das kann ich nachvollziehen. Fahre ich aber einen gebrauchten Kleinwaagen, dann muss ich dafür eine höhere Versicherung zahlen als bei teuren Autos, aber nur weil in diese die vielen Fahranfänger dne Preis hochtreiben bzw. bei den teuren Neuwagen die Leute wissen, dass dort eher erfahrene Leute mit weniger Unfällen fahren. Insofern ist ist da unfair. Und wenn du dann noch die Unterschiede nach angegeben Wohnort dazunimmst, der absolut nichts dazu aussagt, wo du letztendlich wirklich fährst (sehr schön an Firmenwagen zu sehen, die lieber an einerm anderen Stadtort/Kreis/Land angemedeltet werden, weil es da günstiger ist), dann wird es schon "komisch". Das hat mit dem Grundgedanken einer Versicherung dann nicht mehr viel zu tun, wo ALLE Kosten eigentlich auf ALLE umgelegt werden sollten und nicht jemand bevorteilt wird, nur weil er in irgendwo anders ein Auto anmeldet, aber damit ganz wo anders hauptsächlich fährt.