KI, AI - Künstliche Intelligenz vs. Energieverbrauch????

  • https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ene…mstrom-100.html


    Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, wie die Auswirkungen des Gebrauchs an künstlicher Intelligenz auf den Energieverbrauch sind? ch habe den heutigen Morgen benutzt, um mich in den Onlinekurs für Telli einzuarbeiten. Dabei stellte ich mir die Frage - brauche ich wirklich noch mehr KI - zumindest in der GS? Sicherlich- ich könnte noch mehr Zeit aufwenden, um meinen Unterricht medialer, vielleicht auch interaktiver zu gestalten und noch adressatenbezogener - aber ist damit wirklich eine Verbesserung des Lernzuwachses verbunden? Dem Einsatz am Kind steht anscheinend schon allein das Mindestalter entgegen.


    flippi

  • Beitrag von kleiner gruener frosch (12. Januar 2026 21:54)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (12. Januar 2026 21:59).
  • In Dänemark und Schweden planen nach Jahren der digitalfreundlichen Bildungspolitik wieder zu traditionellen Lehr- und Lernwerken zurückzukehren. Begründet wird dies u.a. mit einer zuletzt stark nachlassenden Literacy-Rate und Interaktion zwischen Lehrkräften und Schülern (m/w/d) sowie zunehmender Konzentrationsschwäche und Ungleichheiten unter Schülern (m/w/d) (Quelle).

    Es ist gut möglich, dass die deutsche Bildungspolitik ähnliche Erfahrungen, nur zeitversetzt, machen könnte. Wir werden es sehen.

    Es ist zudem völlig richtig, dass Ressourcennutzung immer auch mit Energieverbrauch einhergeht, auch wenn diese Information bisweilen in der Werbung (aber auch in der politischen Kommunikation) unterschlagen wird. Angesichts der aktuellen Umstände (Stichwort Berlin) macht es Sinn, auf unterschiedliche Energiequellen zu setzen, da die Versorgung einzelner Quellen derzeit nicht sicher ist.

  • In Dänemark und Schweden planen nach Jahren der digitalfreundlichen Bildungspolitik wieder zu traditionellen Lehr- und Lernwerken zurückzukehren. Begründet wird dies u.a. mit einer zuletzt stark nachlassenden Literacy-Rate und Interaktion zwischen Lehrkräften und Schülern (m/w/d) sowie zunehmender Konzentrationsschwäche und Ungleichheiten unter Schülern (m/w/d) (Quelle).

    Es ist gut möglich, dass die deutsche Bildungspolitik ähnliche Erfahrungen, nur zeitversetzt, machen könnte. Wir werden es sehen.

    Allerdings muss man dabei bedenken, dass in Skandinavien sehr früh Tablets in großen Mengen in die Hände von Schülerinnen und Schülern gegeben wurden, bevor die Verlage Lösungen bereithielten und die Schulen pädagogische Konzepte entwickeln konnten, weswegen beispielsweise in Schweden eben alles, was nicht zielführend ist (wo die Wirksamkeit nicht empirisch nachgewiesen werden kann), aus den Klassenzimmern fliegt. Ich hoffe, dass sich hier die Langsamkeit unserer Bildungspolitik einmal auszahlt und wir daher vor allem sinnvollen Produkte und Lösungen implementieren. Aber wir werden sehen.

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