Methoden für eine Englisch-Lehrprobe?

  • Hallo,

    was wären denn aus eurer Sicht klassische, bewährte Methoden für eine Englisch-Lehrprobe?

    Ich habe mich gerade hier umgeschaut, aber irgendwie erscheint alles irgendwie zu kompliziert, zu zeitaufwändig, nicht wirklich für die Lernziele zweckdienlich, teilweise auch einfach albern (Einsatz von Bodyperkussion), oder schlichtweg ungeeignet.

    Was hat sich denn bei euch bisher bewährt?

    LG Forumsnutzer

  • Kann man pauschal schlecht sagen, kommt auf Stufe und Thema an. Für Vorführstunden sollte die Sprachproduktion (schriftlich/mündlich) der Kinder hoch sein und durch viele Hilfsangebote (chunks and phrases) unterstützt werden. Listening und reading kann man natürlich auch machen, schindet aber nicht den gleichen Eindruck beim Fachleiter.

  • Six thinking hats! Ist unter "Denkhüte" auch bei deinem Link (etwas abgewandelt). Bietet mega viel von dem, was so eine Stunde gut macht und ist gleichzeitig gut planbar.

    There are only 10 sorts of people - Those who know binaries and those who don't.

  • Für Vorführstunden sollte die Sprachproduktion (schriftlich/mündlich) der Kinder hoch sein und durch viele Hilfsangebote (chunks and phrases) unterstützt werden.

    Danke!

    Ach ja: Stufe: voraussichtlich 8., Thema ist bisher nicht bekannt

    Six thinking hats! Ist unter "Denkhüte" auch bei deinem Link (etwas abgewandelt). Bietet mega viel von dem, was so eine Stunde gut macht und ist gleichzeitig gut planbar.

    Gut planbar ja, aber nicht auch sehr zeitaufwändg? Die Show dauert ja nur 45 Minuten.

    Think-Pair-Share ist natürlich auch so ein Klassiker, aber fast schon etwas "abgedroschen", oder?

  • klassische, bewährte Methoden für eine Englisch-Lehrprobe

    Think-Pair-Share ist natürlich auch so ein Klassiker, aber fast schon etwas "abgedroschen", oder?

    Ich schreibe es einfach, damit es in jedem Fall gesagt ist:
    Du darfst nicht in die (für Referendare sehr typische) Falle tappen, eine Stunde von der Methode her zu planen. Ja, Seminarlehrer / Ausbilder / Fachleiter mögen kreative Methoden, noch mehr achten sie aber darauf, dass die Stunde vom Lernziel her gedacht wurde und die Methode zu diesem Lernziel und zur Lerngruppe passt. Sarumans Post geht auch in diese Richtung.

    Deswegen sollte man solche Methoden wie "think - pair - share" nicht verwerfen, nur weil "abgedroschen" sein könnten. Mehr noch: Wenn du nach klassischen, bewährten Methoden fragst, sind die für Seminarlehrer / Ausbilder / Fachleiter alle abgedroschen, weil sie eben, na ja, klassisch und bewährt sind und deshalb in jedem zweiten Unterrichtsbesuch Anwendung finden. Aber das muss ja nicht schlecht sein.

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