Spielerisches Lernen mittels zeitlich begrenzten Wettbewerben

  • Es ist demnach nur spielerisch, wenn ich es möglichst oft im Unterricht und in verschiedenen Fächern nutze. Nur dadurch erlangen die Schüler Erfahrungspunkte und können sich so Hochleveln.

    Damit ist das Preismodell dann auch schon geklärt. Keine oder niedrige Einstiegskosten, die mit erreichen höherer Level ebenfalls steigen.

  • Ich sehe das auch kritisch. Auch wenn der Vergleich hinkt und es in Schule mit hoher Sicherheit immer eine Art Kanon von Pflichtinhalten geben wird, der in einer bestimmten Zeitspanne zu bearbeiten ist, kann man an der Entwicklung von Videospielen ganz gut nachverfolgen, worin die Gefahr von Belohnungssystem liegt.

    Während diese früher um ihrer selbst Willen und zur Entspannung gespielt wurden und man jederzeit unterbrechen konnte (Ja, hier hinkt der Vergleich zum Unterricht), hat gerade die Einführung von Mechaniken wie Daily Quests, Erfahrungsstufen im Vergleich zu anderen usw. dazu geführt, dass sich "Spielen" eher nach Stress und Arbeit (kurz: einem Hamsterrad) anfühlt. Am Ende spielt man nicht mehr des Spaßes am Spiel wegen, sondern zugunsten des Fortschritts im Wettbewerb mit anderen. Das macht aber gerade keinen Spaß mehr, wenn man mal ehrlich zu sich selbst ist. Ich mache inzwischen einen möglichst großen Bogen um derartige Mechaniken und möchte sie auch nicht im Unterricht sehen.

  • Was mir noch nicht klar ist, spielen da eine Klasse in Gruppen gegeneinander oder alle einer Schule oder verschiedene Gruppen von verschiedenen Schulen?

    Viele Grüße aus dem Süden :wink_1:

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