Tarifverhandlungen 2026

  • Das wirst du erst merken, wenn der Landesgesetzgeber das entsprechend gesetzlich umgesetzt hat.

    Entropy is a bitch, embrace her.

  • Wahrscheinlich wird aufgrund des BVerfg das Tarifergebnis nicht 1:1 übertragen. Es wird auf 3.36% erhöht, weil diese 3,36% dem 100€ Sockelbetrag in A5 entsprechen.

    Es soll ab Juli gezahlt werden.

    Einmal editiert, zuletzt von Dr. Rakete (30. April 2026 17:30)

  • Ich würd eine solche Info nicht verbreiten, wenn sie nicht einigermaßen belastbar wäre:

    https://www.komba-nrw.de/2026/04/29/bea…erinnen-8-2025/

    https://www.gdp.de/nrw/de/stories…gungsempfaenger

    Folgendes kann ich leider nicht verlinken:

    Landesregierung überträgt Tarifergebnis auf
    die Beamtinnen und Beamte des Landes

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    am 21. April 2026 hat die Landesregierung NRW im Besoldungsgespräch mit den
    Gewerkschaften und Verbänden zugesagt, die Tarifeinigung vom 14. Februar 2026
    systemgerecht eins zu eins auf Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter sowie
    Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger zu übertragen.
    Was konkret vereinbart wurde:

    • Zum 1. April 2026 werden die Tabellenentgelte um 2,8 % erhöht, mindestens jedoch um
    100 Euro; die Ausbildungsentgelte steigen um 60 Euro monatlich.
    • Zum 1. März 2027 folgt eine weitere Anhebung der Tabellenentgelte um 2 % und der
    Ausbildungsentgelte um zusätzliche 60 Euro.
    • Zum 1. Januar 2028 steigen die Tabellenentgelte nochmals um 1 % und die
    Ausbildungsentgelte um weitere 30 Euro.

    Für den Beamtenbereich ist für 2026 eine Besonderheit vorgesehen:
    Die Grundgehälter sollen für alle Besoldungsgruppen linear um 3,36 % erhöht werden.
    Hierdurch wird auch in den unteren Besoldungsgruppen die Mindestanhebung von 100 Euro
    sichergestellt und zugleich das verfassungsrechtliche Abstandsgebot beachtet.
    06/2026

    Amtszulagen und Familienzuschläge sollen im Zuge der Übertragung um 2,8 % und in den
    Folgejahren um weitere 2 % bzw. 1 % steigen. Die Anpassung der Anwärterbezüge erfolgt
    ebenfalls 1:1 mit 60€, 60€ und 30€.

    Die Landesregierung, die mit Ministerpräsident Hendrik Wüst, der Stellvertretenden
    Ministerpräsidentin Mona Neubaur, dem Minister der Finanzen Dr. Marcus Optendrenk sowie
    dem Chef der Staatskanzlei Nathanael Liminski an dem Gespräch teilnahm, will das
    Gesetzgebungsverfahren zügig einleiten und den Gesetzentwurf bereits im Juni in den Landtag
    einbringen. Abschlagszahlungen auf die erwartete Erhöhung sollen voraussichtlich mit den Juli
    Bezügen geleistet werden.

    Im Hinblick auf die parallellaufende Modernisierungsoffensive (vgl. Info 5/2026) wird die
    Erhöhung der Wechsel- und Schichtzulagen, wie sie in der Tarifeinigung vorgesehen ist,
    zunächst nicht auf den Beamtenbereich übertragen. Eine Erhöhung bleibt dem weiteren
    Gesetzgebungsverfahren zur Modernisierungsoffensive vorbehalten.

    Zudem läuft parallel die Vorbereitung eines weiteren gesonderten Gesetzes zur Umsetzung der
    Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 17. September 2025 zur
    amtsangemessenen Alimentation. Auch dieses Verfahren soll im Laufe des Sommers gestartet
    werden.
    Aus Sicht der DSTG NRW, für die Landesvorsitzende Carolin Konzack an den Besoldungs
    gesprächen teilnahm, ist die 1:1-Übertragung ein wichtiges Signal. Sie zeigt, dass gemeinsamer
    gewerkschaftlicher Druck wirkt und die seit Jahren eingeforderte 1:1-Übernahme auch diesmal
    erreicht werden konnte. Mit der Umrechnung des Mindestbetrags und der Berücksichtigung des
    verfassungsrechtlich gebotenen Abstandsgebots ist zudem ein Einstieg in die Besoldungs
    strukturreform gegeben. Gleichzeitig ist klar, dass die Anpassung angesichts der anhaltenden
    Preissteigerungen die Attraktivitätsprobleme des öffentlichen Dienstes nicht vollständig löst
    und den Reallohnverlust der vergangenen Jahre nur teilweise ausgleicht.
    Selbstverständlich werden wir alle anstehenden Gesetzgebungsverfahren eng begleiten und
    über neue Entwicklungen zeitnah informieren.

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