Zu vielen großen Lehrwerken gibts auch in Phase 6 alle Vokabeln zum Lernen oder es gibt verlagseigene Apps. Da es ja nur noch 2-3 große Verlage gibt, ist wohl das meiste abgedeckt.
Aber warten wir mal auf Mittwoch. Bin jetzt echt gespannt.
Zu vielen großen Lehrwerken gibts auch in Phase 6 alle Vokabeln zum Lernen oder es gibt verlagseigene Apps. Da es ja nur noch 2-3 große Verlage gibt, ist wohl das meiste abgedeckt.
Aber warten wir mal auf Mittwoch. Bin jetzt echt gespannt.
Wenn ich eine App anpreisen wollte, die das kann, dann allenfalls für Lehrkräfte, die keine Lust aufs Tippen haben.
Ich mache hierfür ein Foto (oder einen Screenshot von der Vokabelliste im eBook). Lade das Bild bei meiner Lieblings-KI hoch & lasse mir die Vokabeln extrahieren. Anschließend gleich einen Vokabeltest erstellen.
(Letzterer wird natürlich auf Papier, aber ohne Abschreiben durch SuS, im Unterricht bearbeitet.)
Schreiben finde ich auch hilfreich beim Vokabellernen. Allgemein, je mehr Sinne beim Lernen involviert sind, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass es die Vokabeln am Ende ins Langzeitgeständnis schaffen.
Sehr richtig. Das wussten bereits unsere Vorfahren, die auf diese Weise Grundstücksgrenzen im kollektiven Gedächtnis verankerten.
Wie Marksteine "vermerkt" wurden:
ZitatFrüher war es Sitte, bei Setzung oder Veränderung der Marken nebst den erwachsenen Zeugen auch eine Anzahl Buben mitzunehmen, die, falls die Alten längst verstorben, Zeugnis von dem feierlichen Akte geben. Es wurde nun bei einzelnen Plätzen einem der Knaben eine tüchtige Ohrfeige gegeben, oder wurde er tüchtig von hinten bearbeitet, oder an den Ohren geschüttelt, oder bekam er einen tüchtigen Nasenstüber, lauter Merker für die Buben, wenn später mal Markstreitigkeiten entstunden. Diese Merker galten statt der Urkunden, denn die Buben merkten sich's wohl, wo ihnen etwas passiert. Die Lexa ripuaria: cum duodecim pueris accedat ... et unicuique de parvulis alapas donet et torqueat auriculas.
Vgl. »§ 1. Der allgemeine Markungs-Umgang solle alle 3 Jahre oder nach Beschaffenheit derer Markungen und Umstände, jedoch, dass dadurch nichts verabsäumet werde, zur Ersparung der Kosten, auch in noch mehreren Jahr nur einmal, vorgenommen werden.
§ 2. Der Ordinari-Untergang aber hat jährlich zwei Mal, nämlich zur Frühlings- und Spätlingszeit, ins Feld zu gehen, dabei besonders auf die Allmand-Güter und Weg-Steine zu sehen und wo etwas vorfället oder abgehet, es in Richtigkeit zu setzen.«
Ordnung für die Communen, auch deren Vorsteher und Bediente in dem Herzogthum Würtemberg. Ludwigsburg Ch. F. Cotta (1758).
Quelle: Birlinger, Anton: Sitten und Gebräuche. Freiburg im Breisgau 1862, S. 196-197. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004575741
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Anmerkung: Zu jener Zeit gab es noch keine Grundbücher und Vermessungsdaten.
Durch den Schmerz und den Schreck sollten sich die Kinder auch Jahrzehnte später – wenn die Erwachsenen längst gestorben waren – noch ganz genau an diesen Tag und den Vertragsabschluss erinnern. Als Entschädigung gab es für die Kinder danach meistens noch ein paar Münzen oder Süßigkeiten.
Das wussten bereits unsere Vorfahren, die auf diese Weise Grundstücksgrenzen im kollektiven Gedächtnis verankerten.
Wie Marksteine "vermerkt" wurden:
Diese Tradition wird auch anderswo noch (zeremoniell) hochgehalten:
https://www.hrp.org.uk/blog/beating-t…-old-tradition/
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