Die Frage entstand für mich jetzt aus einem ganz anderen Zusammenhang:
Bedingt durch die Abordnungen hat quasi jeder Lehrer etwas in der Sek I unterrichtet, auch völlig fachfremd.
Voriges Jahr war ich in T/C (was quasi Werken ist) eingesetzt.
Holzbearbeitung.
Meine Qualifikation: ich stelle mich handwerklich nicht komplett doof an, kann Feinsäge von Laubsäge unterscheiden.
Das Fach haben schon andere handwerklich begabte Lehrer vertreten.
Nun las es hier im Forum etwas von "jährlicher Sicherheitsunterweisung". Also ich hatte die nicht. Ich bin aber auch nicht an die Maschinen gegangen. Obwohl mir ein Kollege sagte, das wäre doch kein Problem "eine Bohrmaschine kann jeder bedienen". Stimmt, aber mich hat absolut niemand in die Technik eingewiesen (Notschalter usw.) also habe ich die Finger davon gelassen. (Kommentare: "Stell dich nicht so an", typisch Seiteneinsteiger...)
Was ich gemacht habe, einen fast leeren völlig abgelaufenen Erste-Hilfe-Kasten wieder aufgefüllt und nur Laubsägearbeiten und Theorie.
Wahrscheinlich werde ich jetzt nächstes Jahr wieder diese Lücke stopfen müssen. Was konkret brauche ich denn an Weiterbildungen, um ÜBERHAUPT (zulässig!) dort arbeiten zu können? Einsatz erfahre ich in der Vorbereitungswoche auf der GLK. Ich will aber im Vorfeld auch nichts auf Verdacht machen.
Es wird also einen Überraschungseinsatz geben und die Möglichkeit dann irgendwelche Weiterbildung im laufenden Schuljahr im vollen Betrieb vor Unterrichsbeginn zu absolvieren, das ist unmöglich.
Meine Informationen durch das Forum:
Arbeiten an Holzbearbeitungsmaschinen (3Tage), jährliche Sichergeitseinweisung, 1. Hilfe (ist auch nicht aktuell, war es aber zum Zeitpunkt der Durchführung auch nicht).
Ich frage mich, ob die Schulleitung nicht den Lehrern schreiben muss "Diese Veranstaltung müssen besucht werden, um nächstes Jahr das Fach zu unterrichten. Ich habe Sie als Vertretung eingeplant."
Es kann doch nicht sein, dass jemand einfach so eingeplant wird, fachfremd, und dort unterrichtet ohne dem Wissen, dass da noch etwas absolviert werden muss. Was wäre wenn etwas passiert ? Wer ist denn da haftbar? Ich hoffe nicht ich? Hat die Verantwortung nicht die Schulleitung bei solchen Einsätzen? Der Einsatz war auch nicht geplant, er war wirklich kurzfristig im Schuljahr. Gerade die Randfächer trifft es aber mit diesen kurzfristigen Vertretungen und TC scheint ein absolutes Randfach zu sein.
Irgendwie komme ich mir vor, als würde ich immer mit einem Bein im Knast stehen....