Beiträge von Ratatouille
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Ich auch. Der Tennisclub kam auch vor (wurde mir aber nur von der Kollegin erzählt, zu der das gesagt wurde):
"Meine Frau spielt mit der Frau vom Innenminister Tennis."
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So verderbe ich es mir mit Lehrern:
https://www.pangloss.de/cms/index.php?…ang-mit-lehrern
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Welche Entscheidung wäre hinzunehmen? Dass Täuschungsversuche nicht als solche zu ahnden wären? Das hätte eine SL schlicht nicht zu entscheiden. Das Risiko einer Klage hat man übrigens immer bei Bewertung, nur ist diese minimal.
Und fällt auch nicht, wenn man die Ahndung offensichtlicher Täuschungsversuche vermeidet, weil der Prüfling nicht in flagranti erwischt wurde oder die Täuschung nicht eingeräumt hat. Da faire und vergleichbare Prüfungsbedingungen sicherzustellen sind, darf KI-Nutzung die Chancengleichheit der Prüflinge nicht beeinträchtigen. Andernfalls könnten alle Prüflinge Widerspruch einlegen, die an einer solchen Prüfung teilgenommen haben und mit ihrem Ergebnis nicht zufrieden sind. Sie hätten sicherlich genauso wenig Erfolg wie die Betrüger, die mit den Konsequenzen nicht einverstanden sind. Aber who knows. Macht auf jeden Fall auch Wind.
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wurden natürlich höhere Instanzen angerufen. Aber die haben die Schülerin "durchgewunken"
Tatsache ist, dass die da oben verantwortlich sind
könnten wir einfachen Lehrkräfte ja auch nichts tun und müssten die Entscheidungen hinnehmen
Stimmt. Sobald es anders ist, machst du es besser. Bei uns gings schnell.
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Ich würde mir das Problem nicht zuschieben lassen, sondern genau nachlesen, was in den Bestimmungen zum Umgang mit Täuschungshandlungen steht und danach handeln, sprich dem Oberstufenleiter jeden einzelnen Fall schriftlich (per E-Mail) anzeigen und begründen, warum ich von einer Täuschung ausgehe. Dann soll er entscheiden, wie zu verfahren ist. Wenn das von den Bestimmungen gedeckt wird, würde ich nicht diskutieren, sondern die Anweisung dokumentieren und umsetzen, andernfalls darauf hinweisen, wenn etwas nicht zulässig ist. (Ich sollte z.B. mal die Jacken der SuS nach Elektronik durchsuchen - äh nö, natürlich nicht!) Dann haben die SuS halt unplausibel hohe Punktzahlen. Diese Entscheidungsfeigheit von oben ist doch nur möglich, weil wir permanent darum ringen, die Lage auszubalancieren. Nicht nötig, es gibt recht bald Unruhe in der Schüler- und Elternschaft und damit den nötigen Handlungsdruck und siehe da, gangbare Wege.
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Die Uhr ist eins von ganz wenigen Themen (Lesen in den ersten Wochen, kleines Einmaleins...), bei denen ich als Mutter von organisierten und recht schulaffinen Kindern zuhause mitgeholfen habe, weil es halt, zumindest der letzte Teil, wo es um alle Darstellungs- und Benennungsweisen geht, ganz schön unübersichtlich wird, selbst für behütete Mittelschichts-Muttersprachler.
Gleichzeitig erleben wir jeden Tag, wie Kinder und Jugendliche mit ganz anderen Voraussetzungen oft unauffällig in der Mitte mitschwimmen. Kinder der ersten und zweiten Einwanderergeneration sprechen nicht nur fließend Deutsch, sondern lernen teilweise mehrere andere indoeuropäische Sprachen, machen in der Regel einen Schulabschluss und lernen einen Beruf, machen Abitur, oft nach Jahren konstanten selbstständigen Lernens sogar ein gutes oder sehr gutes. Manche lernen auch noch die analoge Uhr oder die meisten Kommaregeln. Aber wenn sie sich pragmatisch auf für sie Wichtigeres konzentriert hätten, würde es mir nicht einfallen, sie deswegen zu kritisieren. Einen mittleren Notenschnitt in einem mittleren Schulabschluss geschafft zu haben, kann eine riesige Leistung sein! Das sollten wir ihnen öfter sagen.
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Kann ich bestätigen @WillG. Ich rufe immer eine Uhr aus dem Browser auf, die die Zeit gleichzeitig analog und digital anzeigt (ohne Sekundenzeiger, wegen Stress). Vielleicht lernt der eine oder andre es ja noch.
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Du bist im Ref und hast im bedarfdeckenden Unterricht 3 Korrekturen und davon eine im LK?
Sie schreibt "normale LK", das heißt vermutlich Lernkontrolle, also ist es wohl ein Test.
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Als Lehrer/-in kann man problemlos in Teilzeit gehen, wenn man Kinder hat, und das abstufen, wie es zum Alter der Kinder passt, und genauso problemlos wieder in Vollzeit arbeiten. Die Arbeit in Teilzeit ist nicht weniger qualifiziert als in Vollzeit. In anderen Berufen haben insbesondere Akademikerinnen in aller Regel einen riesigen Teilzeitabschlag im Gehalt hinzunehmen. Eine verbeamtete Lehrerin in Teilzeit hat netto im Verhältnis zu anderen Akademikerinnen in Teilzeit vergleichsweise viel Geld. In meiner Alleinerzieherinnenzeit war ich oft erschöpft (arbeitsintensive Fächer und Schulform). aber heilfroh über meinen Beruf.
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Wie sieht das denn gegenüber den Schülern aus? Meiner Meinung nach doch so, dass ich dämlich/gutmütig etc bin und von der Stufenleitung und anderen Kollegen, die bei den Schülern als kritisch/kleinlich gelten, gejagt werde. Kurz: lieb, aber inkompetent.
Wenn du einen KI-Fraud einfach mit Bestnote durchwinkst, weil du Angst hast, als kleinlich zu gelten, ist das nunmal der Eindruck, den du auf deine Schüler machst, unabhängig davon, ob du "von der Stufenleitung gejagt" wirst. Wenn du respektiert werden willst, mach halt deinen Job.
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Deine Frage ist schon mehrfach diskutiert worden. Bemühe doch mal die Suchfunktion.
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Ich verlange ja gar nicht die ganze Zeit über Stille [...]. Ich bin keine sehr streng wirkende Person [...]. Aber wie gesagt, ich mag die Klasse, ich möchte eigentlich ein gutes Verhältnis zu ihnen haben....
Es gibt Klassen, die zeigen einem, wer man ist. Willst du beliebt sein oder respektiert werden? Ein gutes Verhältnis zu den SUS zu haben, wird einem auf Dauer nur gelingen, wenn man sich traut zu führen. Die Klasse kann leise sein, hast es ja selbst erlebt, aber dir entgleiten sie, weil du selbst nicht weißt, was du willst. Dabei sind sie darauf angewiesen, dass du für Ruhe sorgst. Niemand außer dir kann das in der Klassensituation machen. Tipps helfen dir erst, wenn du wirklich für eine gute Lernatmosphäre sorgen WILLST.
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Als ob man die Arbeitszeit nur in Präsenz tracken könnte. Das weiß sie natürlich besser, aber da brennt wohl ein Frack. Sie möchte Gegenwind erzeugen, um Zeit zu gewinnen. Durchsichtiges Manöver.
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Weil Mindestpension plus Gehalt im Vergleich zur Teilzeitstelle als Lehrerin zuviel Geld ist im Verhältnis zur zu erbringenden Leistung und damit womöglich eine zu verlockende Option. Kann mir nicht vorstellen, dass man dieses Modell so sichtbar für andere belastete Lehrkräfte zulassen wird, von den im Urteil dargelegten Bedenken abgesehen.
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Bei uns werden die Texte übrigens oft komplett abgeschrieben. Auch kein Problem. Eigentlich müssen sie nur aufs Klo zum Spicken, solange sie sich noch unnötig unbeholfen anstellen. Oder wenn doch mehrere Lehrer von verschiedenen Seiten konzentriert aufpassen und sie kein unnötiges Zeug, auch keine Mäppchen (Smartwatch!) oder Bäckertüten, Mäntel etc. am Platz haben.
Inzwischen rufen erboste Eltern an und beschweren sich, wenn die Lehrer nicht gemerkt haben, dass von der KI abgeschrieben wurde.
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Gerade in den sprachlichen Fächern brauchst du nichts zu fotografieren, die KI kennt die gängigen Texte. Und die Aufgabenstellung "Erläutere den inneren Konflikt des Hauptcharakters in Die Physiker von Dürrematt" ist schnell eingetippt, wenn der Schüler einigermaßen clever ist, fügt er noch "... formuliere deine Antwort auf dem sprachlichen Niveau eines leistungsstarken Zehntklässlers am Gymnasium" hinzu.
Fotografieren ist kein Problem, das Bild muss nicht gut sein und ggf. muss man halt einen Moment warten. Die meisten Kollegen haben auch noch nicht gecheckt, wie schnell und unauffällig das geht. Jemand lenkt den Lehrer ab und die anderen fotografieren hinter dem in die Hand gestützten Kopf, hinter einem Blatt, der Bäckertüte etc.
Eintippen muss man auch kaum was, die KI bietet von alleine einen passenden Text an, man muss sie nur machen lassen.
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Und gilt der Anscheinsbeweis nicht immer beim Thema Schummeln? Ich dachte, das wäre hier an anderer Stelle oft geschrieben worden. Also auch, wenn etwa zwei Leute bis zum Kommafehler dasselbe schreiben etc.
Natürlich.
Das Neue an Bolzbolds Beitrag ist ja auch nicht, dass der Anscheinsbeweis angewendet wird, sondern dass bei Toilettengängen während Kursarbeiten jetzt so verfahren werden soll wie im Abitur.
Das Urteil ist schon interessant, dass bei dieser Ausgangslage nicht nur Widerspruch eingelegt wurde, sondern tatsächlich geklagt, die Fülle an dreisten Lügen, auch noch an Eides statt. Meine Fresse.
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Hier hat uns in NRW ja die Schulaufsicht nun eine konkrete Vorgehensweise an die Hand gegeben.
Nämlich? Interessiert mich tatsächlich. Bei uns laufen die ersten Blasenentzündungs- und Nierenschwäche-Atteste ein, nach denen die SUS jederzeit und so oft sie wollen die Toilette aufsuchen dürfen. Solange das Einzelfälle bleiben, kann man damit sinnvoll umgehen. Mal schauen.
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