• Ich habe jetzt gerade ein paar Bewerbungen laufen und ich denke ich werde es dann einfach versuchen. Wenn es mir nicht gefällt, muss ich weiterschauen. [...] Aber manchmal muss man einfach mutig sein.

    Chapeau, mir hat letztlich der Mut gefehlt trotz Angebot.

  • Künstlerischer Verwaltungsbereich eines staatlichen Theaters. Mit meinem Studium selbst hat es also eher wenig zu tun gehabt, aber das trifft auf viele Theaterleute zu, sofern sie nicht auf der Bühne stehen (oder im Graben sitzen oder hinter der Bühne schuften) - ein bisschen mehr hingegen mit meiner Berufserfahrung als Lehrer.

  • Ich finde den Schritt auch mutig. Klar, wenn du schon lange unglücklich in diesem Beruf bist, ist es wohl besser, einen Neuanfang zu wagen.

    Mich würde interessieren, ob es nur das Umfeld ist, also der Kontext "Grundschulkollegium" oder eben auch der Beruf als solcher.

    Also ich kann ja nur von meinen Erfahrungen sprechen. Ich finde man muss sehr gut für sich selbst sorgen, wenn man den Beruf über mehrere Jahre Vollzeit macht. Mir fiel es gerade auch am Anfang schwer, mich als Berufsanfänger von einigen Kollegen abzugrenzen, welche mir immer mehr Zusatzaufgaben zugeschoben haben, gerade auch in der Corona-Zeit. Ich verstehe, dass Konflikte an sich normal sind. Wenn diese aber systematisch sind, in Schikanen und rufschädigendem Verhalten gipfeln (gegenüber SuS und Eltern). Dann ist das irgendwann für mich auch kein professionelles Arbeiten mehr, sondern einfach nur noch belastend.

  • Das beantwortet meine Frage nicht. Mobbing kann es in jedem Beruf geben, sich abgrenzen müssen auch etc.

    Nun ist Lehramt aber natürlich ein besonders sozialer Beruf, man hat den ganzen Tag mit Menschen zu tun, Elternurteile spielen eine Rolle usw.

    Ich würde bei Wechselüberlegungen mit einbeziehen, was genau dich stresst. Wenn du nun nach anderen sozialen Berufen suchst, wirst du wahrscheinlich an dieselben Grenzen stoßen. Vielleicht ist dir das ja auch total klar, ich habe mich nur gewundert, inwiefern "Mobbing" zum Berufswechsel animiert.

  • Das beantwortet meine Frage nicht. Mobbing kann es in jedem Beruf geben, sich abgrenzen müssen auch etc.

    Nun ist Lehramt aber natürlich ein besonders sozialer Beruf, man hat den ganzen Tag mit Menschen zu tun, Elternurteile spielen eine Rolle usw.

    Ich würde bei Wechselüberlegungen mit einbeziehen, was genau dich stresst. Wenn du nun nach anderen sozialen Berufen suchst, wirst du wahrscheinlich an dieselben Grenzen stoßen. Vielleicht ist dir das ja auch total klar, ich habe mich nur gewundert, inwiefern "Mobbing" zum Berufswechsel animiert.

    Naja in anderen Sozialberufen gibt es aber mehr Supervisionen, die auch wirklich Supervisionen Sind und nicht nur zum Schein abgehalten werden. Und man kann eben gehen, wenn es einem nicht gefällt und muss nicht um Versetzung bitten. Also für mich macht das schon einen Unterschied. Außerdem scheinen gerade im Grundschulbereich einige Zuständigkeiten nicht klar definiert zu sein bzw. Kompetenzüberschreitungen sind leichter möglich.

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