Threema zur schnellen Kommunikation im Kollegium? Erfahrungen?

  • Diese Idee, im Amokfall irgendwelche speziellen Warnwege nutzen zu wollen, ist ein gefährlicher Irrtum und geht auf die naive Vorstellung zurück, man könne irgendwie 1200 Leute im Gebäude warnen, ohne das der aktive Amokläufer das mitkriegen würde oder man hätte ein Zeitfenster, um irgendetwas zu organisieren. Das ist realitätsferner Quatsch, ein Amokfall liegt vor, wenn jemand im Gebäude anfängt zu schießen oder im optimalen Fall, wenn jemand eine bewaffnete Person das Gebäude betreten sieht (im optimalen Fall hat man also 30 Sekunden, bevor Menschen sterben.)

    In so einem Fall gibt es genau 2 sinnvolle Alternativen: Sofort jeder im Raum möglichst einschließen oder anderweitig verbarrikadieren oder sofort jeder raus aus dem Gebäude und Abstand suchen. Genau das muss allen im Gebäude mitgeteilt werden und zwar mit einer unmissverständlichen Durchsage, weil das der einzige Weg ist, alle zuverlässig und ohne Verzögerung zu erreichen.

    (Das ist nicht meine Meinung, sondern dass, was die Polizei bei uns ganz deutlich so kommuniziert.)

  • 2) Hat Threema Obergrenzen bei Gruppenmitgliedern? Gehen Gruppen mit bis zu 60 Personen?
    3) Kann man einer Gruppe nur einen Admin zuordnen oder auch mehrere?

    Da früge ich die Herstellerin.

    „Fakten haben keine Lobby.“

    (Sarah Bosetti)

  • In der Theorie ist das zweifellos charmant, in der Praxis aber leider nicht so einfach. Der Schulträger verweist darauf, dass Lehrkräfte Landesbedienstete sind und er daher nicht für deren Ausstattung zuständig sei.

    ... aber die Bedienstete ist es auch nicht. Müssen sich Land und Träger einigen.

    Ganz spannend wird das bei den nun langsam versagenden IPads der Covid-Generation in NRW- das nur fast off-topic. Mein Ipad - kaputt. Mein Klassenbuch- online. Meine Dienstherrin und meine Schulträgerin: wechselseitig nicht zuständig. Aber auch hier: mir egal.

    Ich kann nunmal nicht dazu angehalten werden, mein Privatgerät zu nutzen.

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