(Verlosung) Entwicklung eines Wissenstests für Lehrkräfte auf Basis eines für Lehrkräfte verfassten Infotexts

  • Growth mindest bedeutet im Grunde nichts anderes, als SuS zu vermitteln, dass sie nicht durch passives konsumieren sondern durch eigenen Antrieb und eigenes Tun lernen sollten und ihnen gleichzeitig aufzuzeigen, dass dies auch einen Sinn und Zweck hat und sie dadurch zu motivieren.

    Wenn man es so formuliert, taugt es aber nicht mehr als Überschrift für die PowerPoint. Das machen gute Lehrkräfte seit 50 Jahren.

    Fast immer, wenn ich das Schlagwort sehe (also im Prinzip in jeder Fortbildung seit ca. 3 Jahren), wird es einfach nur benutz um diffus zu signalisieren, dass man sich selber als moderner und schülerzentrierter verortet, als den Durchschnittslehrer. Die Grenzen und Probleme werden fast immer ausgeblendet.

  • Wie soll das denn unter Druck setzen?

    Für diejenigen, die gerade vor Sorge oder (Care)Arbeit gar nicht wissen, was sie tun sollen, erzeugt es Druck, es ist noch etwas mehr, für das sie in die Verantwortung gestellt werden, wie für alles andere auch, und es erzeugt ein Gefühl, dass sie DAS auch nicht hinbekommen.

    Davon ist das Geld nicht verdient, das beeinträchtige Kind nicht gepflegt, das Medikament/ die Therapie nicht bezahlt, der Papierkram nicht erledigt, das Geschwisterkind nicht getröstet, der Haushalt nicht versorgt - so what ... Sorgen, die andere nicht verstehen.

    Es wäre anders, wenn man "Ich denk an dich", "Ich möchte nicht tauschen" oder "Kann ich dir irgendwie helfen?" sagt, statt dem anderen eine Aufforderung zur Handlung zu geben, für Sachen, die die Person gar nicht ändern kann.

    Und jetzt kommt nicht mit "Mindset" ...

  • Für diejenigen, die gerade vor Sorge oder (Care)Arbeit gar nicht wissen, was sie tun sollen, erzeugt es Druck, es ist noch etwas mehr, für das sie in die Verantwortung gestellt werden, wie für alles andere auch, und es erzeugt ein Gefühl, dass sie DAS auch nicht hinbekommen.

    Wer soll denn sonst für dich verantwortlich sein, als du selbst? Dass das der Fall ist, kann ja nicht neu sein.

    Das in Erinnerung Rufen, dass auch mal jemand anderes etwas übernehmen kann, man nicht schlechter ist, weil man sich selbst auch Auszeiten nimmt und auch nicht immet alles sofort und perfekt gemacht werden muss, ist nichts Schlechtes. Natürlich kann die Person in den allermeistrn Fällen etwas an der Situation ändern bzw. besser machen. Andere einbeziehen, nach Hilfe fragen, den Staub mal Staub sein lassen etc.

    Und jetzt kommt nicht mit "Mindset" ...

    😬

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