Wir erweitern doch bis zur Million, aber nicht auf einmal. Die Schüler haben bisher nur im Zahlenraum bis 1000 gerechnet. Die Stellentafel bis zur Million behandeln wir schon auf einmal, aber das Anwenden der Grundrechenarten erfolgt schrittweise. Es gibt ja noch soo viele andere Themen und schriftliche Multiplikation und Division kommen bei uns so Anfang 2. Halbjahr, zumindest die Division, ich müsste nachschauen.
Schriftliche Division mit Rest
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Es gibt Lehrwerke, die alles auf einmal machen, und Lehrwerke die es in ZT, HT, M splitten und dann 3mal die notwendigen Veranschaulichungen anbieten. Daran kann man sich halten, muss man aber nicht.
Für die Kinder ist der neue Zahlraum unübersichtlich, da kann es gerade den Schwächeren helfen, es in Schritten zu erweitern und mehr Strukturierungen anzubieten. Es ist übersichtlicher und leichter, zunächst bis HT zu arbeiten, da diese Erweiterung Analogien zum ZR 1000 bietet, die man dann auf Million, Millarde etc. übertragen kann.
Schüler:innen, die mit Zahlen sicher umgehen, haben weniger Probleme, aber hier kann man auch gut differenzieren.Für das Erlesen der Zahlen und Beherrschen der Zahlwörter ist ein geringerer Rahmen zu Beginn dienlich, für das Rechnen neuer Verfahren auch, weil man nicht so schnell den Überblick verliert, die einzelne Rechnung schneller vollzogen ist und Kinder auch schneller überschlagen und korrigieren können.
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Ich stelle mir gerade die Grundschulklasse vor, in der die Kinder flächendeckend den Sprung von 1000 auf 1 Million hinbekommen. Sie müssen die Zahlenraum systematisieren können und verstehen, welche Größenordnungen dahinterstecken. Selbst wenn das stumpfe Abarbeiten von Analogieaufgaben so klappen würde, käme es spätestens beim halbschriftlichen Rechnen von größeren Aufgaben zu Verwirrung...
Davon abgesehen, arbeiten wir ja nicht immer im Gleichschritt, d.h. starke Kinder durchlaufen die Zahlraumerweiterung schneller und fangen eher mit dem Rechnen an als andere...
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