Was da z.B. wären: Datum oben rechts, Stundenthema als Überschrift an die Tafel/ ins Heft, jeder schreibt mit (und zwar in den richtigen Hefter!) Aufgabenstellung gemeinsam lesen, 1-2 Leute wiederholen lassen, was zu tun ist, anfangen mit der Arbeit. Ggf. Mindmap gemeinsam erarbeiten und gleichzeitig abschreiben lassen. Und: wiederholen, wiederholen, wiederholen. Zu Stundenbeginn das von der Vorstunde, zu Stundenende, das von der aktuellen.
Genauso mache ich das auch.
Bei vielen Aufgabenstellungen wissen die Schüler gar nicht was sie überhaupt machen sollen. Da fehlt teilweise völlig die Lesekompetenz gepaart mit der mangelnden Bereitschaft überhaupt einen Aufgabentext, der länger als zwei Zeilen ist, zu lesen.
OT: Haben wir jetzt Deutsch?
Gerade gestern erst erlebt in einer 7.Klasse Mathematik letzte Stunde vor der Mathearbeit:
In einem Tierheim reicht der Futtervorrat für die 15 Hunde 14 Tage lang.
a) Vor Urlaubsbeginn wurden noch 6 Hunde in Pflege gegeben. Wie lang reicht nun der Futtervorrat?
b) Weitere 9 Hunde wurden im Tierheim abgegeben, weil .... Wie lange reicht nun der Futtervorrat des Tierheims?
Diese Aufgabe haben ohne Hilfestellung genau 2 Schüler lösen können. Die anderen kamen mit der Anzahl der Hunden überhaupt nicht zurecht.
Ich bin dann mit ihnen die Aufgabenstellung Schritt für Schritt durchgegangen. Erst dann konnten weitere Schüler die Aufgabe lösen. Ich werde wohl die Art der Aufgabenstellung (ich meine: wie ich sie formuliere) überdenken müssen.
Und dabei bin ich an einer Realschule im ländlichen Raum, wo nur 2 Flüchtlingskinder kein bzw. lückenhaftes Deutsch sprechen.
Probearbeit: Vor der Arbeit entwerfe ich in der Regel immer eine Arbeit, die genau so ist, wie die Klassenarbeit. Die schreiben wir und berichtigen sie in der folgenden Stunde gemeinsam inklusive Bewertungsbogen. Dann erst folgt die normale Klassenarbeit.
Nur interessehalber: Wie fällt die eigentliche Klassenarbeit dann aus, wenn du vorher eine Probearbeit machst?