Beiträge von chemikus08

    Das hängt jetzt von der Schulform ab. Einen örtlichen PR gibt es m.W. Nach an der Grundschule und an der Hauptschulen. Realschulen haben in der jeweiligen Schule einen Lehrerrat und auf BezReg Ebene einen Bezirkspersonalrat. Hier braucht man keine Angst wegen unzureichender Kenntnisse zu haben, da es sich um ein relativ großes Gremium handelt in dem neben den Neuen eben auch immer noch ältere Hasen vorhanden sind, die einem weiterhelfen. Weiter helfen auch die einschlägigen Schulungen, auf die jedes Personalratsmitglied einen Rechtsanspruch hat.

    Ich weiß nicht, wie es in der Schweiz ist, aber wir werden zunehmend auf Arbeitsmigranten angewiesen sein. Da werden wir schon was was bieten müssen, um die Bedarfe decken zu können. Gibt auch noch andere Länder, wo man als Arbeitsmigrant hin kann.🤷

    Gymshark

    Man kann das ganze sicherlich getrennt beleuchten. Das Ergebnis ist jedoch in beiden Fällen das Gleiche. Die Zurückweisung von Kindern können wir uns in beiden Fällen nicht erlauben. Vielmehr sollte. Wir uns Gedanken machen,vwie wir den Anforderungen genügen könben.

    Wenn Du aber frisch als Flüchtling ist einem Kriegsgebiet kommst und möglicherweise Greueltaten an den eigenen Familienangehörigen mitbekommen hast, bist Du erst Mal traumatisiert und es dauert manchmal Jahre bevor Du rationalen Argumenten wieder zugänglich wirst.🤷

    Aviator

    Wäre ich zynisch würde ich sagen, willkommen in der Realität. Wobei die Raumausstattung und der Raumverteilungsplan nichts ist, wo sich eine BezReg im entferntesten mit beschäftigt. Es ist eine vollkommene Mangelverwaltung und Du kannst nur schauen jeden Tag ein klein wenig besser für alle Beteiligten zu machen.

    15:Minuten zurücknehmen? Oh je, da hast Du aber lange Zeit im Paradies gearbeitet. Glaube das kannst Du in der Sek1 an kaum noch einer Schulform. Es ist eine Konzentrationsbelastung wie beim Fluglotsen. Allerdings, dies mag beruhigen, stürzen bei Dir keine Flugzeuge ab.

    Hast Du sonst noch Kollegen mit diesem Aufgabenbereich an Deiner Schule? Mit Allianzen kommt man weiter.

    Was bitte ein jeder, der eine Abordnung oder Versetzung erfährt prüfen sollte ist Folgendes:

    Wenn der neue Dienstort mehr als 30 km vom Wohnort entfernt ist, besteht nach meiner Interpretation der TEVO (Trennungsentgelt-VO) ein Anspruch auf tägliche Wegstreckenentschädigung. Das kann dann auch noch, bei Fahrt mit dem PKW, einige hundert Euro im Monat ausmachen.🤷

    Ich hatte bei der letzten Tarifrunde schon gedacht, dass die Streiks irgendwie raffinierter werden müssen und ich finde Verdi hat da beim TVöD einen guten Job bislang gemacht. Bin gespannt was rauskommt. Letztlich sind das die Vorreiter für unsere TVL Runde

    CandyAndy

    Mit den 30 Tagen Urlaub hört sich zunächst erschreckend an, aber man muss das Ganze sehen. Die Anzahl erhöht sich bei den meisten deutlich aufgrund der Gleitzeitkonten. Da kommen dann locker nochmal 10 bis 20 Tage im Jahr dazu . Als Schwerbehinderter gibt es nochmals fünf bis zehn zusätzliche Urlaubstage. Unter dem Gesichtspunkt sieht das dann schon anders aus🤷

    kodi

    Nada! Ich habe in keinster Weise, auch nicht unterschwellig, zum defekt spielen aufgefordert. Allerdings mache ich die Feststellung, dass viele Kollegen in speziellen Belastungssituationen immer noch meinen, sie müssten funktionieren. Nein, müssen sie nicht. Wenn ich über einen längeren Zeitraum (grösser 2 Wochen) psychische Symptome habe, hierzu gehören Schlafstörungen genauso wie ständiges grübeln, psychosomatische Beschwerden usw. sollte ich mich in ärztliche Behandlung begeben. Was dann aus dieser Behandlung folgt, ist die fachliche Entscheidung des Arztes. Gerade die nicht-Therapie führt nach Erkenntnissen der Sozialmedizin zum frühzeitigen Ruhestand.

    Welche medizinische Maßnahme dann im einzelnen erforderlich ist entscheidet der Facharzt. In vielen mir bekannten Fällen besteht die Standardtherapie in einem, ja beim PC würde ich sagen kompletten Reset. D.h. derjenige wird für eine Weile aus dem bestehenden Setting herausgenommen und geht für ein paar Wochen in eine entsprechende Akut Klinik. Hier wirst Du dann sozusagen geerdet und beschäftigst Dich mit Deinen Ressourcen. Letztlich Psychohygiene in Reinform, die man im täglichen Berufsalltag leider all zu häufig vergisst. Gerade in akuten Belastungssituationen kommt es eben zu psychischen Ausnahmesituationen und leider leider gehört es zum Krankheitsbild, dass man sich dies nicht eingestehen möchte. Menschen sind nun Mal in unterschiedlichem Maße umstellungserschwert. Die Konzentration auf die eigenen Ressourcen ist dann tatsächlich für viele, so wie es geschrieben habe, ein notwendiger Zwischenschritt im Sinne einer medizinischen Indikation.

    Wenn Du das als unterschwellige Empfehlung zum defekt spielen ansiehst, tut mir das Leid, aber ich kann es nicht ändern. Mir geht es jedoch nicht ums defekt spielen, sondern um rechtzeitige Intervention bei vorhandenen Defekten.

    @WillG

    Ich kann Deiner Antwort in grossen Teilen zustimmen. An einer Stelle jedoch weiche ich deutlich ab. Das was im Moment in puncto Abordnung und dergleichen passiert ist genau das, als was es bezeichnet wurde eine Unverschämtheit. Hier werden Planungsfehler aus 20 Jahren auf dem Rücken von Kolleginnen und Kollegen ausgebadet. Das dann wieder als Kröte zu schlucken, weil man ja als Beamter.......

    Da bin ich im Nachhinein trotz der schlechteren Bezahlung ganz froh tarifbeschäftigt zu sein, das fühlt sich dann für mich einfach besser an. Aber auch als Beamter kann ich es zum kotzen finden, wenn ich per Anordnung jetzt auf einmal jeden Tag 40 km zur Arbeit fahren muss, obgleich man ursprünglich Arbeitsort und Wohnort aufeinander abgestimmt hat. So etwas ist anderswo im Berufsbeamtentum nicht üblich. Selbst in dem so verschrienen Polizeidienst ist am Anfang der Berufslaufbahn mit Abordnung und Versetzung sicherlich häufiger als in anderen Bereichen zu rechnen. Irgendwann an Ü40 ist aber auch da dies eher die Ausnahme.

    Insoweit ist es absolut richtig und korrekt, das Ganze als das zu bezeichnen was es ist, eine Riesen Sauerei. Das hat nicht mit den Schülern zu tun, die können am wenigsten dafür. Aber nach oben hin, sollten wir über die Verbände durchaus unseren Unmut signalisieren, denn es sind eben nicht nur Kollegen betroffen, die am Rande der Glückseeligkeit eine relativ ruhige Kugel geschoben haben, sondern auch solche, die unter Einsatz all ihrer Kräfte (ich denke jetzt an die Förderschullehrer in der Regelschule) an ihren bisherigen Stammschulen ein fragiles aber halbwegs stabiles Fördersystem aufgebaut haben, welches durch Versetzung nun komplett zusammenbricht. Dafür sollen sie dann an der nächsten Schule wieder bei Null anfangen um ein neues Beziehungsgeflecht aufzubauen (dieser Job ist Beziehungsarbeit), von dem sie nicht sicher sind, dass sie auch dieses System in zwei Jahren wieder verlassen müssen, weil diejenigen, die die Schachfiguren auf dem Tableau verschieben, nun entschieden haben woanders ein Loch zu stopfen. Diese Umstände sind krank machend. Da darf man sich dann irgendwann auch nicht wundern, wenn vorhandene oder sogar geschaffene Studienplätze schlichtweg leer bleiben.

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