Grundsätzlich sollte man versuchen, Probleme zunächst immer mit Kommunikation und Verhandlungen zu lösen.
Allein, ich bin mir nicht sicher, dass - solange "alles läuft" (also Fahrten durchgeführt werden weil Kolleginnen und Kollegen freiwilling ihr Privatkonto zur Verfügung stellen) - die übergeordneten Stellen an einer "Verhandlungslösung" sonderlich interessiert sind. Wären sie es, hätte es schon lange eine Änderung geben können.
"Teile des Betriebs lahmlegen" ist übrigens ein völlig normales Mittel, um Misstände anzuprangern / bessere Arbeitsbedingungen zu erreichen. Als Beamter darf ich nicht streiken, aber da, wo es möglich ist, durch "lahmlegen" etwas zu erreichen ... warum nicht? Und ja, das kann man auch anders sehen, aber solange wir uns da nicht einig sind (manche tun's - manche nicht), wird die Stadt / das Ministerium keine Notwendigkeit sehen, etwas zu ändern ... zumindest ist das meine Erfahrung. Natürlich geht das evtl. zu Lasten der Schülerinnen und Schüler (erst einmal), aber aus der Sichtweise heraus, dürften ErzieherInnen / Krankenschwestern etc auch nie streiken ...