Beiträge von Finchen

    Ich finde es super, dass hier "alle Lehrer" in einen Topf geworfen werden.
    Hier: halbe Stelle als Angestellte (E11; entspricht A12) mit Steuerklasse 5. Manchmal frage ich mich, warum ich mir den ganzen Stress für diesen Hungerlohn antue...

    Ich habe in Jg. 6 schon zweimal "Vorstadtkrokodile" gelesen. Das kam sowohl bei Jungs als auch bei Mädchen gut an. Sie haben Lesetagebücher angefertigt. Die Literaturkartei vom Verlag an der Ruhr dazu ist weitgehend brauchbar.


    In Jg. 9 habe ich in meinem letzten Durchgang "Tschick" gelesen. Vorher auch schonmal "Die Welle".

    Hast du die Lehrerin mal angesprochen?

    Nee, möchte ich auch nicht. Sie weiß, dass ich auch Lehrerin bin und ich will weder für mein Kind noch für sie den Eindruck erwecken, dass ich irgendwie reinrede. Ich halte mich bewusst sehr zurück.


    Die anderen Mütter erzählen ja auch immer viel (die Parallelklasse ist z.B. angeblich viiiiel weiter...) und ältere Geschwister gibt es hier auch nicht.


    Mathe ist halt so gar nicht meins und deshalb dachte ich, ich frage mal hier.

    Sorry, dass ich mich erst jetzt wieder melde (viel um die Ohren...) und danke für eure Antworten!


    Welche Hefte benutzen sie denn bei Flex und Flo?

    Mein Sohn hat die Ausleihversion (vier Hefte) und zusätzlich das Arbeitsheft und das Trainingsheft (jeweils zum reinschreiben). Dafür gibt es verhältnismäßig wenige Arbeitsblätter.

    Danke für die Antwort!


    Jetzt, fünf Wochen vor Schuljahresende fehlen noch:
    - halbschriftliche und schriftliche Multiplikation
    - halbschriftliche und schriftliche Division
    - Sachrechnen mit Gewichten
    - Umfang und Flächeninhalt


    Besondere Bauchschmerzen bereitet mir, dass sie noch nichtmal halbschriftliche Multiplikation und Division gemacht haben. Ich bin gespannt, wie das im nächsten Schuljahr noch aufgeholt werden soll.

    Ich habe eine Frage an die Mathe-Kollegen und Kolleginnen aus der Grundschule: Was sollte in Mathe Ende der 3. Klasse (NRW) alles durchgenommen worden sein und was sollten die Kinder sicher können?


    Ich frage, weil ich das Gefühl habe, dass die Klasse meines Sohnes ganz schön weit hinterher ist, wobei mein einziger Anhaltspunkt die Mathehefte (Flex und Flo) sind. Sie haben bisher weder halbschriftliche geschweige denn schriftliche Multiplikation und Division gemacht. Das große 1x1 haben sie ebenso noch nicht gelernt. Auch das Rechnen mit Größen (z.B. Gewichte) fehlt noch weitgehend.
    Er ist zwar in Mathe sehr gut aber ich mache mir dann doch ein bisschen Sorgen, dass in Klasse 4 der fehlende Stoff nicht mehr aufgeholt werden kann. Letztendlich fällt den Kindern das zumindest auf dem Gmnasium auf die Füße...


    Oder könnten diese stellen auch einfach von Pädagogen im Bereich Sozialwissenschaft oder Sachunterricht besetzt werden?

    Wa heißt denn "einfach"? Sowi-Lehrer haben Politik, Soziologie und Wirtschaft studiert. Warum sollten gerade die dann nich Wirtschaft unterrichten? Wer sollte es dann machen? Abgesehen davon, auch wenn das Fach an Gymnasien neu eingeführt wird, bleibt es ein Nebenfach, dass dannn eben von den Sowi-Lehrern, die da sind mit abgedeckt wird. Dafür wird es keinen großen Pool an neuen Stellen geben.


    Wie Karl-Dieter schon schrieb, an Gesamt-, Haupt- und auch Sekundarschulen in NRW wird Wirtschaft schon lange unterrichtet. Das machen die Sowi-Leute und einige Kollegen auch fachfremd (besonders in den Klassen/Kursen, wo es um Berufsorientierung geht).

    Ich finde die "Stark in..." Reihe von Westermann meistens ganz brauchbar, allerdings eher als Ergänzung für Deutsch und Gesellschaftslehre. Die Mathekollegen setzen es auch gerne ein, soweit ich weiß.
    Ansonsten schließe ich mich mad-eye-moody an: Die Themenhefte vom Persen Verlag sind wirklich super.

    Ich halte von gebundenem Ganztag überhaupt nichts - aus Lehrer- und Elternsicht.
    Als Lehrerin erlebe ich, dass die SuS im Nachmittagsbereich (also nach der 6. Stunde/13.00 Uhr bei uns) nicht mehr wirklich aufnahmefähig sind. Es ist lauter als vormittags, Konzentration kaum möglich. Da helfen auch wechselnde Sozialformen nichts. Außerdem wird mir die Stunde Mittagsaufsicht nur als halbe Stunde angerechnet und das bei ohrenbetäubendem Lärm, der auf Dauer echt krank macht.


    Für meine Kinder halte ich gebundenen Ganztag ebenfalls nicht für sinnvoll, denn ihre Hobbys (Instrumente, Klettern, Reiten,...) werden nicht von der Schule angeboten. Abgesehen davon ist zumindest ein Kind froh, nachmittags die Klassenkameraden los zu sein und mit selbst ausgesuchten Freunden Hobbys nachzugehen. Das Mittagessen in der Schule finden sie zudem oft "eklig" (und zu Hause sind sie zum Glück wirklich keine mäkeligen Esser).


    Sicher muss es Betreuungsangebote für Kinder arbeitender Eltern geben, ich denke, das steht außer Diskussion. Das dürfen aber keine Verwahranstalten sein (aber um das zu ändern müsste man viel Geld in die Hand nehmen) und Kinder, die Alternativen haben (z.B. Eltern die nur Halbtags oder im Schichtdienst arbeiten und sich bei der Kinderbetreuung abwechseln können,...) dürfen nicht gezwungen/verpflichtet werden, bis nachmittags in der Schule zu hocken und sinnlos Zeit tot zu schlagen.


    Zusammengefasst: Ausschließlicher Vormittagsunterricht (außer natürlich in der Oberstufe, aber das ist ein anderes Thema) und gute und vor allem flexible Betreuungsangebote für Kinder, die Mittags nicht nach Hause gehen können wären in meinen Augen sinnvoll und notwendig.

    An meiner Schule gibt es eine Lehrerin, die an vier Tagen arbeitet - bei zehn LWS. Deshalb frage ich mich, ob eine SL den Einsatz an nur zwei Tagen überhaupt garantieren kann.

    Das ist sehr abhängig von den Unterrichtsfächern. Mit Deutsch und Mathe in der Grundschule sind zwei Tage die Woche aussichtslos. Wenn ich aber z.B. auch Sport und Musik unterrichte, ist das durchaus realistisch mit 7 Stunden an zwei Tagen eingesetzt zu werden.
    Daher mein Vorschlag, das im Vorfeld mit der Schulleitung zu besprechen.

    Ich glaube, Elternzeit ist bundesweit gleich geregelt, deshalb dürfte es eigentlich keine Unterschiede zwischen den Bundesländern geben.


    Ich hatte zunächst auch nur ein Jahr Elternzeit angegeben, diese dann aber (rechtzeitig) um ein Jahr verlängert. Das war problemlos möglich.


    Während der Elternzeit (maximal drei Jahre insgesamt, zu nehmen bis zum 8. Lebensjahr des Kindes) darfst du unterhälftig arbeiten. Auch 7 Stunden sollten da machbar sein. Wie die Schule dich einsetzt, solltest du am besten mit der Schulleitung im Vorfeld kären! Geh´ doch einfach mal hin, erkläre deine Situation und deinen Wunsch und schau`, ob ihr da irgendwie zusammen kommt!


    Egal, für welche Lösung du dich entscheidest (ein weiteres Jahr "ganz" in Elternzeit oder mit wenigen Stunden zurück), musst du einen Antrag stellen! Mir ist aber noch nie zu Ohren gekommen, dass es mit einer Verlängerung Probleme gegeben hat.

    Hallo zusammen,


    ich habe eine private Frage: Ich musste meinen Sohn (3. Klasse/NRW) heute krank aus der Schule abholen. Nun hängt er mit Magen-Darm durch und ich sehe ihn am Donnerstag sehr wahscheinlich nicht in der Schule. Da wird aber VERA Deutsch geschrieben. Muss er VERA nachschreiben, wenn er am regulären Ternin fehlt?


    Auch wenn das natürlich sehr überspitzt dargestellt ist - viele Schüler verstehen nur diese Sprache. Die lachen sich über unsere Sanktionsmöglichkeiten ins Fäustchen und machen nahtlos so weiter wie gehabt - passiert ja eh nichts. Die Eltern haben weder die Lust noch die Kompetenz um sich angemessen um ihre Prinzen und Prinzessinen zu kümmern.


    Wir brauchen definitiv eine Lösung, solche Störenfriede los zu werden, denn es gibt immer noch viele SuS, die lernen wollen und die entsprechende Motivation und Sozialkompetenz mitbringen. Die leiden unter den Chaoten und bekommen kaum Aufmerksamkeit wiel wir Lehrer nur noch damit beschäftigt sind, die Idioten irgendwie in Schach zu halten.

    Ich kenne inzwischen drei Modelle aus der Praxis - die "klassischen" 45 Minuten Einzelstunden, 60 Minuten Stunden und an meiner aktuellen Schule auch Doppelstunden (also 90 Minuten).
    Für beide Fächer finde ich die 60 Minuten Stunden am besten. 2x die Woche 4 Stunden Deutsch oder gar nur einmal eine Doppelstunde meinen "Nebenfächern" funktionieren gerade in den unteren Jahrgangsstufen (5 bis 7/8) nicht gut, da erstens immer viel Zeit für Wiederholungen drauf geht und die Konzentration gerade bei den jüngeren SuS irgendwann einfach nachlässt (auch bei Methodenwechsel...).
    Ich schaffe in 2x90 Minuten Unterricht deutlich weniger Unterrichtsstoff als in 3x 60 Minuten.

    Eine Klassenleitung bringt jede Menge Arbeit mit sich - ohne Frage. Ich bin trotz halber Stelle aber unglaublich froh, mein "Zuhause" in meiner Klasse zu haben. Da habe ich den Großteil meiner Stunden und meine Schülerklientel "lebt" von Beziehungsarbeit. Da ist das eigentliche Unterrichten in der eigenen Klasse sooooooooo viel einfacher und angenehmer als wenn man überall mit ein paar Stunden drin ist.

    Sind eure Smartboards in der Höhe denn verschiebbar? Ich hasse es, als kleine Person an festgeschraubte Whiteboards zu schreiben.

    Ja, sie sind in der Höhe verschiebbar.





    Also dafür brauchts nun wirklich keine interaktive Tafel. Das ging schon lange, bevor diese Geräte populär wurden.

    Was ist mit der Elektroechnik oder entsprechenden Programmen für die IHK-Prüfungsvorbereitung etc.?

    Vor der Einführung der Smartboards hatte ich in meinen Klassen nicht die Möglichkeit schnell mal vorne was via USB-Stick zu zeigen. Musste immer den Computerraum blocken...


    Ich unterrichte in der Sek. 1 daher kann ich zu Elektrotechnik und IHK-Prüfungsvorbereitung nichts sagen.




    Wenn man mal einen Film anschauen will, entfällt die Rumschieberei des DVD-Players und das Bild hat fast Kinoqualität ;)

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