StilleMitleserin:
Die Betroffene Lehrerin hat selbst ausgesagt, das sie nicht von der Klassenlehrerin informiert worden wäre.
Daher gehe ich davon aus, dass es Usus ist, dass die Klassenlehrer der Schule über chronische Krankheiten informiert sind.
Aber ja, dass der Vater sich bei und nach dem Elternabend nicht geäußert hat, ist verwunderlich. Vielleicht vor dem Hintergrund "Krankheit ist ja bekannt. "
Bzgl. Deiner Aussage mit der Akte: und das genau ist der springende Punkt, der der Lehrerin vorgeworfen wird. Sie hätte sich informieren müssen; hat aber scheinbar nicht in der Akte nachgeschaut. (Auch wenn es - siehe weiter oben - nur ein kleines Rädchen in der ganzen Geschichte gewesen ist.)
Bei uns sind die Akten im Büro der Abteilungsleitung eingeschlossen. Wir müssen die Explizit anfordern und dürfen die dann dort einsehen.
Soll man das echt dann für 30 Schüler machen?
Ich fände es wesentlich zielführender, wenn die Eltern einfach darüber informieren würden. Ich als Mutter würde das schon aus eigenem Interesse tun