Beiträge von Joker13
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Daher die Frage, warum einer, der fachlich auf "sehr gut" steht das durch ständige Beteiligung beweisen muss.
Zumindest in meinen Fächern ist ein Kompetenzbereich auch "Kommunizieren". Einiges davon kann zwar auch in schriftlicher Form abgedeckt werden, aber es beinhaltet sicherlich auch mündliche Kommunikation. Spätestens die Kompetenz K9 in den Bildungsstandards Physik ("tauschen sich mit anderen konstruktiv über physikalische Sachverhalte aus, vertreten, reflektieren und korrigieren gegebenenfalls den eigenen Standpunkt") kann ohne mündliche Beiträge eher nicht gelingen. Team- und Kommunikationsfähigkeit zu fördern ist in der gymnasialen Oberstufe für alle Fächer vorgesehen. In mündlichen Abiturprüfungen müssen sich SuS außerdem auch verbal ausdrücken können und dies wird bewertet.
Und natürlich muss eine sehr gute Leistung auch kontinuierlich gezeigt werden und nicht nur punktuell. Vielleicht ein schiefer Vergleich, aber wenn einer einmal die 100 m unter 10 s gelaufen ist, geht man ja auch nicht einfach davon aus, dass er das beim nächsten Mal standardmäßig wieder schafft - er wird sich bzw. seine Leistung schon auch erneut beweisen müssen.
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Das schon Seph , aber beispielsweise auch die Alarmknöpfe und die spezielle Durchsage etc.?
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Ich dachte immer, das Verhalten bei Amokalarm soll im Gegensatz zum Verhalten bei Feueralarm mit den SuS nicht vorher besprochen werden - weil die Täter ja leider meist selbst SuS der Schule sind oder waren.
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MS Forms kann das auf jeden Fall leisten. Wenn die Standard-Anzeigemöglichkeiten der Ergebnisse nicht genügen, kann man sich auch eine Exceldatei mit den Daten herunterladen und diese dann selbst weiterverarbeiten.
IQES ginge auch, wenn ihr da einen Account habt.
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Dönerapparat
"Der Gerät wird nie müde, der Gerät schläft nie ein, der Gerät ist immer vor der Chef im Geschäft und schneidet das Dönerfleisch schweißfrei.“
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BaldPension Schade, dass du komplett resigniert zu haben scheinst. treasure Ich finde deine Herangehensweise gut und wichtig!
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Und wenn die BW am BOT nur über die zivilen Berufe informieren würde? Dann wäre es nach deiner Argumentation in Ordnung, oder, Quittengelee ?
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fabianwiwieng Gerade, wenn du die Anwesenheit von Bundeswehrvertretern (m, w, d natürlich) bei der Veranstaltung kritisch siehst, könnte es doch interessant für dich sein und auch deinen Horizont erweitern, mit diesen ins Gespräch zu kommen. Und dann siehst du auch, ob deine Befürchtung
Dass eine Ausbildung bei der Bundeswehr bei den BOT ähnlich beworben wird, wie eine Ausbildung in "normalen" Ausbildungsbetrieben
überhaupt zutrifft.
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Super112 Da du auch jetzt auf die Nachfragen, die in deinem Thread bisher zur Sache aufkamen, nicht geantwortet hast, muss man leider nun echt davon ausgehen, dass du dich hier entweder nur auskotzen oder aber das Forum aufmischen wolltest. Schade.
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EF = Einführungsphase in die gymnasiale Oberstufe? Einige wichtige Infos fehlen: bisherige Abschlüsse, Alter, vor allem: Bundesland?
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Ein Mittelwert der Einzelbewertungen
Ich glaube, ich schrieb es schon mal, ich bilde da keinen Mittelwert. Ich habe aber eine sehr gute Gesamtübersicht über das vergangene Quartal als Grundlage für meine Bewertung. Ob die Notizen nun eine Note sind, verbal formulierte Notizen oder irgendwelche Systeme mit ++/+/0/-/-- oder Ähnlichem, das wird unterm Strich auf dasselbe rauskommen. Vielleicht liegt der Unterschied aber wirklich in der Anzahl der SuS, die man zu bewerten hat und der Häufigkeit, mit der man die einzelnen Lerngruppen sieht.
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Wenn ich also den Mittelwert aus den Einzelbewertungen bilde kommt das raus, was ich als Gesamtbild habe.
Darauf wollte ich ja auch noch eingehen - genau das bezweifle ich eben. Zumindest bei mir persönlich ist meine Erfahrung ganz klar eine andere. Ich mache nämlich manchmal die Probe aufs Exempel und überlege mir erst, was ich als Gesamtbild eintragen würde, bevor ich dann die einzelnen Notizen nochmal sichte. Dabei treten schon immer mal wieder interessante Unterschiede zutage. Oft eben wie gesagt, weil ich zum Beispiel nur die letzten zwei Wochen im Gedächtnis noch sehr präsent habe, aber dabei nicht mehr berücksichtige, das die zwei Monate davor ganz anders aussahen bei Einzelnen.
Das hier:
Ich habe festgestellt, dass bei einer kontinuierlichen Aufzeichnung die Bewertung nicht zum Gesamtbild passt.
verstehe ich daher ehrlich gesagt nicht, wie meinst du das? Was ist denn mit Gesamtbild gemeint, eine Art Bauchgefühl? Worauf basiert das dann, wenn nicht auf einer kontinuierlichen Beobachtung? (Bitte nicht in vorwurfsvollem Ton vorstellen, ich bin ehrlich interessiert, kriege meine Fragen aber gerade nicht besser formuliert.)
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Vielleicht habe ich auch nur den Luxus, sehr viele Stunden in den gleichen Klassen zu verbringen und die Leute dort dann doch ganz gut kennenlerne. Vielleicht wäre es für mich auch schwieriger, wenn ich mehr Gesichter zu bewerten hätte.
Ich hatte heute Mittag auch überlegt, ob es daran liegen könnte. Ich unterrichte 8 verschiedene Lerngruppen, die meisten sehe ich nur ein Mal pro Woche. Teils noch nicht einmal das. Da helfen die Aufzeichnungen schon.
Ansonsten gehe ich ähnlich wie WillG vor, ich mache ja nicht einfach eine Art Durchschnittsnote aus lauter "kleinen Noten", sondern ziehe die Notizen aus all den Stunden dann zur Notenfindung mit heran. Und tatsächlich kommen seither weniger häufig die Noten 2 und 3 vor, die Noten 1, 4 und auch 5 dagegen häufiger als damals, als ich mich nur etwa quartalsweise damit auseinandergesetzt habe.
Und ein angenehmer Nebeneffekt ist auch, dass ich bei Rückfragen viel besser begründen kann, weshalb die Note als Bewertung der Gesamtleistung angemessen ist.
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Meiner Meinung nach kann man das nur über mehrere Stunden hinweg einschätzen, wie sicher sich die einzelnen Schüler in den Anforderungsbereichen "bewegen". Erst dann hat man auch für alle eine hinreichend lange Beobachtungszeit.
Genau, und ich persönlich kann mithilfe meiner Notizen über die einzelnen Stunden eine viel belastbarere Aussage über die tatsächliche Leistung in den letzten paar Wochen treffen, als wenn ich mich am Ende einer solchen längeren Bewertungsperiode hinsetzen und dann Noten aufschreiben soll. Bei Letzterem habe ich nämlich selbst schon die Erfahrung gemacht, dass das Bild dann häufig durch die letzten 1-2 Unterrichtsstunden recht verzerrt sein kann (in beide Richtungen).
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Oder hast du (außer in der Anfangszeit) mal ein bockiges LLM erlebt, dass wirklich widerspricht?
Das ist ein echtes Problem
Euch kann geholfen werden, es ist mal wieder Zeit für: DeppGPT
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Wie anstrengend, sind deine Themen so kurz? Kann ich mir gar nicht vorstellen, es gibt bei mir viele Stunden in denen nur gearbeitet wird und wenig in Plenum gesprochen wird.
Sonstige Noten brauchen sich ja nicht nur auf mündliche Mitarbeit im Plenum beziehen. In Arbeitsphasen kann ich ebenso rumgehen und Beobachtungen machen, die in die sonstige Note einfließen können. Außerdem kann ich mit einzelnen SuS sprechen, mir ihre Vorgehensweise erklären lassen und so weiter.
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Anscheinend kann man tatsächlich Wasseradern auffinden
Bestimmt. Aber nicht durch Auspendeln.
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Was, wenn man niemandem erzählt, dass man den hat? Ist man denn rechtlich verpflichtet, alle Qualifikationen aufzuzählen bzw. Lücken im Lebenslauf zu erklären? (Ernsthafte Frage, ich weiß es wirklich nicht.)
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