Beiträge von Joker13

    Wünscht sich die Kollegin, dass das Mitglied der erweiterten SL als Vertrauensperson dabei ist? Dann denke ich, kann das ESL-Mitglied entscheiden, ob es einen (zu großen) Interessenskonflikt gibt oder er/sie das trotzdem leisten kann. Von Seiten der Kollegin selbst besteht ja offenbar kein Problem damit, wenn sie das ESL-Mitglied bittet. Das ESL-Mitglied kann meiner Ansicht nach aber nicht gezwungen werden. Die Schulleitung hat nach meinem Verständnis auf jeden Fall nicht zu bestimmen, welche Vertrauensperson mitkommt.

    Vielleicht verstehe ich es auch falsch? Ich weiß natürlich auch nicht, in welcher der Rollen du bist, wenn du diese Frage stellst, Sissymaus - das betreffende Mitglied der ESL? Oder bist du die Kollegin, oder fragst für die Kollegin? Vielleicht rührt daher mein fehlender Durchblick.

    Ich kann nichts beitragen, denn ich merke gerade erneut, dass ich wohl eher kein visueller Mensch bin (oder wie man das nennt). Vor meinem geistigen Auge entsteht bei euch Mitforist*innen irgendwie gar kein Bild - ich stelle mir euch alle genau wie eure Avatare vor... :_o_D

    Weitermachen.

    Ich handhabe es genauso wie Sarek , dass es ein gemeinsames Begrüßungsritual gibt, aber nicht den üblichen Singsang, sondern eher was Zackiges. Bei mir ohne Aufstehen, aber bevor ich die Begrüßung starte, fordere ich absolute Ruhe und "Blickkontakt" ein, eben um wie beschrieben das klare Signal zu Stundenbeginn zu haben. Das funktioniert sehr gut und ich habe auch nicht den Eindruck, dass die SuS es als albern empfinden.

    Joah. Aber man kann Regeln schon auch mal hinterfragen - das gilt sowohl für Schüler*innen, als auch für Lehrkräfte. Regeln, die erklärt werden können und sinnvoll sind, werden verständlicherweise auch leichter eingesehen als willkürlich erscheinende. Das macht es dann für alle Beteiligten einfacher.

    Warmen Grießbrei mit Zimt und Zucker und einem kleinen Klecks Butter in der Mitte, Honigbrot mit bereits verzuckertem Honig, und die ganz dicke Daunenbettwäsche, die nach dem Waschmittel meiner Oma gerochen hat, ein Geruch, den ich sonst von keiner anderen Bettwäsche so kenne. Hach.

    Und du?

    die Luft ist schlicht raus, der Energiespeicher muss aufgefüllt werden?

    Ich denke, das ist ein wichtiger Punkt. Auch nicht zu unterschätzen ist, glaube ich, die unterbewusste Belastung durch Unsicherheiten: Sorgen, dass Angehörige erkranken könnten, aber auch einfach die fehlenden Routinen für eine Pandemiesituation, die ständig wechselnden Vorgaben (die dann ja auch wieder umgesetzt werden müssen) - nie zu wissen, ob die Lage in drei Tagen noch genauso ist wie gerade oder ob wieder alle Planungen für den ... sind, ständige Flexibilität, all dies saugt einfach noch mehr Energie als es unser Arbeitsfeld eh schon tut.

    Zumindest bei mir persönlich war der Energiespeicher schon im Sommer 2020 zur Neige gegangen und seither hatte ich keine Chance, ihn wirklich aufzufüllen. Da es nicht nur mir so geht, sondern vielen Kollegen auch, funktioniert auch das gegenseitige Stützen im Kollegium weniger gut als sonst. Vielleicht etwas überdramatisiert ausgedrückt: Wenn jeder ums eigene Überleben kämpft, ist es noch schwieriger, auf andere Rücksicht zu nehmen oder auch nur wahrzunehmen, wenn jemand Hilfe braucht.

    Ich finde gut, wenn hier offen damit umgegangen werden kann, dass wir eben nicht alles immer wuppen können. Und nicht immer müssen.

    Ich habe das Gefühl, dass ich ein absoluter Minderleister bin. Ich schaffe meinen Beruf einfach nicht mehr.

    Das Gefühl haben derzeit viele meiner Kolleg*innen und ich selbst auch. Es war sehr schwer die letzten 1,5 Jahre, und vorher auch schon nicht leicht. Wir sind alle übermäßig engagiert und zahlen dafür gerade mit der eigenen Gesundheit. Conni , es liegt nicht an dir, es sind die Rahmenbedingungen und gerade weil du kein Minderleister bist, leidest du besonders darunter. In meinem Kollegium sind gerade viele am Ende ihrer Kräfte und zweifeln an ihrer Eignung. Wir müssen uns gegenseitig erinnern, auf uns selbst zu achten, und gegenseitig unterstützen, uns zu "pflegen". Momentan scheint mir das wichtiger denn je.

    Conni und alle Leidensgenoss*innen: Fühlt euch gedrückt! :troest:

    Ein Jurist, den ich dazu kontaktiert hatte, riet mir ab, in meiner Verfassung eine derartige Entscheidung zu treffen. Er war der Meinung, dass ich Abstand brauche, Zeit und eine längere Auszeit.

    Da gebe ich ihm recht.

    Ich würde mir gerne die Zeit nehmen. Komme aber gar nicht zur Ruhe, wenn ich immer alle zwei Wochen wieder zum Arzt muss.

    Diesen Teil verstehe ich nicht ganz. Meinst du, weil du dir dann nicht sicher bist, ob die Krankschreibung aufrechterhalten wird oder du wieder in die Schule musst? Letzteres steht eher nicht zu befürchten, denke ich, denn dies klingt nicht danach:

    Ich habe ihr dann gesagt, dass ich jetzt schon weiß, dass ich in zwei Wochen immer noch nicht wieder arbeiten kann.

    Dann nannte sie mir den Tag, an dem die aktuelle AU ausläuft - ich solle dann um kurz vor 8.00 Uhr kommen und mir eine neue AU abholen. Sie wäre dann sicher schon in der Praxis.

    Das würde ich an deiner Stelle also als eine bloße Formalität sehen. Die Zeit nehmen, gesund zu werden, kannst du dir doch trotzdem nehmen - und solltest du auch!

    Einen stationären Aufenthalt würde ich an deiner Stelle auch nicht kategorisch ausschließen. Gerade das kann helfen, zur Ruhe zu kommen, weil man einfach mal wirklich "raus" ist.

    Ich wünsche dir alles Gute! Pass auf dich auf. Einen wichtigen Schritt bist du ja schon gegangen. :troest: Zweite Meinung einholen kann vielleicht nicht schaden, aber vom Prinzip her ist eine längere Krankschreibung und eigentlich auch die Empfehlung einer stationären Behandlung/Reha/Kur/whatever so verkehrt nicht.

    @WillG , sorry, aber den Vertipper kann ich einfach nicht liegen lassen (aus dem Urlaubsträume-Thread):

    keine von den ganz originalen erwichst

    Gninihihihihicchcchhhihiihi... :rofl:

    Ok ok, ja, ich bin zu viel mit Pubertierenden in einem Raum. Färbt ab.

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