Beiträge von Maylin85

    ggf auch mit internen Kommentaren wie „oberflächliches Gerede“ oder dgl oder Rechtschreibfehlern, die in der Eile entstanden.

    Ganz ernsthaft, dass sowas nicht zum Herausgeben gedacht ist, muss dir aber doch auch auffallen 😬

    Wenn dir das Übertragen zu viel Arbeit ist, gib die Bögen halt nur gekreuzt raus und begründe nur mündlich auf Nachfrage anhand der Notizen. Ich mach das, weil dafür einfach ein riesenfettes, leeres Feld in voller Seitenbreite auf dem Bogen ist und es mich stört, das leer zu lassen. Besser wäre, das Feld würde nicht existieren^^

    Keine Prüfungsmitschriften rausgeben und die Schüler bekommen nur einen Bewertungsbogen mit dem Ergebnis, auf das man sich geeinigt hat. Alles andere führt verständlicherweise zu Unmut und Diskussionen.

    Ich hab das mit verschiedenen Kollegen in verschiedenen Varianten durchgespielt und für mich funktioniert am besten: beide haben die Bögen, beide kreuzen, hinterher kurzer Abgleich und ggf. auf dem Bogen, der rausgegeben wird, nochmal "umkreuzen", daher mit radierbarem Stift schreiben. Prallel protokollieren beide auf Schmierzetteln und ich als Fachlehrer picke mir in der Nachbereitung ggf. aus beiden Schmierzetteln prägnante Punkte raus, die ich zur Nachvollziehbarkeit des Zustandekommens der Note auf den Schülerbogen übertrage. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Beim Inhalt hilft es, zumindest in Teil A die antizipierten Antworten bereits auf den Bogen zu drucken und überwiegend nur abzuhaken.


    Wenn jemand mein Geschmiere rausgibt, wäre ich übrigens auch angepisst. Mir würde auch nicht einfallen, dass jemand auf solche Ideen kommt, von daher hätte ich dazu im Vorfeld auch nichts angesprochen. Macht man aber einfach nicht, das ist ein wirklich blöder Faupax.

    Ich fürchte ja, wenn die Republikaner auch die nächsten Wahlen gewinnen, wird man irgendwann auf Trump als ein noch vergleichsweise kleineres Übel zurückblicken. Meinem Gefühl nach ist Trump eine Art Eisbrecher, den man den Weg für die potentiell ernsthaft demokratiegefärdenden Kräfte freiwalzen lässt. Braucht man ihn nicht mehr, wird man ihn schon entsorgt bekommen...

    Die langweilige Standardfriedhofsbepflanzung muss man vielleicht alle 2 Tage gießen, man könnte aber ja auch mal anfangen, lebendige Friedhöfe mit Magerbeeten und trockenresistenten, insektenfreundlichen Stauden zu gestalten 😊 Gut angelegt, trägt sich das weitestgehend selbst.

    Grabbepflanzung wäre ein Business, worüber ich tatsächlich mal nachgedacht habe und was ich gerne machen würde... scheint mir leider nicht auskömmlich zu sein. Allerdings, wenn sich das jemand in meinem Umfeld wünschen würde und ich selbst keine Zeit hätte, würde ich dafür halt zahlen. An Pflanzen soll es nun wirklich nicht scheitern, wenn es jemandem wichtig ist.

    Ich finde schade, dass es keine Vorschule im Kindergarten mehr gibt. Ich erinner mich, dass ich das als Kind total gerne gemacht habe. Wir hatten Arbeitshefte, wo man schonmal gelernt hat mit Materialien zu arbeiten (Sachen verbinden, ausmalen, etc., wenn ich mich richtig erinnere) und es wurde schonmal geübt eine Weile konzentriert zu sitzen, zuzuhören usw. Gerade, wenn es an solchen Dingen heute hapert, wäre das doch wichtig und ließe sich sicherlich auch mit Sprachförderung verbinden.

    Eine meiner Freundinnen leitet eine KiTa und findet wenig vorstellbar, Kindergartenkinder ohne bekannte Bezugspersonen für die ABC-Klassen zu irgendwelchen Schulen fahren und dort in fremder Umgebung erfolgreich unterrichten zu lassen. Schon gar nicht am Nachmittag, wenn die Kinder tendenziell eh mehr durch sind, als am Morgen. Fand ich auch mal eine spannende Perspektive.

    Ich würde absolut niemals

    - eine Schule mit Unterrichtsschluss vor 14 Uhr

    - mit "humanen" Extraterminen

    - mit super Kollegen und Schulleitung

    - eine "höhere" Schulform für eine "niedrigere" mit potentielle schwierigerer Klientel

    aufgeben.


    Viel zu viel Verschlechterungspotential 😊

    Mir ist unklar, warum meine Aussage, dass ich meinen Hinterbliebenen die Wahl lasse, zu der Schlussfolgerung führen kann, ich wolle mich nicht mit dem Tod beschäftigen. Das Gegenteil ist nämlich der Fall.

    Ich habe mich schon erheblich mit meiner Sterblichkeit auseinandergesetzt, also z. B. eine Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Testament notariell erstellt. Auch wissen meine Kinder, wo sie alle Unterlagen finden können, welche Anträge wo zu stellen sind, auf welchen Konten welches Geld zu finden ist usw. Das sind Dinge, die ansonsten wirklich unnötig Zeit und Nerven kosten.

    Vielleicht war ich gemeint. Das sind zum Beispiel auch alles Dinge, die meine Mama nicht hat.. keine Patientenverfügung, keine Aussage zum Thema Organspende, keine Vollmacht, immerhin in Testament gibts wohl irgendwo (aber da war ihr Mann auch die treibende Kraft).

    Das ist in unserem Fall schon ein sehr intensives sich-nicht-auseinandersetzen-wollen.


    Wenn es für deine Hinterbleibenden so okay ist, ist das ja völlig in Ordnung :) Ich bringe aber seit Jahren mehrfach zum Ausdruck, dass ich das überhaupt nicht okay finde und werde in dem Punkt komplett ignoriert - mühsam.

    Wenn ihr euch einige werdet und eben macht, was ihr für richtig haltet, gibt es da nicht mehr zu regeln als mit eindeutigen Wünschen der/des Verstorbenen.

    Empfinde ich irgendwie nicht so. Mich ärgert total, dass da keine klaren Ansagen kommen, und die Variante meines Vaters gefällt mir erheblich besser. Der hat alles entschieden, außer in welcher Stadt er überhaupt beerdigt werden will. Das ist aber wohl das geringste Problem...

    Warum ist es eine Zumutung für dich, wenn du ohnehin keinen Bezug zur toten Materie hast? Dann machst du halt einfach das Günstigste und fertig.

    Weil ich nicht alleine entscheide und es sicher Spaß macht sich zusammenzusetzen und zu diskutieren, was Muttern wohl am ehesten gewollt hätte, obwohl sie ja eigentlich alles doof fand. Das sind einfach komplett unnötige Belastungen, die man Angehörigen hinterlässt.

    Für Geo war der Bedarf an Gym/Ge zuletzt gar nicht so gering, in der Kombination würde ich es allerdings auch nicht wählen. An deiner Stelle würde ich immer zusehen, dass ein Hauptfach mit dabei ist.

    Generell würde ich inzwischen eher eine Fachkombi nehmen, die an allen Schularten vertreten ist. Wenn dir irgendwann aufgeht, dass Gym/Ge nicht unbedingt deine bevorzugten Schularten sind, ist der Wechsel mit Geo ggf. nicht so einfach, weil es halt oft gar nicht unterrichtet wird. Dazu kommt noch, dass Geo in der Fächergruppe der Gesellschaftswissenschaften an kleinen Schulen das Fach ist, das als erstes aus dem Wahlangebot fliegt. Ich hab Geographie wirklich gerne studiert und auch unterrichtet, aber taktisch ist es leider definitiv nicht die beste Wahl.

    Ich finde es eine Zumutung, wenn Leute nicht selbst festlegen, was passieren soll. Mir als Angehörige ist das z.B. völlig egal; für mich sind Überbleibsel tote Materie, zu der ich keinerlei emotionalen Bezug habe. Wenns nach mir geht, wird es also immer die billigste und unaufwändigste Variante. Sieht ein anderer Angehöriger das andes, hat man zur emotionalen Belastung des Verlusts zusätzlich ggf. noch Hickhack. Meine Mutter kann sich nichtmals entscheiden, ob Verbrennung oder nicht, was soll das bitte 🙄

    Also bitte klare Anweisungen hinterlassen 🙏

    Ich hab das auch schon alles festgelegt und auch schonmal überlegt, mir bereits einen konkreten Baum im Friedwald auszusuchen. Bin aber zu geizig, den jetzt schon zu zahlen^^

    Mein Papa hat ebenfalls alles geregelt; bei meiner Mutter nervt mich, dass sie sich mit über 60 nichtmals festlegen will, ob Einäscherung oder nicht. Patientenverfügung hat sie auch nicht, Thema Organspende kann sie sich auch nicht zu äußern - das wird im Fall des Falles für alle Beteiligten richtig blöd.

    Ah okay - jetzt verstanden 😄 Nun gut, vielleicht sollte man langsam doch mal anfangen Dinge, die relevant sein könnten, offiziell feststellen und attestieren zu lassen. Man weiß ja nie, was man mal brauchen könnte.

    Ist es für deine Schulleitung völlig undenkbar, dich mehr dort einzusetzen, wo du bereit wärst, Vollzeit zu arbeiten?

    Ach, ich weiß momentan gar nicht so genau, was ich will, und hab auch noch nicht gesprochen...

    Ich hab aktuell einfach sehr wenig Spaß am Unterrichten.

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