Beiträge von Maylin85

    Buche?

    Aber die Früchte schmecken nicht mit Schale.

    Ich will direkt an die Grenze pflanzen, also eigentlich keine Heckenpflanze, die man von hinten beschneiden müsste. Momentan steht da ein Hochbeet (80cm hoch), in dem der Bambus steht. Im Idealfall kann das stehen bleiben und hinten wird einfach ein zuwachsendes Spalier drangetackert. Quasi.


    Susannea

    Danke! Denke ich mal drüber nach 😊

    Ab wann treiben die denn in etwa im Frühjahr aus? Ich überlege, ob ich ein Zaunelement setzen muss oder ob ein Spalier mit 4 Pflanzen reicht. Aktuell stehen da 4 Bambus, aber die sind im Sommer furchtbar undekorativ (Blätterrollen bei Hitze).

    Die Nachbarin hat auf ihrer Seite Hibiskus stehen, aber die treiben halt auch leider spät aus.

    Kannst du wenigstens schreiben, dass du die Ansicht problematisch findest? Dich hat auch niemand als Problem bezeichnet.

    Davon abgesehen ist das Gymnasium tatsächlich besonders gut darin gewesen, alle abzuschulen, die irgendwie genervt haben. Das geht nun nicht mehr so leicht, deswegen ist das Thema halt auch auf dem Tisch der Gym-Kolleg*innen angekommen.

    Und die dürfen dann wohl feststellen, dass das negative Effekte an ihren Schulen hat.

    Da sagen meine Erfahrungen etwas Anderes. Keiner zieht weg, weil ein Nachbar doof ist, keiner kündigt, weil der Kollege einem auf die Nerven geht und keiner trennt sich, weil die Schwiegermutter dauernd dazwischenfunkt. Da muss man schon sehr viel über lange Zeit zusammenkommen, auch weil Menschen Gewohnheitstiere sind. Die Wenigsten können bei kleinen Widerständen sofort alle Segel streichen. Auch in der Schule nicht.

    Mit Nachbarn lässt sich der Kontakt auf ein Minimum begrenzen, nervige Kollegen sind sehr wohl ein Grund für berufliche Umorientierung und wie viele Leute haben den Kontakt zur Verwandtschaft abgebrochen... alle 3 Beispiele haben mehr Handlungsspielraum als ein Kind hat, das jahrelang tagtäglich zur aktiven Auseinandersetzung mit Mitschülern gezwungen wird.

    Nein, würde ich nicht sagen. Schule ist der einzige Ort, wo ich "grundlos" mit anderen in eine Gruppe gesteckt werde und mich nicht entziehen kann. Im Verein oder Job hat man prinzipiell ein ähnliches gemeinsames Interesse oder Ziel und wenn es nicht passt, zieht man seine Konsequenzen und geht halt auseinander. Jahrelang stundenlange Gesellschaft von Menschen auszuhalten, die "man nicht so sehr mag" oder mit denen schlimmstenfalls noch Themen wie Mobbing im Raum stehen, wird einem nirgends sonst zugemutet.

    Maylin85 : Inwieweit erfüllen Hochbegabteninternate nicht bereits deinen Wunsch nach Beschulungsmöglichkeiten für besonders leistungsstarke Schüler (m/w/d), die an anderen Schulen untergehen?

    Ich schließe mich allem an, was Schmidt bereits geschrieben hat.

    Ich hatte nicht speziell Hochbegabte im Sinn, sondern konkrete Beispiele eigener Schüler, die das Distanzlernen damals toll fanden, gerne so weitergemacht hätten und sich in der Zeit auch fachlich sehr gut entwickelt haben. Es gab damals auch immer wieder Berichte von Eltern, die bei ihren Kindern positive Effekte gesehen haben (weniger gestresst, weniger Kopfschmerzen, weniger Ablenkung und konzentrierter etc.). Ist sicherlich nichts für alle und auch nicht für eine Mehrheit, aber könnte man Kindern und Jugendlichen, die damit gut zurecht kommen, meines Erachtens durchaus ermöglichen.

    Zitat

    Und wie würdest du bei "Lernen zuhause" den Einfluss extremistischer und übergriffiger Eltern begrenzen?

    Das ist zugegebebermaßen wohl die größte Schwierigkeit.

    Zitat

    Wie den für das soziale Lernen wichtigen Umgang mit Peers (Auch Kinder und Jugendliche mit negativen Vorerfahrungen durch Peers können ja nicht auf Dauer vom Rest der Menschheit ferngehalten werden.) ermöglichen?

    Den Aspekt halte ich für komplett überbewertet und unwichtig. Schulische Zwangsvergesellschaftung ist schon sehr speziell und hat wenig zu tun mit dem, wie sich soziale Beziehungen und Zusammenarbeit im späteren Leben gestalten. Viele Schüler machen in einer sehr vulnerablen Lebensphase auch sehr negative soziale Erfahrungen in der Schule, die ganz sicher keinen Mehrwert haben. Wertvoller empfinde ich soziales Lernen in selbstgewählten Gruppen, in der Familie, im Verein etc. Verzicht auf Präsenzbeschulung ist ja nicht gleichbedeutend mit sozialer Isolation.

    Ja, ETFs schichten um, dass ist richtig. Aber das machen die nicht täglich, sondern i.d.R. quartalsweise oder halbjährlich. Insofern können die von einer Krise schon erstmal deutlich stärker getroffen werden. Der ETF hat also keine "Schutzwirkung", der risikobehaftete Unternehmen automatisch bei einer Krise verkauft. Das hat Vor- und Nachteile. Für Langfristige Anleger, die selbst den Markt nicht verfolgen wollen sondern einfach nur anlegen möchetn um in ~15 Jahren ihr Geld wieder abzubuchen ist das absolut fein. Ist dir hingegen bewußt, dass du dein komplettes Geld in z.B. 3 Jahren für deinen Hauskauf brauchst, dann ist ein ETF nicht mehr die klügste Entscheidung.

    Ist richtig, was ich sagen wollte war eher, dass World ETF ja meist auch "nur" ~25-30% Techwerte drin haben und die ganz große Katastrophe sicherlich ausbleibt, wenn man auch in Crashphasen drin bleibt und langfristig denkt. Wer kurzfristig ans Geld muss, sollte generell nicht auf ETF setzen.


    Mein Depot ist exrem Tech-lastig (sowohl Einzelwerte als auch ETF) und hat in den letzten Jahren sehr gut performed, so langsam fange ich aber auch an mit Teilverkäufen und Absicherungen. Ist schon ein ziemlich heiß gelaufenes Segment.

    Also geht es um Schüler, die gern lernen, nur eben lieber zu Hause.

    Sind das unsere typischen Problem-Kids? Also bei mir nicht. Sorry, aber ich halte das für ein Orchideen-Problem. Schön, aber selten.

    Ist es. Mir geht es aber eher um den Effekt, dass damit ggf. Ressourcen freigesetzt werden könnten.

    Abgesehen davon ist es meines Erachtens auch nicht richtig, nur auf "schlechte" Schüler zu fokussieren und die Bedürfnisse am anderen Ende zu übergehen. Es gibt sie, die Schüler, die im Präsenzsetting ausgebremst werden oder bei ähnlichem Output einfach bevorzugen, zu Hause zu arbeiten.

    Würden Schüler, die es möchten und können, zu Hause lernen dürfen, könnte das aber durchaus einen positiven Effekt auf Lerngruppengrößen, Lehrer-Schüler-Relation und damit letztlich Schüler mit Lernschwierigkeiten haben. Die pauschale Ablehnung verstehe ich daher nicht so recht.

    Die World ETF beinhalten trotz hohen Anteils an Tech-Werten aber immer auch Energie, Finanzen, Industrie, Healthcare etc., die im Fall des Falles abfedern, und wenn sich Marktgewichte ändern, wird automatisch umgeschichtet. Wer sich an den Grundsatz hält, dass ETF langfristige Investments sind und bei Einbrüchen keine Panikverkäufe tätigt, ist damit meines Erachtens langfristig auch bei einem Einbruch der KI-Werte gut aufgestellt.

    Man hat in der Pandemie gesehen, dass einige (und gar nicht wenige!) Jugendliche sich im Homeschooling extrem gut entwickelt und angegeben haben, dort schneller und besser zu lernen. Wieso man diese Leute zwanghaft in Schulen zwingt, erschließt sich mir auch nicht - Bildungspflicht ja, gerne auch mit regelmäßigen zentralen Prüfungen, aber Präsenzschulpflicht finde ich ebenfalls nicht sehr sinnvoll.

    Ich fände verpflichtende Vorschulbildung für Kinder mit Sprach- und Entwicklungsdefiziten durchaus auch sinnvoll. Aber bitte bedarfsgerecht und nicht pauschal für alle Kinder, egal, ob Notwendigkeit besteht oder nicht.

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