Ich finde immer schwierig, wenn direkt von "Mobbing" geschrieben wird. Rein basierend auf dem, was du schreibst, sehe ich keins. Dass sich Unterrichtsbesuche mehren, wenn es im Unterricht nicht ganz rund läuft (was ich jetzt einfach mal aus der Nachfrage schließe, ob du dein Fach studiert hast und aus dem Satz gegenüber den Eltern, der ja vermutlich eine Reaktion auf Kritik oder Probleme ist), ist im Rahmen der Ausbildung normal. Würde ich das unangenehm finden? Ja, definitiv. Aber das macht es in der Sache nicht falsch oder gängelnd. Schlechtere Stundenpläne sind bei Änderungen der Regelfall und kein gezielter Angriff, das wurde ja bereits mehrfach erläutert. Den Satz der Schulleitung würde ich entsprechend auch nicht als "Bedrohung" werten, sondern als klare Ansage, dass der Wechsel deine Gesamtsituation nicht verbessern wird. Das kann sich auf den Stundenplan ebenso beziehen wie auf Zwischenmenschliches, wenn dadurch die Unterrichtsverteilung verschoben wird, Kollegen ebenfalls schlechtere Stundenpläne bekommen etc. Was vor Schülern oder Eltern gesagt wird, ist nicht immer sensibel, aber auch hier unterscheiden sich manchmal Eigen- und Fremdwahrnehmung. Ebenso der Satz mit dem Hospitz - was ist denn daran verwerflich, wenn man unmittelbar mitbekommt, wie jemand mit der Doppelbelastung überfordert ist und immer wieder ausfällt?
Dem Eindruck nach, den du hier vermittelst, reagierst du extrem angefasst und sensibel auf Dinge, die in der Gesamtheit eigentlich ziemlich harmlos klingen. Das ist in einer Belastungssituation sicherlich nicht ungewöhnlich, ich würde allerdings auch hier ansetzen - zieh dich eine Weile raus, wenn es nötig ist, sortier dich neu, such dir therapeutische Hilfe. Zauberwald hat Recht damit, dass man entweder nicht arbeitsfähig oder aber voll einssatzfähig und belastbar ist - dazwischen liegt in der Schule wenig Spielraum.