Beiträge von Maylin85

    Der Tag macht Sinn, wo die Schülerzahlen kritisch sind, und sonst exakt nirgends.

    Ich erinnere mich, dass wir als Grundschüler an einem stinknormalen Wochentag beim stinknormalen Unterricht zugucken durften. Rahmenprogramm drumherum gabs nicht. Das war meines Erachtens für einen Eindruck völlig ausreichend und hätte man einfach so beibehalten können.

    Es ist völlig egal, ob Bahn oder Auto. Beides funktoniert hier in der Ecke nicht mehr. Letztes Schuljahr stand ich jeden Tag mindestens 45 Minuten im Stau, manchmal auch doppelt so lange. Dieses Schuljahr muss ich exakt 9 Minuten mit der Bahn fahren, habe aber z.B. gestern 40 Minuten auf eben jene gewartet. Und das war nicht das erste Mal. Letzte Woche war Schienenersatzverkehr, der Bus benötigte für die Strecke teils +50 Minuten, da überall Sperrungen, Baustellen, Umleitungen.

    Am besten, man bewegt sich einfach überhaupt gar nicht mehr fort.

    Um noch anonym zu sein, habe ich für Leute, die mich kennen, eh schon zu viel geschrieben 😄

    Tatsächlich geht es aber über Stadtgrenzen. Ich hab in relativ gleicher Entfernung von jeweils unter 5km einmal Nord und einmal Süd - in unterschiedlichen Städten, von denen ich aber wiederum in keiner wohne 😊


    edit, gegoogelt. Gaaanz andere Ecke.

    Wir haben beide Aldis 😊 Nord ist erheblich gammeliger, als Süd.

    Mein Favorit ist eigentlich Lidl, nun hat Aldi hier aber Selbstscankassen und das ist definitiv ein Argument pro Aldi. Die Handscanner im Edeka sind natürlich unschlagbar.

    Dachte ich mir... Die längsten Wartezeiten verursachen nach meiner Erfahrung aber die Käufer*innen, die alles vom Band gleich in die Taschen und Beutel packen wollen, aber kein Tetris können oder zu kleine Rucksäckchen dabei haben...

    Ja, okay, stimme zu.

    ...und wenn die dann am Ende noch ihr Kleingeld aufs Band kippen, Super-GAU 💁‍♀️


    Ich mag den Thread. Der ist so herrlich trivial und Prokrastinationsmaterial.

    Also ich behaupte, dass 99% der Kartenzahlungen länger dauern, als das Rumgewühle im Kleingeld.

    Ich bin grundsätzlich ein sehr entspannter Mensch, aber dem Kleingeldschauspiel beiwohnen zu müssen, ist eine von zwei Lebenssituationen, die mich innerlich grandios auf die Palme treibt 😄

    Ich hatte die Situation auch schon mehrfach. Grundsätzlich werte ich nur, was ich habe (also kein Nachschreiben, keine neue Gesamtpunktzahl o.ä.), ich frage aber immer, ob das fehlende Blatt evtl. aus Versehen eingepackt wurde. Manchmal taucht dann am nächsten Tag tatsächlich was auf und bisher habe ich das dann auch immer noch gewertet, weil in allen Fällen plausibel war, dass es der "authentische" Bearbeitungsstand war. Wenn nichts mehr kommt, ist das Ergebnis eben, wie es ist.

    Dass man als Lehrer einzelne Blätter mitten aus einem Stapel verschludert, ist nicht plausibel und den Schuh würde ich mir auch gar nicht anziehen, wenn Diskussionen aufkommen.

    ...und nochwas: ich hab diese Excel-Tabelle entdeckt, mit der am BK im beruflichen Gymnasium Englischklausuren (und anscheinend sogar das Abitur?) korrigiert werden. Wieso gibts die nicht genauso in den anderen Schulformen? Das ist so viel besser, übersichtlicher und effizienter, als diese 3 verschiedenen Word-Vorlagen für Bewertungsraster, mit denen an Gymnasium, Gesamtschule und WBK gearbeitet wird. Die Sprachbewertung mit Noten macht auch erheblich mehr Sinn, als zigtausend Einzelkriterien mit 3-9 Punkten zu bestreuseln.

    Bin sehr verzückt und verstehe mal wieder nicht, wieso jedes Kapitel seine eigenen Brötchen backt, statt solche Dinge einheitlich zu gestalten.

    Ich erfreue mich auch am Wetter und einem wunderschönen Herbst-Sonnentag im Gartenstuhl - war nach gestern nicht zu erwarten 😊

    ..und der Hund war nach "leichten Herzgeräuschen" beim Kardiologen, der zwar eine miniminiminimal nicht richtig schließende Herzklappe bestätigte, aber ansonsten sagte, dass er selten einen 16jährigen Hund mit so einem tipptopp Herzen gesehen habe. Das hat mich ebenfalls sehr gefreut und tut es Immer noch. Kein erhöhtes Narkoserisiko, Zahnsanierung kann kommen (das ist dann vermutlich weniger ein Grund zur Freude, insbesondere nicht für den Kontostand 😅😬).

    Das muss dann aber wirklich schon radikales Nichts-Tun sein.

    Bei mäßigem Nichts-Tun kommen doch trotzdem die Kollegen daher mit "er hat doch gut mitgemacht", um die 6 in sämtlichen ZPs trotzdem noch auszugleichen.

    Das stimmt vermutlich.

    Ich habe lustigerweise aber aktuell tatsächlich einige Schüler, die ich vor 4 Jahren noch am Gymnasium in der gleichen Stadt im Unterricht sitzen hatte. Dass tatsächlich Leute diese Schule ohne Abschluss verlassen, hätte ich nicht für möglich gehalten (ist unter der alten Schulleitung auch quasi nicht passiert). Und genauso sitzen da viele ehemalige Gesamtschüler, auch das geht anscheinend 😄

    Auch an Gesamtschulen muss man keine Schulabschlüsse verschenken. Wenn sie diese Hürde nicht nehmen, landen sie eben am BK und können nochmal einen neuen Anlauf nehmen - ich hab den Eindruck, für manche ist die Erkenntnis, dass man mit Nichtstun sogar in NRW tatsächlich auch scheitern kann, ganz heilsam.

    Mir wäre als Lehrkraft wichtig, dass ich gewissenhaft die entsprechenden Angebote mache, um allen zu ermöglichen gut durchzukommen. Wenn Schüler diese Angebote nicht annehmen oder nicht ernst nehmen, dann liegt das außerhalb des eigenen Gestaltungsrahmens und im Verantwortungsbereich der einzelnen Schüler.

    Ich verstehe das Konzept der didaktischen Jahresplanung sowieso nicht. Im Vergleich zu klassischen Curricula an allgemeinbildenden Schulen steht da so wenig drin, dass der Wert doch eher zweifelhaft ist. Ich hab mich jedenfalls noch an keiner Schulform vorgabentechnisch so lost gefühlt, weil es kaum Konkretisierungen gibt.

    Aber auch die internen Curricula an allgemeinbildenden Schulen sind im Prinzip komplett witzlos. Irgendwer legt vor, lädt sein Curriculum dankenswerterweise auf die Schulwebsite, und 99% aller anderen Schulen schreiben im Folgenden mehr oder weniger voneinander ab. Man könnte das alles auch einfach direkt verbindlich in die offiziellen Lehrpläne reinschreiben.

    Ich finde immer schwierig, wenn direkt von "Mobbing" geschrieben wird. Rein basierend auf dem, was du schreibst, sehe ich keins. Dass sich Unterrichtsbesuche mehren, wenn es im Unterricht nicht ganz rund läuft (was ich jetzt einfach mal aus der Nachfrage schließe, ob du dein Fach studiert hast und aus dem Satz gegenüber den Eltern, der ja vermutlich eine Reaktion auf Kritik oder Probleme ist), ist im Rahmen der Ausbildung normal. Würde ich das unangenehm finden? Ja, definitiv. Aber das macht es in der Sache nicht falsch oder gängelnd. Schlechtere Stundenpläne sind bei Änderungen der Regelfall und kein gezielter Angriff, das wurde ja bereits mehrfach erläutert. Den Satz der Schulleitung würde ich entsprechend auch nicht als "Bedrohung" werten, sondern als klare Ansage, dass der Wechsel deine Gesamtsituation nicht verbessern wird. Das kann sich auf den Stundenplan ebenso beziehen wie auf Zwischenmenschliches, wenn dadurch die Unterrichtsverteilung verschoben wird, Kollegen ebenfalls schlechtere Stundenpläne bekommen etc. Was vor Schülern oder Eltern gesagt wird, ist nicht immer sensibel, aber auch hier unterscheiden sich manchmal Eigen- und Fremdwahrnehmung. Ebenso der Satz mit dem Hospitz - was ist denn daran verwerflich, wenn man unmittelbar mitbekommt, wie jemand mit der Doppelbelastung überfordert ist und immer wieder ausfällt?

    Dem Eindruck nach, den du hier vermittelst, reagierst du extrem angefasst und sensibel auf Dinge, die in der Gesamtheit eigentlich ziemlich harmlos klingen. Das ist in einer Belastungssituation sicherlich nicht ungewöhnlich, ich würde allerdings auch hier ansetzen - zieh dich eine Weile raus, wenn es nötig ist, sortier dich neu, such dir therapeutische Hilfe. Zauberwald hat Recht damit, dass man entweder nicht arbeitsfähig oder aber voll einssatzfähig und belastbar ist - dazwischen liegt in der Schule wenig Spielraum.

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