Beiträge von Volker_D

    Ich hab mir LibreOffice 6 gerade angeguckt und kann ehrlich gesagt nicht erkennen, dass es ansatzweise so läuft wie Microsoft Office...vielleicht wie Microsoft Office 2003, aber irgendwie sollte das nicht das Ziel sein.

    Gleich zu Anfang: Word ist nicht schlecht. Jeder soll, darf, kann, ... es nutzen wenn er es möchte.

    Zitat: "nicht ansatzweise so läuft"

    Kommt jetzt darauf an, wie das gemeint ist.

    Im Sinne von Aussehen/Bedienen? Ja. Eher wie Office 2004. Office 2004 und StarOffice waren damals kaum zu Unterscheiden. Da hat Microsoft 2007 die Ribbon Oberfläche rausbringen "müssen". Das haben OpenOffice und LibreOffice aber in dem Maß nicht mitgemacht. Über die Vor- und Nachteile gibt es tausende Artikel im Netz. Das war auch genau die Zeit (2007), als die Lehrer bei uns im Lehrerzimmer plötzlich massive Probleme mit Word bekamen, weil sie nur das "alte" Microsoft Word kannten und ich permanent Support im Lehrerzimmer geleistet hatte. War mir nach ein paar Monaten zu doof geworden. Kurzerhand OpenOffice installiert. Plötzlich hatte kaum noch einer Probleme. Ob das jetzt gut oder schlecht ist? Ist ein Telsa nur besser als ein Formel 1-Auto nur weil sein Armaturenbrett "neuer" aussieht?

    Im Sinne von was ist/wie nutzt man ein Office? Formatvorlagen, automatische Inhaltsverzeichnisse, ...: Nö, da gibt es keinen großen Unterschied. Wer bei dem einen Office nicht geschnallt hat wie man das macht, der kann das bei dem anderen Office i.d.R. auch nicht. Insofern kein Unterschied.

    Im Sinne von wie läuft das intern/technisch ab? Naja, ich musste doch etwas über LibreOffice und MicrosoftOffice lachen, als ich (jemand, der nicht nur mir "normalen" Office, sondern auch ab und zu in LaTeX oder html Texte setzt) diese Woche in der ARD Doku "Das Microsoft-Dilemma" gesehen hatte, wie ein kurzer Text in den beiden OfficeTools intern gesetzt wird. Kein Wunder, dass da manchmal so komische Dinge passieren. Aber guckt auch die Szene mal selbst an; ist in der Mediathek zu finden. Möchte jetzt aber nicht Auslöser für eine Diskussion sein, die schon bei den "Chmiezeichenprogrammen" geführt wurde.

    ziemlich komplizierte Rechnung.
    abgesehen vom dem Sinn der Rechnung (siehe oben) hätte man das auch viel einfacher im Kopf rechnen können:
    5 von 45 Minuten Störungen bedeutet 5/45 = 1/9 (oder gerundet 1/10 = 10%. Dann geht es leichter mit dem Kopfrechnen).
    Der Faktor bleibt immer gleich. Egal ob in Jahren, Monaten oder ... .
    Wenn du ein Jahr nimmst, dann sind es also etwa 10% eines Jahres, also etwas über einen Monat.
    Dafür brauche ich doch nicht so eine komplizierte Rechnung aufmachen.

    Wollte eigentlich nicht mehr schreiben, da mir das Thema zu stark abgedriftet ist; aber zum Stichwort "Standard": I.d.R. habe ich einzelne unabhängige Arbeitsblätter (Da benutze ich LibreOffice) und eher selten ganze Skipte (Da benutze ich je nach Thema unerschiedliche Textsatzung: Mein Programmieren-Skipt mit LaTex, mein HTML-Skript mit html, mein LibreOffice-Skipt mit LibreOffice, ...). Bei einzelnen Blättern sind mir Standards nicht so wichtig. Wichtig ist für mich, dass die Mathearbeit (oder vergleichbares) auf genau eine Seite passt um die Kopierkosten niedrig zu halten und die Schüler nicht mit mehreren Blättern abzulenken. Und es kommt mal öfter vor, dass der Text nicht ganz auf eine Seite passt. Noch stärker kürzen möchte ich den Text i.d.R. nicht (eher im Gegenteil auch mal unnötige Angaben hinzufügen). Und wenn der Platz dann nicht reicht, dann weiche ich vom vorgerigen "Standard" (Mathearbeit) ab. Dann mache ich mal den Rand etwas schmaler, den Zeilenabstand etwas geringer, die Schrift etwas schmaler und kleiner, .... Solange es noch "hübsch" auf eine Seite passt ist das vollkommen ok. Und bei der nächsten Arbeit mache ich es wieder "schöner"/mehr nach "Standard".

    Hat mit Sicherheit nicht so schöne einfache Regeln wie bei dir, aber wenn ich eine Formel nicht mehr genau kenne, dann denke ich über den "Sinn" folgendermaßen nach.

    Beispiel:
    R=Widerstand, I=Stromstärke, U= Spannung

    Angenommen bei gleicher Spannung wird die Stromstärke plötzlich dopplet so groß. Was ist wohl mit dem Widerstand passiert? (Für die nicht-Physiker in etwa: Angenommen die Elektronen werden genau so stark wie immer gedrückt, aber jetzt fließen plötzlich doppelt so viele Elektronen (weil es leichter geworden ist). Der Widerstand muss wohl kleiner geworden sein. (Ob jetzt antiproportional oder nicht sei erstmal dahingestellt, habe ich noch nicht geprüft.)

    Nun überlege ich, welche Formeln es sein könnte:
    1. R=U+I
    geht nicht, da unterschiedliche Einheiten sich nicht addieren lassen
    2. R=U-I
    siehe 1
    3. R=I-U
    siehe 1
    4. R=U*I
    geht nicht, da hier der Widerstand größer geworden wäre (Mit einfachen Zahlenbeispiel prüfen!). Widerspruch zu meiner Überlegung vom Anfang.
    5. R=I/U
    geht nicht, da hier der Widerstand größer geworden wäre (Mit einfachen Zahlenbeispiel prüfen!). Widerspruch zu meiner Überlegung vom Anfang.
    6. R=U/i
    könnte sein. Macht zumindest mit oberer Überlegung Sinn und von den EInheiten spricht erstmal nichts dagegen.

    Es könnte also vielleicht Formel 6 sein.
    Eine andere Variante war es, die Formel anhand der gesuchten Größe (EInheit) zu sehen. Geht beim Widerstand zugegebenermaßen nicht, wenn man ihn ihn Ohm (statt Volt/Ampere) angibt. Aber der Trick funktioniert oft bei anderen Dingen (Dichte, ...)

    Das Verfahren ist nicht so schön einfach wie bei dir, aber es würde auch bei dem Museumsbeispiel funktionieren.
    Ich muss allerdings zugeben, dass man unter Umständen viele falsche Dinge ausschließen muss und evtl. nur eher ein "könnte sein" erhält.
    Vom Prinzip "rate" ich also die Formel und überprüfe, ob sie von "der Geschichte"/"den Begriffen" sinn macht und ob die EInheiten sinn machen.
    Ist natürtlich kein Beweis für eine Formel. Ist mir auch klar.

    Kann a) und b) leider nicht beantworten.

    Nur mal so also Frage:
    Ich nutze das oben beschriebene Formelableitverfahren:

    Aufgabe:
    Eltern und Kinder gehen in Museum. Ein Erwachsener muss 5€ zahlen, ein Kind 2€. Wie viel muss eine Familie zahlen?

    Preis für Eltern: "PreisEltern ist proportional zur AnzahlEltern. Also x=a.
    Es kommt immer noch eine Konstante dazu. Also x=5a.

    Preis für Kinder: "PreisKinder ist proportional zur AnzahlKindern. Also y=b.
    Es kommt immer noch eine Konstante dazu. Also y=2b.

    Wie viel müssen Eltern und Kinder insgesamt zahlen? "Ein UND zwischen zwei Zusammenhängen wird zu "mal"".
    Also Gesamtpreis = 5a*2b

    Für meine Mathearbeitsblätter benutze ich i.d.R. LibreOffice. Und dort klicke ich die Formeln nicht zusammen; dauert mir viel zu lange. Ich schreibe sie (analog, wie ich es damals in LaTeX gemacht habe) und sehe live die Auswirkung. (In LibreOffice kann man zum Glück beides: Formeln "schreiben" und "klicken". Auch gemischt, wenn man Lust hat.)

    Ist doch vollkommen ok. Du kannst doch so arbeiten wie es dir am besten gefällt.

    Das du bei LaTeX i.d.R. nicht *sehen* kannst was du machst ist mir auch klar. Daher schrieb ich auch: kein WYSIWYG. Aber unter uns: Seit über 20 Jahren gibt es auch das mit LaTeX. Dazu muss man nur einen entsprechenden Editor benutzen. Dann kann man z.B. links seine Befehle tippen und sieht (leicht zeitverzögert) rechts das Ergebnis.

    Aber du hast recht: LaTeX ist nicht zum Zeichnen gedacht.

    Das andere Chemieprogramme evtl. mehr zeichnen können kann schon sein. Für den Kollegen wird aber (vermutlich) nur wichtig sein, ob es ausreichend viel ist für seinen Job an seiner Sekundarschule ist. Also selbst wenn es im Vergleich zu anderen "ein Witz" ist, könnte es evtl. vollkommen ausreichen.

    Als Vergleich: Ich finde es auch immer interessant, wenn alle Word oder LibreOffice haben müssen und dann geschätzt noch nicht einmal 0,001% der Funktionen nutzen; aber mit diesen geringen Bruchteil Probleme haben und überfordert sind. Da könnten die auch wesentlich leichtere Officeprogramme nutzen. Käme den Kollegen wohl wahnsinnig entgegen, weil die Programme nicht so viele Fragen aufwerfen. Ist hier beim Zeichnen in der Chemie evtl. ähnlich.

    Aber auch da hast du wohl recht: Solche Kollegen dürften wohl i.d.R. zu etwas wie LaTeX noch weniger Zugang haben.

    Was hältst du den von Yenka? Ich kann es nur aus Sicht der Physik eines Sek I Lehrers sagen: Insbesondere für die E-Lehre fand und finde ich es optimal. Kenne nichts besseres. Wie empfindest du es für die Chemie?

    Huuu... War wohl wieder eine stressige Woche bei einigen.

    Ich fasse mal zusammen:
    Labormaker könnte gut sein (Empfehlung von einem Chemiker)
    Chemsketch könnte gut sein; je nach Anforderung. (Der eine Chemiker lobt es und der andere Chemiker bezeichnet es als "hat allen möglichen Mist")
    LaTeX könnte gut sein. (Empfehlung von Nicht-Chemikern. Ist natürlich i.d.R. kein WYSIWYG mit Drag'n'Drop. Aber wenn man eh schon Latex macht, dann ist die Anweisung " \pstTubeEssais" wohl nicht übermäßig schwer um ein Reagenzglas zu zeichnen.)

    Yenka: Dazu wurde sich leider nicht geäußert. Wäre das ok. zum Zeichnen?

    Ich denke ich verabschiede mich aus diesem Thread. Schönes Wochenende

    Hallo Wollsocken80. Nicht aufregen. Wie ich schon sagte: "Ich bin kein Chemiker."
    Ich bin auch kein LaTeX Fanboy. Ich habe geschrieben, dass ich es ab und zu mal nutze. In allen anderen Fällen nehme ich andere Programme, die sinnvoller sind. Manchmal Yenka, manchmal ...
    Ich wähle immer das für den jeweiligen Zweck für mich am besten geeignete Programm aus.
    Ich habe nur als LaTeX Laie gelesen, dass man keine Reagenzgläser zeichnen kann. Die Aussage war schlicht falsch und wurde von mir verbessert.
    Ob es bessere Programme? Kann ich nicht sagen. Kann schon sein.
    Schönes Wochenende. Schlaf dich mal in Ruhe aus.

    Kannte ich bis heute gar nicht. Nachdem ich nach fast 5 Minuten endlich die Startseite vollständig geladen hatte und lesen konnte ist mir aber auch wieder deutlich geworden warum ich so ungern die Kontrolle meiner Daten an extrerne Unternehmen abgebe. Ich kann dir nur wüschen, dass die ihr System wieder unter Kontrolle bekommen. Ursachen kann es dafür extrem viele geben. Wenn ich jetzt wetten müsste: Ich Tippe auf ein gutes Sicherheitsteam, welches Pflichtbewußt die Updates gegen die Meltdown und Spectre Angriffe eingespielt hat und jetzt leider von unerwartet hohen Performaceproblemen betroffen ist. (Die Performanceeinbrüche liegen leider je nach Software zwischen nicht nachweisbar und deutlichen Einbrüchen, insbesondere bei Servern.)

    Damals Untis. Jetzt nicht mehr. Da ich mittlerweile Co-Autor an dem Programm bin, will ich hier keine Werbung machen.

    Die meisten Schulen im Sek I und II Bereich scheinen Untis zu benutzen. An Universitäten und Grundschulen sieht das aber ganz anders aus.

    Es gibt viele andere Programme. Zwar auch viel Mist, aber auch einige brauchbar. Alle haben verschiedenene Vor- und Nachteilen. Es gibt im Moment kein Programm, welches alles perfekt kann.

    Du solltest dir am besten eine Liste machen mit den Dingen, die dir wichtig sind bzw bei aSc gut gefallen und den Dingen, die du vermisst bzw schlecht funktionieren. Vergleiche dann mit anderen Programmen und oder stelle hier deine wichtigen Punkte vor. Dann könnte man dir eher sagen sagen ob Untis, das Iceman Programm oder andere Programme besser geeignet sind.

    Vorweg: Ich bin kein (Berliner)-Brennpunktlehrer.

    zu 1) Sehe ich kein Problem, da die Arbeit nicht die gleiche ist.

    zu 2) Ich verstehe das Argument nicht.

    zu 3) Ich vermute es hilft mehr oder weniger gar nichts. Stundenentlastung + kleinere Klassen sind vermutlich sinnvoller.

    zu 4) Ja, aber auch da sehe ich kein Problem. Eine Grenze festlegen und fertig. Meinetwegen fließende Grenzen (Wie bei der Einkommenssteuer, ...). Solche "Ungerechtigkeiten" gibt es schon jetzt sehr viele und es ist unmöglich solche Ungerechtigkeiten abzuschaffen. Man kann nicht alles gleich machen.

    Habe heute meine Neufestsetzung erhalten. (Eingereicht letztes Jahr im Dezember. Die Berechnung wurde laut Schreiben schon im August durchgeführt. Die Antwort im September geschrieben. Aber erst heute im Briefkasten. Mit der Information: "[...] Da das LBV für die Umsetzung der neuen Stufenfestsetzung einen mehrwöchigen Vorlauf benötigt, bitte ich Sie [...] um etwas Geduld.". Wahrscheinlich wird das somit wohl in diesem Jahr nichts mehr. Aber immerhin habe ich jetzt eine positive Bestätigung.)

    7 Jahre finde ich auch schon knapp. Nicht aufgrund der "Schrott" Hardware. Wenn so ein Rechner nur von mir genutzt wurd, dann hält der auch wesentlich länger. Ich empfinde 7 Jahre als recht lang, da es immer wieder von verschiedenen Leuten nicht besonders pfleglich benutzt wird. Am "schönsten" ist das bei den CD/DVD Laufwerken (welche zum Glück wenig benutzt werden und wohl in Zukunft nicht mehr angeschafft werden.) Als Lehrer hat man gar keine Chance zu sehen ob da einer seine Wurstscheibe reinlegt oder nicht. Die Lehrer können doch nicht immer am Ende jeder Stunde immer erst alle CD-Laufwerke öffnen und dort reingucken (kam zum Glück mit Wurst nicht vor, aber öfters mit Papier; hört sich harmlos an, aber leider war es nicht immer möglich das Laufwerk dann noch normal zu öffen und das Paper herauszunehmen. Da musste man mehr machen.).
    Auch dieses Vertauschen von Tasten ist manchmal sehr ärgerlich. Ja, vielleicht nur ein kleiner Spaß; aber langristig gehen die Tastatur kaputt. Inbesondere wenn dort mal wieder eine Gruppe/Lehrer den Raum nur zum gucken eines Filmes belegt hat und dann nicht mehr nachvollzogen werden kann wer die Tasten getauscht hat oder noch schlimmer mit Edding einen schwarzen Strich auf den Bildschirm gemalt hat. Auch da hat der Lehrer keine Chance das zu sehen wenn der Bildschirm aus ist. Tipp: Der Computerraum ist kein Kino und die Belegung des Computerraums muss nachvollziebar sein, damit man Benutzer ausfindig machen kann. An meiner alten Schule hatten wir sogar an jedem PC eine Liste zume Eintragen liegen. An der neuen Schule haben wird das nicht, dort trägt nur der Lehrer ein und fragt aber zu Beginn der Stunde bei den Schülern nach dem Zustand der Computer.
    Auch teuren neue Marken PCs können durch Kleinigkeiten kaputt gehen. Ich kann mich daran erinnern, dass an meiner alten Schule nach einiger Zeit die Mainboards und Netzteile mehrerer neuer Rechner schlapp machten. Ich kann es nicht beweisen, aber wenn ich daran denke wie oft ich die Schüler aufordern musste ihre Hefte/Bücher von den lüfttungsschlizen des Gehäuses herunterzunehmen. Ich möchte nicht wissen wie viele andere Lehrer nichts dazu gesagt haben, weil der Rechner ja auch problemlos so in ihren Stunden mit abgedeckten Lüftungsschlitzen gelaufen ist.

    Ich glaube genau darum ging es bei dem Vorschlag.
    Ruf einen Computerladen in der Nähe an und lass einen Kostenvoranschlag für eine Reperatur/Instandthalung machen und reich die ein. Die wird natürlich sehr hoch sein. Dann kann die Stadt entscheiden ob sie reparieren lassen will oder nicht.
    Ich bin mir nicht sicher, ob man gleichzeitig einen Kostenvoranschlag für eine Neuausstattung beilegen sollte.

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